Das Mein-Rhain Gebiet

Willkommen in der Transport Fever Community

Wir begrüßen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur Verfügung damit ihr euch über das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.

 

Die Registrierung und Nutzung ist selbstverständlich kostenlos.

 

Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen auf rege Beteiligung.

Das Team der Transport-Fever Community


  • Der Pyramidenpark


    Hans Dampf hatte schon vor Jahren Videos von einem Zoo und einem Themenpark in TPF2 gezeigt. Besonders der Themenpark wirkte etwas experimentell, aber das ist ja nicht schlimm. Leider hat er solche Themen nicht weiter verfolgt. Aber ich war von der Idee angesteckt und habe es immer mal wieder ausprobiert. Hier nun das jüngste Ergebnis, dem noch einige folgen werden.

    Wenn man im Mein-Rhain Kreis schon antike Weltwunder auferstehen lässt, sollte man sich auch Pyramiden gönnen. Diese Idee kam dem Bahndirektor jedenfalls, als er aus dem Panoramafenster seiner Poollandschaft hinüber zum Pingerfels und auf den Rhain geblickt hat.

    Ein passendes Gelände gegenüber von Schafhausen war bald gefunden. Dort wurde alles mit Wüstensand bestreut...

    ...und die antiken Steinhaufen konnten errichtet werden, diesmal mit deutlich modernerer Technik. Eine größtenteils aufgeständerte Straßenbahn führt hindurch und spart den Besuchern weite Wege.

    Hier...

    ...fährt die Tram über die Tatzen der Sphinx.

    Vorsicht ist geboten...

    ...weil man leicht vom Rand der Welt stürzen kann. Links unten das Restaurant zur Verköstigung der Gäste.

    Hier...

    ...passiert die offene Tram gerade die große Chepos-Pyramide.

    Auch die Azteken...

    ...sind mit einer Stufenpyramide vertreten.

    Von dort...

    ...geht der Blick hinüber zur Sphinx und der Chepos-Pyramide.

    Infotafeln...

    ...verraten alles was man wissen muss. Manche Besucher ersteigen auch die Stufenpyramide. Sie sollten nur vor der Schließung des Parks wieder unten sein.

    So eine unbedeutende Trambahn...

    Da sieht die Sphinx erhaben drüber hinweg.

    Das Restaurant...

    ...verköstigt die Gäste mit einer pyramidal guten Küche.

    Nochmal alles aus der Vogelperspektive.

    Im Hintergrund Schafhausen. Die Pyramiden gibt es bei LMG.

  • Der Flughafen Hoppenstadt.


    Der Vico-von-Bülow-Flughafen in Hoppenstadt, besonders dessen Umfeld, hat einige Erweiterungen erfahren. Das sehen wir uns jetzt genauer an.

    Es geht los...

    ...in der Bahnhofshalle von Hoppenstadt mit der S-Bahn, die im Vordergrund bereit steht. Die zwei nächsten Gleise sind für den Verkehr in Richtung Schafhausen, die nächsten zwei in Richtung Ammerich. Schafhausen alias Schaffhausen ist näher an der Rheinquelle als Ammerich, alias Emmerich, so habe ich die Fließrichtung des Rhain festgelegt.

    Der Dr. Yellow ganz hinten fährt nach Wörnaustauf, das ist der Ort mit dem immer wieder erwähnten Turmbahnhof. Diese Linie verbindet auch die elektrifizierte Rhainstrece Schafhausen - Ammerich mit der Diesel- und Dampfstrecke Tralbenstadt - Rhainmünde.

    In der Übersicht…

    ...sieht das so aus. Rechts oben im Bild verlaufen die Gleise Richtung Flughafen.

    In einem Trog teilen die S-Bahn- und Gütergleise die Hochhaussiedlung Neu-Hoppenstadt in zwei Hälften.

    Hinter der S-Bahnstation Neu-Hoppenstadt fädelt die Fernbahn aus Wörnaustauf ein.

    Etwa dort hat auch ein Sprayer...

    ...einen Gruß an Siri, äh Siri hinterlassen.

    Nächste Station für die S-Bahn ist am Flughafen-Hotel.

    Die Fernzüge, in der Regel ET 403 als Lufthansa-Express, fahren hier durch und können mit etwas Glück die S-Bahn überholen.

    Güterzüge mit Luftfracht, Post und Kerosin fahren zwischen Bahnhofshalle und Stellwerk hindurch.

    Hier die ganze Gegend in der Übersicht:

    Links das Flughafenhotel, daneben die Autobahn. Rechts oben der Güterbahnhof für Kerosin und Luftfracht, unterhalb davon die Landebahn, das Flughafen-Hauptgebäude, der Trogbahnhof für S-Bahn und Fernverkehr und die Startbahn. Das Flughafenhotel ist im übrigen für gemütliche Zimmer und hervorragendes Essen bekannt. Die Lärmdämmung ist mit Fünffach-Verglasung besser als in der Direktorenvilla und man ist hervorragend verkehrstechnisch angebunden mit S-Bahn und Straßenbahn vor der Tür. So manch ein Besucher des Mein-Rhain-Kreises erkundet alles von hier aus.

    Hier der Güterbahnhof:

    Ganz hinten die Kerosinverladung mit Vorratstanks, davor der Bereich für Post und Luftfracht.

    An der vierspurigen Schnellstraße von Hoppenstadt zum Flughafen liegt hier der bewachte Großparkplatz für Reisende, die mit dem PKW ankommen.

    Hinter der Einfahrt zum Parkplatz sind nur noch Taxen, Busse und die Trambahn erlaubt. Auch LKW müssen vorher links abbiegen zum Güterbahnhof.

    Hier die Wendeschleife...

    ...für Taxen und Linienverehr zwischen Trogbahnhof und Flughafen-Hauptgebäude gelegen.

    Wer auf der Straße kommt…

    ...wird von dieser Focke-Wulf Condor begrüßt.

    Wer von der Autobahn kommt…

    ...ist vorher an dieser Ju 52 vorbeigefahren.

    Nur vom Parkplatz zugänglich...

    ...ist der Besucherhügel, wo die Leute Starts und Landungen beobachten können.

    Das Jet-Zeitalter hat hier noch nicht begonnen. Es fliegt alles mit Kolbenmotoren, von der urigen Handley Page...

    … über die riesige Junkers G38...

    ...bis zur Ju 52.

    Neuestes Modell, dass Hoppenstadt anfliegt...

    ...ist eine Lockheed Super Constellation, dazu jede Menge...

    ...der eleganten Focke-Wulf Condor.

    Abschließend noch ein Übersichtsbild:

    Von links nach rechts der Güterbahnhof, die Landebahn, das Hauptgebäude, der Trogbahnhof und die Startbahn.

    Mit zwei Fluglinien nach London und nach Krankfurt im Noseltal, jeweils über Remote Airports realisiert, ist der Flughafen gut ausgelastet.

    Erreichbar ist er über die S-Bahn und Trambahn von Hoppenstadt, sowie über die Fernbahn von Wörnaustauf und Hallmackenreuth. Intern verkehrt noch ein Shuttlebus zwischen Flughafenhotel, Parkplatz und dem Hauptgebäude.

  • Walzenmühle ist fertig und der Zirkus kommt nach Habighorst.


    Die Kleinstadt Walzenmühle, am Rhain und an der Dampf- und Dieselstrecke gelegen...

    ...ist endlich fertig.

    Hauptsehenswürdigkeit ist die Gambrinusgrotte…

    ...mit der darüber erbauten Gambrinuskirche.

    In der Grotte entspringt eine Quelle.

    In der größten Not, kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg sprudelte plötzlich statt Wasser bestes Bier aus dem Fels.

    Recht bald wurde die Quelle gefasst…

    ..und in den Traditionsgasthof Lueg geleitet. Nur dort sprudelt das wundersame Bier bis heute aus den Zapfhähnen.

    Der Blick über den Ort aus Richtung der Direktorenvilla...

    ...zeigt die drei Straßen des Städtchens. Doch immerhin hat man einen Autobahnanschluss und einen Bahnhof an dem drei Linien halten: Die Hauptbahn Tralbenstadt - Rhainmünde (nicht elektrifiziert), die elektrifizierte Strecke Wörnaustauf - Lachfeld und die Arftbahn der TTB. Die bindet den noch nur rudimentär vorhandenen Ort Arft an. Der Turm im Hintergrund gehört zur Burg Zwernitz bei Lachbruck, der Turm links gehört zur Benediktinerabtei.

    Vom anderen Rhainufer….

    ...sieht es so aus: Von links nach rechts die Abtei, der Ort Walzenmühle und der Mäuseturm.

    Oberhalb des Ortsausgangs die Abtei.

    Weil die Mönche in einem Ort mit natürlicher Bierquelle mit Brauen kein Geschäft machen können...

    ...haben sie sich auf den Anbau von Obst und Früchten verlegt. Diese werden zu Schnaps gebrannt...

    ...und im Klosterladen verkauft.


    Im Ort Habighorst gibt es noch immer jede Menge Wiesen zwischen den Straßen. Um wieder etwas Fläche zu füllen...

    ...wurde ein Festplatz angelegt, worauf sich sofort der Zirkus Stern niedergelassen hat.

    Die ersten Zuschauer warten schon auf Einlass.

  • Erste Bewegtbilder aus dem Mein-Rhain-Gebiet:


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    Wir fahren mit der S-Bahn (ET 420 Flughafen München Lackierung) von Hoppenstadt Hauptbahnhof zum Flughafen Hoppenstadt.

    Die Grafikeinstellungen sind auf Niedrig, erwartet also kein HD-Fernsehen.

  • Eine Fahrt mit der Moorbahn.


    Am bereits kurz gezeigten Moor wurde mittlerweile das Naturfreundehaus erbaut.

    In Kooperation mit der Tollen Touristen Bahn (TTB) wurde anschließend das Moor mit einer Bahnlinie erschlossen, um den Besuchern mehr davon zu zeigen, ohne dass sie als Moorleichen irgendwo enden.

    Hier der Streckenverlauf:

    Es geht los in Ober-Meintal, einem Ortsteil des noch längst nicht fertigen Städtchens Meintal am Mein. Der Bahnhof wird von der Arftbahn der TTB angebunden, einer Linie, die von Walzenmühle abgeht.

    Nach einer Ausweiche teilt sich die Strecke in eine große Kehrschleife mit dem Naturfreundehaus als einzigem Unterwegsbahnhof. Die Linie ist so eingerichtet, dass die Züge abwechselnd linksherum und rechtsherum um das Moor fahren.

    Gefahren wird mit solchen Garnituren.

    Ein AT 1 Akkutriebwagen, ein Pärchen Dreiachs-Umbauwagen und die Weihnachts-Akkulok der Modwerkstatt.

    Die beiden Lokführer verständigen sich für den Wendezugbetrieb über akustische Signale. Die sind auf ihrer Strecke alleine und fahren bestenfalls 45km/h, da kann sogar das Eisenbahnbundesamt mal ein Hühnerauge zudrücken.

    Als Ausgleich für die Eingriffe durch den Bau der Ringstrecke...

    ...wurden zwei Durchlässe in den Damm der Hauptbahn gegraben, um den Wasseraustausch zwischen beiden Teilen des Moores zu verbessern.

    Zusätzlich wurden Drainagerohre verlegt, damit die befestigten Dämme der Bahn besser ins Moor entwässert werden können.

    Natürlich hat sich auch der Burgenbegeisterte Bahndirektor gleich eine Ritterburg an den Rand des Moores gesetzt...

    ...um die Aussicht genießen zu können.

    Unterhalb der Burg...

    ...wurde aus Mauerwerk von Ingo und Building Blocks eine Galerie für die Bahnstrecke gebaut.

    Zum guten Schluss das Video von einer Mitfahrt um das Moor herum mit beschaulichen 30 km/h.

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    Diesmal mit mittleren Grafikeinstellungen.

  • Fahrt zur Gruselburg des Grafen Dracula


    Noch mehr Zappelbilder. Diesmal fahren wir mit dem Helloween-Zug von Rico S. zur Gruselburg des Grafen Dracula und wieder zurück. Der Gevatter Tod wird dabei insgesamt viel Mal vom Zug überfahren, aber auch nur weil er stur im Gleis stehen bleibt und kein Kollisionsmodell hat. Ich kann also alle beruhigen: Er nimmt keinen Schaden an Leib und, nun ja "Leben", beide grafischen Obekte diffundieren durcheinander hindurch. Selbst Youtube fand das unverdächtig.

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    Ich kann jetzt auch Videos schneiden, damit eröffnen sich noch einige Möglicheiten.

  • onerariis exactoris Das wird schon noch alles, so wie mein Videoschnitt. Diese ist meine zweite Schönbaukarte, die ich für vorzeigbar halte. Seit 2020 spiele ich TPF2, zuerst wirtschaftlich mit KI und mehr oder weniger Geld, bis ich dann immer mehr an diesen Karten herumgestaltet habe. Noch ein Stellwerk dort, eine Blockstelle hier, eine Stützmauer an diesen Hang und überall Brückenköpfe aus Stein oder Beton. Damit fing es an. Das Spiel klebt die Brücken ja immer an den nackten Fels und das geht gar nicht.

    Dann fehlten Kirchen in den Städten, es gab mehr und mehr Rumsteh-Assets zum Ausschmücken und als leuchtendes Vorbild der große Hans Dampf , an den hiermit Genesungswünsche gehen. Ich weiß nicht wie viele Ideen ich bei dem abgeguckt habe.

    Jetzt ist das Spiel meine virtuelle Modellbahn, in der sich Projekte verwirklichen lassen, die auch als Modellbahn ein Gesamtlebenswerk wären, von den Kosten mal ganz zu schweigen. Hier kostet mich ein neuer Zug vielleicht etwas Downloadzeit und ein paar Klicks im Depot.

  • Mitfahrt auf der linksrhainischen, elektrifizierten Strecke


    Die erste lange Mitfahrt (gut 27 Minuten), fast über die gesamte Karte. Ich habe ein paar längliche Tunneldurchfahrten geschnitten und Texteinblendungen eingefügt. Dafür, dass ich letzte Woche noch keine Ahnung von Videobearbeitung hatte, bin ich mit dem Resultat ganz zufrieden. Besser geht natürlich immer, aber es ist vorzeigbar und auch einigermaßen ruckelarm.

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  • Die Baustellen auf der Karte


    Auch für mich als Übersicht hier mal die größten Baustellen im Mein-Rhain Gebiet. Meist sind das Städte, in denen noch viele Häuserblocks gebaut werden müssen. Zuerst kommt der Bahnhof, dann wird planiert so gut wie möglich, dann baue ich ein Straßennetz, welches vorgibt wo die Häuser hin kommen und die Anzahl der zu füllenden Flächen vorgibt. Deren Zahl kann ich dann durch Setzen von öffentlichen Einrichtungen wie Kirchen, Schulen, Feuerwehr, Polizei etc wieder etwas reduzieren.

    Bei den Nachbarstädten Schafhausen und Tralbenstadt sieht das dann so aus:

    Schafhausen links, Tralbenstadt rechts und das große Dampflok-Betriebswerk in der Mitte am Kartenrand. Beide Städte sollen optisch noch mehr zusammenwachsen. Eine Hochbahn, die HTS (Hochbahn Tralbenstadt Schafhausen) verbindet beide schon. Von der aus soll der Blick über ein Häusermeer gehen. Die Häuser sind alle unbewohnte Assets. Beim ersten Schönbauversuch mit selbst gesetzten Häusern habe ich gar nicht so genau auf die Bewohner geachtet und hatte in der sehr ruckeligen Welt irgendwann 30.000 Simse. Wenn praktisch jedes Haus bewohnt ist, klickt man da eine Weile, bis man die gefunden und abgeschaltet hat. Darum lieber erstmal niemand ansiedeln und später vorsichtig Häuser besiedeln. Dabei stört mich sehr, dass man die bewohnten Häuser nur schlecht findet, um noch was zu korrigieren.

    Nächste Baustelle ist Habighorst...

    ...an der Dampf- und Dieselstrecke gelegen. Hier gibt es noch jede Menge Siedlungsfläche, dabei habe ich schon durch den Bau eines Volksfestplatzes mit Zirkus, eines Sportplatzes, eines Freibads und die Ansiedlung des Modellbahnherstellers Fleischlin eingegen gewirkt. Fleischlin wehrt sich im Übrigen erbittert gegen die Übernahme duch den Konkurrenten Märkmann.

    Wo der Lach (aka Lech) in die Karte eintritt liegt das Bergbaustädtchen Lachfeld.

    Hier wird Eisenerz gefördert. Von LMG gibt es da ganz hübsche Häuser für Bergleute, mal sehen, was ich hier daraus machen kann.

    An der Wörnau (aka WÖRnitz und doNAU) liegt Wörnaustauf...

    ...der Ort mit dem immer mal wieder erwähnten Turmbahnhof.

    Meintal liegt, wie der Name vermuten läßt, am Mein.

    Auch hier gibt es nur eine Häuserzeile an der Bahn. Öffenliche Gebäude könnten auch die Anzahl der unbebauten Grundstücke vermindern.

    Gegenüber von Meintal...

    ...liegt die zugehörige Kohlenzeche. Hier stehen schon einige der Bergmannshäuser von LMG, aber die ganze Sache braucht noch etwas Struktur. Ein Bahnhof für die Arbeiter schadet sicher auch nicht.

    Bei Wenaumünde...

    ...mündet die Wenau (aka WEser und doNAU) in den Rhain. Auch hier stehen nur Häuser um den Bahnhof herum, damit bei Mitfahrten wenigstens etwas zu sehen ist.

    Amöneburg am Rhain...

    ...habe ich zumindest schon mal etwas gestaltet, denn dies war die Endstation des letzten Mitfahrt-Videos. Da sollte wenigstens bis zum Bahnhof was zu sehen sein.

    Nächste Station vor dem Zugspeicher an der elektrifizierten Strecke ist Ammerich.

    Hier gibts ein Rathaus, eine Kirche und ein pompöses Denkmal aus Russland, das eine nicht anders behebbare Bodenverwerfung abdeckt, entstanden beim Bau der Straße, die gegenüber davon aus dem Tunnel kommt.

    Gegenüber von Ammerich liegt Rhainmünden...

    ...an der Dampf- und Dieselstrecke. Dieser Ort hat noch gar kein Straßenskelett.

    Im Binnenland, weit entfernt von jedem Gewässer und jeder Bahnstrecke, finden wir das Städtchen Arft.

    Vielleicht liegt es irgendwann an der Arft, welche aber noch gegraben werden muss

    Zum Schluß Wenauwörth an der Wenau.

    Auch hier fehlen noch öffentliche Gebäude.

    Neben diesen zwölf Städtchen sollten noch gebaut werden: Industrie, Landmarken und Sehenswürdigeiten, Felder und kleine Dörfer, in denen zwei Mal am Tag der Bus hält und ansonsten der tote Hund begraben liegt, alles möglichts gut zu sehen von mindestens einer Bahnstrecke aus.

    Besonders langweilig ist das sture Füllen der Felder zwischen den Straßen mit Wohnhäusern. Dabei lasse ich mich nur zu gern ablenken, weshalb ich wohl auch keine Bauvideos zeigen werde, jedenfalls keine beim Häuser setzen. Um die Flächen nicht so groß erscheinen zu lassen, werden auch beim Hausbau immer mal wieder Straßen eingezogen, um kleinere Bauhäppchen zu haben. Sind die Häuser gebaut, bleiben die Hinterhöfe oder Gärten, je nach Bebauungsdichte. Auch wenn man die vom Zug aus meist nicht sieht, sehe ich sie aus meiner Gottperspektive doch ständig, also muss da auch was hin.

    Damit auch mal auf Fertiges verwiesen werden kann, hier die Liste der fertig gebauten Asset-Städte:

    Stenkelfeld, Tannweiler, Hoppenstadt, Pingen und Lachbruck, alle an der linksrhainischen, elektrifizierten Strecke gelegen.

    An der rechtrhainischen Dampf- und Dieselstrecke sind es bis jetzt Hallmackenreuth und Walzenmühle.

  • Mitfahrt im Güterzug


    In der entgegengesetzten Richtung fahren wir jetzt mit einem Güterzug wieder zurück von Amöneburg nach Schafhausen. Weil die betagte E91.0 nur 55km/h schafft, dauert es diesmal gute 50 Minuten. Längere Tunneldurchfahrten und Wartezeiten vor roten Signalen habe ich rausgeschnitten, sofern da nichts anderes zu sehen war.

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  • Das Wenaumünder Tor in Meintal am Mein


    Diese imposante Doppeltoranlage...

    ...wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert erbaut...

    ...und im 21. Jahrhundert zusammengesetzt aus dem Sendlinger Tor im München-Paket von LMG, Teilen der Burg von DeBorg auf Mod.io und etwas Dammbaumod. Einer spontanen Idee folgend, hat mich das einen Nachmittag lang beschäftigt.

  • Von Fischen und Pferden


    Es haben sich weitere mittelständische Wirtschaftsbetriebe angesiedelt, die auch etwas an Fläche verbrauchen und /oder bei der Vorbeifahrt etwas fürs Auge bieten.


    Zunächst eine Fischzucht direkt am Rhain...

    ...etwa gegenüber von Tannweiler. Direkt am Ufer die rechtsrhainische Dampf- und Dieselstrecke, daneben die rechtsrhainische Uferstraße, deren Damm hier auch die Teiche der Fischucht am Auslaufen hindert.

    Oberhalb der Fischzucht führt die Fernstrecke Wenauwörth - Werdatal vorbei, von der aus die Teiche auch zu sehen sind und die es vor allem gibt, weil es einen Turmbahnhof geben sollte.

    In jedem der fünf Teiche...

    ...gibt es dank dem Construction Mover jetzt auch ein Ruderbooot. Unter den Schiffs-Assets im Schifffahrts-Menue habe ich auch Ruderboote. Die lassen sich aber nur auf der Wasserlinie (Höhe 0) platzieren. Mit Hilfe des kürzlich installierten Construction Movers kann ich die dort anheben und mit viel Klickerei dorthin schieben, wo sie hin sollen.

    Hier sind zwei Mitarbeiter...

    ...mit dem Fang von ein paar Forellen für die Räucherei beschäftigt.

    Gleich links an der Einfahrt des Forellenhof Schulze...

    ...der Fischladen für Endverbraucher. Großabnehmer können auch zur Laderampe am Kühlhaus rechts hinten fahren. Vor dem Kühlhaus die Verwaltung und die Räucherei.


    Etwa dort wo der Mein in den Rhain mündet, liegt, gegenüber von Amöneburg, das Gestüt Holzhausen.

    Pferdebegeisterte können hier auch ihren Urlaub im Sattel verbringen.

    Aus östlicher Richtung...

    ...geht der Blick über eine der Pferdekoppeln zum Gestütsgebäude.

    Die zugehörige Landwirtschaft...

    ...liefert vor allem das Futter für die Pferde.

    Hinter dem Haupthaus...

    ...die Pferdeställe und das Tor zu den Reitwegen der Umgebung.

    Weil das Gestüt weiträumig eingekreist ist...

    ...von Gleisen, Landstraßen und der Autobahn, musste einiges an Aufwand getrieben werden...

    ...um mit dem Reitweg die Autobahn zu überqueren.

  • Millitärmuseum Wenauwörth Teil 1


    Jetzt wird es militant, wir besuchen das militärhistorische Museum von Wenauwörth, in unmittelbarer Nachbarschaft der dortigen Kaserne gelegen, die hier auch noch nicht gezeigt wurde.

    Dank einiger Modder gibt es so manche Ausstellungsstücke, die kein echtes Museum zeigen kann oder die nur in alliierten Museen zu sehen sind.

    Chronologisch geht es los mit dem ersten Weltkrieg und da mit einer kleinen Artilleriestellung.

    Das sind 21cm-Geschütze von Krupp, Kaliber im ersten Weltkrieg gingen etwa bis 40 cm für landgestützte Artillerie, im 2. Weltkrieg gab es den "Schweren Gustav", der 80cm Granaten mit dem Gewicht eines LKW verschossen hat. In einem Beitrag zum Noseltal habe ich mich darüber etwas weiter ausgelassen.

    Der Erste Weltrieg war sicher nicht der erste Krieg, in dem Artillerie mit Sprenggranaten zum Einsatz kam. Aber hier gab es das in großem Umfang. Angriffe wurden durch stundenlanges Trommelfeuer der Artillerie vorbereitet. Wer das auf der anderen Seite überlebte, ist oft darüber verrückt geworden. Kriegszitterer, also Männer, die, äußerlich unversehrt, nach solchem Trommelfeuer nicht mehr aufhören konnten zu zittern, gab es auf allen Seiten. Heute wird man das Posttraumatische Belastungsstörung nennen.

    Zwei typische LKW...

    ...wie sie sicher zu tausenden Material und Truppen im Ersten Weltkrieg an allen Fronten transportiert haben.

    Daneben zwei Exemplare…

    ...des ersten deutschen Panzers A7V. Entwickelt wurde dieser sogenannte "Sturmpanzerwagen" erst nach dem Erscheinen der britischen Tanks "Mark 1" 1916 an der Front in Frankreich, wobei Tank damals eine Tarnbezeichnung der Briten für das neue, hochgeheime Gerät war, die sich allgemein als Begriff für Panzer bis heute gehalten hat. Auf Grund von Materialmangel und fehlenden Fertigungskapazitäten wurden nur 20 A7V überhaupt hergestellt und ausgeliefert, die darum auch keinen nennenswerten Effekt auf den Krieg hatten. Im Deutschen Panzermuseum Munster kann man eine Rekonstruktion eines A7V sehen. Ralf Raths, der Direktor dieses Museums, ist im Übrigen ein Ereignis auf Youtube, der Mann könnte mir das Telefonbuch von Munster vorlesen und ich würde gebannt lauschen.

    Bei den Flugzeugen des Ersten Weltkriegs bin ich insgesamt etwas schwach auf der Brust, aber das Flugzeug rechts...

    ...ist eine Etrich bzw. Rumpler Taube, im Krieg vor allem als Aufklärer eingesetzt, was auch die erste Aufgabe der Flieger im Krieg war. Erste Bomben mit einem Gewicht von vielleicht 10 oder 20kg hat noch der Beobachter von Hand abgeworfen. Doch das änderte sich bald. Auch die noch im Krieg des 19. Jahrhunderts steckenden Militärs erkannten bald die Möglichkeiten der Fliegerei.

    So gab es aus deutscher Produktion den Gotha-Bomber....

    …aus den selben Werken in Gotha, die auch Eisenbahnfahrzeuge herstellen konnten. Bombenangriffe der Deutschen auf England erfolgten oft noch durch Zeppeline, aber die riesigen Luftschiffe, mangels Helium auf deutscher Seite gefüllt mit hochreaktivem Wasserstoff, waren bald leichte Beute der Jagdflugzeuge.

    Drei weitere Jagdflugzeuge der deutschen Luftwaffe.

    Meist waren das Maschinen von Fokker, aber auch AEG und Siemens sind als Produzenten von Flugzeugen damals aufgetreten.

    Der Eindecker im Vordergrund...

    ...zeigt die typische Anordnung der Maschinengewehre oberhalb des Motors. Je näher an der Längsachse des Flugzeugs, umso besser ließ sich damit zielen. Nur musste man so durch den rotierenden Propeller schießen.

    Zuerst gab es Abweiser aus Blech an den Propellerblättern, aber die abprallenden Kugeln konnten leicht den Piloten oder das eigene Flugzeug treffen. Erst als eine Synchronisation zwischen Motor und MG erfunden wurde, die den Feuerstoß unterbrach, wenn ein Propellerblatt vor der Mündung war, konnte sich diese Anordnung erfolgreich durchsetzen.

    Der rote Fokker Dreidecker des Manfred von Richthofen (Mitte) darf hier natürlich nicht fehlen.

    Von Richthofen war mit 80 Luftsiegen der erfolgreichste deutsche Jagdflieger. Am 21. April 1918 wurde er von britischen MG-Schützen am Boden getroffen, musste notlanden und starb kurz darauf. Die Briten haben ihn einen Tag später mit militärischen Ehren in Frankreich beigesetzt. Richthofens Nach-Nachfolger als Führer seines Jagdgeschwaders wurde noch 1918 ein gewisser Hermann Göring.

    Dieser Name bringt uns zum nächsten Krieg, gerade einmal 21 Jahre später und im nächsten Teil an Hand von weiteren Ausstellungsstücken abgehandelt.

  • Militärmuseum Wenauwörth Teil 2


    Mit dem zweiten Weltkrieg begeben wir uns in den finstersten Teil der Geschichte, in dem ich mich aber auch so einigermaßen auskenne. Gefühlt habe ich jede Doku zu dem Thema mindestens einmal gesehen und Sönke Neitzel als Militärhistoriker könnte mir auch das Telefonbuch von Potsdam vorlesen und ich würde ebenso gebannt lauschen, wie bei Ralf Raths.

    Bedingt durch das Übergewicht an Assets aus dem Dritten Reich wird das recht Nazi-lastig, aber ich bin mir durchaus bewusst, dass ein Sieg von Hitler-Deutschland uns allen damals nicht gut bekommen wäre.

    In diesem Kontext eines nachgebauten Museums wären vielleicht sogar gewisse, heute verfassungsfeindliche Hoheitszeichen möglich, aber es ist schon in Ordnung, dass dieser Kreis am Heckleitwerk leer bleibt. In TPF1 kann ich mich noch an eine BR52 Kriegslok erinnern mit einem Herz im Kreis, den der Adler gehalten hat. Doch ganz sicher würden manche in diesem Spiel sonst wohin abbiegen, wenn diese Symbole zu sehen wären.

    Die Abteilung Landkrieg ist mit diesen sechs Fahrzeugen gezeigt.

    Ganz links ein Studebaker-LKW aus den USA. Diese Lastwagen wurden zu Tausenden auch an die Alliierten, vor allem Briten und Sowjets, geliefert. Viele der sowjetischen Katjuscha "Stalinorgel" Raketenwerfer standen auf solchen LKW. Noch heute verschweigt man das gerne in Russland. Sowjetische Filmdokumente aus dieser Zeit zeigen auch kaum solche Fahrzeuge.

    Daneben ein Opel Blitz Dreitonner, das Arbeitstier der Deutschen Wehrmacht.

    Als drittes Gefährt ein Kübelwagen, gebaut unter anderem in der "Stadt des KdF-Wagens". Heute kennen wir diesen Ort als Wolfsburg und den zivilen Nachfolger des Kübelwagens als VW Käfer.

    Der Panzer daneben wird im Spiel als "Panzer P38T" bezeichnet mit der Bemerkung "Leichter deutscher Panzer". Dazu konnte ich nichts weiter finden, aber es wird eines der Panzermodelle sein, die vor allem zu Beginn des Krieges noch erfolgreich im Einsatz waren, spätestens bis sich deren Kanonen gegen den russischen T34 als "Heeresanklopfgerät" erwiesen haben.

    Update zum Panzer 38t: Der stammmt aus tschechischer Produktion der Skoda-Werke. Mit der Annektion der Tschechoslowakei kamen diese Panzer und die Skoda-Werke in den Besitz des Deutschen Reichs.

    Daneben der Panzer IV, bis etwa 1943 das Rückgrat der deutschen Panzertruppe und ab diesem Zeitpunkt den meisten alliierten Panzern unterlegen.

    Ganz rechts das Sonderkfz 251, ein offenes Halbkettenfahrzeug, eingesetzt zum Transport von Truppen und zum Ziehen von Geschützen der Artillerie.

    Mit der Junkers Ju 52 "Tante Ju" kommen wir zur umfangreichen Abteilung Luftwaffe.

    Als Passagierflugzeug Anfang der 1930er Jahre entworfen, bewährte sich die zuverlässige Ju 52 sehr gut. Bei der Luftwaffe wurde sie als Transportmaschine an allen Fronten eingesetzt, im Spanischen Bürgerkrieg auch als Bomber.

    In der Mitte eine Transportmaschine im Anstrich des Afrika-Korps, das von 1941 bis 1943 die Italiener aus ihrem afrikanischen Abenteuer raushauen und den Briten den Suez-Kanal wegnehmen sollte.

    Rechts daneben eine Maschine für Verwundetentransporte. Viele der in Stalingrad eingeschlossenen Soldaten verdankten solchen Maschinen und ihren Besatzungen ihre Rettung. Dennoch hat die von Luftwaffenchef Göring großspurig versprochene Versorgung der VI. Armee aus der Luft nie auch nur ausreichend funktioniert.

    Die Maschine ganz links mit dem Ring unter dem Rumpf...

    ...konnte mit eben diesem Ring ein Magnetfeld im Flug erzeugen und damit Seeminen mit Magnetzünder zur Explosion bringen.

    Drei zweimotorige deutsche Maschinen.

    Von links nach rechts: Heinkel He 177 "Greif", Messerschmitt Me 110 und Heinkel He 111.

    Die He 111...

    ...war einer der am häufigsten gebauten deutschen Bomber. Erstmals eingesetzt von der "Legion Condor" im Spanischen Bürgerkrieg, waren die Maschinen bis Kriegsende im Einsatz, später natürlich zunehmend veraltet. So gab es dann seltsame Konstruktionen, wie die fünfmotorige He 111 Z, zusammengesetzt aus zwei He 111 Rümpfen mit einem fünften Motor in der Mitte und gedacht zum Schleppen großer Lastensegler. Oder die "Misteln". Das waren Bomber mit einem aufgesetzten Jagdflugzeug. Das Ganze wurde vom Jagdflugzeug aus gesteuert, der Bomber war mit Sprengstoff beladen und wurde vor dem Ziel vom Huckepack-Jäger getrennt und hat sich unbemannt ins Ziel gestürzt. Solche Einsätze wurden aber erst gegen Ende des Krieges geflogen, unter anderem gegen die Brücke von Remagen.

    Die Messerschmitt Me 110...

    ...war als Zerstörer konzipiert. Mit vier 20mm Kanonen im Bug hatte das Ding sicher auch eine hohe Feuerkraft, war aber gegen alliierte Jäger viel zu unbeweglich. Rudolf Hess, der Stellvertreter des "Führers", hat mit einer Me 110 seinen Flug nach Schottland im Mai 1941 unternommen, wo er wohl einen Separatfrieden aushandeln wollte, was ihm aber lebenslange Festungshaft im Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau eingebracht hat und von deutscher Seite den Vorwurf, verrückt geworden zu sein.

    Die He 177 "Greif"...

    ...war als schwerer Bomber gedacht und hatte vier Motoren, je zwei in einer Gondel und auf einen Propeller wirkend.

    Die Junkers Ju 88 (links)…

    ..war, wie die He 111, Hauptstütze der deutschen Bomberflotte. Die deutsche Luftwaffe setzte mit Flugzeugen wie der He 111 und Ju 88 mehr auf taktische Bomber zur Unterstützung der am Boden kämpfenden Truppe. Das konnten diese Maschinen auch recht gut. Aber die alliierten Bombenangriffe mit großen, viermotorigen Maschinen wie den britischen Lancaster oder den amerikanischen B17 haben gezeigt, dass es den Deutschen an strategischen Bombern gefehlt hat, die im feindlichen Hinterland ganze Städte in Trümmerwüsten verwandeln konnten. Natürlich haben auch deutsche Bombenangriffe auf London, Warschau oder Rotterdam dort Opfer gefordert und Schäden verursacht, aber die Alliierten haben im Luftkrieg auf Deutschland etwa zwei Millionen Tonnen Bomben abgeworfen. Ich habe noch keine entsprechende Zahl für Bomben gefunden, die von der deutschen Luftwaffe abgeworfen wurden, aber diese Zahl dürfte geringer sein, einmal durch kleinere Flugzeuge, weniger Flugzeuge und eine kürzere Zeit, in der die Luftwaffe überhaupt weiter entfernte Städte angreifen konnte. Nein, es geht mir hier nicht um eine Aufrechnung von Opfern. Der Krieg ging von Deutschland aus und er kam mit voller Wucht nach Deutschland zurück.

    Rechts im Bild ein Lastensegler zum Transport von Truppen und Material.

    Die Messerschmitt Me Bf 109...

    ...wobei Bf für Bayrische Flugzeugwerke steht, der Vorgängerbetrieb der Messerschmitt AG in Augsburg. Dies war das erfolgreichste deutsche Jagdflugzeug, gebaut bis zum Ende des Krieges in vielen Varianten. Im ersten Teil hatten wir schon das Thema mit dem Zielen und Schießen mit dem MG durch den rotierenden Propeller. Bei einigen Varianten der Me 109 war der Lauf des MG gleichzeitig die Antriebswelle des Propellers, die Geschosse kamen also aus der Nabe des Propellers. Von der Me 109 gab es noch nach dem Krieg tschechische und spanische Lizenznachbauten. Auch die Luftwaffe des 1948 gerade neu gegründeten Staates Israel hatte Me 109 aus tschechischer Lizenzfertigung gekauft. In der Luftschlacht um England im Sommer 1940 spielte die Me 109 auf deutscher Seite die Hauptrolle. Einige Historiker sagen, dass es die Luftwaffe mit weiteren Angriffen auf Flugplätze der Royal Air Force (RAF) vielleicht bis Herbst 1940 geschafft hätte, diese zu besiegen. Aber dann haben sich Hitler und Göring durch britische Luftangriffe auf Berlin so provozieren lassen, dass sie von der RAF abgelassen haben und den Befehl zur Bombardierung britischer Städte gegeben haben. Das führte spätestens ab Frühjahr 1942 zu verstärkten Luftangriffen der Briten auf deutsche Städte, beginnend im März 1942 mit meiner Vaterstadt Lübeck.

    Die Focke Wulf FW 190...

    ...wurde ab 1941 zweiter Standardjäger der Luftwaffe mit 19.500 Exemplaren bis zum Kriegsende.

    Die Junkers Ju 87 "Stuka"...

    ...sollte im Sturzflug Bomben bis 500kg möglichst präzise ins Ziel bringen. Sturzflug war damals dazu noch das Mittel der Wahl für frei fallende Bomben. Zur Demoralisierung am Boden hatte die Ju87 vom Fahrtwind angetriebene Sirenen, die einen durchdringenden Heulton erzeugten, sogenannte "Jericho Trompeten" Auf dem Weg zum Einsatz oder wieder nach Hause musste man aber gut auf den recht langsamen Vogel aufpassen. Mit nicht einmal 400km/h konnte die Ju 87 keinem üblichen Jäger davon fliegen. Heute ist, soweit ich weiß, keine Ju 87 mehr erhalten.

    Die Fieseler Fi 156 "Storch"...

    … war Kurier- und Aufklärungsflugzeug mit der Fähigkeit, auch auf kurzen Pisten zu starten und zu landen.

  • Militärmuseum Wenauwörth Teil 3


    Mit Strahl- und Raketenflugzeugen, wie der Messerschmitt Me 163 "Kraftei"...

    ...nähern wir uns der Endphase des Krieges. Die Me 163 war als Abfangjäger zum Objektschutz gedacht. Mit kurzer Reichweite, aber hoher Steigleistung sollte sie die hochfliegenden Bomber schnell erreichen und abschießen können. Hin und wieder wurden mit der Me 163 1.000 km/h erreicht, schneller war damals nichts bemanntes in der Luft, aber für den Piloten war das ein Ritt auf der Kanonenkugel. Der Zwei-Komponenten- Kraftstoff, bestehend aus T- und C-Stoff, war höchst explosiv, beim Betanken durften beide Stoffe nicht zusammen kommen. Gestartet ist die Me 163 mit einem Startwägelchen, das aus ein paar Metern Höhe abgeworfen wurde, gelandet wurde im Gleitflug, weil der Sprit verbraucht war, auf einer Kufe. Durchstarten ging also auch nicht mehr, die Landung musste klappen.

    Der Heinkel He 162 "Volksjäger" (rechts)...

    ...wurde im Jahr 1944 in Auftrag gegeben und nur 69 Tage nach Projektierung war der erste Prototyp fertig. Der Luftwaffe gingen damals ab etwa 1943 die erfahrenen Piloten und der Treibstoff mehr und mehr aus. Dieser Volksjäger sollte einfach zu fliegen sein, was aber, bedingt durch die Anordnung des einzigen Triebwerks oben auf dem Rumpf, nicht unbedingt der Fall war. Trotzdem waren die wenigen He 162 den alliierten Jägern überlegen, doch Materialschwächen und manche Fehler der eiligen Konstruktion setzten dem Flugzeug mehr zu, als der Feind.

    Die Heinkel He 176 (links) war das erste funktionsfähige Flugzeug der Welt mit einem regelbaren Flüssigkeitsraketenantrieb. Der Erstflug erfolgte bereits im Juni 1939 und es gab nur einen Prototyp, der 1943 bei einem Bombenangriff zerstört wurde. Dieses Modell spielte also nie eine Rolle im Krieg.

    Anders als die Messerschmmitt Me 262 "Schwalbe" (links)...

    ...der weltweit erste eingesetzte Düsenjäger. Die Me 262 war als Abfangjäger konzipiert, der "Größte Feldherr aller Zeiten" (GröFaZ) Hitler, bestand aber darauf, sie als "Blitzbomber" einzusetzen, wofür dem Piloten schon die Bodensicht durch den recht breiten Rumpf gefehlt hätte. Auch für enge Kurvenkämpfe mit anderen Jägern war die Me 262 nicht wendig genug, aber zum schnellen Angriff auf Bomber wäre sie gut geeignet gewesen. Doch gegen die alliierten Bomberströme der Jahre 1944 und 45 konnten auch die 800 an die Luftwaffe ausglieferten Me 262 nur wenig ausrichten. Oft fehlte es an Treibstoff und ausgebildeten Piloten. Bei der Herstellung der Me 262 in improvisierten Fabriken irgendwo in den Wäldern oder in Stollen wurden oft auch KZ-Häftlinge eingesetzt.

    Die Focke-Wulf Ta 183...

    ...wobei "Ta" für Kurt Tank steht, Konstrukteur bei Focke Wulf, der auch die FW 190 entworfen hatte. Die Ta 183 gab es nur als Entwurf auf dem Papier, noch vor der Fertigstellung des ersten Prototypen wurde das Bremer Werk von den Briten besetzt.

    Dieses Bild...

    ...zeigt alle "Wunderwaffen" aus der Endphase des Krieges.

    Zunächst die Arado Ar 234...

    ...der weltweit erste Strahlbomber. Eingesetzt ab 1944, aber auf Grund der fehlenden Piloten und fehlenden Sprits nicht häufig und ohne große Wirkung.

    Wirkungsvoller war da schon die Fieseler Fi 103...

    ...auch "Vergeltungswaffe 1" (V1) genannt. Dies war der weltweit erste Marschflugkörper. Die unbemannte Fi 103 brachte ihre Sprengladung von 850kg mit einer Marschgeschwindigeit von 576 km/h über eine Reichweite bis zu 286km ins Ziel. Ziele waren London und der Hafen von Antwerpen. Mutige RAF-Piloten brachten durch Anstupsen mit den Tragflächen ihrer Spitfires die Fi 103 oft noch vor dem Ziel zum Absturz in die offene See oder auf freies Feld. Die Fi 103 wurde von einem Dampfkatapult gestartet, weil das Staustrahltriebwerk erst laufen konnte, wenn von vorn Luft einströmte. Manche Fi 103 wurden auch von He 111 Bombern aus gestartet.

    Nur einmal war die Fi 103 bemannt, oder besser befraut. Die Pilotin Hanna Reitsch unternahm damit Testflüge. Das war das "Reichenberg-Gerät", eine Kamikaze-Version der Fi 103, zu deren Einsatz es aber nach zahlreichen Abstürzen noch während der Erprobung nie kam. Man kann den Nazis viel vorwerfen in diesem Krieg, aber befohlene Selbstmordeinsätze, wie die der Japaner gegen US-Schiffe, gab es meines Wissens nach nur wenige.

    Das Aggregat 4 oder auch Vergeltungswaffe 2 (V2) (Mitte)...

    ...war die erste ballistische Rakete weltweit. Schon Anfang Oktober 1942 kratzte eine A4 mit ca. 100km erreichter Höhe an der Grenze des Weltraums. Deren Chefentwickler, Wernher von Braun, sollte später in Diensten der NASA mit ähnlicher Technologie Menschen auf den Mond bringen. Gegen Einschläge der V2 in London oder Antwerpen gab es damals keine Vorwarnung und keine Gegenwehr. Einzige Möglichkeit war die Zerstörung der Abschussbasen und Herstellungswerke. Letztere kamen darum in Bergwerksstollen oder extra angelegte unterirdische Höhlen, wie "Mittelbau Dora" bei Nordhausen. Beim Bau der ca 3200 abgefeuerten A4 starben mehr Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, als es Opfer in den Zielgebieten gab.

    Als Abfangjäger zum Objektschutz war der Raketenjäger Bachem Natter...

    ...vorgesehen, senkrecht gestartet, sollte der seine bis zu 24 kleinen Raketen in der Nase auf die Bomber abfeuern, dann stieg der Pilot aus und Pilot und Rumpf kamen an Fallschirmen zurück zum Boden. Aus Mangel an Rohstoffen waren Flügel und Leitwerk aus Holz und konnten leicht ersetzt werden. Das war zumindest der Plan, aber zum echten Einsatz einer Natter kam es nie. Am 1. März 1945 kam beim ersten bemannten senkrechten Raketenstart der Testpilot ums Leben. Dies und das Vordringen der Alliierten vereitelten den Einsatz.

    Der Konstrukteur der Natter, Erich Bachem, sollte sich aber nach dem Krieg noch in der Camping-Szene einen Namen machen. Zusammen mit Erwin Hymer entwarf er den bekannten Eriba-Hymer Wohnwagen, wobei Eriba für ERIch BAchem steht.

    Das letzte Bild...

    ...bringt uns aufs, bzw. unter Wasser mit diesem U-Boot vom Typ VIIC. Solche U-Boote waren von 1940 bis 1944 im Atlantik eingesetzt, um alliierte Geleitzüge anzugreifen und so den Nachschub der Briten an amerikanischem Kriegsgerät zu unterbinden. Das war irgendwann ein Wettlauf: Versenken die Deutschen mehr Schiffsraum, als die Alliierten nachproduzieren können? Dieser Punkt wurde bald schon nicht mehr erreicht, auch weil die Alliierten den deutschen Funkcode knacken konnten. So wussten sie meistens genau, wo die U-Boote waren und konnten die Konvois umleiten. Im Verlauf des Krieges kamen drei von vier deutschen U-Boot Besatzungen nicht mehr nach Hause.


    Ich bin mal wieder geplättet von den Möglichkeiten dieses Spiels, hier, wie so oft, erweitert durch kreative Modder, darunter DH-106 als Luftfahrt-Experte. Man darf das alles für Verherrlichung des Militärs und des Krieges halten, ich sehe es als Möglichkeit, um Geschichte darzustellen.