Die vorbildgerechte Bespannung von Vorortzügen aus der KPEV-Zeit wird demnächst ebenfalls möglich sein. Die passenden Wagen sind schon seit einer ganzen Weile fertig, aber ohne eine entsprechende Lokomotive können die schließlich schlecht auf die Strecke gehen. 

Zur Frage nach der BR 01.5 und ihren acht Varianten:
Tja, da kann ich mich mal wieder bei UG und dem großartigen mod.io-System bedanken. Das funktioniert nämlich gerade wieder hervorragend. Ironie aus
Die Mod ist zu groß für die automatische Freischaltung und muss deshalb freigeschalten werden. Dummerweise befindet sich der zuständige Mitarbeiter gerade im wohlverdienten Urlaub. Damit liegt die Veröffentlichung erst einmal auf Eis.
Bei der V100 hatte ich übrigens genau dasselbe Problem (zu groß). Deshalb habe ich die Privatbahnvarianten kurzerhand ausgelagert, um die Mod unter die magische 500-MB-Grenze zu bekommen.
Seitdem liefert sich allerdings der Modvalidator/Uploader einen regelrechten Kleinkrieg mit mir. Mal fehlen angeblich Dateien, mal sind sie nicht lesbar. Und wenn der Validator ausnahmsweise der Meinung ist, dass alles in Ordnung wäre, scheitert der Upload zu mod.io mit irgendwelchen anderen Fehlermeldungen.
Das gesamte Uploadsystem über den Ingame-Modbrowser ist momentan eine einzige Baustelle, die dringend überarbeitet werden müsste.
95 % meiner Uploadversuche werden als fehlgeschlagen gemeldet. Das Kuriose daran: Meistens werden die Dateien trotzdem hochgeladen. Man muss anschließend also nur noch herausfinden, was tatsächlich angekommen ist und was möglicherweise fehlt.
Eine vernünftige Fehlermeldung, aus der hervorgeht, welche Dateien betroffen sind oder was genau schiefgelaufen ist, bekommt man natürlich nicht.
Wäre ja auch zu einfach. 
Jetzt könnte natürlich jemand auf die Idee kommen und sagen: „Dann halte dich doch einfach an die 500 MB, dann funktioniert auch die automatische Freischaltung.“
Nein, das habe ich ganz sicher nicht vor.
Ich werde einen Teufel tun und meine Mods künstlich in mehrere Einzelpakete aufteilen, nur um mir damit noch mehr Arbeit aufzuhalsen. Schließlich muss ich anschließend jede einzelne dieser Mods separat pflegen und bei Änderungen aktualisieren.
Genauso wenig sehe ich einen Sinn darin, den Workshop mit acht einzelnen Versionen einer Lokomotive zuzuschmeissen, die ohnehin zusammengehören und deren Varianten auch zeitlich aufeinander aufbauen.
Mal ganz ehrlich: Ich verstehe den Sinn dieser Beschränkung in Verbindung mit der automatischen Freischaltung überhaupt nicht.
- Ob eine Mod nun 500, 600 oder 750 MB groß ist, spielt für Konsolenspieler praktisch keine Rolle mehr. Bei deren ohnehin stark begrenztem Speicherplatz wäre mit einer einzigen solchen Mod das gesamte Kontingent nahezu oder vollständig ausgeschöpft. Niemand wird ernsthaft seine komplette Modkapazität für eine einzige Lokomotive opfern wollen.
- Warum werden solche Mods nicht wenigstens automatisch für den PC freigeschaltet, sofern der Modvalidator keine Fehler findet? Es ist doch völliger Unsinn, dass sämtliche Nutzer auf eine manuelle Freigabe warten müssen, nur weil die Mod aufgrund ihrer Größe nicht konsolentauglich ist.
Die technische Prüfung findet ohnehin automatisch statt. Es müsste also lediglich zwischen PC- und Konsolenfreigabe unterschieden werden.
Warum müssen PC-Spieler und Modder die Einschränkungen der Konsolen ausbaden?
Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, dass TPF3 auch auf Konsolen angeboten wird. Aber die dort geltenden Beschränkungen sollten nicht dazu führen, dass die Veröffentlichung von PC-Mods unnötig erschwert wird.
Ich betreibe das Modding schließlich als Hobby und möchte meine Zeit lieber mit dem Erstellen und Verbessern von Modellen verbringen, statt mich mit einem unzuverlässigen Uploadsystem und künstlich aufgeteilten Modpaketen herumzuschlagen.
Kurz gesagt: Die Veröffentlichung der BR 01.5 hängt derzeit weniger an der Mod selbst als an der Technik drumherum.