Beiträge von onerariis exactoris

Willkommen in der Transport Fever Community

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    Auf diese Herausforderung bin ich auch schon oft gestoßen, ohne eine richtige Lösung zu finden. Das Problem bei Umschlagplätzen ist m.M.n., dass es keine Koordination der ankommenden LKW gibt. Nötig wäre ein Parkplatz für ankommende LKW, von wo aus sie dann in der Reihenfolge ihrer Ankunft zum nächsten freiwerdenden Terminal fahren, und nicht zu einem festen Terminal pro Linie. Eben genau so, wie es in der Realität geschieht. Dann würden für einen Umschlagplatz 3 bis maximal 4 kurze Terminals reichen, weil sie jeweils nur 1 LKW bedienen müssen. Natürlich dürfen dann alle Terminal mit 4 LKW besetzt sein, die auf 100% Beladung warten.


    Statt eines Parkplatzes könnte es auch eine Warteschlange in Form einer langen einspurigen Straße sein, an derem Ende eine Ampel steht, die immer einen LKW durchlässt, wenn eins der Terminal frei wird.


    Ob das als Mod realisierbar ist?

    Und wenn du dann noch in oder für die Autoindustrie arbeitest, von der ja angeblich sooo viele Arbeitsplätze abhängen,

    Kleine Exkursion vom eigentlichen Thema Bahn:


    Ich würde sogar sagen, dass es kein anderes Industrieprodukt gibt, von dem so viele Arbeitsplätze abhängen, wie vom Auto. Versuche mal, zu überlegen, wie viele Produktionsschritte nötig sind, bis ein Auto in der Garage eines Käufers steht. Wo fängst diese Kette an, wo hört sie auf? Fängt sie bei der Erzförderung an? Was ist dann mit den Maschinen, die zur Erzförderung benötigt werden? Was ist mit deren Herstellung? Was ist mit den Chemikalien für die Lacke? Was ist mit Nähnadeln, mit denen die Sitzbezüge genäht werden? Was ist mit der Treibstoffversorgung und der dafür nötigen Infrastruktur?


    Und, und, und...


    Natürlich stellt nicht jeder Produzent seine Produkte exklusiv als Zulieferer für die Automobilproduktion her. Aber diese Kette mal komplett zu durchdenken, macht trotzdem schwindelig. Und das alles für ein Produkt, das nachweislich schädlich für Mensch und Umwelt ist, dass zu 90% der Zeit nicht benutzt wird, und zum Abstellen auch noch mehr Platz benötigt als ein Kind zum Spielen.


    Klingt für mich wie eine Definition von Wahnsinn...


    Es gab vor einigen Jahren einen wie ich finde sehr guten Sketch, der darstellen sollte, wie die Erfindung des Autos heute wahrscheinlich aussehen würde.


    Zurück zum Thema Bahn.

    Ein Betrieb, der nach wirtschaftlichen Grundsätzen geführt werden muß und von dem Gewinnausschüttungen gewünscht werden, muß ganz anders haushalten als einer, der aus dem Vollen schöpfen kann und von dem die Aufrechterhaltung einer staatlich gewünschten Infrastruktur gefordert wird:


    Und genau das ist etwas, das ich stark kritisiere. Es gibt Dinge, Güter, Dienstleistungen, die einfach nicht in private oder privatwirtschaftlich handelnde Hände gelegt werden dürfen, weil die gesamte Bevölkerung darauf angewiesen ist. Dazu zählt für mich u.a. der ÖPNV. Das hat nichts mit Kommunismus zu tun, aber die Frage, wieso es möglich und erlaubt ist, dass einige wenige an Dingen verdienen, die alle Menschen benötigen und nicht anderweitig beziehen können, muss gestellt werden.


    Was Transport angeht, ist die einzige Alternative zum ÖPNV der Individualverkehr, und den kann sich nicht jeder leisten. Wenn Du aber arbeiten musst, um Dir ein Auto leisten zu können, das Du benötigst, um zur Arbeit zu gelangen, ist mit der Welt, in der Du lebst, etwas ganz und gar nicht in Ordnung. Und damit meine ich nicht, dass einfach nur Deine Arbeitsstelle zu weit entfernt ist, um zu Fuß hinzugelangen.


    Staatlich geführter und finanzierter ÖPNV dagegen könnte sogar für Bürger kostenlos sein, und würde so nicht nur den Autoverkehr reduzieren, sondern auch ein wichtiger Beitrag sein, um soziale Benachteiligungen zu verringern. Viele Länder und Regionen haben das bereits eingeführt und gute Erfahrungen damit gemacht.


    Aber das geht eben nicht, wenn Profitgier die Hauptantriebsfeder des Betreibers ist. Und egal, wie man es nennt, dreht oder wendet: es ist im Grunde nichts anderes als Profitgier derjenigen, die an der Spitze eines privatwirtschaftlichen Anbieters einer Ware oder Dienstleistung stehen. Kein Unternehmer handelt aus purem Altruismus, es geht immer nur im die Vergrößerung des eigenen Kontostandes, um den eigenen Wohlstand.

    Sieht gut aus — aber etwas zu... antiseptisch. Vorschläge:


    - Die Zelte sollten nicht alle die selbe Größe aufweisen.

    - Zufällige Abweichungen in der Reihenbildung wäre gut, damit die Zelte nicht alle schnurgrade in einer Reihe stehen.

    - Manche Zelte stehen auf Märkten auch (recht)winklig zueinander.

    - Vielleicht das eine oder andere Zelt durch einen Verkaufswagen ersetzen, wie man sie auf jedem Markt findet.

    Integrale Taktfahrpläne gibt es doch längst. Aber auch kein Allheilmittel.

    Mal ein Witz am Rande: ich habe mal das elektronische Plappermäulchen alias ChatGPT gefragt, wie lange schätzungsweise die Umstellung des festen Fahrplans in einen landesweiten Taktfahrplan dauern würde, wenn dabei eine KI den Plan berechnen würde.


    Die Antwort war sehr... aufschlussreich. Ich habe sie leider nicht wörtlich abgespeichert, aber sie lautete dem Inhalt nach wie folgt:


    - Die reine Berechnung des Fahrplanes würde eine KI ca 3 Monate beschäftigen, inklusive nötiger "Nachschärfungen".

    - Die politische Umsetzung würde 5-8 Jahre dauern.

    - Die nötigen Ausbaumaßnahmen (Zweigleisigkeit, Überholgleise, Modernisierung alter langsamer Gleise) würde weitere 10 Jahre dauern.


    Der interessanteste Satz an der Schätzung lautete aber, und den zitiere ich wörtlich:


    Zitat

    Eine KI könnte bei der Planung und Umsetzung überaus nützlich sein — und genau aus dem Grund wird es wahrscheinlich nicht gemacht.


    Irgendwer hat der KI also sogar Sarkasmus einprogrammiert. 8)

    Die Verspätungen wären durch zwei mögliche Optionen ganz einfach in den Griff zu kriegen:


    1. Ein Taktfahrplan statt eines Fahrplans mit festen Abfahrtzeiten.


    oder


    2. An jedem Halt für jeden Zug einige Minuten mehr Aufenthalt einplanen, so dass zeitliche Puffer entstehen.


    Beide Möglichkeiten erfordern den Willen und den Einsatz einer Menge Gehirnschmalzes, wobei ich zu bedenken gebe, dass Möglichkeit 1 ein gefundenes Fressen für eine KI wäre, die sie wahrscheinlich mit nur einem CPU-Kern erledigt. Aber in einem Land mit "Flatterstrom" wird das schwierig.


    Möglichkeit 2 wäre erreichbar, ließe man einfach weniger Züge fahren. Denn wenn beispielsweise nur 10 Züge täglich von Hamburg nach München fahren statt 11 oder 12, und eine solche Reduzierung bei allen Fernverkehrs-Verbindungen gemacht würde, wäre der zeitliche Abstand zwischen den Zügen größer, die Strecken wären nicht überlastet, und es müssten keine Züge mehr auf andere Züge wegen Prioritäten auf den Strecken warten.


    Der ideelle Gewinn wäre für alle Bahnreisenden immens.


    Aaaber leider bedeutet Möglichkeit 2 aus Sicht der Vorstände auch weniger "Gewinn" und damit weniger Bonuszahlungen. Eine echte Zwickmühle...

    Um welche Mission handelt es sich? Ich kann mich nicht mehr an alle Einzelheiten der Missionen erinnern.


    Mögliche Fehlerquellen könnten sein:


    - Der Empfänger der nicht abtransportierten Waren hat seinerseits noch keine Transportverbindung zum nächsten Abnehmer.


    - Die Be-/Entladestation beim Empfänger ist nicht korrekt mit diesem verbunden, es findet also kein Warentransport vom Terminal ins Werk statt. Beispielsweise, weil die Entfernung zwischen Terminal und Werk zu groß ist, oder beide Bauwerke nicht wirklich durch dieselbe Straße verbunden sind. Ob sie das sind, erkennst Du, dass das Werk weiß dargestellt wird, wenn Du die Station anklickst.


    Hast Du im Fahrplan der Linien auch ausgewählt, an welchen Stationen die LKW welche Güter laden und welche entladen sollen?

    The Ferrari looks absolut great, but the driver is in urgent need for a more suitable wardrobe! :D

    The way he and his female passenger are dressed actually reminds me of a typical German couple of "Herr und Frau Oberstufenlehrer" in the 1970s. ("Mr. and Mrs. high school teacher.")


    I doubt a boring dressed guy like that could afford such a car. Unless... :/ well, unless the girl in the passenger seat was one of his "assets" instead of his wife... ;)

    Hey, danke für deine Hilfe, nur leider zocke ich auf der PS5 und da sind so gute Mods eher Mangelware 😅

    Nichts zu danken. Ja, ich vergaß zu erwähnen, was Flachdachs ergänzt hat: Hersteller haben festgelegte Verbraucher, Verbraucher haben festgelegte Zulieferer. Waren/Güter können unterwegs beliebig oft von einem Fahrzeug auf ein anderes umgeladen werden, aber es werden nur die "bestellten" Waren zum Abnehmer transportiert.


    Gibt es in der PS5-Variante keinen Mod-Store oder so, in dem Du Mods abonnieren kannst? Da wäre für Dich als Anfänger natürlich noch einfacher, da Du Dich nicht um die richtige Installation kümmern musst.

    Hallo!


    Schön, dass Du zu diesem Spiel gefunden hast. Aber Vorsicht: es hat starkes Suchtpotential! :)


    Blöde Frage: Hast Du daran gedacht, Deine LKW Linien verschiedene Terminals in der Station ansteuern zu lassen?


    Wie Du ja selber schon gesehen hast, sind die Vanilla LKW-Stationen, also die im Spiel enthaltenen, nur bedingt für viel Verkehr nutzbar. Das größte Manko ist für mich, dass LKW stets in der Mitte der Terminals halten, was die Hälfte der Länge der Terminals entweder überflüssig macht, oder sehr lange Terminals erfordert, wenn mehr als 1 Fahrzeug reinpassen soll. Ich benutze diese Stationen in freien Spielen nur sehr ungern und selten. Sehr zu empfehlen und auch für einen Anfänger geeignet sind dagegen die Kompakte LKW- und Gütertramhaltestelle von Elli und die Konfigurierbare Güterstation von Doug. Damit läuft der LKW-Verkehr um ein Vielfaches besser! Sie bieten wesentlich mehr Einstellmöglichkeiten und außerdem sehen sie viel eleganter aus als die Vanilla Stationen. :)


    Wie man sie benutzt, ist recht einfach: Paket herunterladen, und im Verzeichnis "mods" entpacken. Danach stehen diese Stationen im Baumenü zur Verfügung. Bei Fragen zur Installation von Mods findest Du hier im Forum stets Hilfe.


    Generell gilt für Mods das gleiche, wie für das Spiel selber: die können süchtig machen! ;)


    Was ich damit sagen will: diese und die meisten anderen Mods bringen Funktionen ins Spiel, die man sich eigentlich beim Kauf vom Spielehersteller gewünscht hätte. Und irgendwann willst Du dann nicht mehr auf diese Funktionen verzichten. Es gibt wohl Spieler, der Mod-Verzeichnis enthält mehr Dateien und Bytes, als das eigentliche Spiel. Und das kann ich, obwohl ich das Spiel selber noch nicht allzu lange spiele, sehr, sehr gut verstehen!