Hallo
Zustimmen tu ich dir aber dahingehend, dass die einsturzgefahr absoluter quark war, im gegenteil, es sind sogar mehrere Abrissfirmen beim versuch den Bahnhof abzureißen pleite gegangen.
Naja, nach den Bombenschäden war von der Bausubstanz wirklich nicht mehr viel übrig.
Fotografiert von Jean-Pierre Dalbéra, Details auf Wikimedia Commons,(CC BY 2.0)
Nun muss man dazu sagen, dass der Eisenbahntransit in Reichsbahnwagen, auf mittelmäßig gepflegten Gleisen mit maximal 120 km/h auch nicht so attraktiv war, dass gewaltige Passagierströme von der Reichsbahn abgefertigt wurden. Und der Verkehr aus der DDR fiel vor allem nach dem Mauerbau auch nicht üppig aus.
Nach dem Krieg waren 120 km/h wohl so ziemlich überall üblich. Einen Verkehr zu irgendeinem der Westberliner Kopfbahnhöfe gab es nach dem Mauerbau übrigens schon deshalb nicht, weil die Kopfbahnhöfe damals alle schon seit Jahren außer Betrieb waren (zumindest für den Personenverkehr).
- Anhalter Bahnhof: 18. Mai 1952
- Görlitzer Bahnhof: 30. April 1951
- Lehrter Bahnhof: 1951
- Stettiner Bahnhof/Nordbahnhof: 18. Mai 1952
- Potsdamer Bahnhof: 27. Juli 1946
Tschö, Auge