Ich denke mal so ein Patentrezept gibt es nicht, da die Karten ja immer irgendwie unterschiedlich sind.
Jedenfalls den "Mischzugbetrieb" wie es Eurofighter beschreibt ist bei mir nicht möglich, da die Konstellation bei mir so ausschaut.
Stadt A - Eisen Erz - Stahlwalzwerk - Kohle - Stadt B ( Abstand zwischen den Positionen ist gleichmäßig verteilt )
Der Zugbetrieb dazu ist:
2 Kohle/Eisen Züge ( Eisen - Stahl - Kohle - Stahl ) [Pendelverkehr]
1 Güterzug [Pendelverkehr Stahl - Güter A - Stahl - Güter B]
Spielverlauf:
Finanziell rechnet sich das gut und mit dem Anschluss einer 3. Stadt werden die logistischen Probleme innerhalb des Gütertransportes deutlich.
Der Output des Stahlwalzwerkes ist: Anfrage,- bzw. Liefervolumen / 12 ( pro Monat ).
Diese mehrteiligen 12tel haben unterschiedliche Empfänger.
Somit lässt sich erklären das auf dem Güterbahnhof einfach mal Kisten verschwinden, wenn die 20 Minuten überschritten sind.
Jede Kiste hat eine Liefernummer und die Zeit fängt an zu zählen, wenn die Fabrik verlassen wird.
Der Zug nimmt auch nur die, die für seine Richtung bestimmt sind.
Ergebnis:
Obwohl dort über 40 Kisten stehen ( die für ihn bestimmt sind, auch auf dem selben Gleis) nimmt er nur 30 mit, da er erst zu "Stadt A" fährt und die Fabrik die vollen 40 für "Stadt A" noch gar nicht produziert hat.
Jetzt kommt der Güterzug zurück um für "Stadt B" einzuladen.
Gleiches Spiel wie zuvor beschrieben.
Den Versuch "Warten bis voll beladen" und "Jegliche Fracht" habe ich ausprobiert. Macht er für eine Lieferung, danach zurück zum alten Spiel.
2 Züge einsetzen geht nicht da die Betriebskosten zu hoch sind.
Jetzt mit der 3. Stadt die eine Taktung von 18 - 21 Minuten hat (1 Zug) wird das noch komplizierter.
Da der Takt der Fabrik (1/12) nicht dem Takt der Züge entspricht.
Die 1 Zug Variante mit hoher Taktrate (Entfernung Stadt C) ist immer die Gewinn bringendste, hat aber das Risiko das bei Unterbrechungen bzw. Lieferausfall durch die 20 Minuten-Regelung (Gut löst sich in Luft auf)
die Warenkette unterbricht ----> die Fabrik weniger produziert ----> die Nachfrage weiter sinkt und sich nur langsam stabilisiert.
Also einen 2. Zug auf diese Linie (Stadt C) setzen mit weit weniger Gewinn.
Ändert aber trotzdem nichts am 12tel System der Fabrik und den Empfängern.

Das mit dem geteilten Bahnhof habe ich gemacht um die Zuge auf die Gleise zu zwingen.
Die Linien werde ich neu verteilen da Güter näher zur Fabrik besser sind. Das 20 Minuten Fenster zählt nicht ab Bahnhof, sondern Fabriktor und die Unterführung kostet ne Minute.
Geldbetrag könnte weit höher sein, aber ich investiere immer Millionen für die Umbauten, soll ja alles auch halbwegs hübsch sein und man muss sich ja auch erst einmal in das schöne Spiel einfummeln.
In diesem Zuge habe ich das auch mal ausgemessen, Spielzeit / Jahreszeit. ----> 12.30 Minuten = 1 Jahr (etwa)
Spielschwierigkeit "Mittel"
Gruß aus Downunder
Kiwi
@Jemine
Die Stadtinfo gibt an wie hoch der Bedarf ist und ob der Bedarf gedeckt* wird.
Jede Güterproduktion die an deinem Netz mit den Städten verbunden ist produziert danach.
Jeder Rohstoff Lieferant (angeschlossen) produziert die Menge die der Güterproduzent fordert.
* Gibt es einen Lieferengpass beginnen die Schwierigkeiten