Beiträge von TT junkie

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    Naja, schwierig zu sagen, ohne die Situation zu kennen. Aber hast du jetzt mal nachgeschaut, ob deine Stadt noch Güter nachfragt? Selbst wenn das Potential gedeckt ist, schau mal (Cargo-Übersicht), woher diese Güter kommen...

    Als erstes würd ich mal überprüfen, ob die Stadt, die du belieferst immernoch Güter nachfragt. Dann schauen, je nach deiner Bauweise (als ich baue Netzerke mit Gemischtverkehr, keine Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, kann es sein, dass bei grosser Verkehrsbelastung in deinem Netz die Taktzeiten sich ändern und möglicherweise zu gross werden, um eine Stadt noch zu beliefern. Dies gilt auch bei LKWs, wenn dann Autos auftauchen. A propos: werden Güter im Verlauf des Spiels auch schneller (weiter) von selbst geliefert? Weil die Passagiere kriegen ja Autos und dadurch erhöht sich ihr Radius und die Geschwindigkeit-

    Hübsche Bilder, da muss ich mich mit meinem Konstruktions-fokussierten Screenshots ja richtig verstecken


    Habemal weiter gemacht. In der Kartenecke wird eine Ölraffinerie angeschlossen. Einmal An- einmal Ab-Lieferung. Erreichbar aus drei Richtungen durch Anschlüsse an die drei Strecken, die in dieser Stadt zusammenlaufen via spezielle Gütergeleise.

    So, ich frage mal in dem Thread hier: Ist schon richtig, dass man eine Industrie mit zwei nicht gruppierten Stationen bedienen kann, oder? Finde zwar nichts was dagegen spricht, aber vielleicht kann das einer bestätigen, der mehr weiss oder das schon mal gemacht hat ;) Konkret gehts mir drum, wegen der beschränkten Gleiszahl eine Ölraffinerie einem Anlieferbahnhof und einem Abholbahnhof in unmittelbarer Nähe zu bedienen. Wahrscheinlich werden sie aber nicht close enough sein um sie zu gruppieren.

    Neue Map, neues Glück (Seed WZVAM, gefunden hier: http://www.train-fever.com/forums/topic/world-seed-list/, gefällig ;)). Spiele jetzt doch wieder mit cost-mod (Unterhaltskosten 0.8), soll ja auch Spass machen ;)


    Und weils Spass macht, gleich ein Projekt, dass ich unter dem Thema bauen für die (ferne) Zu(g)kunft abhake. Ein Keil-Bahnhof mit kreuzungsfreier Abzweigung. Dazu kommt ein (nicht kreuzungsfrei erreichbares) Güter-Überholgleis auf der linken Seite.

    Als Schweizer kann ich dem nur beipflichten ;) Wobei für die RhB natürlich Schmalspurgleise toll wären. Im allgemeinen fehlt mir eine Alternative zur Re 6/6, BR 103 und TFV in Form einer leichteren E-Lok, etwa die Re 4/4 II oder die E 40 oder so. Ich musste in den 80ern meine Ae 4/7 (Einsatz vor Regional und leichten Güterzügen) ersetzen und fands sehr schade, auf meiner Gebirgsstrecke auf RABDE 12/12 und auf meinen Güterlinien auf V90 umsteigen zu müssen.

    Und nun noch ein ganz spezieller Screenshot eines potenziellen Bugs: da bin ich friedlich im Pausenmodus am Bauen, Linien einrichten und so weiter, schalte wieder auf Normalgeschwindigkeit und plötzlich kriege ich das Achievement "Transport Millionär". Frage mich natürlich warum, da ich gerade erst 20 von meinen rund 25 M verballert habe und sehe den Kontostand 2,16 B! Keine Ahnung wann genau der entstanden ist (also mit welcher Handlung) und das ganze Theater nochmals machen, nee danke. Naja, habe ich halt ein bisschen mehr finanziellen Spielraum ;)

    @Fever8692


    Ich weiss was du meinst. Meistens hilft 4-10 Jahre Geduld weiter. Immer schauen ob sich der Gewinn erhöht bzw der Verlust sich mindert - sprich eine positive Tendenz vorhanden ist -und wenn nicht, Autosave von vor 10 Jahren laden und die Schritte, die zum Bankrott führen auslassen ;) Habe heute auch 4 Stunden Spielzeit über Bord geworfen, weil meine Anbindung entferner Kohle- und Eisenminen mittels BR 94 gar nicht gefruchtet hat. Aber gerade im Güterverkehr ist Geduld der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe eine Linie, die zwei Städte und Wälder mit einem Sägewerk verbindet. Der Beginn war über ca. 10-15 Jahre sehr hart und die Gewinne spärlich, aber mittlerweile rollt der Rubel mit voll beladenen Zügen in beide Richtungen (Holz in die eine, Güter in die andere).

    @Keztam
    Stück für Stück bauen ist der Schlüssel. Ich mag diese langen Brücken nicht, deswegen bau ich zuerst die Steigung als Damm (wo es platzmässig hinhaut), dann das Stück Brücke, dann den Damm auf der anderen Seite. Hier noch ein anderes Beispiel:


    Erstes Bild, Westausfahrt eines Bahnhofs. Eine Streckenverzweigung und die lokale Güteranlieferung an der Strecke nach Norden. Leider aufgrund des Platzes nicht kreuzungsfrei möglich.


    Zweites Bild: Ostausfahrt des selben Bahnhofs: Streckenverzweigung Norden/Südosten kreuzungsfrei. Dazu können Züge aus Südosten im Gleis 5 wenden, ohne den restlichen Betrieb gross zu stören. Weil der Güterverkehr ohne Halt in dem Bahnhof stark zugenommen hat ist südlich des Bahnhofs noch ein Überholgleis errichtet worden, welches kreuzungsfrei an die Strecke nach Norden angeschlossen wurde, so dass wenigstens dieser Teil des Güterverkehrs den Bahnhof passieren kann, ohne einen Stau zu verursachen. Der Steigungsknick in dieser Brücke stört mich etwas, ansonsten ganz ansehnlich.

    In schwierigem Gelände ein Stück ebene Strasse (Steigung festlegen!) im 90 Grad-Winkel zum geplanten Bahnhof ziehen. Mittlerer Teil der Strasse (etwa so breit wie die beiden Bahnhöfe) abreissen. Ersten Bahnhof bauen, Position und Länge des verbliebenen einsamen Stück Strasse auf der gegenüberliegenden Seite gegebenfalls anpassen. Zweiten Bahnhof bauen. Et voilà, beide auf der gleichen Höhe. Mit ein bisschen Übung keine Hexerei ;)

    So, dann will ich auch mal meine momentane Hub-Stadt vorstellen ;)


    Im ersten Bild eine Übersicht über Krastel (so der Name). Nach unten links geht es zum Güterbahnhof (1 Sägewerk) und in die nächste Stadt. Unten rechts ebenso. Nach oben rechts zur nächsten Stadt, ausserdem befindet sich da die lokale Holzverladung. Nach oben geradeaus gehts zu zwei Holzverladestationen und Städten, während es nach oben links zur nächsten Stadt geht. Von links nach rechts (bzw. auch umgekehrt besteht eine Umfahrung vom Krasteler Nordbahnhof direkt nach rechts.


    Auf dem zweiten Bild die Südausfahrt aus Krastel Hbf. Von links Zufahrt aus dem Gbf und der nächsten Stadt, plus niveaufreie Einfahrt vom Südbahnhof und der dahinterliegenden Strecke.


    Auf dem dritten Bild nochmal der Nordbahnhof, hier ist noch Platz für die Stadtentwicklung. Die Strecke, die den Bahnhof unterquert ist übrigens der Güterbypass um den Hbf herum, mit Anschluss nach links.


    Auf dem vierten Bild schliesslich der Güterbahnhof. Zufahrten von oben von links die Güterumgehung, dann die Zufahrt zum Hbf (für die lokale Holzverlade sowie für Züge von der Strecke rechts. Ausserdem hat er natürlich auch eine Zufahrt von Süden.



    Nach einer Partie mit dem Halbe-Unterhaltskosten-Mod (in der ich den Güterverkehr erst richtig verstanden habe) spiele ich nun ohne Cost-Mods, aber dafür auf einfach. Habe am Anfang gleich auf dicke Hose gemacht und gut 10 M Kredit investiert. Es hat dann halt entsprechend fast zwei Jahrzehnte gedauert bis der Kredit abbezahlt war, aber dafür rollts jetzt. Ich budgetiere vorsichtig - so habe ich für den nächsten Ausbauschritt (drei Städte und evtl. eine weitere verarbeitende Industrie anbinden) mal 20 M vorgesehen und werde warten bis ich 25 M aufm Konto habe, bevor ich anfange zu bauen. Übrigens noch ein Tipp: Wenn ihr die Höhe eines Bahnhofs bestimmen wollt, baut eine kurze Strassenrampe, da sich die Höhe eines Bahnhofs entweder am Gelände oder an der Höhe der Anschlussstrasse orientiert.


    Oh ja und nicht vom Farbstich beeindrucken lassen, das ist flux.