Beiträge von wurstbrot

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    Ich habe heute wieder mit diesem Phänomen zu kämpfen gehabt und es erscheint mir noch bizarrer als angenommen. Auf einer nicht elektrifizierten Strecke, die zwar eine hohe Steigung hat, aber eigentlich beim Bau für Geschwindigkeiten über 140 km/h ausgelegt ist (Ausnahme ist eine Kurze mit Beschränkunf auf etwa 125 km/h) verkehren im Takt vor etwa 3 Minuten jeweils zwei RE-Linien (eine betrieben mit RS1-Triebwagen, die andere mit 2x218 und 5 n-Wagen) und eine RB-Linie (betrieben mit zweiteiligen Diesel-"Flirts"). Die Signalisierung ist nach langem tüfeln so ausgelegt dass sich die Züge unterwegs nicht groß aufhalten, obwohl die RB eine Zwischenstation hat und nicht gerade stark für die Steigung motorisiert ist (die Beschleunigung ist da etwas mau). Es läuft meistens so ab dass die RB im Bahnhof meistens von einer der beiden RE-Linien überholt wird, dann auif Strecke fährt und dann den folgenden RE ein klein wenig ausbremst.


    So viel zur Situation. Jetzt war es so dass ich beobachtet habe dass die RE's in der 125er Kurve immer auf 70 km/h im Bereich dahinter runtergremst wurden, an einer anderen Stelle dann auf 60. Auf einer Steigungsstrecke ist das natürlich ein Killer. Beide Stellen hab ich mir angenommen und umgebaut, versucht jede kleine Ungleichheit im Gleisbild zu beseitigen. Ergebnis: die Stelle in er Kurve hat sich nur verschoben, erstens seltsamerweise in einen Bereich der Gleise den ich beim Umbau nicht angerührt habe, und zweitens wird da nun gar auf 50 runtergebremst. Bei der zweiten Stelle hat sich nichts verändert. Nun die seltsame Beobachtung: Die eine RE-Linie die ich mit den RS1ern betreibe fuhr die komplette Strecke mit 120 km/h durch, bremste jedoch an der zweiten Stelle runter. Der andere RE mit den zwei 218ern bremste an der ersten Stelle auf 50 und kam dann natürlich nicht zu Potte, überfuhr aber die zweite Stelle wiederum mit gut 90-100. Also habe ich dann eine Weile jeden einzelnen Zug beobachtet und peinlich darauf geachtet ob die Bremsung nicht noch durch einen belegten Abschnitt vor dem Zug verursacht wurde. Dies konnte ich ausschliessen. Das seltsame: bei freier Fahrt passierte es genau wie beschrieben an der ersten Stelle, an der zweiten dann nicht mehr. Wurde der RE aber ein wenig von der RB runterbremst, durchfuhr er die erste Stelle mit gut 120 km/h, bremste bei der zweiten dann aber auf 60. bei der zweiten ist das auch nicht schlimm,. denn zum Bahnhof ist es ab da nicht mehr weit.


    Ergebnis: war die Kurvengeschwindigkeit der ersten Stelle mit maximal 125 km/h höher als die Geschwindigkeit des Zuges im Bereich davor (er also nicht auf 125 RUNTER bremsen musste sondern im Begriff war auf 120 und mehr zu beschleunigen, war alles prima. War aber seine Geschwindigkeit HÖHER als die Kurvengeschwindigkeit, dann bremste er gleich auf 50 runter, so als ob der Lokführer nicht in der Lage wäre die Bremse wieder rechtzeitig zu lösen. Gleiches dann an der zweiten Stelle: im Beschleunigungsfall alles okay, in der Bremssituation übertriebene Bremsung.


    Im Test habe ich auch den Tipp verfolgt und in der Kurve als der Zug so krass am bremsen war kurz "anhalten" gedrückt. Ergebnis: der Zug bremste in diesem Fall NICHT gleich radikal auf 60 runter, sondern wie gewollt auf etwa 125. Das zeigt mir auch dass hier was nicht stimmen kann.


    Ich kann es vielleicht in diesem Fall nun so lösen dass der RE nicht mehr mit zwei sondern mit einer Lok fährt und dadurch natürlich an Beschleunigung einbüßt, aber vielleicht ist er dann dadurch vor dieser Kurve unter 125 und verbremst sich nicht mehr. Vielleicht hilft es Euch auch in Euren Situationen ein wenig weiter, vielleicht lohnt es sich bei Euch auch das ganze mit unterschiedlichen Zügen zu testen...

    Ich glaube da müsste man an die Entwickler appelieren eine Art Faktor in den Optionen einzuführen. Dieser Faktor würde zum Beispiel das Dauer eines Jahres entsprechend verlängern, müsste aber gleichzeitig auch dei Betriebskosten und Einnahmen um den gleichen Faktor reduzieren, und natürlich entsprechend andere Faktoren beeinflussen wie die 20-Minuten Regel damit dadurch nicht die Balance komplett aus den Fugen gerät, außer Vielleicht Lebensdauer der Fahrzeuge. Ich wäre aber stark dafür dass das eingebaut wird, da ich auch gerne im Verlauf des Spiels die einzelnen Epochen intensiver auskosten möchte.

    Und eins auch nicht vergessen: in den 20 Minuten muss auch der Weg der Ware zur LKW-Station / Bahnhof sein und der Weg zu den Industriegebäuden. Wenn man da keinen Puffer lässt funktioniert es nicht. Ich bin mir aber gerade unsicher ob die 20 Minuten den kompletten Weg der Warenkette (Rohstoffquelle -> verab. Industrie -> Kunde) betrifft oder nur die Zwischenteile. Für die Anlieferung gibt es noch die Lieferfrist von ich glaube 10 Minuten, wo der Takt eine noch größere Rolle spielt. Am Besten KiwiNZ's Tutorials mal durchlesen, da wird einiges klarer. Muss ich auch nochmal;-)

    Das ist leider ein ziemliches Mysterium das ganze... Die genannten Ansätze sind zum Teil hilfreich, aber nicht immer. Momentan habe ich ein ähnliches Problem wieder. Ich dachte es liegt an einer Weiche die aus irgendeinem Grund die niedrige Geschwindigkeit des abzweigenden Astes für das Hauptgleis übernimmt. Hab diese umgebaut und dann festgestellt dass manche Linien an der Stelle weiterhin abbremsen, und manche nicht. Höchst seltsam, ich hoffe sehr dass der Bug gefunden und behoben wird.

    Die Originalabmessungen gibt es hier: http://www.gleisbaustoffe.de/pdf-deutsch/27a_Signale_1_6.pdf


    Man müsste dann schauen wie das in TF wirkt, könnte passieren dass die in Originalgröße wenig Sinn machen. Aber sie dann entsprechend zu skalieren sollte weniger das Problem sein. Ich denke als Vergleichsobjekt um das einschätzen zu können würden sich gut die Hauptsignale von BR146 eignen.


    Aber Du hast recht, sowas vergleichsweise "einfaches" ist sicher eine gute Übung um sich später an komplexere Objekte zu wagen.

    Moin!


    Beim Gleisbau werden ja einem immer schön die an der Stelle geltenden Geschwindigkeiten angezeigt. Liegen einmal die Gleise, weiss man aber nach einer Weile nicht nicht mehr unbedingt welche Geschwinigkeiten wo gelten, außer man verfolgt einen Zug auf dem Abschnitt. Daher würde ich Geschwindigkeitstafeln (Lf 4, Lf 7...) nicht nur als Deko sinnvoll finden, sondern auch unter praktischen Aspekten. Für Deutschland reicht das ganze bis 160 km/h, ab da wird ja sowieso nur LZB-geführt gefahren.


    Viele Grüße,
    wurstbrot

    Moin!


    Nachdem ich mein Netz erweitert habe und eine der Linien zwischen zwei Bahnhöfen so verbunden habe, dass sie in eine Richtung auf der einen und in anderer Richtung auf der anderen Seite des gleichen Bahnsteigs im Bahnhof hält habe ich festgestellt dass ein großteil der Passagiere auf der falschen Seite in den Zug einsteigt.


    Um es zu verdeutlichen ein beispiel: wir haben eine Nord-Süd-Linie von A über B nach C. In B wird auf der rechten Seite des gleichen Bahnsteigs in Richtung C (Nord) gehalten, auf der linken Seite in Richtung A (Süd). Jetzt passiert es immer, dass Fahrgäste die nach A wollen zum Großteil auch auf der rechten Seite des Bahnsteigs einsteigen und dann quasi B - C - B - A fahren, anstatt auf der linken Seite zu warten. Stell ich die Linie aber so ein dass in beide Richtungen verschiedene Bahnsteige genutzt werden funktioniert es.


    Ich halte das im Moment für einen Bug, bin mir aber nicht sicher ob das schon immer so war oder erst mit den neuen Builds so geworden ist. Sollte es ein Bug sein, dann brauchen wir erst garnicht davon zu träumen dass es irgendwann mal zweigleisige Inselbahnhöfe gibt, denn dann wären sie völlig sinnfrei.


    Nachtrag 11.03.2015:
    Ein ähnliches Phänomen hat man bei eingleisigen Bahnhöfen die auf dem Hin- und Rückweg angefahren werden: auch hier drehen die Passagiere gerne eine Extrarunde, vergütet wird wohl aber nur der direkte Weg, was eine solche Linie schnell unrentabel macht.


    Viele Grüße,
    wurstbrot

    Mit Weichen an sich hat das nichts zu tun. habe ich eine dreigleisige Strecke wo das dritte Gleis von der Strecke ohne Weiche abzweigt, habe ich möglicherweise genau das Problem. Ebenso wenn eine zweigleisige Strecke sich zum Beispiel aufspaltet (ohne Weichen). Bei Weichen tritt es daher auch auf, weil da genau solche Übergänge sind die ich meine. Sieht man schön am Wirrwarr der Oberleitungen und am Boden. Beim Bauen wird natürlich trotzdem 200, 300 oder sonstwas angezeigt... Man merkt es erst wenn die ersten Züge drüber rollen.

    Teilweise geht es schon. Es hängt davon ab wie Du die Gleise an den Bahnhof heranbaust. Führst Du ein Doppelgleis heran wird es entsprechend auch im Bahnhof dann angepasst von Spiel. Man muss aber aufpassen dass die Gleissegmente die gleiche länge haben, sonst kommt es zu unterschiedlichen Abständen zwischen den Masten auf dem linken und auf dem rechten Gleis. Es ist auch ein Unterschied ob Du zwei einzelne Gleise heranführst an den Bahnhof (und dabei dann ob vom Dahnhof weg oder zum Bahnhof hin baust) oder ob Du ein Doppelgleis anschliesst. Viel trial and error...

    Ich bin dem jetzt auf die Schliche gekommen, hat anscheinend mit den Brücken an sich nichts zu tun, sondern mit Übergängen von Doppelgleisen auf Einzelgleise, was bei mir hinter der Brücke der Fall war. Die Brücke selbst ging an der Stelle leider nicht per Doppelgleis.


    Leider ist das Problem dadurch gravierender als gedacht, hab es nun auch an anderen Stellen gemerkt, z.B. bei Übergängen Von Doppelgleis auf Dreifachgleis, bei Abzweigungen etc. Es fällt vor allem bei Geschwindigkeiten über 120/140 km/h auf. Es sind exakt die Stellen des Überganges, dort wo z.B. sich zum Beispiel die Oberleitung ändert. Der Witz ist dabei dass es nicht immer passiert, ich weiss aber immer noch nicht WIE man es vermeidet. Noch scheint es mir reinste Glückssache zu sein. Es macht den Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken recht schwierig, wenn man nicht gerade ohne Abzweigungen und Weichen vom Bahnhof A nach Bahnhof B möchte.


    Im Prinzip handelt es sich um das Problem was hier beschrieben wurde: Zug wird ohne Grund langsam


    Daher wäre es vielleicht gut wenn ein Mod den Thread hier auflösen könnte und die Beiträge dahinverschieben könnte.


    //Themen verbunden. Mfg, Xanos

    Jein... Die Autos suchen sich zwar tatsächlich Alternativstrecken wenn Straßen überfüllt sind, aber mangels Ampeln kommen sie zum Teil aus den Umfahrungen über kleinere Straßen nicht mehr raus, weil Die Hauptstraßen irgendwie Dauervorfahrt genießen...

    Hallo!


    Zur Zeit habe ich ein Problem auf einer Strecke die ich auf 160-200km/h ausbauen wollte dass eine Brücke über den Fluß nur mit ca. 70 km/h durchfahren wird. Beim Brückenbau mit den Hochgeschwindigkeitsgleisen wurden mir an der Stelle ausreichend hohe Höchstgeschwindigkeiten angegeben, eine nennenswerte Steigung gibt es da auch nicht, da die Brücke ziemlich flach über den Fluß verläuft. Auch habe ich da keine Einzelschwellen die vielleicht aus Normalgleis bestehen. getestet wurde der Abschnitt mit einer BR101 mit 6 IC-Wagen. Das müsste locker gehen, der Zug bremst aber immer auf 70 runter und beschleudingt erst danach wieder. Die Signalblöcke vor dem Zug waren frei, auch befindet sich direkt an dieser Stelle kein Signal. Was könnte denn die Ursache sein?


    Viele Grüße,
    wurstbrot

    Das ist mir auch schon mal aufgefallen, vor allem weil ich wichtige Haltestellen immer umbennene oder den Ladestationen an Industrien sinnvollere Namen gebe. Das muss ich immer zumindest doppelt für die Haltestelle und die Gruppe (auch bei einer einzelnen Haltestelle gibt es beides).


    Es wäre wesentlich einfacher wenn beim umbenennen eines gruppiertes Elemets der Name auch für alle gruppierten anderen zur Gruppe gehörenden Bestandteile übernommen werden würde.

    Was mir noch an Vorschlägen fehlt:


    Wendeverhalten der Züge:
    Es sollte einstellbar sein ob ein Zug gewendet wird oder "rückwärts" zurück fährt. Rückwärts würde bedeuten langsam, außer der Zug hat einen Steuerwagen, eine zweite Lok hinten oder ist ein triebzug mit zwei Führerständen. Ist alles nicht der Fall wäre natürlich ein um den Zug rangieren klasse, oder die automatische Zuführung einer neuen Lok aus dem Depot. Letzte Variante wäre vermutlich einfacher zu lösen. Und wenn unmöglich: Verhalten wie bisher aber deutlicher Zeitaufschlag für das "unsichtbare" Umsetzen der Lok. So hätten Steuerwagen endlich einen Sinn.


    Prioritäten:
    Es sollte möglich sein Prioritäten für Linien festzulegen, damit zum Beispiel schneller Fernverkehr nicht von einem Bummelzug behindert wird. Alternativ: Züge mit höherer Geschwindigkeit bekommen Vorrang.


    Zeitfortschritt:
    Irgendwie eilen mir die Jahre zu schnell dahin. Es wäre super wenn man es einstellen könnte wie schnell die Zeit voranschreitet, damit man sich auch in seiner Lieblingsepoche austoben kann.


    Viele Grüße,
    wurstbrot

    Moin!


    Bei mir war die Performance anfangs gut, allerdings ging sie schon ganz arg in den Keller als mein Netz immer größer wurde. Zum Teil gab es zum Beispiel nach dem Laden eines Spielstands nur noch ein unspielbares stocken. Erstmal zur Info: ich benutze ein i7-920 @3,3GHz, 12 GB RAM und eine Geforce GTX560Ti mit 2 GB VRAM.


    Die Änderungen der Ingame-Einstellungen brachten nicht wirklich spürbare Änderungen, auch die Umstellung auf treiberseitiges AA nicht. Dann allerdings kam irgendwann ein Aha-Effekt: beim Überprüfen der Grafikkartenauslastung fiel mir auf dass der Videospeicher fast zu 100% gefüllt ist wenn es stockt. Das heisst dass bei mir im Video-RAM fast 2 GB Texturdaten drin waren was offensichtlich einen massiven Performanceeinbruch zufolge hatte. Ein Heruntersetzen der Texturdetails von hoch auf gering brachte eine dann eine massive Verbesserung. Logisch, mein Video-RAM wurde danach nur bis etwa 1,3 GB gefüllt.


    Ich vermute mal dass die meisten unter Euch keine Grafikkarte mit mehr als 1GB haben, sodass Ihr diesen Punkt noch früher erreicht als ich. Wahrscheinlich ist die Verwaltung der Texturdaten im Spiel sehr unglücklich gelöst und führt zum Zumüllen des Videospeichers. Hier können wohl nur die Programmierer abhelfen...


    Viele Grüße,
    wurstbrot