Beiträge von kwally2014

Willkommen in der Transport Fever Community

Wir begrüßen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur Verfügung damit ihr euch über das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.

 

Die Registrierung und Nutzung ist selbstverständlich kostenlos.

 

Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen auf rege Beteiligung.

Das Team der Transport-Fever Community


    Auf meiner Anlage habe ich ein paar Güterbahnhöfe und einen zentralen Großgüterbahnhof. Nennen wir sie B1, B2, B3 und Z.


    Grundsätzlich wählt jeder Zug das nächstliegende Gleis und Züge fahren auf ihrer Linie hintereinander, können sich also nicht überholen.
    Daher folgender Trick:


    Der vorhandene Fahrplan (eine Ringlinie) B1 - B2 - B3 - Z wird verdoppelt B1 - B2 - B3 - ZA - B1 - B2 - B3 - ZB (ZA und ZB sind die beiden von der Linie zu nutzenden Gleise im Zentralbahnhof). Vor ZA und ZB steht jeweils ein Wegpunkt, der den Zug auf das jeweilige Gleis zwingt.
    Leider kann man m.W. eine Zug nicht ansehen, welches die Nummer seiner nächsten Station ist. Daher könnte es etwas mühsam sein, die Züge auf der Strecke so zu sortieren, dass immer abwechselnd ein Zug für ZA gefolgt von einem für ZB wird.


    Und da ich so mühsame Sachen nicht mag habe ich mir noch folgendes überlegt.
    - Vor ZA und ZB gibt es noch je ein Einfahrtsgleis in voller Zuglänge EA und EB. Von der Hauptstrecke aus gesehen habe ich also das erste Einfahrtssignal, danach die Weiche Hauptstrecke --> EA/EB, danach die Blocksignale für EA und EB kurz vor Beginn der Bahnsteige, danach die Wegpunkte und die Bahnhofsgleise ZA und ZB.


    Folgendes passiert (und das ist nicht Theorie, sondern könnt ihr beobachten, wenn ich mal einen Spielstand hochlade)
    1) Alle Züge fahren aus dem Depot und steuern erstmal ZA an. Jetzt werden noch keine zwei Gleise genutzt.
    2) Irgendwann wird der erste Zug für ZB auf den letzten Zug für ZA stoßen, zumindest, wenn diese Ringlinie wirklich voll ist.
    3) Dann wird dieser Zug an den wartenden Zügen für ZA (max. 2, einer steht auf ZA, einer auf EA) vorbeifahren und direkt auf ZB einlaufen.
    4) Der auf ZA stehende Zug steht dort schon länger und geht meist vor dem ZB-Zug wieder auf die Hauptstrecke.
    5) Zug ZB wird jetzt schon umgeladen, während der Zug auf EA langsam in den Bahnhof einläuft
    6) Zug ZB ist in der Regel eher fertig und geht jetzt vor dem Zug, der auf EA wartete auf die Hauptstrecke.
    Somit hat eine Überholung stattgefunden. Aber selbst wenn diese nicht stattfindet, weil die Strecke doch nicht so dicht ist, werden die Züge doch immerhin teilweise parallel entladen.


    Nennen wir die Züge mal anhand der Zielgleise in Z, also A und B.
    Zusammengefasst: Fahren drei Züge sehr dicht hintereinander mit die Zielen AAB, dann überholt in der Regel B und nach Z ist die Konstellation ABA auf der Hauptstrecke (bzw. da ja nach Z alle ihr Ziel wechseln , also eher BAB)
    Auf jeden Fall vermischen sich A und B mit der Zeit und Anzahl der Parallelabfertigungen steigt.


    Es scheint einen Wermutstropfen zu geben, vielleicht ist es auch ein Fehler im TpF:
    Waren, die nach Z wollen stehen wie üblich auf dem Bahnsteig B1, B2 oder B3. Kommt nun ein Zug für ZA und genügend Kapazität für alle Waren, so nimmt er trotzdem nur einen Teil mit. Ich vermute, es sind lediglich die Waren für ZA. Der Rest nimmt dann der nächste Zug mit. Da ich einem Zug auf der Strecke nicht ansehen kann, ob er letztendlich in ZA oder ZB einläuft, ist dies aber reine Spekulation.


    Und da ein Bild besser ist als 1000 Worte:
    Wir betrachten die beiden linken grün markierten Gleise ZA und ZB. Auf diesem ist der erste Zug auf ZB eingelaufen, der zweite Zug steht dahinter auf EB und dritte fährt gerade an beiden vorbei auf ZA ein.
    Dieser dritte Zug wird den ersten nicht mehr überholen können, aber mit dem Vorsprung wird er auf jeden Fall den zweiten Zug hinter sich lassen.

    Hm, Bild einfügen muss ich noch lernen. Auf jeden Fall meine ich dies Bild.
    https://www.transportfever.net….php/ImageExtended/13739/


    Auf dem zweiten Bild ist der dritte Zug bereits auf ZA eingelaufen, während der zweite Zug gerade seine Einfahrtserlaubnis für ZB erhalten hat. Der erste Zug (oben im Hintergrund noch klein erkennbar) ist bereits wieder auf der Hauptstrecke.
    https://www.transportfever.net….php/ImageExtended/13751/


    Auf dem 3. Bild hat der dritte Zug die Abfertigung beendet und verlässt ZA während der 2. Zug noch mit der Abfertigung beschäftigt ist und dadurch jetzt überholt wird.
    https://www.transportfever.net….php/ImageExtended/13752/

    Bislang habe ich meine Signale auf freier Strecke immer im Abstand "max. Zuglänge"+kleinem Zuschlag (also 320+30 Meter bei max. Bahnhofslänge) .Sofern keine Störungen passieren, erreiche ich dadurch eine hohe Zugdichte.
    Allerdings ist die Abfertigungszeit in Bahnhöfen, wo viel umgeladen wird, überdurchschnittlich. Somit entsteht ein Stau von mehreren dicht gedrängten Zügen, die alle sich mühsam für 350 Meter in Bewegung setzen und dann wieder abbremsen.
    Eine Lösung war, in so einem zentralen Güterbahnhof 2 Gleise einer Linie zuzuordnen (wie das geht beschreibe ich später).


    Mittlerweile denke ich, vielleicht sollten die Signale eher die gleichen Abstände in zeitlicher Hinsicht haben.
    Ich würde dann einen Bahnhof incl. Umladezeit und incl. Beschleunigungsstrecke als einen Block sehen. Die Blocklänge ist dann in Sekunden definiert und gilt als Maßstab für die ganze Strecke. In diesem Abstand (abhängig von der erreichbaren Geschwindigkeit) würde ich dann Signale setzen.
    Aber bevor ich jetzt alle Signale ändere würde ich gerne mal hören, ob jemand Erfahrungen damit gemacht hat.

    Atomic Dad is right. So if you experience, that the food is dispatched to one single line, then there is no food request on the other line.
    Check the other line: Is there enough food request and did you provide a transport (truck) from the port to the (blue) shopping areas?

    Beispiel, wie sich die Fahrzeuge nicht in die Quere kommen.

    Der Wegpunkt (auch denn der Name schön ist) ist natürlich Zeitverschwendung.


    Ich baue in solchen Fällen zwei gegenüberliegende Stationen an einer VIERspurigen Straße ohne Busspur. Dann nutzen die LKWs einer Linie jeweils eine Spur für sich und kommen sich beim Warten nicht in die Quere.

    Naja, dass funktinoiert nur so halbwegs.

    Soweit ich das beobachtet habe, wird bei automatischer Einstellung immer die Ware geladen, die am häufigsten an der Station liegt. Dass sich mehrere (20+) Getreideeinheiten stapeln und die LKWS trotzdem wenige Viecher transportieren, habe ich noch nie beobachtet.
    Den Effekt mit der doppelten Ladegeschwindigkeit hätte man auch bei 2 Linien, auf der nur automatische Trucks fahren, wobei ich noch nicht ausprobiert habe, ob der Bauernhof beide Linien gleich bedient.


    Was ich allerdings, wie Du, beobachte, dass Getreide und Vieh sehr unterschiedlich produziert wird. Ein Grund mehr, dass sich mit automatischer Auswahl die gesamte Flotte auf das gerade aktuelle Produkt stürzen kann.

    Bei diesem Bedarf alle Städte ausreichend zu versorgen ist natürlich unmöglich

    Das habe ich noch nicht ausgerechnet.
    Ich habe allerdings mal getestet, ob ich mit einer optimal ausgestatteten Linie mit einem Produkt mal auf 100% komme. Es hat nicht geklappt. Jedes Mal, wenn ich so bei 96% ankam wuchs die Stadt, bzw. die Industrien produzierten nicht weiter, weil sie glaubten, die Nachfrage sei schon bedient.
    Entweder habe ich irgendwo einen Fehler gemacht oder TpF hat da noch einen Fehler.

    Die Wartezeit ist doch recht einfach zu verstehen. Ich sage zur Linie an Station A VOLLADEN dann durch das neue Feature wartet der Zug an der Station A (Standard 3min) nach dem Ablauf der Zeit fährt er wieder weiter zur Station B.

    Nicht ganz: Bei einer Einstellung von VOLLLADEN und 3 Minuten soll er weiterfahren, wenn er voll ist ODER 3 Minuten seit Ankunft vergangen sind, was immer früher kommen sollte.


    Und so einfach ist das mit der Wartezeit eben nicht, denn klugen Köpfen fällt immer noch eine andere Variante ein. Derzeit wird ja als Wartezeit der Abstand zwischen zwei eintreffenden Gütern definiert.

    Gehe mal mit dem Takt der Ringlinie auf 2min runter.

    Momentan laufen 12 Züge zu je 20 Waggons je Richtung. Von 5 auf 2 Minuten wären 250% mehr Züge also insgesamt 36 Züge zusätzlich, ca. 1 Mrd. Investition. Und woher soll der Schub dann kommen? Die Zulieferer müssen doch auch mitziehen.


    Momentan mache ich es so, dass immer wenn an mehr als 6 Bahnhöfen die Waren sich stauen ich ein Zugpaar mehr einsetze, so komme ich auch langsam an die 2 Min. heran :-)

    Ein kurzer Zwischenbericht:
    Mittlerweile habe ich 19 von 25 Städten an eine ringförmige doppelgleisige Güterlinie angeschlossen.
    Der Anschluss erfolgte mit einem 3-gleisigen Güterbahnhof, davon 2 für die Ringlinie und ein Gleis für Zulieferer.
    Über Warenketten habe ich mir nur in Ausnahmefällen Gedanken gemacht. stattdessen habe ich wie folgt gebaut
    - In jeder Stadt werden alle umliegenden Industrien per LKW mit einer LKW-Station am Güterbahnhof verbunden. Auf der Strecke fährt erstmal ein LKW. Alle 3 Jahre wird, wenn mehr als 20 Einheiten warten, ein LKW hinzugefügt.
    - Von diesem Güterbahnhof geht je eine Linie zu den Bereichen Industrie und Geschäften in der Stadt. Hier beginne ich ebenfalls mit einem LKW und erweitere bei Bedarf. In manchen Städten sind zwei Ladestationen pro Bereich erforderlich. Einige Städte sind so klein, da beliefere ich mit einer Linie beide Bereiche.
    - Auf der Ringlinie fahren Standardzüge im Abstand von 5 Minuten. Sie haben die durch Ausprobieren ermittelte Zusammenstellung: Offen: 3, Geschlossen: 6, Kessel 5, Rungen: 6
    Diese Zusammenstellung ist wahrscheinlich für jede Anlage (vielleicht sogar für jede Richtung) anders, weil je nach Abstand der Industrien unterschiedliche Kapazitäten benötigt werden.
    Seit etwa 100 Jahren (ich bin in 2250) ist die Ringlinie und die meisten der Zuliefer-LKWs lukrativ.
    LKW-Linien, die Industrien mit einer Ausbaustufe von 400 und mehr bedienen werden durch Zuglinien ersetzt. Diese liefern auch nur an den nächsten Güterbahnhof, davon habe ich jedoch ein paar Ausnahmen gemacht, wenn die abnehmende Industrie nur eine Station weiter ist.
    Aber mit jeder Ausnahme muss man sich wieder Gedanken über die Warenketten machen. Und dafür sind es einfach zu viele.
    Trotz allem habe ich die Städte bislang nicht ausreichen versorgen können. Die meisten liegen unter 10%, das Maximum ist etwa 20%. Da muss ich noch beobachten an welchen Schrauben da man drehen muss. Vielleicht muss ich aber einfach noch warten. Bei dem 5-Minutentakt ist ja noch Luft nach oben.


    Apropos beobachten: Ich sehe manchmal wunderliche Sachen. Da wandern Waren auf gänzlich unerwarteten Wegen zum Ziel. Forscht man nach, erscheint es sinnvoll, wenn auch nicht von mir bedacht. So etwas nennt man wohl KI.
    Zwei Sachen habe ich noch nicht verstanden
    1) Wenn ich Waren an eine Fabrik/in eine Stadt liefere, bleiben manchmal Waren auf der Zielstation liegen und werden nicht abgeholt/verbraucht.
    2) Es gibt Stationen, da liefern LKW eine Ware an und beladen dann die selbe Ware wieder für den Rückweg. Das sind zwar Ausnahmen, denn die meisten Waren fließen schon in die richtige Richtung, aber wunderlich sind eben die Abweichungen.


    Wenn die restlichen Städte angeschlossen sind, noch ein paar Fehler beseitigt und der Sättigungsgrad der Städte größer ist, lade ich mal einen Spielstand hoch (falls das überhaupt jemanden interessiert).
    Ich spiele auf großer Karte, 1:3, nur Vanilla, keine Mods).

    habt ihr das automatisch bekommen oder manuell installiert?

    Nix automatisch, hier legt der Chef noch selbst Hand an.
    1) Immer mal wieder im Account nachschauen
    2) Download
    3) Start des heruntergeladenen Files
    4) Start TpF


    Bei mir läuft es seit Stunden ohne Crash (Jahr 2200, Große Map 1:3 ca. 30.000 Sims, 600 Fahrzeuge, Autoersetzen, aber keine Mods)


    Zum Thema Wartezeiten, die ich übrigens erst nach längerem Suchen unter "Fahrzeuge" in der Linienbeschreibung gefunden habe:
    Angekündigt war ja "Added maximum waiting time for full load (per line, 3 min default)"
    also eine maximale Wartezeit, die (so verstehe ich das) vom Beginn des Wartens bis zum Zustand "vollgeladen" reicht.
    Derzeit scheint der Timer bei jedem neu eintreffenden Gut neu gestartet zu werden, somit kommt diese Begrenzung nur bei nicht arbeitenden Industrien zum Zug.
    Entsprechend bei Personenzügen, wo man mit der Wartezeit die Taktrate etwas nachjustieren kann.


    Wenn also der Timer nur noch bei Eintreffen in der Station gestartet wird und nicht mehr bei jedem Ladevorgang, hätten wir ein wirklich nettes Feature.


    Edit von Merk: Doppelpost zusammengefügt.

    Zum ersten ist ein Bug etwas, was auftritt, wenn es ungewollt auftritt.

    Ein Fehler ist ganz schlicht eine Abweichung vom Soll.
    Da es jedoch hier kein Soll (also so eine Art Spezifikation, Pflichtenheft oder Manual) gibt, kann man allenfalls noch die Ankündigungen und Erklärungen von UG als Ersatz nehmen.
    Viele ersetzen jedoch dieses Soll durch Erwartungen, Hoffnungen, etc. Das ist jedoch keine rationale
    Vorgehensweise.

    Kundenverarschung

    Du magst es wohl gerne auf die harte Tour?


    Ich fühle mich nicht verarscht. Ein Upgrade dieser Form erspart mir eine Menge Klickarbeit und ich weiß, dass im Hintergrund ein neuer Bahnhof gebaut wird.
    Aber im Grunde ärgerst Du dich über die Masse an Fahrgästen (=Umsatz), die/der mit einem Mal flöten geht. Das kann ich verstehen.


    In dem Zusammenhang hätte ich eine Idee für TpF 3.0 :
    Man müsste ein Gebäude (oder Bereich) markieren können und dann alle Sims in dem Bereich bitten, nach Hause zu gehen. Neben dem besseren Upgrade des Bahnhofs kann man damit auch gut eine Rush hour in der Stadt simulieren.

    Die für mich wichtigste Änderung ist "maximale Wartezeit für Fahrzeuge, die auf volle Ladung warten, oder eine neue Warnung, die angezeigt wird, wenn eine Industrie nicht mehr produzieren kann, weil das Ausgangslager voll ist. "


    Ab er während andere sich schon ärgern (siehe oben), habe ich als GOG-Nutzer noch das Privileg mich immer noch vorfreuen zu dürfen.