Zebrastreifen-Schild / Vorfahrt bzw. Geschwindigkeit an einem Mast:
Was ist oben, was ist unten?
Gibt es dazu feststehende Regeln?
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Zebrastreifen-Schild / Vorfahrt bzw. Geschwindigkeit an einem Mast:
Was ist oben, was ist unten?
Gibt es dazu feststehende Regeln?
Ein 50 km/h Schild macht innerhalb geschlossener Ortschaften nicht so viel Sinn.
Vorschriftzeichen werden immer über Richtzeichen angebracht.
Was ist oben, was ist unten?
Gibt es dazu feststehende Regeln?
Hmmm, diese Frage könnte der Grund sein, warum viele Schilder direkt nebeneinander einen eigenen Pfosten haben, wenn es die Aufsteller selber nicht wissen.... ![]()
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Ein 50 km/h Schild macht innerhalb geschlossener Ortschaften nicht so viel Sinn.
Jein! Es gibt innerörtliche Straßen, die für >50km/h freigegeben sind, aber für einen gewissen Bereich runtergeregelt werden.
Ja, abwechselnd 30, 40, 50, 30, ...
Bietet viele Möglichkeiten zum Abkassieren ![]()
Ein 50 km/h Schild macht innerhalb geschlossener Ortschaften nicht so viel Sinn.
Wenn zuvor eine andere Geschwindigkeit galt (außer Zone), dann wird zum Aufheben innerorts ganz gerne statt einem passenden Aufhebungsschild ein 50-km/h-Schild aufgetellt (außerorts bei mehrspurigen oder Kraftfahrstraßen analog mit 100-km/h-Schild). Ist immer etwas mies, da ich mich dann als Radfahrer an die 50 km/h halten muss und sonst schneller fahren darf 😀.
Zebrastreifen-Schild / Vorfahrt bzw. Geschwindigkeit an einem Mast:
Was ist oben, was ist unten?
Gibt es dazu feststehende Regeln?
Zu Zeichen 350 Fußgängerüberweg
Das Zeichen darf nicht in Kombination mit anderen Zeichen aufgestellt werden.[...]
Ich meine, dass die VwV-StVO Zebrastreifen auf Vorfahrtsstraßen verbietet. Die Regel war allerdings sehr versteckt (finde sie gerade auch nicht mehr), ggf. sogar indirekt. Kommt aber in der Praxis doch häufig vor, auch weil die direkten Regel im Abschnitt "Zu § 26 Fußgängerüberwege" implizieren, dass es erlaubt sei.
Danke für die Info!
Keine Geschw.-Schilder, wenn aus einer 30er-Zone auf eine Straße mit höherer Max-Geschw. eingebogen wird ?!?
Naja, mein Verkehrsminister hat - anders als der letzte "Ampel-Ministewr", genug Schilder.
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Ups, gestern nicht abgesendet...
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Zebrastreifen auf Vorfahrtstraßen? Auf der Straße, an der ich wohne, sind im Abstand von ca. 500m zwei Stück!
Keine Geschw.-Schilder, wenn aus einer 30er-Zone auf eine Straße mit höherer Max-Geschw. eingebogen wird ?!?
Wenn eine 30er-Zone (274.1.bmp) endet, steht natürlich das 30er-Zonenende (274.2.bmp) da, sonst gilt die Beschränkung auch nach dem Abbiegen. (20er- & andere Zonen analog)
Wenn nur eine normale Geschwindigkeitsbeschränkungsschild (z.B. 274-30.bmp) vorhanden ist, dann gilt diese bis einer der folgenden Fälle eintritt (Überholverbote analog):
Nächste Frage, gerichtet vorallem an alle Tram-Fahrzeugführer und schonmal vielen Dank für weitere hilfreiche Antworten!
Die vierspurige Straße ist Vorfahrtstraße. Sollte die Ampel ausfallen. siehe Beschilderung.
Wie ist eine solche Situation in der Realität geregelt? Es erscheint mir komisch, dass die Tram an einem Stopschild halten müsste. Die kommt bei viel Verkehr doch nie (?) auf die andere Seite...
10_Beschilderung_Vorfahrt_Tram.jpg
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Und noch eine Frage:
Gibt es für TpF2 ein Schild "Feuerwehr" / "Feuerwehrausfahrt"?
Wie ist eine solche Situation in der Realität geregelt? Es erscheint mir komisch, dass die Tram an einem Stopschild halten müsste. Die kommt bei viel Verkehr doch nie (?) auf die andere Seite...
Wenn die Straßenbahngleise einfach nur g'rade über die Kreuzung geht, dann ist diese meist auf der Vorfahrtsstraße, auch wenn die Querstaße mehr Verkehr bringt.
Wenn die Gleise auf der Kreuzung abbiegen, dann wird ganz gerne eine abknickende Vorfahrtstraße genutzt.
Sollten sich sich die Gleise verzweigen/kreuzen, oder bei abbiegenden Gleise keine abknickende Vorfahrtstraße geben, dann werden für die negative Vorfahrt nur Vorfahrt-gewähren-Schilder aufgestellt. Stoppschilder sind in solchen Fällen eigentlich auch nicht nötig, da durch Gleisbögen große Kreuzungseckenausrundungen nötig sind, dass die Sichtbeziehungen ein Stoppschild unnötig machen.
Sollte für die Tram doch mal ein Stoppschild aufgestellt sein, gehe ich davon aus, dass der Fahrer zwingend halten muss (allerdings an der Halte-/Sichtlinie), als wäre da ein Signal Sh1 "Zwangshalt" aufgestellt.
Die Tram-Gleise gehen gerade über die 4-spurige Straße und werden in einer Nebenstr. weitergeführt.
Ich tue mich schwer damit, die kleine Nebenstraße zur Vorfahrtstr. zu machen...
ZitatWie ist eine solche Situation in der Realität geregelt? Es erscheint mir komisch, dass die Tram an einem Stopschild halten müsste. Die kommt bei viel Verkehr doch nie (?) auf die andere Seite...
Also bei uns in der Stadt gibt es einen ähnlichen Fall. Da hat man an der Hauptstraße aber keine Vorfahrtstraßenschilder über den Ampeln angebracht, sondern nur Andreaskreuze. An der Nebenstraße hängt das Zeichen "Vorfahrt gewähren" über den Ampeln. Nachts schaltet sich die Ampel dann immer in Gelb blinkend, aber wenn doch eine Straßenbahn kommt, wird sie wieder auf Rot gestellt, damit die Straßenbahn "grün" bekommt. Ich bin tatsächlich einer der Wenigen, die bei gelb blinkender Ampel nochmal schauen, ob auch tatsächlich nix kommt ![]()
Ungefähr so. Aber woher wissen die Autofahrer, dass sie bei Ampelausfall auf einer Vorfahrtstraße sind? Ich könnte vor der Ampel Vorfahrtschilder aufstellen. Die Frage ist aber noch immer, wie wird das im Realen in Deutschland gemacht.
Bei Ampelausfall einfach Neuwahl... ?!? ![]()
Hallo,
wenn die vierspurige Straße die Vorfahrtsstraße ist, dann wurde das nach der letzten Kreuzung mit dem Schild Vorfahrtstraße deklariert. Das dazugehörige Schild steht also eine Kreuzung vorher und hier, in der auf deinem Screenshot gezeigten Kreuzung, würde hinter der Kreuzung noch eines stehen, falls die Straße in diesem Abschnitt die Vorfahrtsstraße bleibt. Sonst sollte da das Aufhebungsschild stehen (Ende Vorfahrtsstraße).
Was die Diskussion um das 50-er Schild betrifft, wollte ich noch etwas ergänzen.
Auf 50-er Straßen gibt es aber auch gerne mal Abschnitte mit abweichendem Tempolimit. Typisch sind zeitlich begrenzte Abschnitte mit einem 30-km/h-Limit, zum Beispiel vor Schulen und Kindergärten oder nachts wegen Lärmschutz. Diese zusätzliche Beschränkung musss hinter jeder Kreuzung, hinter der sie weiter gelten soll, durch entsprechende Beschilderung wiederholt werden. Die Begrenzung wird somit eigentlich nach der ersten Kreuzung, an der diese Deklaration nicht wiederholt wird, automatisch aufgehoben. Es werden aber - zumindest hier in Berlin - allzuoft vor einer solchen Kreuzung 50-er Schilder aufgestellt. Offensichtlich wird den fahrzeugführenden Führerscheininhabern die Kenntnis der Verkehrsregel, (zumindet teilweise) abgesprochen, in vielen Fällen nicht zu Unrecht. Tempolimits, selbst vor Schulen und Kindergärten sind bestenfalls Empfehlung und blinken ist heutzutage auch nur optional.
Wenn man hingegen eine 30-er Zone verlässt, gibt es, wie schon erwähnt, vor der Ausfahrt das Zonen-Ende-Schild. Man ist dann auf eienr Straße mit dem "normalen" Tempolimit, innerorts also 50km/h. Wenn man aber aus der 30-er Zone heraus auf einen 30-er Abschnitt auf einer 50-er Straße fährt, steht da auch das normale 30-er Schild.
Tschö, Auge
Das ist die erste Kreuzung auf der Vorfahtstraße. Mal sehen, ich werde wohl das Vorfahrtschild kurz vor der Ampel aufstellen... - bin aber weiter interessiert, wie eine solche Situation in der Realität beschildert wird.
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Die 50-km/h-Schild Problematik breitet sich ja gerade aus... - als Radfahrer ohne Auto schaue ich nicht auf Geschwindigkeitsschilder. Zigmal nahm ich mir vor, besser auf die Ausschilderung zu achten und vergaß es dann... ![]()
War mißverständlich von mir formuliert. Spieljahr ist 1970. Es gibt noch keine "30er-Zonen". Wie war das damals?
Innerorts biege ich aus einer 30km/h Straße auf eine 50km/h Straße ab. Traut mir der Gestzgeber zu, dass ich weiß "Innerorts - bis auf ausgeschilderte Ausnahmen - max. 50km/h", oder stand da vorsichtshalber ein Schild?
Hallo
War mißverständlich von mir formuliert. Spieljahr ist 1970. Es gibt noch keine "30er-Zonen". Wie war das damals?
Innerorts biege ich aus einer 30km/h Straße auf eine 50km/h Straße ab. Traut mir der Gestzgeber zu, dass ich weiß "Innerorts - bis auf ausgeschilderte Ausnahmen - max. 50km/h", oder stand da vorsichtshalber ein Schild?
Laut StVO braucht da kein Schild stehen, da die "Sonderregelung" durch die Kreuzung aufgehoben wird. Ich war 1970 noch kein Straßenverkehrsteilnehmer, nehme aber an, dass die heute so übervorsorgliche Ausschilderung damals noch nicht üblich war.
Tschö, Auge
Die Begrenzung wird somit eigentlich nach der ersten Kreuzung, an der diese Deklaration nicht wiederholt wird, automatisch aufgehoben.
Laut StVO braucht da kein Schild stehen, da die "Sonderregelung" durch die Kreuzung aufgehoben wird.
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden durch Kreuzungen nicht aufgehoben! Wenn man jedoch in eine Straße einbiegt, welche z.B. auf 30 begrenzt ist, das 30er-Schild nicht wiederholt wird und man nicht genügend Ortskenntnis hat, zu wissen das da eigentlich 30 sind, kannst du nicht bestraft werden, wenn du doch 50 fährst. Dies galt m.W. auch schon in den 70er.
Praktisch kann man sich also meistens herausreden, dass man erst später in die Straße eingebogen ist, aber es gibt auch Stellen, wo dies nicht klappt, weil der einbiegende Verkehr vorm Einbiegen ein Temposchild mit Pfeil haben.
Traut mir der Gestzgeber zu, dass ich weiß "Innerorts - bis auf ausgeschilderte Ausnahmen - max. 50km/h", oder stand da vorsichtshalber ein Schild?
Damals hat man dem Verkehrsteilnehmer zugetraut, dass Geschwindigkeitsaufhebungsschild innerorts 50 km/h & nicht 100 oder gar unendlich km/h bedeuten. Heutzutage schreibt man lieber die neue geltende Geschwindigkeit dran.
Spieljahr ist 1970. Es gibt noch keine "30er-Zonen". Wie war das damals?
Gute Frage, die ich dir leider nicht beantworten kann. Ich kann die da nur sagen, dass es die 30er-Zone erst ab 1979 (DDR) bzw. 1985 (BRD) gab.
Was die 30er-Zonen betrifft, bin ich hiervon "Bildtafel der Verkehrszeichen in der Bundesrepublik" ausgegangen.
Ja, ich auch.
Wenn man vom Schilderwald spricht, könnte man meinen Schilderförster sei ein Beruf mit Zukunft ... ![]()