Dreimal am Tag verlässt ein Güterzug Walburg und begibt sich auf die Grieseltalbahn:

Hinter Untergrieselbach passiert der Zug den Grieselbach-Hammer. Hier wird seit dem Mittelalter mit Hilfe von Wasserkraft Eisen hergestellt:

Das Erz kam früher aus etlichen kleinen, in der Gegend vertreut liegenden Gruben. Von diesen sind die meisten allerdings bereits aufgegeben und verschwunden oder zeugen als stumme Erinnerung an vergangene Zeiten:

Gegenüber der Hammermühle liegt eine ebenfalls aufgelassene Verladerampe:


Wenige Fahrminuten später erreicht die Fuhre Obergrieselbach:

Die "Dürrenborg Verpackungs GmbH" hat am Ortsrand ihr Domizil:

Gewerbemässig sind sonst nur noch die Molkerei Wolfram:

sowie die Schreinerei Schmitt ansässig:

Rathaus, Kirche, Feuerwehr:

Direkt daneben der örtliche Gemischtwarenladen und die Post:

Zurück im Bahnhof hat die Lok die Zugseite gewechselt und strebt nun Tender voraus zügig dem Ziel der Fahrt entgegen:

Der Steinbruch der Gebrüder Zwisel:

Am Bildrand rechts die Brecheranlage, davor die Gleise der Regelspur und noch einmal davor die Abstellung der im Steinbruch benutzen Loren. Vor dem Bau des Gleisanschlusses musste alles mit Pferdefuhrwerken über die Straße zur nun aufgelassenen Verladerampe direkt an die Strecke befördert werden:

Die eingesetzten Loks müssen auch irgendwo gewartet werden:

Abbaufeld Bruno. Wo der Mensch seinen Raubbau beendet hat, holt sich die Natur ihr Gebiet bereits wieder zurück:

Abbaufeld Caesar:

Abbaufeld Anna. Ganz im Hintergrund die Abraumhalde:

Die Gebäudetechnischen Anlagen mit dem großen Feuerlöschteich im Zentrum. Vorne links im eingezäunten Bereich der Sprengstoffschuppen:

Während der Schotterzug am linken Bildrand Richtung Walburg entschwindet, macht sich die 24er auf den Weg zum Endpunkt der Grieseltalbahn. Nur wann dieser erreicht wird, steht aktuell noch in den Sternen 

Es grüßt
Der Miniadler