Beiträge von Flachdachs

Willkommen in der Transport Fever Community

Wir begrüßen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur Verfügung damit ihr euch über das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.

 

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Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen auf rege Beteiligung.

Das Team der Transport-Fever Community


    An den Bahnsteigen brauchen keine "echten Signale" stehen, da in TPF schon jeder Bahnsteig über ein eingebautes Signal verfügt.

    Kleine Präzisierung: Der Bahnsteig hat nur dann ein eingebautes Signal, wenn die Linie an diesem Bahnsteig hält. Sprich, wenn ein Güterzug an einen Personenbahnsteig durchfährt, ist da kein Signal. Wenn der Block hinter dem Bahnsteig belegt ist, hält der Güterzug am nächsten Signal, das vor dem Bahnhof steht. Wenn also der Güterzug optisch am Bahnsteig halten soll, braucht es ein Signal kurz dahinter.

    Weichen sind alle vorhanden, weil wenn ich in dem Bahnhof Terminal Manager die Linie auf einer der unteren bahnstiege verlege, kommt keine Fehlermeldung

    Dann müsste ja alles in Ordnung sein. Da es das aber offensichtlich nicht ist, wird die Ursache vermutlich etwas sein, das du nicht siehst und deshalb auch nicht in den Zeichnungen abbilden kannst. Und wir können es auch nicht sehen, weil wir ohne Originale nicht viel mehr als spekulieren können. Auch der exakte Wortlaut der Fehlermeldung kann Aufschluss geben, Eine Aussage wie "meckert das Spiel" hilft da leider nicht viel weiter.

    Hast du der Straße Busspuren gegeben? Auf solchen können Busse (und LKW) in jede Richtung abbiegen. Busspuren findet man im Werkzeugkasten beim Straßenbau, da wo man auch Straßenbahngleise hinzufügen kann.


    Ohne Busspuren kann es auch möglich sein, dass Busse und LKW dreimal rechts abbiegen, um nach links zu kommen. Man sieht an den Richtungspfeilen auf den Fahrspuren was das Spiel erlaubt. Sowas passiert z.B., wenn sie eine Haltestelle auf der Straße haben und danach kein Breakpoint mehr kommt, an dem sie die Spur wechseln können. Breakpoints sieht man, wenn man eine Haltestelle in der Hand hält als angedeuteter Überweg. Meist gibt es sie nur auf längeren Straßenabschnitten.

    Ein Produzent liefert an jeden Abnehmer, den er erreichen kann. Das ist kein Bug sondern Spielmechanik. Als Spieler hat man keinen Einfluss auf die Verteilung. Das einzige was man machen kann, ist, keinen nutzbaren Transportweg zwischen denjeningen Produzenten und Abnehmern zu erstellen, die keine Geschäftsbeziehungen haben sollen. Wir sind letztlich nur ein Transportunternehmen und keine Wirtschaftssteuerung. Im Real Life haben die Transporteure (Bahn, Post, Speditionen) auch keinen Einfluss darauf, wer wieviel an wen und über welche Strecke liefert.


    Jede Fabrik und auch die Städte haben ja ihren Informationdialog, wenn man auf sie klickt. Produzenten haben einen Tab "Abnehmer" und Konsumenten haben einen für "Lieferanten". Dort siehst du alle möglichen Quellen bzw. Ziele und welcher Anteil der Güter woher kommt und wohin geht. Das sollte erklären, warum Güter auf dem Zug bleiben.


    Zumindest in dem nachgestellten Beispiel möchtest du zwei Produktionsketten mit einem Zug bedienen, vermutlich um Betriebs- und Anschaffungskosten zu vermeiden. Das klingt erstmal vernünftig, hat aber auch Nachteile. Der größte Haken ist, dass du die Kapazität nicht auf die einzelnen Teilstrecken anpassen kannst. Rohöl zu Öl hat ein Verhältnis von 2:1. Im linken Teil kann man zwar das Rohöl der zweiten Quelle von links auf dem Rückweg mitnehmen, wenn der Zug (theoretisch) leer ist, aber die beiden Quellen ganz rechts nehmen ihre Menge auf einmal mit. Du brauchst also allein für das Stück rechts eine doppelt so hohe Kapazität wie auf dem Rest der Strecke. Wenn dann noch die Endabnehmer unterschiedliche Raten haben, hast du noch mehr Leerkapazität rumzufahren. Wie groß der Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit mit Berücksichtigung der Betriebskosten ist, kommt letztlich auf die Details der Karte, die Streckenführung und auch auf den Schwierigkeitsgrad an.


    Für eine wirtschaftliche Spielweise ist die "Rate" von großer Bedeutung. Fabriken haben eine Produktionsrate, Linien haben eine Transportrate und die Städte haben auch eine Rate. Mit diesen Ratenangaben kann man sehr gut die Transportkapazitäten planen. Man kann das zwar nicht direkt umrechnen, aber man kann die Kapazität solange feinjustieren, bis die Raten übereinstimmen. Die Städte wachsen zwar und erhöhen ihre Abnahmerate, aber abgesehen davon ist der Fluss der Güter ziemlich konstant. Für mich ist die Rate von hoher Bedeutung. Wenn man zwei Lieferketten auf einer Linie miteinander mischt, hat man mehr Schwierigkeiten, die Rate zu überwachen und zu justieren, als auf separaten Linien. Schon allein deswegen würde ich so einen Mischtransport kritisch betrachten.

    Laut erstem Bild bekommt die Stadt ja Lebensmittel, wenn auch nur ein Viertel vom Bedarf. Die Verteilung in der Stadt sollte also prinzipiell gegeben sein. Was sagt denn der Tab Lieferanten? Der sollte das mit entsprechenden Zahlen bestätigen.


    Prinzipieller Tipp: Wenn man wirtschaftlich spielt, ist es nicht von Vorteil, dass der Bahnhof die Stadt dermaßen zerschneidet. Lieber an den Rand setzen, ein wenig außerhalb für weiteres Wachstum, und möglichst weit weg vom Wohngebiet, um die Emissionen gering zu halten. Dazu dann einen innerstädtischen Transport. Personenverkehr, auch in die anderen Orte, ist ein wichtiger Wachstumsfaktor.

    Es kann natürlich immer noch ein Fehler innerhalb der Mod sein, dass da Texturen nicht richtig verlinkt sind. Aber warte mal ... drei Gleise sagst du? ... da gibts einen Link zu einem User Guide, und da steht geschrieben: "Catenary posts need to be placed manually for any tracks less than 3 tracks wide. It's a game limitation for posts on both sides of the track, this was my solution." Mit anderen Worten, das ist aufgrund einer Limitierung so und müsste weggehen, wenn man bei weniger als 3 Gleisen die Masten per Hand setzt.

    Nach meinem Wissensstand stürzt das Spiel nicht (zwingend) wegen fehlender Texturen ab. Zum Beispiel lässt sich "Compact Tunnel Entry" von Enzojz solo verwenden, zeigt dann aber an bestimmten Stellen lila Flächen. Fügt man die benannte Abhängigkeit "Shader Enhancement" (auch von Enzojz) hinzu, sieht alles ordentlich aus.

    Ich weiß nicht, ob du die folgende Mod meinst ... aber es gibt im Steam Workshop von themeatballhero eine Mod namens "Rails Only Tracks" (deutsche Übersetzung kann anders lauten). Bei der ist auf der Steam-Seite unter Required Items eine Mod namens "US Track Set" angegeben. Das wäre eine solche Abhängigkeit. Andere schreiben die Abhängigkeiten in den Begleittext zur Mod.


    Transport Fever 2 hat leider kein Abhängigkeitsmanagement für Mods, so dass es den Autoren obliegt, diese Information anderenorts (sprich: Begleittexte) anzuführen, und den Nutzern, sich diese Information zu besorgen und zu beachten. Es gibt wohl das eine oder andere Hilfsmittel, das versucht, diese Lücke zu schließen, aber dazu kann ich nichts weiter sagen.

    Ich hab mal ein bisschen nachgelesen. Der Fachbegriff ist wohl Gedeckte Brücke. Sinn der Abdeckung war vor allem, das Holz vor Witterung zu schützen. Eine weitere Anwendung ist, Pferde problemloser über das rauschende Wasser führen zu können, wenn diese das Wasser nicht sehen. Für Eisenbahnen ist aber eine Holzbrücke problematisch bezüglich der Stabilität bei schweren Lasten. Man verwendete dafür dann eher Eisen und Stahl, wofür kein Witterungsschutz mehr (in Form einer Überdachung) benötigt wurde. Deshalb sind solche Brücken für Eisenbahnen recht unüblich. Heutzutage braucht man die Abdeckung nicht mehr, weil die Baumaterialien mit entsprechender Behandlung wetterfest gemacht werden können. Die Abdeckungen bleiben somit mehr oder weniger nur aus historischen und romantischen Gründen erhalten.

    Dass das Gebiet gesperrt ist, liegt an der Story. Man muss ja erst Material an die Baustellen liefern, damit die Strecke gebaut werden kann. Wenn man da jetzt selbständig schon vorher eine Strecke bauen könnte, würde das nicht zur Story passen.


    Das kleine Schiff kann Steine transportieren und das ist auch der vorgesehene Weg. Da muss was fehlen. Ein Transport startet erst dann, wenn die Kette zwischen Lieferant und Abnehmer vollständig ist. Das bedeutet auch, dass die richtigen Fahrzeuge auf den Strecken sind. Besonders bei Zügen muss man darauf achten, dass die Wagen das Gut transportieren können. Weiterhin müssen bei Umladestellen die beiden Haltestellen eine Verbindung haben. Das heißt, wenn man eine anklickt muss die andere weiß markiert sein.

    Du hast doch diese Frage schon in einem anderen Thread gestellt. Stadtwachstum

    Ich vermute, dass ohne neue Information eine konkrete Antwort weiterhin nicht möglich sein wird. Wenn damals schon Fahrgäste die Linie benutzt haben, ist deren Attraktivität durch die modernen schnelleren Fahrzeuge noch höher. Dass trotzdem quasi niemand mitfährt, passiert unter normalen Bedingungen nicht (sprich: ohne eingreifende Mods).

    Darf ich dem entnehmen, dass Reisende also auch umsteigen?

    Ja, das machen sie generell, auch mehrfach. Man muss zum Beispiel den Flughafen nicht mitten in die Stadt bauen, damit die Leute hinlaufen können. Auch der Bahnhof kann ruhig etwas außerhalb liegen. Wir müssen hier nur die Prinzipien des Spiels berücksichtigen, und die weichen mehr oder weniger von dem ab, was wir aus dem normalen Leben kennen. Ich baue lieber so, dass Züge zwischen zwei Städten pendeln, statt einer langen Strecke, die mehrere Orte bedient. Damit lässt sich die Kapazität besser auf den einzelnen Teilen justieren. Bei langen Strecken hat man sonst an den Enden weniger Mitfahrer. Es gibt eine Mod, die zeigt bei Wartenden an, welche Endziele sie haben. Und da sehe ich auch Strecken mit mehreren Umstiegen. Letztlich zählt nur die gesamte Reisezeit, auf Komfort legen die Bewohner keinen Wert.

    Als Spieler ist man nur der Transporteur. Man steuert nicht, welche Waren wohin gehen, das machen allein die Produzenten. Das ist wie bei Post- und Bahnunternehmen, die können sich das auch nicht aussuchen. Man ist lediglich in der Lage mittels Linengestaltung Einfluss zu nehmen. Wo kein Weg ist, gibt es auch keinen Verkehr. Wenn die Kapazität begrenzt ist, kann der Absender nicht mehr transportiert bekommen. Und so weiter.