Ja, das Balancing leidet unter den gleichen Schwächen in TPF wie in TF. Ich bin mir aber nicht sicher ob man das alles wirklich mit Formeln machen sollte. Ich hab im TF einen Spielstand gespielt unter Einsatz Deines Balancing-Mods, hier und da hatte ich die Werte aber ein Bißchen angepasst. Das schöne war ja dass man dadurch sich bei jedem neuinstallierten Zug keinen großen Kopf um die Werte machen musste, da ja viele Züge aus der Community meiner Meinung nach völlig aus der Luft gegriffene Werte hatten, vor allem bei Preis und Kosten. Allerdings wirkte das im Spiel für mich irgendwie zu linear, da wirklich jeder Zug strikt der Formel folgte und somit jedes Fahrzeug exakt das gleiche Preis-Leistungs-Niveau hatte. Ich finde es ist dem Spießspaß zuträglicher wenn es immer wieder mal hier und da Ausreißer gibt. Vielleicht ließe sich das aber durch eine Art Whitelist im Script lösen, dass eine Kostenmodifikation nach unten oder oben erlaubt für bestimmte Fahrzeuge.
Während man ja um Leistungsdaten zu korrigieren ausreichend Informationen im Netz findet, stochert man bei den Kosten etwas im Dunkeln. Erstens findet man ja keine Betriebskosten um sie irgendwie in Verhältnis zu setzen, und selbst wenn muss man diese wiederum in die Spielbalance integrieren, denn das ganze soll ja auch noch Spaß machen. Aber es sollte wie in der Realität eben auch gewisse Kostenvorteile haben zum Beispiel Triebzüge statt statt Wagenzüge einzusetzen. Es darf sich auch in den meisten Fällen eben nicht rentieren eine schwere Güterzuglok vor einen Nahverkehrszug zu spannen. Mal schauen welche Möglichkeiten wir nun im Script im TPF bekommen haben, habe mir die Configs noch nicht durchgesehen. Interessant könnte aber der Kilometerpreis sein, das erlaubt wahrscheinlich auch speziell Nahverkehr und Fernverkehr in einer Formel gesondert handzuhaben.
Beiträge von wurstbrot
Willkommen in der Transport Fever Community
Wir begrüßen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur Verfügung damit ihr euch über das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.
Die Registrierung und Nutzung ist selbstverständlich kostenlos.
Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen auf rege Beteiligung.
Das Team der Transport-Fever Community
-
-
Oder wie sieht es umgekehrt mit dem Kauf von Loks und Wagons aus?Wenn diese erst in (mit Material zu beliefernden ?) Produktionsstätten hergestellt und zu dem entsprechenden (Tausch-) Bahnhof geliefert werden müssen?
Finde ich auch keine schlechte Idee. Natürlich ist das alles noch nicht zu ende gedacht, auch meine Idee mit dem erschwerten Verkauf, aber im Prinzip eine gute Richtung.
Man könnte weiter gehen und einen speziellen Fahrzeugtypus einführen, den man selber entwickeln und weiterentwickeln kann. Die dafür notwendigen Industriekomplexe brauchen Rohstoffe und bieten Arbeit, vielleicht sollte auch ein Export für außerhalb der Karte möglich sein. Um beim Thema zu bleiben: auch das schwer vorstellbar ohne ein gewisses Level an Rangierfahrten...
-
Das glaub ich auch nicht, zumal TPF konzepionell schon längst abgeschlossen sein müsste. Vielleicht fließt aber was aus den Ideen ein in ein DLC oder den Nachfolger.
-
Sollte Rangieren auf irgendeine Weise umgesetzt werden, dann sollte man das Depotsystem auch gründlich überdenken. Es ist schon ulkig dass man ganze Züge in einem Mini-Depot einlagern und zusammenstellen kann und auf Knopfdruck verkaufen. Die Depots sollten eher zur Instandhaltung des Rollmaterials dienen, vielleicht auch mit Möglichkeiten zum Umlackieren. Ich finde aber der Verkauf von Schienenfahrzeugen sollte deutlich erschwert werden, und man sollte gerade nicht benötigte Zugteile dort nicht einfach einlagern können. Das könnte man auf Abstellgleisen, wo diese auf Einsatz warten oder vor sich hin rosten können. Vielleicht sollte man Wagen/Loks einfach als "zu verkaufen" markieren können, und diese verschwinden erst nach einer (zufälligen) Weile wenn ein Käufer gefunden ist, was wiederum vom Zustand abhängen sollte. Im schlimmsten Fall könnten sie ja zum Schrott gefahren werden. Das würde automatisch eine viel weisere Planung bei der Anschaffung von neuem Material erzwingen, der Spieler müsste viel strategischer denken, wenn er nicht gerade die Karte mit Abstellgleisen für seinen Schrott zubauen möchte.
Rangierloks würden dann in den neuen Depots Wagen aus den Abstellbereichen ins Deopt rangieren zur Instandhaltung, Änderung der Reihung etc. Die Möglichkeiten wären vielfältig, und vieles ließe sich sicher auch automatisieren.
-
Farbtreue, Bildschärfe, Helligkeitsverteilung, Verarbeitung, Handhabung (OSD...)
-
Naja, bei Monitoren gibt es aber ein wenig mehr zu bedenken als Größe, Auflösung, Frequenz und Reaktionszeit, und manches lässt sich auch nicht in den Datenblättern ablesen.
-
Es kommt halt auf den Anspruch, Anwendungszweck und Geldbeutel an. Ich z.B. würd alleine zum spuielen sicher nicht zur GTX980/1080 greifen. Da ich aber tagtäglich beruflich grob gesagt im DirectX 3D-Modus hocke möchte ich mich nicht noch mit mangelhafter Ausgabe oder Gestottere quälen. Wobei ichauch hier immer noch liieber mehr in den Monitor stecke als in die Grafikkarte... Kann garnicht verstehen wie man denn mit 200 Euro-Monitoren arbeiten kann;-) Ähnlich wirds einem User einer High End Grafikkarte gehen...
-
Ich hab bei aktiven G-Sync ab und zu ein leichtes Bildflackern in TF. Minimal, aber ausreichend dass es nervt. Der Profit vom G-Sync ist auch recht gering, aber trotzdem da. Die meisten Ruckler kommen ja nicht vom Rendering, sondern eher von den "Gedenksekunden" der Engine.
Edit:
Viel RAM und viel VRAM bringts aber bei TF auch... -
Wenn 95% der Wünsche im Bahnbereich liegen zeigt es aber auch dass halt für viele das der wichtigste Bereich ist. Trotzdem sollte das Spiel es ermöglichen auch ohne Spaß zu haben, bzw sogar je nach Karte die Abwägung welchen Transportweg man nutzt zu fördern und die Vor- und Nachteile aller Verkehrsmittel berücksichtigen.
-
Wäre interessant ob SLI nicht gar Probleme macht... Mit G-Sync kommt es wohl nicht so klar, was äusserst schade ist, weil es ja gerade im Low-FPS Bereich spürbar flüssigeres Spielen ermöglicht.
-
Ich glaube am Prinzip wird sich nichts ändern, und aus diesem Blickwinkel hätte ja schon TrainFever eher TransportFever heissen müssen. Und natürlich gehören Verbesserungen im Bereich Bus/LKW etc dazu.
-
Bei mir läufts auf:
Intel i7-920 @ 3,4 GHz, 12 GB DDR3-1600 RAM Tripple-Chanel, SSD, Geforce GTX970 4 GB, Soundblaster XI-Fi Gamer PCI, Windows 7 Home, Auflösung 2560x1440 @ 144 Hz auf Asus ROG PG278Q Display, G-Sync ingame leider aus. -
Mal was zum Thema Signale:
Wünschenswert wäre hier meiner Meinung nach der Optik wegen auch Vorsignale einzuführen beziehungsweise diese zu ermöglichen. Dies könnte ganz einfach über eine Möglichkeit Signale zu gruppieren/verknüpfen geschehen, wobei die "Untersignale"/"Slaves" rein optisch wären. Natürlich gäbe es da zig Varianten sowas umzusetzen, es sollte jedoch kein muss sein, sondern optional.
Da für viele die Signalsetzerei wohl ein Buch mit sieben Siegeln ist wäre es auch wünschenswert eine Automatikfunktion einzuführen, die einen Streckenabschnitt einfach mit Signalen im gewünschten Abstand ausstattet. So wären längere Abschnitte ratz fatz signalisiert, man würde vielleicht nur noch Feintuning machen. Auch das sollte aber optional sein.
Bestimmt schon angesprochen: Signale und Waypoints sollten auch die Funktion haben eine Höchstgeschwindigkeit einstellen zu können, die dann für alle Züge ab dem Signal/Waypoint bis zum nächsten gilt, die jedoch nicht höher sein darf als die mögliche Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke.
Stichwort Richtungswechsel:
Viele wünschen sich ja dass ein Zug sich nicht von Geisterhand dreht wenn er kein Steuerwagen oder ein anderes Triebfahrzeug am anderen Ende hat. Auch hier ließe sich meiner Meinung nach das ganze recht elegant und automatisiert lösen. Man müsste einfach kurze Gleisabschnitte vor und hinter den Bahnhöfen als Wendestellen definieren können. Dies könnte auf freier STrecke sein oder in einem Ausziehgleis. Sofern zwei vorhanden sind und die Gleisanlage lässt eine Umfahrung zu würde die Lok bei einem Richtungswechsel ans andere Ende rangieren. Dies hätte folgen für die Wendezeit und würde sicherlich je nach Gleisanlagen den Verkehr auf der Strecke behindern, aber so machen dann endlich Steuerwagen und Triebwagen einen Sinn.
Kniffliger wäre es bei Kopfbahnhöfen. Aber auch hier könnte man es automatisiert lösen in dem man zum Beispiel für eine Linie in einem Ausziehgleis eine zusätzliche Lok bereit halten muss. Diese rangiert dann an den Zug und übernimmt diesen, die alte fährt nach Ausfahrt des Zuges ins Ausziehgleis (wie die schon erwähnte Wendestelle) und übernimmt den nächsten. Diese Prozedur würde kürzer dauern als die schon erwähnte Umfahrung, wäre aber mit zusätzlichen Kosten durch die bereithaltung einer weiteren Lok verbunden.
Der Spieler wäre also gezwungen sein zu überlegen und zu kalkulieren was für ihn am meisten Sinn macht: Steuerwagen oder Sandwich-Betrieb, Ausbau der Gleisanlagen zum Lokwechsel oder zur Umfahrung, Berücksichtugung des Zeitverlustes...
Und sollte es bei aktuellem Umdrehen des Zuges per Geisterhand bleiben, wovon ich leider ausgehe: hier sollte zumindest die Wendezeit beim Richtungswechsel eine Rolle spielen wenn kein Steuerwagen oder zweite Lok am Ende hängt.
-
Super geniale Sache, vor allem das mit den Vorsignalen, auch wenn diese natürlich nur optisch sind. Macht aber einiges her. Ich hoffe mal dass im TPF zumindest die Verknüpfung von Signalen möglich ist, sodass auch die Vorsignale "funktionieren". Das würde natürlich auch ettliche Varianten ersparen;-)
Kleiner Tipp für die Überarbeitung: Die Varianten der Einfahrtsignale Hp1+Vr0 sowie Hp2+Vr0 (beide rechts) macht es Sinn bei den Lichtsignalen auch als Waypoints zu erstellen, da es doch häufiger von nöten ist als Einfahrtsignale bei eingleisigen Strecken oder bei Einfahrt zu Ausweichen. Lässt sich natürlich auch schnell selber als Kopie erstellen, aber so manch einer wird sich da nicht ran trauen.
-
Nachdem mein alter Spielstand irgendwie flöten gegangen ist, habe ich auch modmäßig einen Neuanfang gewagt und ausgemistet. Vorher hatte ich mir selber zum Teil die Preise und Betriebskosten anhand einer Excel-Tabelle und zahlreichen formeln zurechtgefriemelt. Darauf hatte ich jetzt keine Lust das nochmal zu machen für jedes fahrzeug, also habe ich diesen Mod mal ausprobiert. Ich finde die Richtung ist schon ganz gut, nur manchmal wirkt mir das ein Bißchen zu linear. gerade wenn man Mod-Wagen der ersten und zweiten Klasse einsetzt, die sich dadurch unterscheiden dass die erste Klasse weniger Kapazität hat kommt es zum Beispiel zu dem Phänomen dass deshalb der Preis und die Kosten der erste Klasse-Varianten günstiger sind. Aber nun, wie soll man denn alles auch in eine allgemeingültige Formel packen...
Was mir ganz krass aufgefallen ist, dass ich mit diesem Mod bei Schwierigkeit schwer nicht in der Lage bin ab ca. 1950 mit Straßenbahnen und Bussen halbwegs kostendeckend innerstädtische Linien zu betreiben, selbst bei Auslastungen von 75-100% und Bedienung der Kerngebiete. Nun, Nahverkehr ist naturgemäß defizitär könnte man sagen, aber leider gibt es im Spiel auch keine Subventionen.
Was ich mir generell von einem Balancig-Mod wünsche wäre auch dass man in der jeweiligen Epoche gezwungen ist abzuwägen z.B. Straßenbahn vs Bus, Diesel vs E-Traktion, Wagenzug vs Triebwagen... Da könnte man vielleicht die Formeln doch ein wenig weiter differenzieren. Und natürlich schauen was uns Transportfever in der Richtung bringt.
-
Die Performance ist nun massiv besser geworden, bei mir im Lategame von "total stotternd" auf "flüssig". Der Video-RAM verbrauch ist allerdings immer noch enorm hoch, im gleichem Spielstand ca. 2GB mit niedriger Texturauflösung und 3,5 GB mit hoher. Da wage ich trotzdem nicht daran denken wie das Spiel läuft wenn man weniger als 1 GB auf der Grafikkarte hat...
Das Problem das Fahrgäste bei einer Linie mit mehreren Bahnhöfen zum Teil am falschen Bahnsteig in den Zug steigen und somit völlig unnötige Rundreisen machen scheint auch noch nicht behoben zu sein. Dies trifft vor allem zu wenn eine Stadt durch mehrere Bahnhöfe angebunden ist die mit einer Art S-Bahn-System bedient werden.
-
Es gibt noch die "Diesel-Flirts" in Abelio und HLB-Farben, die angelehnt sind an den LINT 41. ich kenne jetzt nicht deren originale Kapazitäten, da ich diese bei mir an den LINT angepasst habe, aber vielleicht wären das auch Fahrzeuge für Dich. desweiteren gibt es noch die Stadler GTW's in Diesel-Version.
Man muss halt schauen ob die was taugen, nicht für jede Strecke eignet sich jeder Wagen. Die GTW's, den Desiro und erst recht die 628 kann ich zum Beispiel bei meiner Dieselstrecke vergessen, die ziehen nix vom Fleck aufgrund eines Steilabschnittes. Am Besten ist zum Beispiel bei meiner Dieselstrecke der RS1, allerdings rentiert er sich nur bis zur Doppeltraktion etwa. Ab dann gehen eigentlich nur noch 218 mit 3 n-Wagen oder 245 mit 4 n-Wagen. Bei mehr wirds kritisch, da bräuchte ich schon Doppeltraktionen und das wird teuer. Da könnte wieder der RS1 interessant werden oder eben der Diesel-Flirt. Gar nicht so einfach das passende Rollmaterial zu wählen, wenn verschiedene Dinge eine Rolle spielen wie Steigung, Passagierkapazität, Zugfolge, Anzahl der Halte...
-
Ich würde es sinnvoller finden wenn statt "25%" ein Button für "sofort" da stehen würde und eins für "50%" bzw. "60%", denn das ist meiner Beobachtung nach so ungefährt der Punkt ab dem es sich lohnt zu tauschen. Gerne auch statt Prozenten eine Eingabe in Kahren, oder eben einen Slider.
Da es auf manchen Linien Sinn macht unterschiedlich große Fahrzeuge einzusetzen, wäre es auch gut wenn man mehrere Garnituren bestimmen könnte die dann verteilit eingekauft werden. Das würde auch helfen wenn man aus optischen Gründen Abwechslung möchte.
-
Deine Ansätze sind wirklich hervorragend! Beim Überlandverkehr mit Bussen eine Idee die ich bei mir schon mehr oder weniger einsätze. Für Verbindungen in denen ein Bahnverkehr selbst mit Kleinst-Triebwagen unwirtschaftlich wäre könnte man bei Bussen unterscheiden: Stadtbus / Überlandbus. Bei gleichem Fahrzeug wäre der Unterschied, dass ein Stadtbus auf 60 km/h beschränkt ist (da ja mit stehenden Fahrgästen auch außerorts nicht schneller gefahren werden darf), eine Überlandversion hingegen auf 80 km/h, unter der Annahme dass es dort nur Sitzplätze gibt. Somit wäre ein Stadtbus langsamer, hätte aber mehr Kapazität, ein Überlandbus schneller mit weniger Kapazität. Bei Kosten müsste man gucken, ich nehme mal an dass ein Stadtbus schneller verschleißt und somit auch teuerer im Unterhalt ist, der Überlandbus aber auch komfortabler.
-
Genau sowas vermute ich auch. Zusätzlich kommt hinzu dass diese Mini-Gleisteile wenn z.B. eine Kurze nicht aus einem großen Gleisteil besteht, oder wenn nach Weichenbau diese Mini-Gleisteile gesetzt werden vom Programm die Geschwindigkeit runtersetzen. Man muss beim Bau diese unbedingt vermeiden. Man muss so bauen dass an Stellen wo Geschwindigkeit wichtig ist keine solchen kleinen Gleisteile entstehen. Beides Zusammen ergibt wohl die Problematik mit der wir es hier zu tun haben.
Ich habe übrigens tatsächlich beide Problemstellen beseitigt. Erste durch das herabsetzen der Geschwindigkeit vor der Kurve auf 120 km/h (ein Stück altes Gleis) und die zweite Stelle durch Neubau der Weichen vor dem Bahnhof und Vermeidung dieser Mini-Gleisteile.