@ Fabian,
cool dass du gleich experimentierst! Das ist ja der Sinn der Sache, jedes Schema findet man in unzähligen Variationen.
Ja, das alles kann man so machen, und wird man auch beim Vorbild finden. Allerdings ist die Bahn geizig: Sie baut ungerne Weichen, vor allem keine schlanken Schnellfahrweichen, und kauft ungerne Grundstücke. Daher wirkt es vorbildgetreuer, wenn man kompakt baut.
Zu Abstellgleisen, die gibt es so durchaus. Häufiger aber "gegenüber" vom Bahnhof, also da, wo ich symbolisch das Depot hingesetzt habe. Das Gleis "quer in den Wald" würde man wohl nur sehen, wenn das der Rest einer stillgelegten Strecke ist. Sonst bezahlt das Grundstück keiner.
Zum Wendegleis mit zwei Linien: Ja, klappt, mache ich auch oft.
Zu dem X, auch Hosenträger genannt: Man meidet es heute, weil teuer und nur mit geringer Geschwindigkeit befahrbar. Wo Platznot herrscht, findet man das aber durchaus noch.
Zum Beispiel 4 Trennung der Strecken: Das wäre eine sehr aufwändige Lösung. Die Verzweigung macht man entweder vor dem Bahnhof oder dahinter, seltenst beides. Aber wenn die von oben rechts kommende Strecke sehr stark befahren ist, kann das sinnvoll sein.
Zum Beispiel 6: Nimm diesen Gleisplan nicht zu ernst, der ist sehr exotisch. Ja, man kann die Abstellgleise auch als ausfädelnde Strecke nutzen - nur wäre die dann von den Durchfahrtgleisen nicht erreichbar. Das wär schon extrem Exotisch. Für Abzweige gibts bessere Lösungen.
Zum letzten Beispiel: Wozu? Der Vorteil wäre, dass ein nach links fahrender hellblauer und nach rechts fahrender dunkelblauer Zug sich nicht stören. Aber so wie du es zeichnest, geht es mit zwei Weichen weniger (siehe mein erstes Schema).