Das mit der Null zuviel kann natürlich sein. Dann passt sogar ein Panzerregiment hier rein. Eine Kantine und Großküche wird schon auf irgendeinem Stockwerk einzurichten sein. Dann sind eben acht Mann auf jeder Stube. Oder der Modder "Manuel zockt" gibt noch ein Wirtschaftsgebäude dazu. Wäsche von 3.000 Mann muss ja auch gewaschen werden, da muss man schon im großen Stil an die Versorgung drangehen.
Das Noseltal und wie es darin zugeht
Willkommen in der Transport Fever Community
Wir begrüßen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur Verfügung damit ihr euch über das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.
Die Registrierung und Nutzung ist selbstverständlich kostenlos.
Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen auf rege Beteiligung.
Das Team der Transport-Fever Community
-
-
Na hoffentlich ist der Bahnsteig am Truppenübungsplatz auch lang genug. Ich kann mich noch lebhaft erinnern als ich im Kindesalter in den Sommerferien etwas abrupt geweckt worden bin durch den ungewohnten Ton einer Dampfpfeife. Ein schwerer Panzerzug musste dort stoppen damit die Soldaten in den angehängten Personenwagen mal Pippi-Pause am Bahnhof machen konnte (Heute nur noch Touri-Züge). Drei Bahnübergänge wurden dafür blockiert. Bespannt war der Zug mit zwei schweren Güterzug-Dampfloks am Anfang und noch eine weitere Diesellok irgendwo in der Mitte des Zuges. Ein Zug der Länge habe ich nie wieder gesehen.
-
Wenn man es im Spiel könnte, würde der Zug zusammenrangiert. Personenwagen an den Bahnsteig rangieren und die Waggons mit den Panzern später hinten anhängen. Personenwagen auch immer zur Lok hin, sonst gibts keinen Strom. Ist bei den Umbauwagen jetzt nicht so wild, aber Licht innen ginge dann wohl nicht, denn die Güterwagen haben keine Zugsammelschiene.
-
Rettet das Weiße Tor
Das Weiße Tor, Teil der historischen Stadtbefestigung von Laben-Labach, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es steht nicht weit von der Bahnstrecke, die hier, unmittelbar vor dem Güterbahnhof aus Richtung Zweikirch kommend, zuerst den Altstadttunnel und dann den Tunnel Weißes Tor durchquert. Unmittelbar hinter dem letzten Tunnel beginnt der Güterbahnhof.
Weil aber jetzt auch aus der Ortsgüteranlage heraus ohne Sägefahrten die Strecke erreichbar sein sollte, denn schließlich hat der hier ansässige Landhandel Großabnehmer für seinen Weizen gefunden, muss die Bahnhofseinfahrt erweitert werden. Dafür wird man aus dem Tunnel Weißes Tor einen offenen Einschnitt machen müssen.
Hier die Situation vor dem Umbau:
Mittig im Hintergrund das Weiße Tor, vor der Stadtmauer einige ältere Einfamilienhäuser mit Gärten. Davon werden einige verschwinden müssen. Aber Teile der Stadtmauer und einige Altstadthäuser in unmittelbarer Nähe des Tors wären vom Einsturz bedroht, wenn hier ein Einschnitt wäre.
Darum sind Bauingenieur, Bahndirektor und Landrat zu folgender Lösung gekommen:
Der Einschnitt wird gegraben und die Bahn kommt in einen Betontrog, der auch die alte Bausubstanz abstützt. Um den Leuten zumindest einen Teil ihrer Höfe und Gärten zu erhalten, wird der Trog mit einer Humusschicht abgedeckt.
Hier ist alles fertig...
...und auch schon eingewachsen, denn die Bäume wachsen schnell im Noseltal.
Aus Richtung Zweikirch sieht es so aus:
Aber mehr als ein paar flach wurzelnde Büsche sollten auf dem Trog nicht angepflanzt werden.
-
Auf Auslieferungsfahrt für den Landhandel Weizenreiter Teil 1
Der Landhandel Weizenreiter in Laben-Labach am Güterbahnhof...
...ist ein alteingesessener Betrieb, der den Bauern in der Umgebung ihr Getreide zu guten Preisen abkauft.
Der hat jetzt zwei neue, aber eigentlich alte, Abnehmer im Noseltal gefunden.
Einmal die Bliesmühle...
...zwischen Laben-Labach und Zweikirch an der linken Noselseite gelegen, nicht weit vom Noseleyfelsen. Auf dem Bild sieht man sie in ihrer ganzen altindustriellen Pracht, vermutlich aus der Zeit der Jahhundertwende 19./20. Jahrhundert.
Etwas älter ist die Ratsmühle B. Heise, am rechten Noselufer...
...etwa auf Höhe des überfluteten Wäldchens, schräge gegenüber der Liebfrauenkirche zwischen Noselstein und Laben-Labach Neustadt gelegen. Beide Gebäude sind aus einem Industriepaket von LMG.
Die Fahrtroute...
...zeigt dieses Bild in Rot. Vom Güterbahnhof Laben-Labach (ganz links am Bildrand) geht es zunächst zur Bliesmühle. Von da müssen wir auch wieder zurück nach Laben-Labach, einmal, weil es die Weichen so erzwingen und auch, um weiteres Getreide für die Ratsmühle nachzuladen. Dann geht es zum erneuten Umsetzen in die Ortsgüteranlage von Zweikirch, in der Bildmitte unten. Das ist der kürzeste Schienenweg zum anderen Noselufer, das wir über die Brücke zum Zweikirchner Ölfeld erreichen. Zwei später eingebaute, eingleisige Verbindungskurven machen diesen Weg überhaupt erst möglich. Auf der elektrifizierten Güterstrecke geht es jetzt ein Stück in Richtung Noselstein bis zum Anschluss der Ratsmühle am rechten Bildrand. Von da wieder mit Umsetzen in Zweikirch zurück nach Laben-Labach.
Unser Gefährt...
...ist eine WR550 D14 der Wehrmacht, fiktive V55 der Bundesbahn.
Fiktiv ist die Baureihe V55 deshalb, weil es keine der drei insgesamt gebauten Loks jemals auf deutsche Gleise der Nachkriegszeit geschafft hat. Zwei Maschinen gingen zum Afrikakorps, wo eine bei einem Bombenangriff der Briten ausbrannte und später von den Briten erobert und vermutlich verschrottet wurde. Die zweite Lok wurde ebenfalls von den Briten erobert und fuhr später noch Züge in Palästina, wo sie in den späten 1950er Jahren, dann von den Israelis, verschrottet wurde.
Die dritte Lok wurde von der Wehrmacht in einen Panzertriebwagen umgebaut und fiel in den letzten Kriegstagen in die Hände der wieder erstarkten polnischen Armee. Die Polen haben das Gefährt behalten und selbst auch noch eingesetzt zur Aufstandsbekämpfung, es wollten eben nicht alle Kommunisten werden...
Seit 1974 wird der Panzertriebwagen in Warschau museal erhalten. Mehr dazu bei Wikipedia. Also möglicherweise hätte eine Lok mit 550 PS die Baureihennummer V55 bekommen, wenn eine mit 360 PS als V36 bezeichnet wird, ist das zumindest naheliegend. Aber die junge Bundesbahn und auch die Reichsbahn Ost kamen nie in die Verlegenheit, sich darüber Gedanken machen zu müssen.
Danken für das schöne Modell wollen wir auf jeden Fall MaikC .
Unsere Getreideauslieferungsfahrt startet in den Abend hinein.
Hoffentlich sind wir vor Sonnenuntergang wieder zu Hause oder bevor jemand die Skybox "Dark Sunset" aus dem Environment Pack deaktiviert. Die Bliesmühle liefert ihr Mehl vorwiegend in den handlichen Ein-Kilo-Päckchen an den Einzelhandel per LKW aus, darum wurde später ein Anbau mit Laderampe errichtet.
Nach dem Umsetzen und Nachladen in Laben-Labach warten wir jetzt im Güterzugstau auf Einfahrt in den Güterbahnhof Zweikirch, um dort nochmals umzusetzen zur Überquerung der Nosel. Der Zugverkehr ist lebhaft und so kommt dauernd etwas interessantes vorbei, so wie diese Doppeltraktion V188 der DB, der früheren Wehrmachtslok D311.
Diese Loks sind bei der DB nicht fiktiv und sie hatten eine interessante Geschichte.
Die Wehrmachtslok D311 (nicht D331, wie die Modwerkstatt schreibt) wurde ursprünglich entwickelt, um die 80cm Eisenbahngeschütze Schwerer Gustav und Dora (Wikipedia) zu bewegen. Diese riesigen Geschütze waren das besondere Steckenpferd des GröFaZ (Größter Feldherr aller Zeiten = Adolf Hitler) Er bezeichnete sie gerne als seine "Eiserne Faust". Klar, wo eine 80cm Granate mit dem Gewicht eines Kleinwagens einschlägt, ist ein Riesenloch. Aber um das Geschütz überhaupt aufzubauen sind 5.000 Mann und fünf Nachschubzüge erforderlich. Es muss eine doppelgleisige, 900m lange Schießkurve gebaut werden, in der das Geschütz ausgerichtet wird. Um es darin zu bewegen und mit Strom zu versorgen, waren die dieselelektrischen D311 vorgesehen. Zum Kampfeinsatz kam das Geschütz Dora nur im Frühjahr und Sommer 1942 bei der Belagerung der Festung Sewastopol auf der Halbinsel Krim. Dabei hat Dora gerade einmal 48 Granaten abgefeuert. Die Wehrmacht hat diese insgesamt zwei Eisenbahngeschütze nie wieder im aktiven Kampf eingesetzt. Dafür sind sie einfach zu unbeweglich und zu ineffizient. Es kam nur noch zu vereinzelten Demonstrationsschießübungen.
Nicht zuletzt wegen seiner Vorliebe für solche Gigantomanie haben die Briten davon abgesehen, Hitler durch Agenten zu töten, weil er ihnen lebendig mehr nützt, wenn er die Wehrmacht ständig zwingt mit ineffizienten, aber größenwahnsinnigen Waffen und auch Methoden vorzugehen. Wenn irgendetwas bis zum letzten Mann gehalten werden muss, dann ist nach dem Tod des letzten Mannes eben niemand mehr da und solche Haltebefehle kamen kamen ständig aus dem Führerhauptquartier.
Aber von dem Mann mit dem Bärtchen zurück zur D311 bzw. V188. Es war eine Doppellok, bestehend aus zwei vierachsigen, kurzgekuppelten Einheiten mit jeweils einem Motor von 940 PS. Gebaut wurden um 1941 herum acht Lokhälften, also vier komplette Maschinen. Eine davon ging im Krieg verloren, genaueres weiß auch Wikipedia nicht zu sagen. Drei Maschinen kamen zur Bundesbahn, eine davon als Ersatzteilspender. 1954 erhielten V188 001 und V188 002 neue Motoren von Maybach, die auch in der V200 verbaut wurden, jetzt mit 1.100 PS je Motor. Dies zeigt schon, dass die Loks ihren Zweck erfüllt haben, sonst hätte man sich mit einer Baureihe, die nur zwei Maschinen umfasst, nicht solche Mühe gegeben. Eingesetzt waren die Loks bei den BW's Gemünden und Bamberg. Die Loks bekamen sogar noch ihre Computernummern 288 001 und 288 002 auf den jetzt purpurroten Lokkasten. Doch 1969 kam es bei 288 001 zum Rahmenbruch und die Lok wurde 1970 verschrottet. Zwei Jahre später wurde 288 002 ausgemustert und 1973 ebenfalls verschrottet. Dabei wäre ich in jedes Museum gepilgert, das diese Lok gezeigt hätte. Genaueres auch hier bei Wikipedia.
In einer Welt, in der ich das Sagen hätte, wie dem Noseltal, wären diese wuchtigen Achtachser (Dienstgewicht 147 Tonnen) das Rückgrat des dieselgetriebenen Güterverkehrs. Aber das geht eben nicht, wenn man nur zwei Loks insgesamt hat. Aber ich kann, Dank der Modwerstatt, so viele davon aus dem Depot holen, wie der Rechenknecht bewegen mag.
-
Auf Auslieferungsfahrt für den Landhandel Weizenreiter, Teil 2
Während wir noch immer auf die Einfahrt nach Zweikirch warten, ist dieses hier an uns vorbeigehuscht.
Ein Doppelstock-Wendezug der LBE (Lübeck-Büchener Eisenbahn). Als geborener Lübecker fällt mir dazu sicher auch etwas ein.
Schon 1831 wollten Lübecker Kaufleute eine Bahnstrecke nach Hamburg bauen. Dumm nur, dass die dafür nötige Gegend damals zum Königreich Dänemark gehörte und in Kopenhagen lehnte man diese Pläne immer wieder ab. Auch Altona, heute ein Stadtteil Hamburgs, war damals dänisch.
Erst auf Druck verschiedener auswärtiger Mächte, darunter Russland und Frankreich, haben die Dänen dem Bau einer Strecke ins lauenburgische Büchen zugestimmt. Büchen liegt ca. 45km südlich von Lübeck und ca. 40km östlich von Hamburg. Hier konnte die Bahnstrecke aus Lübeck Anschluss an die bereits bestehende Strecke Hamburg-Berlin finden. Für deren Finanzierung und Betrieb wurde die Lübeck-Büchener Eisenbahn gegründet. 1850 begann man mit dem Bau der Strecke nach Büchen und im Oktober 1851 wurde sie in Betrieb genommen.
Anekdote am Rande: Für den jetzt nötigen ersten Bahnhof in Lübeck wäre um ein Haar das Holstentor abgerissen worden. Nur eine Stimme hat im Rat gefehlt für den Beschluss, dieses Wahrzeichen der Stadt abzureißen, um dort den Bahnhof hinzustellen. Was hätte man dann auf die Rückseite des alten 50-D-Mark Scheins drucken sollen?
Mit dem Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 kam ganz Schleswig-Holstein zum damaligen Preußen, wobei Holstein noch bis 1866, dem deutsch-österreichischen Krieg, unter österreichischer Herrschaft stand. Lübeck war im Übrigen vom 13. Jahrhundert bis 1937 freie Reichsstadt und wäre heute, ohne das Groß-Hamburg Gesetz der Nazis, wohl das kleinste und ärmste Bundesland.
Aber zurück zur LBE. Jetzt endlich konnte man die Strecke auf der geraden Linie über Reinfeld, Bad Oldesloe und Ahrensburg bauen, wie sie so auch heute noch besteht und genutzt wird, seit etwa 20 Jahren auch elektrifiziert.
1863, also schon ein Jahr vor dem deutsch-dänischen Krieg, konnte man mit dem Bau der Direktverbindung Hamburg-Lübeck beginnen. Warum das schon vor 1864 möglich war, erklärt auch Wikipedia nicht. In meinem nächsten Leben werde ich Historiker, dann kläre ich das...
Am 1. August 1865 wurde die Direktverbindung eröffnet.
Für die LBE, jetzt mit einem Streckennetz, das Hamburg, Büchen und später Travemünde mit der altehrwürdigen Hansestadt verband, lief es wirtschaftlich gut in dieser Zeit.
Zwischen den beiden Weltkriegen war die LBE von Inflation und Weltwirtschaftskrise gebeutelt, aber man begegnete der Krise mit Innovationen. So wurde der Verkehr zwischen Hamburg und Lübeck weiter beschleunigt, der Oberbau für 20 Tonnen ausgelegt und Dampftriebwgen der Reihe DT 2000 kamen zum Einsatz. Diese erwiesen sich sofort als großer Erfolg, konnten aber den Ansturm kaum noch bewältigen. So machten sich Ingenieure bei Henschel und der LBE an die Entwicklung des hier gezeigten Zuges, des weltweit ersten Dampf-Wendezuges. Dieser nahm 1936 den Betrieb auf. 1938 wurde die LBE verstaatlicht und in die Deutsche Reichsbahn eingegliedert. Damit verschwand ein sehr innovatives Unternehmen von der Bildfläche. Insgesamt gab es acht Doppelstockwagen, wovon einer im Krieg zerstört wurde. Sieben Wagen kamen zur Bundesbahn, während von den drei gebauten Stromlinienloks der Baureihe 60 eine im Krieg verloren ging und zwei bei der Reichsbahn Ost verblieben sind. Mehr zur LBE bei Wikipedia.
Als Kind bin ich sicher noch in einem der Doppelstockwagen der früheren LBE mitgefahren. Wenn meine Mutter und ich in den 1970er Jahren unter der Woche meine Tante in Hamburg besuchen wollten, ging das nur mit dem Zug und wenn ich die Doppelstockwagen im Zug gesehen habe, wollte ich sicher immer oben und am Fenster sitzen. Bewegt wurde das dann wahrscheinlich von V200, deren Auslauf-BW in den 1980er Jahren Lübeck war.
Später wurden die LBE-Wagen in alle Winde verstreut. Einer hat eine Zeit lang dem VLV, Verein Lübecker Verkehrsfreunde, gehört. Die sind aber inzwischen insolvent und mussten sich von dem guten Stück trennen. Die Regionalbahn Hamburg-Lübeck fährt heute im Übrigen kaum schneller, als es in den dreißiger Jahren schon die LBE geschafft hat.
Durch den Güterzugstau haben wir es endlich in die Ortsgüteranlage von Zweikirch geschafft. Hier, im Abendlicht...
...das Karl-Lauterbach-Klinikum. Wenn man schon mal einen Gesundheitsminister hat, der so einigermaßen vom Fach ist, kann man ruhig eine Klinik nach ihm benennen.
Im Durchgangsverkehr des Gbf Zweikirch war eine schwer schnaufende BR 56 besonders auffällig.
Und was ist das weiß Leuchtende da im Führerstand?
Aha... Wenn der Herr in Weiß das täte, was der Mann links auf der Dampflok immer tut, nämlich Kohle schippen, dann wäre die Jacke schnell nicht mehr so blendend weiß.
Zum Ausgleich dafür gibt es ja den Typen im grauen Kittel, der noch rußverschmiert auf der E-Lok sitzt. Hier musste die Umschulung auf die neue Traktionsart so schnell gehen, dass nicht mal Zeit zum Waschen war.
Die 56er hatte eine Halbjahresproduktion des Opel Olympia Cabriolets von 1936 am Haken.
Diese Autotransporter der Modwerkstatt sind auf jeden Fall ein Hingucker. Aber ganz sicher bekommt es Cabrios nicht so gut, wenn man sie mit offenem Verdeck auf offenen Wagen hinter einer Dampflok transportiert.
Bei der Ausfahrt aus Zweikirch Richtung Noselbrücke ist uns noch dieses Schmuckstück entgegen gekommen:
Der VT 10.5 aus der Modwerkstatt, ein Luxuszug der DB aus den 1950er Jahren, leider nicht sehr erfolgreich durch zahlreiche Kinderkrankheiten. Über dieses wirklich schöne Modell aus dem Adventskalender habe ich mich sehr gefreut und beide Varianten, den Senator als Tagzug und den Komet als Nachtzug, sofort auf der Fernzuglinie D2 im Noseltal eingesetzt.
Hier...
...sind wir kurz vor der Überquerung der Nosel auf der Zweikirchner Noselbrücke. Diese Brücke war ursprünglich nur zur Anbindung des Zweikirchner Ölfeldes an die Raffinerie in Bollei vorgesehen. Durch einige Verbindungskurven erlaubt sie jetzt auch den Übergang von Zügen aus Richtung Zweikirch in beide Richtungen der elektrifizierten Güterstrecke und in Richtung Laben-Labach auf der Personenstrecke.
Nach einer Dreivierteldrehung, jetzt in Richtung Noselstein fahrend...
...sehen wir die eben überquerte Brücke im Abendlicht vor uns.
Der Gleisanschluss der alten Ratsmühle...
...hat sicher schon bessere Tage gesehen. Aber unser Züglein tragen die rostigen Schienen noch.
Die Ratsmühle B. Heise...
...liefert ihr Mehl vor allem direkt an Bäckereien und Konditoreien im Noseltal, nicht an die Geschäfte. Weshalb auch das Blies Mehl der Blies Mühle allen Leuten ein Begriff ist. Wenn die Läden Blies Mehl im Sonderangebot haben, rauft sich der alte Heise jedes Mal das spärlicher werdende Haupthaar, weil sich dann seine Kunden mit Blies Mehl eindecken und er sein Mehl nicht los wird.
Bei der Ratsmühle...
...teilen sich LKW-Ladestraße und Anschlussgleis die selbe Fläche, was ja in der Welt dort draußen bei spärlich bedienten Gleisanschlüssen durchaus üblich ist, dass da die Gleise im Asphalt vor der Laderampe liegen und auf den Gleisen LKW abgefertigt werden, die eben kurz zur Seite fahren, wenn der Übergabezug kommt.
Im Spiel ist das nur durch den Build with Collision Mod möglich und beim Klick auf "Trotzdem bauen" wird kein wie auch immer gearteter Bahnübergang angelegt, der beide Verkehrsarten voneinander trennt und voreinander schützt. Ich habe keine Ahnung, was passiert, wenn hier LKW und Zug zum ersten Mal aufeinander treffen. Entweder fahren sie ohne Kollisionsmodell durcheinander hindurch, weil kein Objekt etwas vom anderen weiß oder es stürzt alles ab.
Auf dem Weg zurück zur Noselbrücke Zweikirch...
...noch ein Blick auf die Nosel und den Ort Zweikirch im Abendlicht. Diese Skybox ist wirklich gelungen.
In der Kurve der Rampe auf die Noselbrücke...
...hat sich ein Fischzuchtbetrieb angesiedelt mit fünf Teichen aus Ingos Water Assets. Ob den Fischen das Gerumpel der Güterzüge um sie herum behagt?
-
Tourismus im Noseltal: Essen, Trinken und Schlafen
Fremdenzimmer und Restaurants sind natürlich wichtig für den Fremdenverkehr in einer Region. Darum für alle, die eine Reise ins Noseltal planen einige Informationen über die vorhandenen Hotels und sonstige Unterbringungsmöglichkeiten.
Neben den hier aufgeführten Betrieben gibt es natürlich noch mehr Hotels, Pensionen und Privatquartiere in den 14 Ortschaften des Noseltals.
Beginnen wir mit dem preiswertesten, dem Campingplatz am Noselbogen.
Gelegen am Noselufer mit Blick auf das Schloss Altkrähenkiesel, bietet der Platz einen Supermarkt, Sanitärräume mit Toiletten, Waschmöglichkeiten und Duschen. Wer ohne eigene Campingausrüstung anreist, kann eines von zehn Mobilheimen mieten...
...oder einen von vier Airstream-Wohnwagen sich auf die Wunschparzelle stellen lassen.
Airstream waren Luxus-Wohnwagen aus den USA, gebaut aus Aluminium. Der Campingplatz ist erreichbar per Bus und nach einem kleinen Fußmarsch erreicht man den Haltepunkt Noselbogen der Nebenstrecke Bollei - Pröv-Weiler.
Auf Zuglärm sollte man hier aber nicht allergisch reagieren. Die Dieselstrecke führt am gegenüberliegenden Ufer vorbei, die elektrifizierte Strecke führt auf einem Bahndamm um den Platz herum, um ein kleines Stück weiter die Nosel zu überqueren. Akustisch wird man über keinen Zug im Unklaren gelassen.
Für Leute, die zu anständigen Preisen lieber in festen Häusern schlafen, gibt es in Zweikirch das City-Hotel.
Alles hier, auch das Essen, ist guter Durchschnitt. Das Hotel ist in Bahnhofsnähe und am Bahnhof Zweikirch halten alle Linien, außer denen auf der elektrifizierten Hauptstrecke am anderen Noselufer. Aber auch die ist mit Umsteigen erreichbar
Überdurchschnittlich speist man dagegen im Gasthof Stigl in Pröv-Weiler.
Auch die Fremdenzimmer bieten gediegenden Komfort. Erreichbar ist der Gasthof Stigl per Bus, TTB und der Linie P1 auf der elektrifizierten Hauptstrecke.
Auf ähnlichem Niveau bewegt sich der Gasthof Lueg direkt am Noselufer zwischen Laben-Labach und Pochem gelegen.
Erreichbar per Bus und mit der TTB.
Nobler als im Noselhotel Pröver Hof kann man im Noseltal nicht wohnen.
Die Leiche des Zimmermädchens wurde natürlich längst aus dem Pool entfernt, das Wasser wurde ausgetauscht, sogar das Hotel wurde neu gebaut, denn um die im Pool treibende "Leiche" löschen zu können, musste mangels präziserem Löschwerkzeug zuerst das Hotel abgerissen werden. Erreichbar ist das Hotel per Bus vom Bahnhof Pröv aus.
Eine ganz andere Unterbringungsart bietet der Hotelzug.
Bestehend aus drei Schlafwagen des Orient-Express, einem TEE Aussichtswagen mit Bar und einem TEE Speisewagen fährt dieser Zug alle Bahnhöfe auf den beiden Hauptstrecken durchs Noseltal an. Im Preis enthalten ist ein Noselticket, das zur Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel des Noseltals berechtigt. So können die Reisenden an jedem beliebigen Ort aussteigen, Ausflüge machen und den Hotelzug an einem anderen Ort ihrer Wahl wieder besteigen.
Für Selbstversorger mit eigenem Fahrzeug gibt es noch die Möglichkeit beim Fremdenverkehrsbüro in Pochem eine Ferienwohnung im Ludwigsturm zu mieten.
Sonstige Hotels, Pensionen und Privatquartiere sind hier nicht aufgeführt, die können beim Fremdenverkehrsamt in
Noseleystraße 13, 12345 Noselstein erfragt werden.
Kommen wir zu Restaurants und Cafe´s:
Wenn wir wieder mit der preiswertesten Kategorie beginnen, dann kommt zuerst die beste Currywurst des Noseltals. Die gibt es am Schlachthof in Bollei.
Hinten kommen die Rinder rein, vorne kommen die Würste raus, in dieser Bude gibt es noch Currysauce nach eigenem Geheimrezept und Pommes dazu. Erreichbar über Straßenbahn und Bus in Bollei.
Bekannt für Kaffee und Kuchen ist das Seecafé am Herzsee...
...gelegen an einem neu eröffneten Streckenast der TTB, der vom Bahnhof beim Gasthof Lueg bis fast hinauf zum ca. 450m hohen Noselkreuz führt.
Gute regionale Küche und natürlich Weine...
...bekommt man im "Noselkeller" in der Altstadt von Pröv. Manche sagen auch, es wäre das zweckentfremdete Stellwerk "Krefeld".
Ebenfalls in Pröv, diesmal direkt am Bahnhof, steht ein Speisewagen des Rheingold.
In dessen Küche haben schon internationale Spitzenköche den Kochlöffel geschwungen.
-
"Pröver Hof": Wo gibt es solche Gebäude?
-
Das ist hier drin:
-
Schön ist in dem Spiel, dass mit ein bisschen Fantasie alle Gebäude ein neues Charakter aufnehmen können, wie z.B. meine Zementwerke (die ich vor 20 Jahren für Trainz gebastelt habe), die auf deinem Layout als Schlachthof weiter dienen
. Die Bliesmühle und Rathausmühle wurden auch damals gefertigt, weil ich viel in Deutschland unterwegs war, und könnte viele schöne Fotos machen.
Es geben noch einige Gebäude die an eine deutsche Anlage nicht fremd aufscheinen, wie z.B das Wasserhaus der UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte, oder ein Maschinenhaus aus demselben Objekt.
Alle diesen Objekten sind in dem Industrieerweiterung-Paket von LMG zu finden, wer freundlicherweise meine Objekte in TPF2 konvertierte und veröffentlichte.
-
andrassuranyi Ich habe vor allem nach markanten Industriegebäuden gesucht, die vom Stil schon etwas älter sind und nicht nach Schwerindustrie aussehen. Die sollten von der Strecke aus auch gut zu sehen sein. Hier noch ein paar Bilder:
Der Schlachthof von Bollei. Ich habe nicht wirklich Ahnung, wie so ein Schlachthof tatsächlich aussieht. Aber in einem großen Gebäude mit Laderampen an mehrere Seiten kann eigentlich alles Mögliche drin sein. In Bollei steht der Schlachthof etwas weiter weg vom Noselufer. Durch die Größe und dem Turm ist er trotzdem noch vom anderen Ufer aus sichtbar.
Hier die Bliesmühle, gesehen von der Bahnhofsausfahrt Laben-Labach mit dem Bootsclub im Vordergrund. Im Hintergrund der Fernsehturm bei Zweikirch.
Richtig schön alt sieht auch die Ratsmühle B. Heise aus. Ich schätze mal, das Vorbild stammt aus der Zeit um etwa 1850. Die Bliesmühle schätze ich aus der Zeit um 1900. Als Schöpfer der ersten Mods für Trainz: Kannst du das bestätigen? Wo stehen die Vorbilder vielleicht heute noch?
Ich will mich bei der Zeit auf meiner Karte nicht festlegen, aber insgesamt finde ich die meisten neuen Fahrzeuge und Bauten nicht so interessant. Aber für den hübschen blauen Wendezug der TRI mit der 111er aus dem Repaint-Paket habe ich das Datum auf 2025 gestellt.
-
andrassuranyi Ich habe vor allem nach markanten Industriegebäuden gesucht, die vom Stil schon etwas älter sind und nicht nach Schwerindustrie aussehen. Die sollten von der Strecke aus auch gut zu sehen sein. Hier noch ein paar Bilder:
==BILDER==
Richtig schön alt sieht auch die Ratsmühle B. Heise aus. Ich schätze mal, das Vorbild stammt aus der Zeit um etwa 1850. Die Bliesmühle schätze ich aus der Zeit um 1900. Als Schöpfer der ersten Mods für Trainz: Kannst du das bestätigen? Wo stehen die Vorbilder vielleicht heute noch?
Die Bliesmühle ist bis heute funktionsfähig und produziert echte Qualitätsmehl in Blieskastel (SL). Meine Fotos stammen aus 2004, das hier unter ist aus Google-Recherche.
Die Ratsmühle B.Heise war schon derzeit in Ruinen, und heute existiert in ihrer Originalform nicht mehr. Die Mühle stand in Dippoldiswalde (Sachsen), und war ein Teil eines größeren Komplex. Ich hab' nur der Teil in Hintergrund modelliert, weil dass gefällt mir besonders gut. Dazu sollte ich das Bild fürs Mapping manipulieren (Ergänzung mit Fenster, Dach, usw.).
Hier ein Foto von Wikicommons und ein historischer Bild By Deutsche Fotothek, CC BY-SA 3.0 de
Es stehen so viele schöne Industriegebäude in Ruine in Deutschland (und auch in Ungarn)...

MfG
Andreas
EDIT: Ich musste mich korrigieren: obwohl ich mein Foto in dem Album namens Wilsruff speicherte, die Mühle (oder die Ruine) steht in Dippoldiswalde (da meine Reise endete damals in Dippoldiswalde).
-
Der Hotelzug
Kurz erwähnt habe ich diese exklusive Unterbringungsmöglichkeit für Noseltal-Reisende ja schon. Jetzt gehen wir mal etwas in die Details.
Am Gleis 4 in Noselspring...
...beginnt und endet die Reise. Hier stehen neue Gäste am Bahnsteig und die neue Schicht des Personals, während der Zug einläuft.
Der Zug besteht aus drei Schlafwagen des Orient-Express mit Zweibett-Kabinen......die tagsüber auch als Sitzabteile dienen können.
Zusätzlich gibt es einen Rheingold-Panoramawagen......(da würde ich ja zu gerne mal bei der 1:1 Bahn mitfahren) und einem Buckelspeisewagen...
...ebenfalls aus dem Rheingold-Paket.
Im Unterdeck des Panoramawagens ist noch eine Bar.
Das sieht doch alles recht gemütlich aus, nur wo und wie man sich mal waschen kann habe ich noch nicht ergründet. Ich bin einmal mit dem Schlafwagen von München nach Kopenhagen gefahren, da hatte ich in meinem Abteil ein winziges Waschbeckchen und aus dem Wasserhahn kam sogar was raus. Aber nach einer Woche nur damit stinkt man doch wie ein Iltis...
Unsere Noselreisenden machen vielleicht immer mal wieder einen Wasch- und Badetag im Freibad von Zweikirch.
Der Hotelzug ist so ausgelegt, dass jeder Reisende mit Bett auch einen Sitzplatz im Speisewagen und im Panoramawagen hat. Die komplette Reise führt von Noselspring nach Bollei auf der elektrifizierten Strecke, dann zurück nach Noselspring und auf der anderen Noselseite ohne Fahrdraht nach Noselmünd und wieder zurück nach Noselspring. Der Zug hält an jedem Bahnhof und wer einen Platz gebucht hat, kann jederzeit die Fahrt unterbrechen und später an einem anderen Ort wieder zusteigen oder auch wenn der Zug dort, wo man ein paar Stunden bleiben will, auf der Rückfahrt wieder vorbei kommt. Im Preis enthalten ist die "Noselcard", damit kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel im Noseltal benutzen. Der Preis ist bei der Tourist-Information Noselspring, Bahnhofsstraße 7, 47011 Noselspring, zu erfragen.
Bewegt wird die ganze Fuhre von BR 10 002 und einer 221. Die Stromlinienlok 10 002...
...wurde für diesen Einsatz extra vor der Verschrottung gerettet. Die Schwestermaschine 10 001 kann 1:1 im Deutschen Dampflokomotivmuseum Neuenmarkt-Wirsberg besichtigt werden.
Bilder von einer Mitfahrt oben im Panoramawagen kommen später.
-
Neue Texturen für das Noseltal
Auch ich habe jetzt endlich die Sexy Vegetation von Mariotator .
Was soll ich sagen, da geht mir echt einer ab...Das macht wirklich einen großen Unterschied wenn man etwas Sirisimmertoll und ein paar Brennesseln an der Strecke wuchern lässt. Am Ende ein paar Bilder von der Strecke Noselstein - Flughafen Krankfurt, die kurz genug ist, um sie schon mal komplett neu zu bepflanzen oder zu bewuchern.
Brennesseln kenne ich ja, aber was ist Sirisimmertoll? Auf den Bildern ist das das hellgraue Zeug. Ich bin wirklich kein Botaniker, aber für mich sieht das am ehesten aus wie Riesenbärenklau, eigentlich ein Zeug das man nicht gerne irgendwo wuchern lassen will, weil schmerzhaft bei Berührung. Eine Internetsuche mit dem Suchbegriff "Sirisimmertoll" führte mich zu Siri, der Quasselstrippe aus dem iPhone und zu Trollen. Solche Ergebnisse kommen dann heraus, wenn mich das Internet nicht enttäuschen will und mir nicht sagen kann oder will, dass es den von mir gesuchten Begriff nicht gibt, denn das würde mich als möglichen Kunden für was auch immer ja verprellen und das darf nicht sein. Das Suchergebnis mit der höchsten Relevanz führte zu dem oben verlinkten Mod. Erwartet hatte ich einen Wikipedia-Artikel, der mir erklärt, wo diese Pflanze vorkommt und vielleicht ein Bild davon anzubieten hat. Aus diesem Ergebnis schließe ich mal, dass es kein Gewächs da draußen gibt, das Sirisimmertoll heißt.
Aber egal, dieses Kraut sieht aus, als gehört es an Bahndämme.
Hier auf dem Weg nach Noselstein mit dem Güterzug, der die Luftpost und Luftfracht befördert, sowie die Duty-Free Shops und die Restaurants am Flughafen mit Waren versorgt. Da ich nicht wirtschaftlich spiele, befördert der das nur in meiner Vorstellungswelt, damit auch jene zufrieden sind, die sich an den vielen Nullen bei der Ladung stören. Aber darum soll es nicht gehen, sondern um den Bewuchs an der Strecke.
Hier die leicht eingewucherte Lokabstellung bei Noselstein.
Ein Stück weiter...
...eine der vielen Brachen zwischen Gleisen, wo nur selten oder nie mal jemand mit dem Rasenmäher vorbei kommt.
In den 1980er Jahren gab es für die Modellbahn (ich war damals Märklinist) einen kurzen Kesselwagen mit der Aufschrift "Gleisentkrautung". Im 1:1 Fahrzeug war damals wahrscheinlich irgendein Teufelszeug drin, dass noch die Enkel unserer Urenkel in der Nahrungskette nachweisen können. Wenn man das versprüht hat, wächst auch kein Sirisimmertoll mehr und das wäre doch schade, denn das sieht aus, als gehört es genau dort hin. Wahrscheinlich ist so jeder Bahndamm ein Fünf-Sterne-Insektenhotel.
Die Brennesseln...
...sind auch perfekt für die Ecken, wo niemand Lust hat, dauernd das Unkraut auszureißen.
Hier noch etwas Sirisimmertoll...
...an einem Entwässerungsgraben neben der Strecke.
Ich werde nach und nach das ganze Noseltal damit bewuchern, aber man sollte es natürlich nicht übertreiben. Für mich wirkt das Sirisimmertoll am besten, wenn es locker verteilt zwischen Gras oder anderen Pflanzen steht, also Pinselstärke so um 0,3. Leider ist es bei meiner üblichen Mal-Zoomstufe schon nicht mehr zu sehen, ich muss also näher dran zoomen, um zu sehen, wass ich da bemale. Das macht die Neubewucherung recht mühsam, aber das Ergebnis ist überzeugend.
Eine mit Brennesseln und Sirisimmertoll schön eingewachsene Brachfläche voller abgestellter und vergessener Sachen am Bahnhof Zweikirch.
Bei der Wahl des richtigen Bildausschnitts und wenn man ein paar Spieleigene Bildschirmelemente wegschneidet könnten so schon Screenshots gemacht werden, bei denen erst auf den zweiten Blick klar wird, dass das nicht aus der Welt da draußen ist. Manche hier können das schon.
Noch so ein Bild:
Blaue Dreiachs-Umbauwagen vom Bahndienst, abgestellt in Laben-Labach Altstadt, schön eingewachsen mit Brennesseln und Sirisimmertoll , auch schon von den Sprayern entdeckt und bearbeitet.
Solche Wagen standen noch in den 1980er Jahren gefühlt an jedem Bahnhof und sahen auch so in etwa aus. Diese kann ich leider nur mittels Asset Builder da abstellen, was den Nachteil hat, dass die Schlussleuchten am anderen Ende noch brennen. Diese Wagen als Asset, noch mit Alterungsspuren, das wäre eine super Sache.
-
Industrielle Revolution 2.0 im Noseltal
Im neu ausgewiesenen Gewerbegebiet von Zweikirch...
...eingerahmt von der Dampf- und Dieselstrecke rechts, der Tollen Touristen Bahn (TTB) links und der Güterstrecke zum Zweikirchner Ölfeld oben, haben sich erste Weichware... Pardon Softwarefirmen niedergelassen.
Behaltet auf jeden Fall die Aktien der Winzigweich AG im Auge. Ihr wollt doch später nicht zu den Leuten gehören, die nur noch seufzen können: "Ach, hätte ich damals nur eine Kleinigkeit investiert..."
Hier...
...tüftelt man bereits an Transportfever 3.0. Erste und wichtigste Aufgabe ist die Entwicklung einer neuen Engine, die auch mehr als zwei Prozessorkerne nutzen kann. Weil das Hirnschmalz kostet, haben sich mit den Pizza- und Cola-Ständen bereits Lieferanten von Nervennahrung eingestellt.
Damit das niemand in den falschen Hals bekommt, was ja heutzutage schnell passieren kann: Ich habe keine Ahnung, was UG tatsächlich gerade treibt und ob es jemals ein TPF3 geben wird. Alles hier dazu geschriebene basiert auf reinem Wunschdenken.
-
Die Ermittlungen gehen weiter.
Bevor diese Geschichte als Cold Case in irgendeinem True-Crime Podcast auftaucht, sollte von weiteren Ermittlungen berichtet werden. Der Täter konnte ja bisher noch nicht ermittelt werden.
Was bisher geschah:
Innerhalb weniger Stunden wurden im Noseltal zwei Frauenleichen gefunden.
Ein totes Zimmermädchen trieb im Pool des noblen Noselhotels Pröver Hof.
Eine Beteiligung Dritter konnte nicht nachgewiesen werden, sehr wahrscheinlich war es ein Unfall unter Alkoholeinfluss, denn die Tote hatte Alkohol im Blut.
Eine weitere Leiche wurde unterhalb des Labener Viadukts der Tollen Touristen Bahn gefunden.
Die Sonderkommission "Nasser Tod" unter der Leitung von Kommissar Perrick konnte bisher weder die Identität der Toten ermitteln, noch konnten Zeugenbefragungen einen Anhaltspunkt darüber geben, wo die Tote ins Wasser geworfen wurde. Die Obduktion hatte ergeben, dass sie schon tot war und dass sie, beschwert durch angebundene Gegenstände, ins Wasser geworfen wurde. Diese Gewichte hatten sich recht bald gelöst und so wurde die Leiche bis zum Fundort abgetrieben.
Bei Befragungen an beiden Noselufern oberhalb der Fundstelle hatten sich keine Anhaltspunkte ergeben, niemand hatte etwas gesehen. Auch schien niemand die Frau zu kennen. So musste die SoKo schließlich an die Öffentlichkeit gehen.
Über die Lokalzeitung "Noselsteiner Anzeiger...
...hier das Gebäude von Verlag und Druckerei nahe Noselstein,
und über Rundfunk und Fernsehen...
...wurde der Aufruf an alle verbreitet, sich bei der Polizei zu melden, falls sie nähere Angaben zu der Toten machen könnten.
Für weitere Ermittlungen musste man wohl davon ausgehen, dass die Leiche von einem Boot aus im Wasser versenkt wurde und dass sie nicht aus der Gegend stammte.
So wandte sich Perrick an seine Kollegen von der Station der Wasserschutzpolizei unterhalb der riesigen Ilmmünsterbrücke zwischen Klosterfelde und Bollei.
Dort wollten sie ihn und ein paar seiner Kollegen auf einem Polizeiboot mitnehmen, um möglichst viele Binennschiffer zu befragen.
Das ergibt gute Gründe, um das Noseltal vom Wasser aus zu betrachten.
-
Die Fahrt zu den Kollegen von der Wasserschutzpolizei
Zusammen mit den beiden Müllers machte sich Kommissar Perrick auf den Weg nach Noselmünd. Dort würde sie ein Boot der Wasserschutzpolizei abholen. Dann wollten sie möglichst viele der Binnenschiffer befragen.
Uniform, Dienstausweis und hoheitliche Aufgaben sicherte den Dreien Plätze im Panoramawagen des Hotelzuges auf dem Weg nach Noselmünd.Hier die Aussicht auf die Liebfrauenkirche.
Kurz vor Zweikirch...
...befindet sich die einzige Brauerei des Noseltals. Im Vordergrund Abstellgleise des Bahnhofs Zweikirch.
Gegenüber, mitten im Fluss...
...der Mäuseturm.
Das Rote Tor...
...in Laben-Labach Altstadt. Was sich in den Scheiben spiegelt, hat leider nichts mit der tatsächlichen Umgebung zu tun. Mir ist schon klar, dass eine echte Spiegelung noch deutlich mehr Rechenleistung erfordert, darum vielleicht dieses "Feature" besser ganz weglassen?
Der Gasthof Lueg...
..oberhalb der Bahnstrecke.
Die Brücke zum neuen Streckenast der Tollen Touristen Bahn (TTB)...
...welcher vom Bahnhof beim Gasthof Lueg über die Cadolzburg (im Bild oberhalb der Brücke) und weiter bis auf über 380m Höhe zum Noselkreuz führt.
Kurz vor Pochem...
...geht es direkt an der monumentalen Hangabstützung vorbei.
Kurz hinter Pochem...
...der Ludwigsturm.
Am rechten Noselufer...
...die Kapelle auf dem Gipfel des Noselkreuz. Etwa 70 Höhenmeter darunter die Endstation des neuen Streckenastes der TTB.
Vom Turm an der Pröver Enge...
...wurde früher der Schiffsverkehr an dieser schmalen Stelle der Nosel geregelt.
Ein Stück hinter Pröv...
...steht das Noseldenkmal. Woran genau es erinnert, darüber muss man in Landratsamt noch nachdenken.
Der Zug hatte inzwischen die Noselseite gewechselt. Am anderen Ufer...
...das Schloss Altkrähenkiesel.
Kurz vor Noselmünd...
...die gigantische Ilmmünsterbrücke.
Am Schiffsanleger von Noselmünd...
...wurde das Team von einem Boot der Wasserschutzpolizei aufgenommen.
Unter den Mods habe ich bisher noch kein Polizeiboot gefunden, da müssen die noch eine Weile mit Freizeitbooten herumfahren.
-
Viel zu bauen gibt es nicht mehr im Noseltal. Aber mit dem Erscheinen der BW-Assets von MaikC mussten neue Wasserkräne und ein schicker Wassertum eingebaut werden. Im Zuge dessen habe ich vom Miniadler gelernt, dass meine Lokbehandlung in der falschen Reihenfolge abläuft.
Auch gab es in dem alten BW Noselmünd recht enge Radien, die sicher in der Welt da draußen von keiner Schlepptenderlok befahren werden könnten. Zwei Gründe um alles umzubauen. Das Folgende ist dabei rausgekommen.
Hereinkommende Loks werden zunächst auf der Untersuchungsgrube...
...auf Schäden und Betriebssicherheit untersucht.
Dahinter folgt...
...die Bekohlung.
Ein Gleis führt in den Kohlebansen hinein...
...um dort die Kohle direkt abladen zu können.
Nächste Station...
...ist das Lösche ziehen. Dabei werden Verbrennungsrückstände aus der Rauchkammer geholt. Licaon hat mir eine Menge Filme verlinkt, die zeigen, was in so einem Dampflok BW so alles gemacht wird. Dabei habe ich auch gesehen, dass mein BW in Noselmünd noch viel dreckiger werden muss. Mit den Texturen Dreck, Nasser Dreck, Dreckiges Wasser, Grauer Kies und Kohle bin ich dem hoffentlich etwas näher gekommen.
Ausblick auf die Schlackengrube als nächste Station.
In den gemauerten Bansen zwischen den Gleisen werden links die Lösche und rechts die Schlacke gesammelt. Schlacke kann zum Bau von Straßen und Wegen verwendet werden. Beides wird später abtransportiert und kann mit dem Greifer am Bockkran über der Schlackengrube oder dem blauen Seilbagger verladen werden.
Wie ich vom Miniadler gelernt habe...
...ist die Schlackengrube mit Wasser gefüllt, zumindest bei größeren Betriebswerken, um das glühende Zeug schnell abzukühlen. Wenn das ins Wasser fällt muss es ordentlich dampfen und so habe ich unter der 03 auf der Schlackengrube eine nach oben gerichtete Bewässerungsdüse aus Ingos Green House Assets eingebaut.
Bei so einem tiefen Loch mit unappetitlichem Wasser drin kann auch immer mal jemand da rein fallen, also kamen Rettungsringe an den Rand.
Von der Brücke über das BW...
...ist als letzte Station die Besandung zu sehen.
Von hier...
...geht es über die Drehscheibe in den Ringlokschuppen.
Über das Gleis links von der Werkstatt...
...geht es auf direkten Weg aus dem BW hinaus zum Streckendienst. Dampfloks können vorher noch etwas Wasser nachfüllen. Die rot-weiße Plattform zwischen den Gleisen gehört zu der Tankstelle für die wenigen hier stationierten Dieselloks.
In der Dampflokwerkstatt...
...können Reparaturen durchgeführt werden. Auf dem einbetonierten Gleis im Vordergrund kann die Werkstatt umfahren werden. Der Mitropa-Wagen links ist die Mitarbeiterkantine, dahinter ist das Übernachtungsgebäude für das Lokpersonal zu sehen.
-
Mit dem Wagen dürfte das Kohle abladen allerdings schwierig werden. Die laden eigentlich nach unten ab und brauchen einen Trichter zwischen den beiden Schienen.
-
Soweit ich weiß fällt gerade bei diesen Wagen das Ladegut an den Seiten raus. In der Mitte ist ein Sattel, der die Kohle zu beiden Seiten abrutschen lässt.