Dann möchte ich auch mal ein paar Erinnerungen aus meiner Transport-Fever-Zeit teilen. 
Wie bist du zu Train Fever oder Transport Fever gekommen?
Angefangen hat das bei mir eigentlich schon lange vor Train Fever. Früher habe ich viel Industriegigant, Verkehrsgigant und ähnliche Spiele gespielt. Gerade dieses Zusammenspiel aus Wirtschaft, Industrie und Verkehr hat mich schon damals gepackt.
Irgendwann gegen Ende der Train-Fever-Zeit war ich dann wieder auf der Suche nach etwas in genau dieser Richtung und bin dabei auf Train Fever gestoßen. Dort bin ich dann irgendwie hängen geblieben – und genauso ging es anschließend mit Transport Fever 1 und später Transport Fever 2 weiter. 
Wie und wann bist du auf die Transport-Fever-Community gestoßen?
Auf TransportFever.net bin ich nach und nach während Transport Fever 1 gestoßen. Anfangs ging es mir vor allem darum, das Spiel mit Mods zu erweitern.
Besonders interessant waren für mich schon damals Fahrzeuge und Inhalte aus der DDR, zum Beispiel die V 180, V 100 Ost, V 60 Ost oder die Baureihe 232. Über die Suche nach solchen Mods bin ich immer häufiger hier in der Community gelandet und habe natürlich nach und nach immer mehr entdeckt.
Was ist deine schönste Erinnerung oder Erfahrung mit der Community?
Eine meiner schönsten Erfahrungen kam eigentlich erst, nachdem ich angefangen hatte, meine ersten eigenen Mods zu veröffentlichen.
Das teilweise wirklich positive Feedback darauf ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn man viel Zeit in eine Idee steckt und dann merkt, dass andere Spieler daran ebenfalls Spaß haben. Auf diese ersten Rückmeldungen schaue ich heute noch gerne zurück. 
Was ist deine schönste Spielerinnerung aus Train Fever oder Transport Fever 1+2?
Eine meiner schönsten Erinnerungen ist tatsächlich, meine eigenen Mods irgendwann bei anderen Spielern im Einsatz zu sehen.
Gerade bei AIK und RIK war es schon etwas Besonderes zu sehen, wie andere damit spielen und ihre eigenen Wirtschaften damit aufbauen. Ein schönes Beispiel waren für mich die Streams bzw. Spielstände von Pharao1976.
Wenn man vorher selbst an einem Mod gearbeitet hat und ihn dann plötzlich im Spiel eines anderen sieht, ist das schon ein ziemlich gutes Gefühl. 
Was war dein größtes oder liebstes Bauprojekt?
Mein größtes und wahrscheinlich auch liebstes Projekt liegt gar nicht direkt im Bauen innerhalb des Spiels, sondern im Modding: mein Volkswirtschaftskomplex (VWK).
Die Idee, selbst zu modden, hatte ich schon länger, wirklich angefangen habe ich damit aber erst Ende 2025 bzw. Anfang 2026.
Ich bin eher der Wirtschaftsspieler und weniger der klassische Schönbauer. Irgendwann waren mir die normalen Produktionsketten einfach zu überschaubar. Aus ein oder zwei Rohstoffen entsteht ein Produkt – und damit war die Sache häufig schon erledigt.
Deshalb habe ich angefangen, einzelne Wirtschaftsbereiche wie Landwirtschaft oder Forstwirtschaft stärker auszubauen und immer mehr miteinander zu verknüpfen. Besonders interessant fand ich dabei den Gedanken, Nebenprodukte und Abfälle nicht einfach verschwinden zu lassen, sondern sie an anderer Stelle wieder sinnvoll einzusetzen.
Nach und nach entstand daraus ein immer größeres Netz aus verschiedenen Betrieben, Rohstoffen, Zwischenprodukten und alternativen Produktionswegen.
In den VWK ist inzwischen sehr viel Zeit und Herzblut geflossen – und wirklich „fertig“ ist er eigentlich bis heute nicht. Irgendwo findet sich schließlich immer noch eine weitere Stellschraube. 
Was möchtest du in Transport Fever 3 als Erstes bauen oder ausprobieren?
Da bin ich tatsächlich noch komplett offen.
Wenn ich irgendwann dazu komme, Transport Fever 3 wirklich mal zu spielen und zu testen, möchte ich mir eigentlich das komplette Spektrum anschauen: die Kampagne, das freie Spiel und natürlich auch das Modding.
Gerade das neue Wirtschaftssystem interessiert mich dabei besonders. Ich bin gespannt, welche Möglichkeiten es bietet und an welchen Stellschrauben man vielleicht noch drehen kann, um Produktionsketten und Wirtschaft noch etwas komplexer zu gestalten.
Mal schauen, wohin die Reise dann geht. 