Beiträge von Carbonunit

Willkommen in der Transport Fever Community

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Das Team der Transport-Fever Community


    Hast du irgendwo eine Brücke übers Wasser gebaut? Die müssen immer hoch genug sein, damit Schiffe passieren können. Bei den Kartenansichten gibt es eine für schiffbare Gewässer, die zeigt alles in grün, was befahren werden kann. Sonst fällt mir kein Grund dafür ein.

    Also lokbespannte Reisezüge im Regelbetrieb mit 160km/h gab es vor dem Krieg gar nicht, wenn ich das so richtig verstehe. Der Henschel-Wegmann Zug war ja ein Versuch der Bahnindustrie zu zeigen, dass man auch mit Dampfloks ähnliche Geschwindigkeiten wie die konkurrierenden Dieseltriebwagen erreichen konnte.

    Miniadler: Viel Schnellverkehr gab es nicht in der Zeit, da hast du recht. Es gab die Fliegenden Züge, also Dieseltriebwagen mit 160km/h, die haben wir ja schon im Spiel. Hechtwagen habe ich auch schon installiert.

    Aber wenn die Baureihe 05 (mit insgesamt drei Maschinen) und die stromlinienverkleideten 03 Regelzüge gefahren haben, was hing denn da dran? Schürzenwagen? Dann ging eben nicht mehr als 140km/h. Ich habe nachgesehen, wie schnell der Henschel-Wegmann Zug gefahren ist. Eine Spitzengeschwindigkeit steht nicht im Wikipedia-Artikel, aber die Reisegeschwindigkeit zwischen Berlin und Dresden lag wohl knapp über 100 km/h.

    Also wird es wohl nur die Schürzenwagen gegeben haben und eine Handvoll Wagen aus dem Henschel-Wegmann Zug mit über 120km/h. Die Henschel-Wegmann Wagen sind später als FD "Blauer Enzian" von Hamburg nach München gefahren. Schon für den Gegenzug des Zugppaares musste man einiges improvisieren, unter andem Schürzenwagen umbauen und einen Wagen aus Görings Zug nehmen.


    Falls sich da mal ein Modder findet, bitte die Schürzenwagen auf TPF2 anpassen und vielleicht auch mal den Henschel-Wegmann Zug in Angriff nehmen, da gäbe es eine Marktlücke.


    Zu den Kohlemieten: Da gibt es doch auch Kohlehaufen im BW-Paket von MaikC, von Schubi und Ingo1111 gibt es Kohlehaufen bei den Gebäuden aus den Missionen.

    StS043 Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Die E94 fehlt mir auf den Bildern vom Miniadler. Ich habe die schon längst.

    Was mir fehlt, sind Schnellzugwagen der DRG oder der frühen DB, die schneller als 120km/h fahren können. Konvertierte Schürzenwagen habe ich auch schon, aber vielleicht gibts da noch was anderes.

    Wir haben ja einige Loks aus der DRG-Zeit, die schneller als 120km/h fahren könnten, wie die E18 oder die Dampflok BR 05. Aber wo sind die passenden Wagen dazu? Ich finde als einizge nur die Schürzenwagen aus TPF1, die erstmal konvertiert werden müssen. Sonst habe ich bisher nur Wagen aus der DRG-Zeit gefunden, die bis 120km/h laufen. Gibts da außer den Schürzenwagen noch irgendwas?


    Edit(h) meinte, ich sollte den Miniadler auch noch für die schönen Bilder der Altbau E-Loks loben. Die Baureihen habe ich auch alle am Laufen, wobei mir hier die E 94 noch fehlt als schwere Güterzuglok.

    Rückfahrt der beiden Müllers nach Pfalzkyll


    Die grauen Wolken über dem Noseltal hatten sich wieder verzogen und so konnten sich die Zwei...


    ...noch etwas Kaffee und Kuchen auf der sonnigen Hotelterrasse vor der Abfahrt gönnen.


    "Oh, Holzklasse" meinte Thomas nur beim Öffnen der Abteiltür ihres Zuges.

    "Aber mit Bildchen an den Wänden." gab Heinrich zurück, "Außerdem hattest du in den letzten zwei Tagen so viele Polstersessel und das weichste Hotelbett des ganzen Noseltals, da sollte dein Bedarf an Polsterung für heute gedeckt sein. Jetzt rein da, ich will heim!"

    Kaum war der Zug angefahren, holte Thomas seine Kamera schon wieder hervor.

    "Hab ich was an den Augen oder ist das ein U-Boot da auf dem Fluss?"

    "Ja, das fährt hier schon ewig auf und ab, hast du noch nie davon gehört? Der Bahndirektor hatte es wohl in irgendeinem Adventskalender gefunden." erklärte ihm Heinrich.

    Im Licht der Abendsonne sah die Einmündung der Suess doch gleich viel besser aus.

    Auch der reitende Landrat am Bahnhof Pochem machte was her vor der Burg Rabenstein im Hintergrund.

    Bald hatte Thomas herausgefunden, wie er das Fenster der Abteiltür öffnen konnte...

    ...um dieses Bild von Pochem im Abendlicht zu machen.

    "Fall mir da nicht raus." meinte Heinrich besorgt, "Die Türen in diesem Klapperkasten sind bestimmt nicht gesichert und ich will mich auf meine alten Tage nicht mehr an einen neuen Partner gewöhnen müssen."

    Münstergrünach im Abendlicht, eine Benediktiner-Abtei aus dem 16. Jahrhundert.

    Die Labener Brücke der Tollen Touristen Bahn (TTB).

    Blick Noselaufwärts vom Bahnhof Laben-Labach Altstadt.

    Blick zurück auf Laben-Labach.

    Der Noseleyfelsen mit der Fußgängerbrücke über die Gleise zur Aussichtsplattform.

    Mäuseturm und Fernsehturm bei Zweikirch.

    Der überflutete Wald und die Liebfrauenkirche im Hintergrund.

    Die Brücke der Güterstrecke zum Labener Ölfeld.

    Aussicht auf Noselstein mit im Dunst verschwindenden Bergen und dem alten Wasserturm.

    Ankunft in Pfalzkyll. Dies war einer der vielen Museumszüge der Noselbahn, bestehend aus preußischen Abteilwagen und gezogen von einer Baureihe 39.

    Blick von der Bahnsteigbrücke in Pfalzkyll. Berichte schreiben konnten sie morgen auch noch und so machten sich die Beiden auf den Weg nach Hause.

    Die Reise der beiden Müllers


    Den Ermahnungen ihres Chefs folgend, sah der nächste Tag Thomas und Heinrich in feinem Zwirn am Bahnhof von Pfalzkyll, wartend auf einen Nahverkehrszug, der sie nach Pröv bringen sollte.

    Der Sonne-Wolken-Mix der letzten Tage war einer dichten Wolkendecke gewichen.

    Endlich kam ihr Zug.

    Heute der größte Luxus, den man im Nahverkehr haben kann: Die Rheingold-Wagengarnitur, gezogen von einer Baureihe 18.1.

    "Na das ist doch mal angemessen" meinte Thomas...

    ...und sie ließen sich in die dicken Polstersessel fallen.

    Draußen zogen Burg und Stadt Noselstein vorbei...

    ...und das überflutete Waldstück.

    Wenig später tauchte der Fernsehturm von Zweikirch aus dem Dunst auf. Von hier aus wird die gesamte Gegend mit Radio- und Fernsehprogrammen versorgt.

    Rechts vom Laben-Labacher Bullenturm der Bootsclub, links davon das Vereinsheim der Eisenbahnfreunde und die Stadt selbst.

    Die Uferstraße von Laben_Labach. "Da laufen jetzt wohl unsere Kollegen rum und putzen Klinken."

    Der Blick zurück die Nosel hinauf vom Bahnhof Laben-Labach Altstadt.

    Im Zug waren viele freie Plätze und so sind die beiden in den Salonwagen umgezogen.

    Die Abtei Münstergrünach, gegenüber vom Gasthof Lueg gelegen.

    Im Bereich von Pochem verläuft auch die elektrifizierte Strecke am anderen Ufer auf verschiedenen Niveaus. Ganz unten die Personenstrecke, darüber die Güterstrecke und ganz oben die Landstraße.

    Der Landrat zu Pferde ist allgegenwärtig, wie hier am Bahnhof Pochem.

    Ein Stück weiter ergießt sich wieder die Suess in die Nosel.

    Von dem Turm an der Pröver Enge wurde vor der Erfindung des Sprechfunks den Begegnungsverkehr der Schiffe reguliert. Heute können auch hier die Touristen eine exklusive Ferienwohnung mieten.

    Am ZOB von Pröv...

    ...mussten die beiden auch nicht lange auf den Bus warten...

    ...der sie zum Hotel Pröver Hof bringt.

    Sie befragten die Angestellten und Gäste, die zum Zeitpunkt des Todes des armen Zimmermädchens im Hotel waren. Einige sind mittlerweile abgereist, von denen ließen sie sich die Adressen und Telefonnummern gaben, das gab einen Tag herumtelefonieren im Büro. Aber niemand schien etwas gehört oder gesehen zu haben. Der Direktor gab allerdings zu, dass er von den Alkoholproblemen der jungen Frau schon wusste. Es gab auch immer wieder Beschwerden der Gäste, dass der Inhalt der Minibar nicht zu dem passte, was die Leute selbst konsumiert haben wollten, aber man konnte dem Zimmermädchen nichts nachweisen. Doch seit sie in den Pool gefallen ist, sei das nicht mehr vorgekommen, was aber nach drei oder vier Tagen noch nichts aussagt.

    Die beiden Müllers sind mit ihren Befragungen nicht so gut vorangekommen, wie erhofft, so dass sie doch im Hotel bleiben mussten. Der Direktor gab ihnen ein Zimmer zu einem spesenfreundlichen Preis.

    Am nächsten Tag wollten sie noch mindestens den einzigen Gast befragen, der seit dem Unglück noch immer in einem Zimmer zur Poolseite des Hotels wohnte. Der könnte ja etwas mitbekommen haben, aber er sollte erst spät von einem Termin ins Hotel zurück kommen.

    Doch auch der konnte bei seiner Befragung am nächsten Tag keine Hinweise geben, er hatte nichts gesehen und nichts gehört, was auf einen Streit des toten Zimmermädchens mit irgendjemand schließen ließ. Wenn auch die noch ausstehenden telefonischen Befragungen nichts in diese Richtung ergeben, könnte man die Sache wohl als Unfall unter Alkoholeinfluss zu den Akten legen.

    Gut, ich habe Advances Camera Views wieder installiert, probieren geht ja immer über studieren.

    Spiel ist geladen, das dauert immer. Aufhängen oder abstürzen beim Durchschalten passiert nicht mehr, sehr schön. Um meine Geschichte zu bebildern werde ich das mal lassen, für den normalen Betrieb sind mir das ein paar Kameras zu viel, ist aber auf jeden Fall nützlich.

    Die SoKo "Nasser Tod" hatte jetzt auch vorzeigbare Fotos der Leiche aus dem Fluss. Die konnte man den Leuten bei Befragungen zeigen, ohne dass sie sich gleich übergeben mussten, denn die Identität der Toten war ja noch immer nicht geklärt. Die Aufgaben für die kommenden Tagse waren klar verteilt:

    Kommissar Perrick blieb im Büro, schrieb Berichte, ordnete die Ermittlungsergebnisse und nahm neue Erkenntnisse entgegen.

    Thomas und Heinrich Müller, nicht verwandt und nicht verschwägert, sollten rausfahren und zuerst die Uferstraßen nach Stellen absuchen, an denen sich zwischen der Liebfrauenkirche und der Labener Brücke eine schwere Leiche möglichst unauffällig in den Fluss werfen ließ. Danach sollten sie zum Hotel Pröver Hof fahren und dort herausfinden, ob es Zeugen gab, die gesehen haben, was mit dem ertrunkenen Zimmermädchen genau passiert ist und ob vielleicht jemand dabei war, der bei ihrem Tod nachgeholfen haben könnte. Die drei anderen SoKo-Mitglieder sollten vorerst wieder den normalen Dienst aufnehmen, also auf Streife fahren, Anzeigen aufnehmen und Berichte schreiben.

    Zeitlich sind wir im Zeitalter vor dem Computer, vor allgegenwärtigen Handies und vor der DNA-Analyse. Auch kann zu diesem Zeitpunkt noch niemand Transport Fever 2 spielen, was eigentlich irgendwie paradox ist...


    Am nächsten Tag sehen wir hier Kommissar Perrick und die Herren Müller und Müller bei der letzten Besprechung vor der Abfahrt zu ihrer Erkundungsrunde durch das mittlere Noseltal.

    Heinrich und Thomas sind seit Jahren ein eingspieltes Duo, Thomas ist der Jüngere und wird darum von allen Kollegen "Müller Zwo" genannt.

    Sie kletterten also in ihren T3 und es ging los. Der 50 PS Saugdiesel tat sich an manchen Steigungen der Noseluferstraße etwas schwer, aber sie kamen gut voran.

    Kleiner Einschub dazu: Ich hatte selbst mal einen T3 als Campingbus, der hatte den später extra für den T3 entwickelten 1,7 Liter Motor mit immerhin 57 PS. Die einzigen Autos, die ich damit in einer Autobansteigung überholen konnte, waren T3 mit dem 1,6 Liter 50 PS Motor. Aber es war ein genial konstruiertes Auto.

    Kurz hinter der Liebfrauenkirche passierten sie die Brücke eines kleinen Bachs, der einen höhergelegenen See in die Nosel entwässert. Wenn hier jemand eine beschwerte Leiche auf der Noselseite der Brücke ins Wasser wirft, würde die sicher tief genug versinken und könnte auch von hier abgetrieben sein.

    Sie untersuchten die Stelle...

    ...aber es fanden sich keine Hinweise darauf, dass hier jemand einen Körper ins Wasser geworfen haben könnte.

    Weiter ging es...

    ...vorbei am Bahnhof von Zweikirch, wo eine winzige Köf einen vierachsigen Umbauwagen (AB4yg) als Rangieraufgabe ständig herumzerrt.

    Ein kurzes Stück weiter meinte Thomas "Der Streckenposten da unten steht direkt am Wasser, da könnte man alles im Fluss versenken."

    "Ja" brummte Heinrich, "mach ein Bild davon, den merken wir uns auch"

    Die Villa des Direktors der Noselbahn...

    ...Rückzugsort, wenn es auf der Burg Rabenstein doch zu ungemütlich wird oder die Pflichten ihn zu oft ins Büro rufen.

    "Nach der Lage der Hütte könnten die was mitgekriegt haben" murmelte Thomas.

    "Der Noseleyfelsen" Thomas drückte auf den Ausloser der Kamera.

    "Mann, du bist hier nich auf Urlaub, der Film hat auch nur 36 Bilder und wir wissen nicht, wieviele wir noch machen werden."

    "Schon gut, ich habe noch zwei Filme dabei. Das ist doch ne hübsche Ecke dort, aber um ein Riesenpaket von 100 Kilo von der Plattform ins Wasser zu schmeissen, muss man schon Schwung holen damit, sonst würde es in den Felsen hängen bleiben. Ich kenn den Platz, bin öfter da. Da steht immer so ein schwarzer Typ in einem Sarg rum und macht Buh, komischer Kauz ist das."

    Ein kurzes Stück weiter waren sie am anderen Noselufer unter den Brücken der Landstraße und der TTB.

    Die Straßenbrücke kam auf jeden Fall als einer der Ablageorte in Frage. An beiden Enden der Brücke befindet sich ein Streckenposten der Bahn. Sollten die rund um die Uhr besetzt sein, könnte sch eine Befragung lohnen.

    Unweit dieser Brücken legten sie einen Halt beim Bootsclub Laben-Labach ein.

    Eine Befragung der wenigen anwesenden Mitglieder brachte aber nichts zu Tage. Niemand hatte etwas gesehen oder gehört.

    Dabei können Leute mit Zugang zu Booten, so hatte es ihnen Kommissar Perrick eingeschärft, selbst auf dem Fluss etwas gesehen haben oder sie haben sogar bei der Versenkung der Leiche geholfen.

    In der Nachbarschaft zum Bootsclub residieren die Eisenbahnfreunde Laben-Labach.

    Soweit es Heinrich wusste, betreiben die einen restaurierten elektrischen Triebwagen, pendeln damit auf eigene Rechnung zwischen Laben-Labach und Mues und bedienen dabei als einzige Anbieter den Anschluss eines gegenüber von Pfalzkyll vertäuten Restaurantschiffs. Die Gleise und die Trasse stellt die Noselbahn zur Verfügung, um den Erhalt des 60 Jahre alten Triebwagens kümmert sich der Verein. Wegen der Lage am Ufer wurde der Verein notiert und die SoKo wird dort später jemand zur Befragung hin schicken.

    Hinter dem Ortseingangsschild von Laben-Labach beginnt die Uferpromenade.

    Hier könnte man eine Leiche ins Wasser befördern, allerdings stets vor den Fenstern der Anwohner. Hier sollte die ganze Straße befragt werden.

    Nur ein kurzes Stück weiter stehen keine Häuser mehr an der Uferstraße.

    Solch ein Ort kam auf jeden Fall in Frage.

    Die zweite Brücke zwischen den Ortsteilen von Laben-Labach...

    ...war auch gleichzeitig die letzte Straßenbrücke, die als Ablageort der Leiche in Frage kam.

    "Was meinst du hierzu?" fragte Thomas, als sie die hohe Uferstraße in Laben-Labach Altstadt entlangfuhren.

    "Links unter uns sind viele Büsche im Hang, da muss unser Täter wieder Leichenweitwurf machen."

    "Oder die Tote runterschleppen...?"

    "Nee, dauert zu lange und ist zu auffällig, hier wohnen doch Leute."

    "Aber die könnten bei der Wohnlage was gesehen haben, auf jeden Fall mal nachfragen."


    "Für's Familienalbum."

    Thomas drückte grinsend auf den Auslöser, als sie auf den alten Aussichtsturm über Laben-Labach zu fuhren.

    Diesen Bahnübergang lieben alle in Zweikirch.

    Ständig muss man hier endlose Güterzüge abwarten. Was bei dem Zug links aussieht wie Traktoren der DDR-Marke Fortschritt ZT 300 , ist tatsächlich Stahl. Lädt man Stahl auf die richtigen Wagen, erscheinen die Traktoren als Ladung. Damit diese Wagen nicht so leer aussehen, muss aus allen Ecken des Noseltals Kohle und Erz zum Stahlwerk in Noselspring transportiert werden.

    Auf Höhe der Liebfrauenkirche hatten die beiden Müllers den abzusuchenden Bereich schon wieder verlassen und so gönnte Thomas sich und uns noch ein Foto für das Familienalbum.

    Ein alter Wehrturm in den Weinbergen unterhalb der Liebfrauenkirche, sicher noch aus der Zeit, als die Noseltaler sich untereinander heftig um jeden Weinstock gezankt haben.

    "Okay, ab nach Hause" freute sich Heinrich und gab Gas. Der überforderte Motor schob das Auto mühsam im zweiten Gang den Berg hinauf, doch man kam mit dem Ding irgendwann auf jedem Berg oben an

    Bei der Besprechung dieses Abends holte der Kommissar die drei anderen Kollegen wieder aus dem regulären Dienst. Die sollten möglichst viele der von den Müllers ausgekundschafteten Adressen aufsuchen und die Leute dort befragen und auch ein Bild der Toten zeigen, denn man brauchte drigend einen Namen für die Frau aus dem Schilf.

    Die beiden Müllers sollten, wie vorher besprochen, zum Noselhotel Pröver Hof fahren und dort herausfinden, ob der Tod des Zimmermädchens wirklich ein Unfall oder vielleicht doch Mord war. Wenn nötig, sollten sie dort auch übernachten.

    "Aber" so der Kommissar, "zieht Euch was Anständiges an, das Noselhotel ist auch ein Nobelhotel. In Uniform wollen wir dort nicht aufkreuzen, das mögen Hoteldirektoren nicht so gern, weil es ihre Gäste verschreckt. Findet ihr heraus, ob wir die Akte schließen können oder ob wir dort doch in Uniform einrücken müssen."

    When you are done with your beautiful BMW's, how about making the most boring car of the 1980's which was for sure the Volkswagen Jetta?

    I had one from 1985 to 1991, got it from my Dad, after my very first car, a 1976 VW Polo, died of rust.

    The Jetta had a lot of space, was reliable and as a Diesel with 54 HP and five speed gearbox very fuel efficient (for me often less than 5,5 Liter per 100km). But it was not fast and in no way exciting.

    My Jetta was monacoblue in colour with rallye stripes on the sides,why in hell VW did that? No idea. In my hometown there were three other Jettas in the same colour and at least one of them with even a similar license plate. So the people from that other Jetta once managed to open my trunk with their key and then wondered, why the key didn't fit to the other doors, until I came and showed them, where their car was parked.

    Okay, das mit den Achsen habe ich soweit verstanden. Der Kameraursprung spielt auch dann eine Rolle, wenn ich z.B. eine Passagierperspektive zeigen will. Wenn es nur eine Kamera vorne an der Lok gibt und ich meine Ansicht in einen der Wagen, möglichst ans Fenster, verschieben will, dann wandert die Kamera in jeder Kurve seitwärts aus, je weiter weg vom Ursprung, umso stärker. Da kann man wohl nichts machen, höchstens Wagen benutzen mit eingebauter Kamera oder eine Mod nehmen, die in wirklich jeden Wagen eine Kamera einbaut.

    Mods wie die Advanced Camera Views haben früher eine Menge Hänger und Abstürze beim Durchschalten der Kameras verursacht, darum möchte ich die eigentlich vermeiden. Und bei einem Güterzug mit 40+ Wagen sind mehr als 40 Kameras etwas zu viel des Guten.

    Die Kamera im Güterzug-Packwagen der KPEV/DRG/DR/DB gefällt mir insgesamt gamz gut. Vieleicht braucht es nicht jede der Innenansichten, aber die Aussicht nach hinten übers Dach ist schon mal interessant.


    Aber noch eine Frage zur Kamerabewegung: Beim Bauen kann man ja mit Shift kleinere Schritte bein Drehen, Anheben oder Absenken machen. Wäre das auch für die Kamerabewegung möglich? Also z.B. Shift+Y hebt die Kamera langsamer und damit feinfühliger? Kann man das modden oder kann das nur UG ändern?

    Wenn die Position noch nicht ganz passt, bin ich mit dem nächsten Tastendruck auf die Pfeiltasten oder X und Y oft schon außerhalb des Wagens. Für meinen kleinen Noseltal-Krimi werde ich immer mal wieder die Fahrgastperspektive brauchen, wenn die Ermittler durch die Gegend fahren und so ganz nebenbei die Karte gezeigt wird. Jetzt habe ich kleine Kriminalbeamte in den Rheingold gesetzt, damit ich vernünftige Bilder aus dem Wagenfenster machen kann. Das ist natürlich schön für die beiden, aber die Polizei kann sich das auf Dauer nicht leisten... ;)


    Wenn ich mir was für die Kamera wünschen dürfte, wäre das eine Default-Kamera vorne auf der Pufferbohle für jede Lok und jeden Triebwagen (gerne weitere Perspektiven dazu, aber die sollte jeder Zug haben) und Shift zum Verlangsamen der Kamerabewegung.

    Kommissar Perricks Heimfahrt mit der TTB - Teil 2


    Burg Rabenstein, Zweit-, Dritt- oder Viertwohnsitz des Direktors der Noselbahn.

    Das Denkmal für Josef Friedman, der jede Menge Steine und Beton für die Kunstbauten im Noseltal geliefert hat.

    Dort drüben stürzt sich das Wasser der Suess in die Nosel, sehr frei bennant nach dem echten Moselzufluss namens Sauer.

    Eine der geheimnisvollsten alten Burgen des Noseltals, Niemand weiß, wer darin wohnt, nicht mal eine Straße führt dorthin.

    Blick auf den Bahnhof Pochem, im Hintergrund die monumentale Hangabstützung.

    Während des Halts in Pochem hatte der Kohlezug wieder aufgeholt, hier geführt von zwei Loks der Baureihe 96, ehemalige bayrische Gt2x4/4, die seinerzeit (1915) größte Tenderlok Europas, eine Mallet mit acht Kuppelachsen. Leider hat keine der insgesamt 22 Maschinen den Krieg und die Nachkriegszeit überlebt. Mindestens eine wurde von der Wehrmacht in den letzten Kriegstagen benutzt, um ein Tal damit für den Vormarsch der Alliierten zu blockieren. Die Geschichte zeigt, dass die dadurch nicht nennenswert aufgehalten wurden. Einige wenige Maschinen haben bis in die 1950er Jahre als Heizloks bei der Reichsbahn Ost überlebt, sind aber alle unter den Schneidbrenner gekommen. Heute gibt es noch Fotos davon und ein 1:10 Modell im Deutschen Museum München, das 1934 von Lehrlingen des RAW Freimann angefertigt wurde. Ich habe die Lok aus TPF1 konvertiert. Sollte sich ein Modder diesem Modell annehmen wollen, schreibt mich an. Ich habe ein Buch zu der Baureihe mit Fotos und wahrscheinlich auch Zeichnungen.

    Nicht zuletzt um solche Bilder machen zu können, habe ich das Streckennetz viergleisig mit getrenntem Güter- und Personenverkehr aufgebaut

    Links der Gasthof Lueg und rechts der zugehörige Parkplatz, netterweise gleich mit Wohnmobilstellplatz.

    Die Fundstelle der Leiche von der Labener Brücke aus gesehen.

    Diese Brücke zwischen Laben-Labach und Laben-Labach Altstadt kommt als einer der Orte in Frage, an denen die Leiche ins Wasser geworfen wurde. Der Kommissar wird zwei Beamte alle in Frage kommenden Stellen für den Ablageort der Leiche abfahren und in Augenschein nehmen lassen. Dann kann man anfangen, dort nach Spuren zu suchen und eventuelle Zeugen zu befragen.

    Auch im Bootsclub von Laben-Labach finden sich wahrscheinlich Zeugen, vielleicht auch Verdächtige? Als Mitglied des Bootsclubs kennt Kommissar Perrick die Leute dort. So direkt würde er keinem einen Mord zutrauen, aber ein Polizist darf keine Möglichkeiten ausschließen.

    Das gilt natürlich auch für den möglichen Ablageort der Leiche im Fluss. Es ist nicht völlig unmöglich, dass diese doch an dem überfluteten Wald flussabwärts vorbeigetrieben ist, aber nach Aussage der Ingenieurin aus dem Wasser- und Schifffahrtsamt doch sehr unwahrscheinlich. "Sie glauben nicht, was wir dort alles schon aus dem Wasser gezogen haben" hatte diese gesagt. Darum sollte sich die SoKo zunächst auf die wahrscheinlicheren Orte konzentrieren. Zu diesen Orten gehört auch die direkt neben diesem Gleis verlaufende Straßenbrücke kurz vor Laben-Labach.

    Es geht vorbei am Noseleyfelsen, der zunächst enstanden ist, weil Kwirls Villa in der Ursprungsversion noch eine sehr raumgreifende Terrainangleichung hatte, auf den ich jetzt aber nicht mehr verzichten möchte. Dadurch hat sich ein kleiner Hingucker an der Strecke ergeben.

    Etwa von dieser Stelle flussabwärts muss die SoKo nach dem Ablageort der Leiche suchen.

    Die Liebfrauenkirche kommt in Sicht.

    Die Brücken bei Noselstein, von links nach rechts: Flughafenstrecke Zweikirch-Krankfurt, Straßenbrücke zwischen Noselstein und Zweikirch und das Gleis der TTB.

    Die Festung Noselstein, damit hat vor bald einem Jahr die Ausschmückung der Karte begonnen. Für unseren Kommissar existiert diese Festung schon seit Jahrhunderten. Auch er hat bereits von der Weißen Frau gehört, die dort herumspuken soll.

    Noselstein mit dem Bahnhof im Vordergrund. Sollte in diesem Fall ein Täter gefasst werden, bekommt der seinen Prozess vor dem hiesigen Landgericht.

    Einfahrt nach Pfalzkyll, es ist geschafft. Noch eine kurze Besprechung mit der SoKo und dann ist Feierabend.

    Kommissar Perricks Fahrt mit der Tollen Touristen Bahn (TTB)


    Nach einer kurzen Intervention des Bahndirektors...


    ...war es Kommissar Perrick auch möglich, zeitnah mit einer Garnitur aus zwei Varianten des Gläsernen Zuges und einer V80 wieder zurück zu fahren.

    Bald schon tauchte die fast 160m hohe, riesige Ilmmünsterbrücke vor dem Zug auf.

    Blick auf Klosterfelde.

    Aussicht auf die Zollburg kurz hinter Klosterfelde.

    Warten auf den Gegenzug mit Aussicht auf die Nepomukbrücke, eine der höchsten Straßenbrücken des Noseltals.


    Der westliche Brückenkopf der Nepomukbrücke ist als zweistöckiges Viadukt ausgeführt, um für das Gleis der TTB einen stabilen Durchlass unter dem Brückenkopf zu schaffen.

    Vom Klosterfelder Viadukt aus sind tatsächlich alle "Sieben Schwestern" auf ein Foto zu bekommen.

    Hier konnte Kommissar Perrick natürlich nicht hinkommen, aber das Bild zeigt, dass der Lokführer der V80 tatsächlich eine akzeptable Sicht auf die Strecke hat, auch bei geschobenem ET 91.

    Der Campingplatz Noselbogen.

    Ein gutes Stück über der Strecke thront das Schloss Altkrähenkiesel.

    Aussicht auf das doppelstöckige Viadukt bei Pröv-Weiler.

    Die nichtelektrifizierte Hauptstrecke mit einem vollbeladenen Kohlezug für das Stahlwerk von Noselspring.

    Das Noselhotel Pröver Hof von Pröv-Weiler aus gesehen. Ob dies wirklich der Schauplatz eines Verbrechens oder nur der eines tragischen Unfalls war, muss sich noch erweisen.

    Eine der vielen Burgruinen des Noseltals, gegenüber von Pröv und oberhalb von Pröv-Weiler gelegen.

    Der Noseldom bei Pröv.

    Aus der Ferne grüßt Schloss Altkrähenkiesel herüber.

    Bei einem Kaffee in der beschaulichen Altstadt von Bollei...

    ...dachte Kommissar Perrick über den Fall nach. Er bräuchte jemand, der ihm helfen könnte, den Ort, an dem die Leiche ins Wasser geworfen wurde irgendwie einzugrenzen. Derjenige müsste sich mit den Strömungsverhältnissen des Flusses auskenenn. Solche Leute müsste es doch im Wasser- und Schifffahrtsamt geben. Das ist zum Glück nicht weit, nur am anderen Ufer in Noselmünd...

    ...hier gleich links neben der Brücke.

    Nach einer kurzen Fahrt mit der Straßenbahn stand Perrick vor dem festungsartigen Bau des WSA Noselmünd.

    Eine Wasserbauingenieurin dort hatte auch Zeit, um den Fall mit ihm zu besprechen. Demnach kann die Tote nicht oberhalb der Liebfrauenkirche in den Fluss geworfen worden sein, sie wäre dann sicher von der Strömung zwischen die toten Bäume an der überfluteten Halbinsel kurz vor Zweikirch getrieben worden und dort hängen geblieben. Da auch der Pathologe den Zeitpunkt, an dem die Leiche sich vom Grund gelöst hat, nicht genau bestimmen konnte, kann man nur vermuten, dass sie vielleicht eine Nacht lang den Fluss heruntergetrieben ist, denn tagsüber wäre sie wahrscheinlich aufgefallen bei dem dorch recht regen Zug- und Schiffsverkehr im Tal. Spätestens am Ende dieser Nacht hat sie sich dann im Uferschilf hinter der Labener Brücke verfangen.

    Um die Leiche möglichst sicher im Fluss zu versenken, muss sie von einer Brücke geworfen worden sein. Mit den daran befestigten Steinen oder sonstigen Gewichten, um sie unter Wasser zu halten ist das eher eine Aktion, die zwei Leute erfordert. Ein Boot käme auch in Frage für den Transport der Leiche in die Flussmitte. Direkt am Ufer gibt es nur wenig gut erreichbare Stellen, wo es tief genug ist, damit die Leiche gleich unter Wasser verschwindet. Die Ingenieurin versprach, sich solche Stellen, an denen das möglich sein könnte, genauer anzusehen und ihre Einschätzungen dazu abzugeben.


    Perrick rief nach dem Gespräch im WSA seine Kollegen der Soko in Pfakzkyll an, damit sich zwei Mann auf den Weg zum Noselhotel Pröver Hof machen, um dort Gäste und Angestellte zu fragen, ob sie in der Nacht des Ertrinkens des Zimmermädchens irgendetwas gesehen oder gehört hätten. Wenn sich daraus keine Anhaltspunkte für einen Streit mit irgendjemand ergeben würden, könnte man wohl von einem Unfall ausgehen.


    Noch war Zeit genug, um auch mit der TTB (Tolle Touristen Bahn) wieder nach Pfalzkyll zurückzufahren.