Beiträge von wurstbrot

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    Es funktioniert, aber nicht so wie man denken würde. Sagen wir mal Deine maximale Wartezeit ist auf eine Minute eingestellt: der Zug wartet nun eine Minute nachdem ein Passagier eingestiegen ist. Steigt kein weiterer Passagier innerhalb einer Minute ein, fährt der Zug los. Steigt allerdings jemand innerhalb der Minute ein geht der Counter von vorne los und wartet eine Minute. Das Spiel geht so lange bis der Zug voll ist oder eine Minute lang niemand mehr zusteigt. Schade schade.

    So oder so, halte ich dieses "Warten für voll" für absolut unnütz, bzw. nachteilig. (Stichwort Takt)

    Wie ich schon gesagt habe, die Toleranz beim Takt müsste etwas justiert werden, damit es nicht zu sehr schwankt.


    Ein paar mehr Optionen wären begrüßungswert, weil man immer mal Sondersituationen hat die mit Feintuning gut zu meistern wären. Was einem in 90% der Fälle als Unnütz erscheint kann plötzlich die perfekte Lösung für eine Gegebenheit sein. Und mehr Einstellungsmöglichkeiten bei den Wartebedingungen wären ein wunderbarer Baukasten dafür, vorausgesetzt die Takttoleranz wird erhöht, damit der Takt nicht hin und her schwankt.

    So in der Form wie das jetzt implementiert ist nutzt es garnix. Ich hab es zunächst auch so verstanden dass der Zug entweder abfährt wenn er voll ist, oder eben wenn die eingestellte Zeit abgelaufen ist. Nicht aber dass immer nach einem neuen Passagier der Zähler neu startet. Da erschließt sich für mich gar kein Sinn dahinter.


    Wäre es so wie ich und andere ursprünglich angenommen haben, dann würde es hier und da Sinn machen, da der Takt ja auch nicht sofort durcheinander kommt. Sinnvoll könnte es zum Beispiel sein als kleines Tool zur Abstandsregulierung, wenn an bestimmten Stellen einer Linie die Züge zur Pulkbildung neigen, man aber zum Beispiel aufgrund anderer Linien auf gleicher Strecke den Abstand eben nicht mit Änderung der Signalabstände regeln möchte.


    Die Platzierung unter "Fahrzeuge" finde ich auch suboptimal. Lieber direkt in der Haltestellen-Liste der Linie. Oder als eigener Punkt, sofern mehr Optionen kämen wie Beispielsweise folgende:
    - Warte x Sekunden/Minuten
    - Warte bis Tag X eines Monats
    - ...
    Hier würden sich Möglichkeiten eines vereinfachten Fahrplans ergeben, auch planmäßige Überholungen wären drin, auf einfache Weise gelöst. Man müsste aber vielleicht bißchen mehr an der Takttoleranz schrauben, dass die dann nicht dauernd schwankt, sondern für eine Industrie/Person trotzdem noch als stabil erscheint.

    Auf einfachen Strecken und nicht allzu vielen verschiedenen Linien funktioniert die Taktung bei Zügen wesentlich besser als beim TF. Allerdings wirds bei längeren Strecken, mit verschiedenen Linien, und womöglich etwas unübersichtlicheren Blockabständen das ganze wackelig mit Tendenz zum Hintereinanderfahren wie im TF. Hier kann man mit Signlen durchaus etwas gegensteuern. Ich würd mir allerdings schon wünschen dass die KI die Taktung strenger versucht einzuhalten, und zum Beispiel an Endbahnhöfen unter Umständen noch länger abwartet, vorausgesetzt andere Linien werden dadurch nicht behindert.


    So wie es ist muss man aber damit halbwegs leben, vor allem bei komplexeren Netzen. Dem wirtschaftlichen Verlust kann man aber etwas auffangen in dem man variable Zuglängen einsetzt, zum Beispiel Langzüge und Kurzzüge abwechselnd auf einer Linie fahren lässt.

    Ich hatte einen ziemlich gewinnbringenden LKW-Kreislauf gehabt: Kohlebergwerk -> Kohle -> Stahlwerk -> Stahl -> Maschinenfabrik -> Werkzeuge -> Stadt -> Leerfahrt -> Kohlebergwerk. Erz wurde extra fürs Stahlwerk angeliefert, an der Machinenfabrik startete noch eine separate Linie für Werkzeuge in eine andere Stadt. Die Produktion lieferte stabile 200 Einheiten Werkzeuge, wegen der Effizienz der Kohle/Stahl/Werkzeuge-Linie trotzdem ein Gewinnbringer wie man ihn suchen kann. Der Takt lag bei 50s für Erz und Kohle, aber auch 60s hätten gereicht. Trotz übermäßigem Potential wollte weder das Stahlwerk noch die Maschinenfabrik über 200 hinaus expandieren. Wurden die Takte erhöht, erhöhten sich nur die Kosten der Linien.


    Dann lag noch unterwegs eine Baumaterialfabrik, genau zwischen Stahlwerk und der Maschinenfabrik. Die große Linie konnte also auch für Schlacke aus dem Stahlwerk und dann den Weitertransport zur Maschinenfabrik genutzt werden, wo das Baumaterial ebenfalls hätte umgeschlagen werden können. Die Stationen in beiden Städten hätten auch sowohl Gewerbe als auch Industrie beliefern können, perfekter gehts eigentlich nicht. Tja, aber Schlackeproduktion lief gar nicht an und die Stahlproduktion/Werkzeuge stagnierte weiterhin.


    Jetzt wo ich aber vom Stahlwerk eine weitere Linie eingerichtet habe zu einer anderen Maschinenfabrik sowie in eine andere Stadt für deren Werkzeuge tut sich was. Schlacke wird ebenfalls produziert. Die Kohle/Erz-Förderung ist nun bei 400, das Stahlwerk ebenfalls. Mal gespannt ob das alles nun perfekt aufgeht. Man muss schon sehr genau die Takte abstimmen und auf die Mengen achten. Im Stahlwerk heisst beim Eingang 1 Kohle 1 Erz = 1 Stahl dass eben bei Anlieferung von je 200 auch 200 rauskommen. Die zweite Möglichkeit 1 Kohle 1 Erz = 2 Stahl 1 Schlacke liefert aus der gleichen angelieferten Menge doppelt so viel Stahl, aber nur wenn es auch Abnehmer für Schlacke gibt, und zwar im geforderten Verhältnis. Umgekehrt heisst das aber auch dass Schlacke nur produziert wird wenn man die doppelte Menge an Stahl abtransportiert.

    Ich weiss nicht wie es anderen geht, aber so einige Gewohnheiten aus TF übernimmt man ja doch. Zum Beispiel habe ich bei eingleisigen Strecken vor den Bahnhöfen keine Einfahrtsignale gesetzt (außer der Optik/Realität wegen als Waypoints ohne SIgnalfunktion), da dies immer im TF früher oder später zum Deadlock geführt hätte. Nun stelle ich aber fest dass es im TPF nicht mehr der Fall ist. Das System scheint intelligenter zu sein und lässt einen Zug an der Ausweiche vorher warten oder den Gegenzug eben im Bahnhof. Kommt aber kein Gegenzug, lässt das System wohl einen weiteren Zug aus der Ausweiche rausfahren, sobald der erste das Einfahrtsignal passiert hat. Eine Situation die völlig unmöglich im TF wäre, die aber auch viele andere neue Möglichkeiten bietet.


    Ich hab es zwar noch nicht ausprobiert, aber wahrscheinlich kann man auch einen eingleisigen Abschnitt nun in zwei Blöcke teilen. Es kann durchaus Situationen geben wo das Sinn macht, zum Beispiel wenn 2 Linien den Abschnitt befahren, eine davon aber nur in eine Richtung. Unterteuilung in zwei Blöcke würde hier die Kapazität der Strecke erhöhen.


    Edit:
    Das würde auch bedeuten, dass Waypoint-Versionen von Signalen vielleicht in TPF überflüssig sind, außer bei reinen Vorsignalen.

    Wahrscheinlich ist die Straße Attraktiver, weil der Takt dichter ist als bei der Zuglinie. Wie schaut es mit der Geschwindigkeit und Streckenlänge insgesamt im Vergleich aus? Ich vermute aber mal dass der Takt ausschlaggebend ist.

    Der Threadersteller wird bestimmt nun durch die Wunschäußerung die Bugbeseitigung zum erliedigen bringen... :D Langsam wirds grostek...


    Im übrigen wurde das schon für TF gewünscht, es wurde nicht im TPF implementiert und die Welt ist trotzdem nicht untergegangen. Das heißt ja noch lange nicht dass sich jemand diese Features nicht mehr wünschen darf für die Zukunft. Wie man ja sieht und auch damals gesehen hat ist genug Interesse da, und es liegt an UG zu entscheiden ob man sich damit mal beschäftigt oder nicht.

    Tja, und ich würd wiederum nicht verstehen warum man denn Sand und Kohle zu den Bahnhöfen hinkarren muss damit die Dampfloks überhaupt fahren;-) Jeder hat eben andere Prioritäten. Sieht man ja auch schön an der Vielzahl verschiedenster Mods, wovon ich einige auch nicht verstehen kann warum man die unbedingt braucht.

    Man muss da eigentlich nichts beachten. Bahnhofsvorfelder werden auch immer anders sein, da die örtlichen Gegebenheiten auch immer anders sind, sowohl real als auch im TPF. Der große Unterschied zur Realität ist eigentlich nur dass man bei realen Bahnhofsvorweldern Wendeanlagen und Abstellgleise bereithält. Ansonsten schaut man zu dass man abzweigende Strecken sinnvoll einfädelt, also dass sich verschiedene Züge so wenig wie möglich in die Quäre kommen. In der Realität wird man auch noch versuchen zu berücksichtigen dass man im Bahnhof Richtungsgleise hat damit Fahrgäste mit gleichem Ziel an einem Bahnsteig in verschiedene Linien zusteigen können, oder dass ein Umstieg am gleichen Bahnsteig möglich ist. Für TPF ist das auf den ersten Blick marginal, allerdings können lange Laufwege beim Umsteigen die Gesamtreisezeit der Sims durchaus stark beeinflussen... Um den Ablauf also so gut wie möglich hinzubekommen sollte man sich also Gedanken über das Gleisvorfeld machen.

    Da wird jeder andere Gründe haben, und alle sind legitim. Ich für mich kann nur sagen dass ich gerne so ein Feature hätte weil ich ein Freund von Details bin. Und gerade weil es eine WIrtschaftssimulation ist hätte ich es auch da gerne realer. Der Reiz besteht für mich nämlich auch darin die Betriebsabläufe zu optimieren. Setze ich vielleicht doch zwei Loks ein oder baue ich lieber das Bahnhofsvorfeld aus und verliere etwas Zeit durch rangieren? Da wird der Wirtschaftsfaktor eine große Rolle bei Entscheidungen spielen. Ich brauche keine Modelleisenbahn, da mich diese langweilen würde. Genau wie virtuelle Varianten wie z.B. Eisenbahn EXE oder eben TPF im Keine-Kosten-Modus...

    Die Idee mit dem Rangieren finde ich gut, hab ich mir schon in Zeiten vom TF gewünscht und es geäußert. Das würde natürlich Erhöhten Aufwand bei der Infrastruktur bedeuten, aber so ist es nunmal. Gleichzeitig könnte man in diesem Konzept den Steuerwagen einen Sinn geben (die ersparen eben diesen Aufwand) und auch Flügelungen ermöglichen. Und den Nachteil von erhöhten Kosten bei der Infrastruktur würde man wieder wett machen durch Einsparungen im Betrieb, in dem man zum Beispiel einen Teil des Zuges nur auf der Hauptachse fahren lässt.


    Ich finde den Gedanken "Gleiches Recht für alle" hier allerdings falsch. Mal angenommen so ein Rangier-Feature wird eingebaut, bei LKW's und Bussen gibt's aber keine Änderung. Ist dadurch für die LKW und Bus-Liebhaber irgendetwas schlechter? Nein. Ebenso umgekehrt, wenn z.B. in einem Update nur was neues im Bereich der Straßenfahrzeuge eingebaut wird, nichts aber bei der Bahn. Hier geht es doch nicht um irgendwelche Fraktionen die auf Kosten von anderen Fraktionen was wollen.

    Sehr schön. Bei der Handhabung von dds-Dateien empefhle ich Dir mal das Tool "Extended Image Format Converter". Ich weiß leider nicht mehr wo man das findet, aber es hat sich für mich als das praktischste Tool im Zusammenhang mit dds erwiesen, da man hier wunderbar ganze Verzeichnisse voll von Texturen ins dds-Format (von DXT1 bis DXT5) schnell konvertieren kann, inklusive Mipmap-Unterstützung oder einer manchmal nötigen Flip-Option.


    An sich ist das dds Format hauptsächlich deshalb klasse, weil es ein schnelleres Laden ermöglicht (gut, im TPF ist das nicht so ein Thema...) und Grafikspeicher spart, da die Texturen komprimiert im Video-RAM liegen, was sogar bei anderen komprimierten Formaten nicht der Fall ist. Wichtig ist es aber zu wissen dass die Kantenlängen immer 2er Potenzen haben müssen (also 128x64, 512x1024 etc), sonst wird die Kante immer auf die nächst größere 2er Potenz hochgerechnet und verbraucht entsprechend Speicher. Eine 2050x2050 Textur wird dann schnell zur 4096x4096...


    Edit: grad gelesen dass es dazu einen schönen Eintrag im Lexikon gibt...

    Gibts vielleicht eine Möglichkeit die optische Alterung per Script zu beeinflussen? Beispielsweise dass die Fahrzeuge bei Erreichen der 100% Lebensdauer zwar abgenutzt ausschauen, aber noch nicht total schrottig und erst bei deutlicher Überschreitung die Höchstwerte erreichen?