Hallo Leute,
auch den Einheitskesselwagen gibts ab jetzt mit Schlusslicht. Viel Spaß damit.
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Dankeschön.
Endlich haben die Züge ein offizielles Ende.
Ach alles gut.
Nach oben hin gibts bei der Anzahl der Version kaum ne Grenze.
So langsam werden die ganzen Gimmicks und Funktionen bei allen eingetaktet und Norm; finde ich gut.
Ne Frage an die Profis. Ab wann gab es beleuchtete Rücklampen bei Güterzügen? Ich kenne egtl. nur die Schilder im Normalfall, evtl. bei Expressgüter dann Lampen. Wir war das? Geschichtsstunde bitte. ![]()
beleuchteten Zugschluss gibt es schon seit den Kindertagen der Eisenbahn. Allerdings waren das ja Öl/Petroleum Lampen und dementsprechend war ihr Betrieb kostbar, man setzte sie daher va dann ein, wann es notwendig wurde: Nachts.
Untertags wurden die Lampen nicht entzündet sondern um 90 Grad gedreht aufgesteckt, wodurch eine normale, unbeleuchtete Schlusstafel sichtbar war.
dass auch untertags rote Zugschlussbeleuchtung eingeschaltet wurde, kam wohl erst mit der elektrischen Beleuchtung.
Im Güterverkehr wird doch heutzutage doch eigentlich nur die Schlusstafel verwendet, oder?
4.2.2.1.3. Zugschluss auf Seite 19:
https://eur-lex.europa.eu/LexU…2012:345:0001:0076:de:PDF
Danke! Dass es Norm war an alle Züge, sei es Güter- oder Personenzüge,Schlussleuchten anzuhängen (sei die Lampe an oder das Ganze um 90° gedreht), war mir nicht klar.
Grüße
Ist zwar OT, aber ja, das war und ist (noch) Teil der Vorschriften, auch wenn es einzelne Bahnen gibt, die ohne fahren (bspw. die RhB) und die ursprüngliche Aufgabe (Anzeigen des Zugschlusses zum Zwecke der Feststellung der Vollständigkeit des Zuges) natürlich mittlerweile auch durch andere technische Mittel infrastrukturseitig (bspw. Achszähler) wahrgenommen werden kann.
Wie wichtig damals nachts der beleuchtete Zugschluss war, sieht man u.a. auch an dem Unfall.
https://de.wikipedia.org/wiki/…n_Erzs%C3%A9betv%C3%A1ros
Damals gab es ja noch keinerlei automatische Blocksicherung und die Freigabe der Strecke bzw Überwachung lag in der Verantwortung des Blockwärters. Es war durchaus üblich, dass zwei Züge hintereinander im selben Streckenblock waren - es wurde im Fahrplanabstand gefahren und man erachtete zb 10, 15 Minuten Abstand zwischen den Zügen als ausreichend.
Heute wäre sowas unvorstellbar. Vor allem wenn man bedenkt, dass es damals auch keinerlei Bahnfunk gab und somit keinerlei Kommunikationsmöglichkeit des Lokpersonals.