Warum kosten viele Mods für das Eisenbahnspiel EEP viel Geld?

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  • Hallo liebe TransportFever.net-Community,

    ich wollte fragen warum viele Modifizierungen für das Eisenbahnspiel EEP viel Geld kosten.


    Zum Beispiel müsste man für das "Molenset Warnemünde" 4,49€ zahlen, für den Fähranleger von Warnemünde 1,69€ und für zwei Eisenbahnfährmods zusammen 6,48€ zahlen. Das wären insgesamt fast 13€. (Quelle: Link von http://www.eepshopping.de)


    Ich bedanke mich sehr auf eine Rückmeldung.


    Gruß

    Erik -

  • Die einfache, wenn auch unbefriedigende Antwort ist: weil es Leute gibt, die das bezahlen.


    Die Firma hat irgendwann probiert, dieses Monetarisierungsmodell einzuführen. Dadurch entsteht ein stetes Tröpfeln von Einnahmen, nicht viel auf einmal, aber dafür kontinuierlich. Die psychologische Hürde, auf einen Schlag 50 Euro auszugeben, ist viel höher als wenn man 100 Euro in kleinen Häppchen von ein paar wenigen Euronen ausgibt, dafür aber immer wieder.


    Wenn sich dafür keine Kunden gefunden hätten, dann wäre das schnell wieder beerdigt worden.


    Daß das aber auch Nachteile hat, ist offensichtlich. Es gibt auch Spiele, wir alle kennen drei und bald ein viertes davon, die schon im Ursprungszustand gut spielbar sind, und für die man kein Geld für schicke Mods ausgeben muß. Wenn man also vor der Wahl steht, das Groschengrab EEP anzuschaffen oder sich gleich für Transportfever zu entscheiden, das nicht so ein Modell beinhaltet - was wird man nehmen? Transportfever. So ein "Mikrokauf"-Modell vergrault langfristig Kunden und treibt sie zu besseren Angeboten.

  • Ok :) Dann machen wir jetzt mal Ernst.


    WernerK, hier liegen 100 Euro, die ich ans Rote Kreuz spende, wenn UG Mods in TPF3 kostenpflichtig macht. Die Spendenbescheinigung schicke ich dir dann über PN, wenn ich verlieren sollte.


    Hältst du dagegen? Gleicher Einsatz, der fällig wird, wenn UG in TPF3 für Mods nicht die Hand aufhält?


    Ich schlage als Kriterium die Frage vor: "Ist es Moddern möglich, auf mindestens einer Seite Mods für TPF3 hochzuladen, die dann von Nutzern kostenlos heruntergeladen werden und in ihr Spiel integriert werden können?"


    Nachtrag: Daß die Entscheidung natürlich erst nach Release des Spiels fallen kann, versteht sich von selbst. Aber die Probe werde ich dann mit einem von mir neu zu bauenden Modell machen.

    Einmal editiert, zuletzt von DH-106 ()

  • Ich war auch viele Jahre von EEP 6 bis (glaube) 16 mit EEP beschäftigt. Habe dadurch auch so einiges an Euro´s im Shop gelassen. Man unterstützt damit weitestgehend auch die Ersteller der Fahrzeuge, aber Kleinvieh macht auch Mist. Dann hab ich aber EEP den Rücken gekehrt, da es wie in TPF z.B. einen Asset-Pinsel gibt. Auch das Fahrgäste und Güter geladen und von A nach B transportiert werden können. Mit TPF macht man viele Dinge finde ich viel schneller als in EEP. In EEP braucht man lange um bestimmte Funktionen zu meistern, oder auch die Programmiersprache beherrschen. Gerade wenn es dazu kommt, dass man eine Bü programmieren möchte. Klar kann man in EEP mit ein Paar Kontakten eine Rangierfahrt darstellen, mit dem auch ein Ablaufbetrieb dargestellt werden soll, oder auch die Priorität von Zügen. Ebenfalls das Erstellen von Fahrplänen ist dort wesentlich einfacher als mit der Fahrplan-Mod für TPF. Dennoch tendiere ich mittlerweile eher zu TPF als zu EEP. Gerne schaue ich mir die Projekte vom ein oder anderen User im EEP-Forum an, aber mehr auch nicht. Lange Zeit hatte ich mal darüber nachgedacht nochmal EEP anzufangen, aber habe es dann doch gelassen.


    Die vielen Mods hier für TPF sind nicht zu 100% wie in EEP, aber sie suchen auch ihres gleichen und bin mit den Mods echt zufrieden. Was mich an EEP störte in allen Teilen war diese "billig" 151, bei der die gegenüberliegenden Räder immer verschwunden sind. Diese wurde aber immer wieder mit ins neue übernommen.

  • Die TpF-Mods gefallen mir persönlich besser als die EEP-Sachen. Was Modder nicht auf dumme Gedanken bringen sollte. 8) ;) Meine Philosophie war bislang Geben und Nehmen, sprich: Ich bekomme kostenlose Mods, und dafür bekommen andere kostenlose Mods von mir. Und die, die nichts liefern, nehmen wir auch noch irgendwie mit. Interessanterweise ist die Qualität bei TpF selbst ohne Geld besser als die bei EEP. Und genau aus dem Grund habe ich nach dem Wechsel zu Trend EEP den Rücken gekehrt. Alle hatten plötzlich Dollarzeichen in den Augen, in der Community war miese Stimmung, die alten Leute von EEEP, die nicht kommerzialisiert wurden, waren plötzlich raus, aber auch viele kommerzielle Konstrukteure waren schnell wieder weg und haben sogar Trend die Rechte entzogen oder ihren eigenen Shop aufgemacht. Und irgendwann braucht man plötzlich für sein Hobby einen Anwalt. Das Geschäftsmodell von Trend mag eine Geldmaschine sein, aber eigentlich möchte ich das bei TpF nicht haben, hab ehrlich gesagt auch nicht das nötige Kleingeld, um im Endeffekt Zubehör im vierstelligen Wert zu erwerben. Drum war ich bislang auch von TpF begeistert: klein, aber fein. Und sage mir niemand, dass sich dieses Modell nicht auch für UG ausgezahlt hätte. ;-) Deshalb sehe ich die aktuelle Curated-Modder-Geschichte auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn Modder auch etwas vom Hersteller zurückbekommen, und sei es nur ein Freiexemplar des Spiels. Aber nicht nur wenige, sondern eigentlich alle, denn UG hat einen Riesen-Nutzen von dieser Symbiose. Sonst haben wir früher oder später dieselben Strukturen wie bei EEP, und das wäre schade.

    Ich will TpF3 mit Dinos, Zombies und Vulkanen!

  • Worüber ich mich in EEP auch immer geärgert habe sind die Kartengrößen. Ich baue immer gerne große Karten, damit es ordentlich Strecke gibt. In TPF würde man nicht solche riesengroße Raster haben, egal wie groß die Karte wird. In EEP wurden die Raster immer größer, und die Darstellung von Bahndämmen war enorm hässlich. Das einzige in EEP was gut war, dass man für bestimmte Züge auch die Fahrstraße stellen konnte und sich dementsprechend auch die Signale geschaltet haben. Aber zum Glück gibt es in TPF Better Signals. Darüber freute ich mich am meisten. Spätestens in TPF3 hoffe ich auf die Darstellung von Signalbildern, gerade, wenn das Thema Zug-Prioritäten dazu kommt.

  • Die eisenbahntechnischen Optionen - abgesehen von dieser Signalschaltung - werden in TpF 3 wohl kaum zunehmen, sonst wäre damit geworben worden. Die Eisenbahner unter den TpF-Fans werden sich damit abgeben müssen, dass sie immer weniger Zielgruppe sind. Ich denke mal, eine virtuelle Modellbahn war nie das Ziel, sondern eher ein netter Nebeneffekt des Spiels, es war eine WiSim und soll es noch eindeutiger werden. Sowas wie Schaltkontakte, ausgenommen zum Pfeifen von Loks ;) , wird es von daher wohl kaum geben. Bei TpF setzt man eben auf schnelle Umsatzbarkeit und einfache Zocker-freundliche Mechanismen, während EEP auf Tüftelei und individuelle Berechnung und Planung setzt. Eine Mischung aus beidem wäre schön, da sie Potenziale nutzen und Lücken schließen würde - aber da wird es wohl nicht hingehen.


    Ich hoffe, dass wenigstens das Problem "mehrere Haltepunkte hintereinander an eingleisigen Strecken" noch gelöst wird, zumal es recht einfach umsetzbar wäre und beim geplanten Stadtbahn-Betrieb schon fast ein Muss ist. Auch den vorbildwidrigen Doppelhalt an Bahnsteigen bei rotem Signal würde ich mir wegwünschen.

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