Keine Ahnung, woher Du weißt, wie der Algorithmus in TPF1 funktioniert, wenn Du es noch nie gespielt hast. Im Übrigen verstehe ich Deine These auch nicht. Was aber fest steht: in TPF2 wird der Bahnhof, wenn er denn nah genug am Zentrum liegt, sehr schnell völlig eingeschlossen:
Ich habe 1000 Std TPF1 gespielt. Aber was Verkehrsplanung angeht, habe ich (zumindest mit KI) eher reaktiv gebaut, d.h. mich nach der Bebauung gerichtet. Daher ist mir das nicht so aufgefallen. Das Gegenteil ist dann proaktive Verkehrsplanung, also wie ihr beschrieben habt, Verbindungen ins Grüne schaffen.
In TPF1 gab es bei Bahnhöfen als Parameter die zweite Straßenanbindung, hinter welcher der Algorithmus einfach weiter Straßen und Gebäude gebaut hat. Das meinte ich damit, dass Bahnhöfe deswegen sehr schnell umschlossen werden.
Bei TPF2 gibt es das so nicht mehr, da muss dann wie in deinem Bild außenrum gebaut werden, über Schranken oder Brücken. Daher gilt das tendenziell schon, dass es schwieriger ist oder länger dauert, bis Bahnhöfe umbaut sind.

Soo, da habe ich heute dann nochmal TPF1 angeschmissen und hab da was gefunden: Der Landwert. Ist mir zwar unklar, wie der genau berechnet wird, aber scheinbar ist dieser an Bahnhöfen und Haltestellen mit guten Verbindungen höher. Das würde erklären, warum an verkehrsgünstigen Orten größere Gebäude entstehen.
Was daraus in TPF2 geworden ist, kann ich euch nicht sagen. Falls das einfach rausgenommen und durch ein simpleres System ersetzt wurde - wäre schon traurig.
Aber Städte haben sich damals einfach unkontrollierter und weiter ausgebreitet. Auf dem Bild sieht man das ganz gut. Einerseits deutlich zum Bahnhof und dahinter, aber auch auf die andere Uferseite, obwohl ich da nie Verbindungen hingebaut hab. Der Landwert ist beim Bahnhof hoch und damit i.d.R. auch die Gebäudewerte. Außerhalb ist der Landwert gering.
