Videobearbeitung - Was braucht man da so? KdenLive-Übung

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  • Hallöchen,


    ich habe es jetzt endlich geschafft mit TPF2-Bordmitteln und Steam vorzeigbare Videos zu erstellen. Aber es ruckelt immer noch recht arg. Kann man das nicht rausrechnen?

    Ich denke mir das so: Wenn es ruckelt, sind ja im Video mehrere Frames hintereinander, die das gleiche Bild zeigen. Da müsste es doch recht einfach sein alle bis auf einen der gleichen Frames rauszuschmeißen und schon ist das Ruckeln komplett eliminiert. Oder habe ich da einen Denkfehler? Gibt es Software, die sowas kann?

    Dann werde ich wohl mal was schneiden müssen. Beispiel: Einfahrt in den Tunnel - Schnitt - Ausfahrt aus dem Tunnel, weil da gibts nichts von Interesse zu sehen, schlimmstenfalls Dammbau-Mauern, die von oben in den Tunnel ragen. Als Sahnehäubchen vielleicht noch Überblend-Effekte. Ich will kein zweiter Hans Dampf werden, erstmal Mitfahrten durch die fertige Landschaft zeigen. Später sage ich vielleicht auch mal was dazu.

  • Hallöchen,


    ich habe es jetzt endlich geschafft mit TPF2-Bordmitteln und Steam vorzeigbare Videos zu erstellen. Aber es ruckelt immer noch recht arg. Kann man das nicht rausrechnen?

    Ich denke mir das so: Wenn es ruckelt, sind ja im Video mehrere Frames hintereinander, die das gleiche Bild zeigen. Da müsste es doch recht einfach sein alle bis auf einen der gleichen Frames rauszuschmeißen und schon ist das Ruckeln komplett eliminiert. Oder habe ich da einen Denkfehler? Gibt es Software, die sowas kann?

    Dann werde ich wohl mal was schneiden müssen. Beispiel: Einfahrt in den Tunnel - Schnitt - Ausfahrt aus dem Tunnel, weil da gibts nichts von Interesse zu sehen, schlimmstenfalls Dammbau-Mauern, die von oben in den Tunnel ragen. Als Sahnehäubchen vielleicht noch Überblend-Effekte. Ich will kein zweiter Hans Dampf werden, erstmal Mitfahrten durch die fertige Landschaft zeigen. Später sage ich vielleicht auch mal was dazu.

    Mehrere gleiche Frames hintereinander kannst du mit ffmpeg entfernen. Ist aber ein recht komplexes Kommandozeilenwerkzeug. Außerdem wird es bei sehr vielen entfernten Frames ggf. Probleme mit der Tonspur geben. Gibt bestimmt auf Stackoverflow oder sonstwo im Netz ein Thema mit passender Antwort dazu.
    Ruckler sind selbst mit Top-Hardware nicht immer ganz zu vermeiden, aber generell würde ich zum Aufnehmen eher OBS mit den richtigen Einstellung (Hardware-Encoding, etc.) empfehlen und ggf. auch die Bildwiederholrate im Spiel festsetzten und mit der Wiederholdrate der Aufnahmeeinstellung gleichsetzen. Auch darauf achten die Bitrate nicht zu niedrig einzustellen.
    Zum Schneiden von kurzen Videos reicht KdenLive vollkommen aus.

    Allesamt freie und quelloffene Software.

    https://ffmpeg.org/
    https://obsproject.com/
    https://kdenlive.org/de/

    Immer Sicherungskopien anlegen. Insbesondere beim Arbeiten mit ffmpeg, braucht einiges an Übung.

    Programs I use... 2D Graphics: GIMP, Krita, Inkscape, Laigter, ArmorLab; 3D Graphics: Blender, ArmorPaint; A/V Production: OBS, KdenLive, Blender, Tenacity; Music Production: FL Studio, Ctrlr, VB Audio Matrix; Photography: Darktable, Hugin; Photogrammetry: Alicevision Meshroom, MeshLab.

    Camera: Canon PowerShot SX20 IS

    Einmal editiert, zuletzt von kilesengati () aus folgendem Grund: Rechtschreibfähler, Linkes reparieret.

  • kilesengati Besten Dank erst Mal.

    Dieses ffmpeg ist ja ein Monster, das weiß ich noch nicht, ob mich das froh macht, schließlich hatte ich noch nie mit Videobearbeitung zu tun.

    Der Link zu obsproject führt auch zu ffmpeg.

    Kdenlive probiere ich gerade mal aus.

    Da hat irgendwas mit dem Einfügen vom Link nicht geklappt. Ist jetzt aber behoben.

    ffmpeg ist tatsächlich DAS Monster in der Medienindustrie schlechthin. Die Lernkurve ist extrem steil und man kann eigentlich garnicht alles lernen. Aber es ist eben mit das umfangreichste was es gibt und fast alles hat ffmpeg im Hintergrund zu laufen. Theoretisch könnte man sogar einen ganzen Film allein mit ffmpeg in der Kommandozeile schneiden. :D

    Es gibt auch GUI-Implementierungen wie WinFF für Windows (https://github.com/WinFF/winff), allerding beschränken die sich in der Regel auf Grundfunktionen von ffmpeg wie Formatkonvertierung, usw.

    Hier ist eine ziemlich weitläufige Erklärung der mpdecimate und decimate Funktionen (entfernt gleiche aufeinanderfolgende Bilder) von ffmpeg: https://stackoverflow.com/ques…-frames-when-using-ffmpeg

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  • Ich habe das mit mpdecimate mal ausprobiert. Wirklich wahrnehmbar ist der Unterschied nicht, das Video war vorher 4:16 min lang und ist es jetzt auch noch. Und das ffmpeg beschwert sich über den Parammeter -vsync und sagt, ich soll -fps_mode nehmen.

    Hab ich gemacht, dann hat es losgelegt, aber...siehe oben

    ...die Bildwiederholrate im Spiel festsetzten und mit der Wiederholdrate der Aufnahmeeinstellung gleichsetzen...

    Bei den Steam-Einstellungen kann ich 60 oder 30 Bildrate einstellen. Im Spiel habe ich die FPS-Anzeigen von Steam aktiviert. Die schwankt stark, liegt aber meistens näher bei oder unter 30 als bei 60. Also besser Bildrate 30 einstellen in Steam?

    Könnte ich im Spiel die FPS fest einstellen, hätte ich das sicher schon gemacht.

  • Ich habe das mit mpdecimate mal ausprobiert. Wirklich wahrnehmbar ist der Unterschied nicht, das Video war vorher 4:16 min lang und ist es jetzt auch noch. Und das ffmpeg beschwert sich über den Parammeter -vsync und sagt, ich soll -fps_mode nehmen.

    Hab ich gemacht, dann hat es losgelegt, aber...siehe oben

    Bei den Steam-Einstellungen kann ich 60 oder 30 Bildrate einstellen. Im Spiel habe ich die FPS-Anzeigen von Steam aktiviert. Die schwankt stark, liegt aber meistens näher bei oder unter 30 als bei 60. Also besser Bildrate 30 einstellen in Steam?

    Könnte ich im Spiel die FPS fest einstellen, hätte ich das sicher schon gemacht.


    Vsync schafft häufig schon Abhilfe ohne dass man eine FPS-Begrenzung aktivieren muss. Falls du eine Nvidia-Graka hast, im Nvidia Control Panel die Bildwiederholrate für das Spiel auf 30 FPS begrenzen, bzw. der gewählten Aufnahmerate. Keine Ahnung wie das bei AMD- und Intel-Karten geht.

    Außerdem kannst du

    -USEALLAVAILABLECORES
    in den Steam Start Startoptionen versuchen, damit auch wirklich alle Prozessorkerne dem Spiel zur Verfügung gestellt werden. Einfach ausprobieren ob es besser ist oder nicht. Kann aber auch zu instabilem Verhalten führen. (Quelle: https://steamcommunity.com/sha…iledetails/?id=1942529388)

    Und ich rate wirklich dazu OBS mit Hardware-Encoding (bspw. NVENC, bei Nvidia-Karten) zumindest mal auszuprobieren, um zu schauen ob das Resourcenschonender ist als Steam's eingebaute Aufnahmefunktion. Gerade bei CPU-lastigen Spielen wie TpF2 kann Software-Encoding über die CPU ein Frameratekiller sein.

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    Einmal editiert, zuletzt von kilesengati ()

  • Vsync schafft häufig schon Abhilfe...

    Mag sein, aber ffmpeg sagt, der Befehl wäre obsolet. Oder meinst du die Option bei den Grafikeinstellungen? Ist glaube ich immer gesetzt.

    Außerdem kannst du

    -USEALLAVAILABLECORES
    in den Steam Start Startoptionen versuchen...

    Mein Laptop hat 16 Kerne, vier davon P-Cores, also Power. Im Hardwaremonitor sehe ich aber, dass beim TPF2 Spielen nur zwei von den normalen Kernen ordentlich warm werden und gut zu tun haben. Wenn ich im Taskmanager die Prio von TPF2 auf Echtzeit setze, dann bekommmen zwei von den P-Cores was zu tun. Nachteile hatte das bisher nicht, aber ich habe die Option eingetragen und werde das beobachten.

    Und ich rate wirklich dazu OBS mit Hardware-Encoding...

    OBS hab ich jetzt runtergeladen, muss ich ausprobieren.


    Nochmal zur Ruckel-Reduktion mit ffmpeg. Ich habe folgende Kommandos ausprobiert:


    Code
    ffmpeg -i d:\share\video\ffmpegwork\in\in.mp4 -vf mpdecimate d:\share\video\ffmpegwork\out\out.mp4
    ffmpeg -i d:\share\video\ffmpegwork\in\in.mp4 -vf mpdecimate -fps_mode vfr d:\share\video\ffmpegwork\out\out.mp4

    Bei beiden wird ein gut 1GB großes Video um 500MB aufgebläht und das Ruckeln reduziert sich nicht wahrnehmbar. Also noch bin ich nicht überzeugt. Aber ich kann mir Batchdateien basteln zum Aufruf von ffmpeg, das hab ich schon 100 Jahre nicht mehr gemacht...

    Einmal editiert, zuletzt von Carbonunit ()

  • Tja, ich bin leider zu doof zum Schneiden mit kdenlive. Ich habe die Markierung dort gesetzt, wo sie hin soll, etwa bei Sekunde 30, nach Zeitleiste, weil ich vorher wirr mit der Maus rumgefuhrwerkt habe. Aber ich werde die ersten 30 Sekunden nicht los. Die sollen ins Nirvana eingehen, dorthin, wo alle gelöschten Daten sind, klappt aber nicht, egal was ich mache, die bleiben am Videoanfang.

    Alles links von der Markierung soll weg, rückstandslos. Wie geht das? Ich hätte gedacht, das wäre intuitiver. Oder ich habe ein falsches Verständnis von intuitiv zu bedienender Software, kann ja sein, ich bin noch aus der Zeit, als man einen Dialog mit "OK" oder "Abbrechen" beendet hat.

    Das wilde Herumfuhrwerken mit der Maus habe ich gemacht, weil ich für OBS Shortcuts definiert hatte, um die Aufnahme zu starten und zu beenden (Alt+R (=Record) und Alt+S (=Stop) Ist aber suboptimal, weil die Tasten R und S im TPF auch die Kamera bewegen). Ich spiele TPF im Vollbild, da sehe ich nichts anderes und OBS gibt kein Feedback darüber, dass es jetzt aufnimmt. Kann man das noch irgendwo einstellen?

    Einmal editiert, zuletzt von Carbonunit ()

  • Meinte die Grafikeinstellung. Ansonsten bei ffmpeg decimate anstatt mpdecimate ausprobieren, wie in dem Stackoverflow-Thema. An der Größe kann man mit der Codec-Auswahl,Komprimierungs- und Bitrate-Einstellungen viel schrauben. Einfach rumprobieren, aber solange man genügend Platz auf der Platte hat und damit noch rumschneiden will, will man die bestmögliche Qualität haben. Ob man die Ruckler in dem Fall voll rausbekommt, keine Ahnung. Es kann auch sein, dass die Bilder für ffmpeg garnicht so gleich aussehen.



    Tja, ich bin leider zu doof zum Schneiden mit kdenlive. Ich habe die Markierung dort gesetzt, wo sie hin soll, etwa bei Sekunde 30, nach Zeitleiste, weil ich vorher wirr mit der Maus rumgefuhrwerkt habe. Aber ich werde die ersten 30 Sekunden nicht los. Die sollen ins Nirvana eingehen, dorthin, wo alle gelöschten Daten sind, klappt aber nicht, egal was ich mache, die bleiben am Videoanfang.

    Alles links von der Markierung soll weg, rückstandslos. Wie geht das? Ich hätte gedacht, das wäre intuitiver. Oder ich habe ein falsches Verständnis von intuitiv zu bedienender Software, kann ja sein, ich bin noch aus der Zeit, als man einen Dialog mit "OK" oder "Abbrechen" beendet hat.

    Das wilde Herumfuhrwerken mit der Maus habe ich gemacht, weil ich für OBS Shortcuts definiert hatte, um die Aufnahme zu starten und zu beenden (Alt+R (=Record) und Alt+S (=Stop) Ist aber suboptimal, weil die Tasten R und S im TPF auch die Kamera bewegen). Ich spiele TPF im Vollbild, da sehe ich nichts anderes und OBS gibt kein Feedback darüber, dass es jetzt aufnimmt. Kann man das noch irgendwo einstellen?

    KdenLive löscht grundsätzlich nichts von der Festplatte. Kein halbwegs gescheites Schnittprogramm macht das. Stell dir vor du schneidest einen Hollywoodstreifen (wahrscheinlich eher mit Cinelerra oder Blender VSE), klickst ausversehen auf Löschen und eine Millionen-Euro-Szene ist auf einmal gelöscht. :D


    Am besten ist es sich für ein Project ein Verzeichnis anzulegen und dann alle zu bearbeitenden Medien ordentlich sortiert da rein zu legen. Dann zieht man sich alles in den Project Bin, wo alles verlinkt ist und kann dann auf dem Schnittbrett umherschneiden. Man kann auch mehr Spuren anlegen, falls es nötig ist - einfach auf eine Spur unter "Master" klicken und dann eine Spur einfügen. Hatte als ich angefangen da etwas rumgegrübelt.


    Aber zurück zum Löschen. Einfach auf das Objekt in der Zeitleiste klicken und Entf drücken. Dann ist es aus der Zeitleiste weg.

    Um es aus dem Projekt zu entfernen, den ganzen Spaß mit dem jeweiligen Quellmedium im Project Bin.


    Im übrigen kann man Effekte jeweils für das Zeitleistenelement und für das Quellmedium anwenden. Ist ganz praktisch für Farbabgleich, usw.

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  • Ja, okay, John Wayne zieht den Colt und...muss niesen. Den rausgeschnittenen Nieser kann man immer noch an eine Comedy-Show verkaufen.

    Die Schnipsel dürfen ja auch erhalten bleiben, aber im Endprodukt sollten sie nicht drin sein und das habe ich bisher nicht hingekriegt. Im Schneideraum mit Zelluloid konnten sie die Schnipsel ja auch aufbewahren, aber es war klar, was der fertige Film und was rausgeschnitten ist.


    OBS hat gut funktioniert für die Aufzeichnung. Schneiden kann man damit wohl auch, aber hier kann ich nicht mal das Video rein laden. Im Datei-Menue kann ich Aufnahmen remuxen, das ist wohl in ein anderes Videoformat bringen und Aufnahmen anzeigen. Letzteres öffnet den Explorer und ich kann mir das Video angucken, mehr nicht. Also hier scheiter ich schon am Laden ins Schnittprogramm. Wahrscheinlich ist das alles wahnsinnig intuitiv, nur mein Verständnis von intuitiver Software ist irgendwie anders.

    Feedback von OBS, dass mir z.B. akustisch sagt, dass jetzt die Aufnahme startet, gibts wohl nicht. Steam spielt da Töne ab wenn man startet und beendet und zeigt unten rechts kleine Fensterchen.

  • Zu ffmpeg:


    Carbonunit: lass Dich nicht entmutigen angesichts der vielen, vielen Optionen! Es gibt zu dem Programm haufenweise Hilfe und Tutorials im Netz. Und es gibt viele graphische Oberflächen dafür und sehr viele graphische Programme nutzen im Hintergrund ffmpeg für die eigentliche Arbeit.


    Ich benutze seit über 30 Jahren ausschließlich Linux und ffmpeg ist irgendwann Anfang dieses Jahrtausends auf meiner Platte gelandet. Trotz der vielen Jahre, die seit dem vergangen sind, kann ich auch nur wenige rudimentäre Optionen auswendig. Zumal ich es auch zu 99,99% zum Bearbeiten von Bildern nutze. Mit Videos habe ich mich auch noch nicht wirklich richtig beschäftigt.


    Aber, wie überall in der IT gilt: KEIN BACKUP - KEIN MITLEID!:)


    Egal ob Fotos, Videos oder Audio: niemals mit dem Original arbeiten!!!

  • onerariis exactoris Das geht ja soweit. Wenn ich eine Option als sinnvoll verstanden habe, bastel ich mir dazu eine Batchdatei, um die immer wieder aufrufen zu können. Beim Entfernen mehrfach gleicher Frames, um Ruckler zu minimieren, hatte es bisher noch keinen wirlich spürbaren Effekt, aber da gibts ja noch ein paar hundert Parameter.

    Ja klar, das Original ist heilig. Ich muss mir da noch eine Ordnerstruktur basteln. Die Tools schmeißen alles gerne in den Dokumente\Videos-Ordner. Das muss ich noch ändern, da kommt nur rein, was fertig ist.


    Im Moment spiele ich mit KdenLive rum, damit ich das mit dem Videoschnitt endlich hinkriege. Ich will bei ewigen Tunneldurchfahrten oder Wartezeiten vor roten Signalen schneiden, sofern da nichts interessantes zu sehen ist. Könnte ja sein, dass beim Warten auf HP1 ein sehenswerter Gegenzug einfährt, das bleibt natürlich drin. Ich habe an dem Video von der Fahrt zu Draculas Burg noch etwas herumgeschnippelt, aber weil ich zuerst nicht darauf geachtet habe, die Schnittmarke in Video- UND Tonspur gleichzeitig zu setzen, habe ich es eher verschlimmbessert. Aber jetzt weiß ich, worauf ich achten muss.

    Nächster Schritt ist ein längeres Video von einer Mitfahrt auf der elektrifizierten Seite des Rhains, da ist am meisten ausgestaltet bisher.

  • Carbonunit

    Hat den Titel des Themas von „Videobearbeitung - Was braucht man da so?“ zu „Videobearbeitung - Was braucht man da so? KdenLive-Übung“ geändert.
  • Ich habe jetzt die Überschrift etwas an mein gewähltes Videotool angepasst, nämlich KdenLive.

    Erste Frage dazu: Wie bekomme ich es hin, die Schnittmarke zum exakt gleichen Zeitpunkt in Video- und Tonspur mit einem Klick zu setzen? Im Moment muss ich jede Spur separat anklicken und dabei kann schon was ausser Sync geraten, wenn man nicht genau trifft.

  • Nächste Frage zum OBS-Studio: Das zeichnet aus irgendeinem Grund nicht mehr im korrekten Format auf.

    Im Player sieht das dann so aus:

    Die rechte Hälfte vom Bild fehlt größtenteils.

    Das sind die vermutlich relevanten Einstellungen:



    Bei der Quellenausrichtung habe ich auch schon "Quellen horizontal und vertikal zentrieren" ausprobiert, statt der beiden Optionen darüber, ändert aber nichts.

    Das Spiel nutzt auch die Auflösung 2560x1600, das ist auch ausgegraut, kann also gar nicht geändert werden für den Vollbildmodus.

    Es ging vorher, was könnte ich versehentlich noch verstellt haben?

  • Vorschau bei OBS muss ich nochmal prüfen. Seitenverhältnis ist 16:10.


    Nachtrag: In der Vorschau stimmt es auch nicht, aber da konnte ich 2560x1600 einstellen, jetzt sieht es da gut aus. Ich probier nochmal eine Aufzeichnung.


    Nachtrag 2: Das ändert nichts in der Aufzeichnung. Das OBS-Fenster sieht so aus mit TPF2 im Vordergrund und der 2560x1600 Einstellung:

    Einmal editiert, zuletzt von Carbonunit ()

  • Ich nehme bei Quelle nie "Monitoraufnahme" sondern immer "Spielaufnahme" und wähl dann als Fenster das richtige Spiels aus was er aufnehmen soll. Der merkt sich auch welche Spiele er schon mal aufgenommen hat. Wenn es anfangs nicht auftaucht muss es laufen damit man es auswählen kann und das Spiel muss im (rahmenlosen) Vollbildmodus laufen.



    Alternativ falls du TPF2 im Fenstermodus laufen hast nimm "Fensteraufnahme" und wähle TPF2 aus.

  • Die Option Spielaufnahme habe ich eben mal genauer angesehn und eingestellt. Mal sehen, was das bringt.

    Ok, ich habe "Bestimmtes Fenster erfassen" ausgewählt und dann war da auch Transportfever2.exe in der Auswahl. Jetzt scheint es zu passen. Ich mach dann mal die vierte Aufnahme für die Mitfahrt Linksrhainisch.


    Update: Ich habe ein brauchbares Video, ein paar Schnitte habe ich auch gemacht. Texteinblendungen kriege ich auch hin, das ist die nächste Aufgabe. Ich mag es ja schon ganz gerne, wenn man mir ein bisschen was erzählt zu dem was da zu sehen ist bei Mitfahrten. Dafür fehlt mir aber noch ein brauchbares Mikro und vielleicht auch die ruhige Umgebung für Nachvertonungen, darum gibts erstmal Texteinblendungen.


    Blöde Frage: Läßt sich ein Handy zum Bluetooth-Mikro umfunktionieren mit irgendwelchen Apps?

  • Wenn es nicht in Echtzeit sein muss oder du alles später im Schnitt zusammenfügst, dann einfach mit der integrierten Aufnahmefunktionen was aufnehmen, dann speichern und auf den Rechner ziehen. Ein Schnippen oder Runterzählen wenn du die Bildschirmaufnahme am Rechner startest währenddessen das Telefon bereits aufnimmt hilft bei der Synchronisation.

    Ansonsten gibt es für Live-Anwendungen (bspw. Steaming) so Geschichten wie AudioRelay, aber keine Ahnung ob es eine quelloffene Alternative gibt. Hatte es mal geschafft "einfach" im Entwicklermodus auf einem Android-Gerät eine Bildschirmaufnahme des Telefons per USB 2.0 am Rechner durchzuführen.

    Auf jeden Fall würdest du selbst mit einem halbwegs gescheiten und trotzdem kostengünstigen USB-Mikro besser fahren. Aufnehmen am Rechner dann mit bspw. Tenacity (bzw. Audacity). Im übrigen kannst du mit OBS wenn du Let's Plays oder anderes Live-Kommentar machst die Sprachaufnahme auf eine separate Audiospur legen. Da bist du dann in der Postproduktion flexibler mit und einige Streamingplatformen unterstützen sogar Mehrkanaltonübertragung (wie manchmal das Fernsehprogramm).

    Und bitte bitte packe einen De-Esser drauf. :)

    Programs I use... 2D Graphics: GIMP, Krita, Inkscape, Laigter, ArmorLab; 3D Graphics: Blender, ArmorPaint; A/V Production: OBS, KdenLive, Blender, Tenacity; Music Production: FL Studio, Ctrlr, VB Audio Matrix; Photography: Darktable, Hugin; Photogrammetry: Alicevision Meshroom, MeshLab.

    Camera: Canon PowerShot SX20 IS