Beiträge von twothreenine

Willkommen in der Transport Fever Community

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    [...] seit einem Patch werden die baseconfig-Daten bei jedem Spielstart neu gelesen. Ob das gut oder schlecht ist (siehe verschiedene Karten gleichzeitig Spielen), kann man selbst entscheiden.

    Das Problem dürfte sich ja beseitigen lassen, indem man nicht die originale Baseconfig verändert, sondern kurzerhand eine Mod erstellt?

    Ich vermisse ebenfalls kleine Dörfer / kleine Gruppierungen von Häusern und finde die es unpassend, dass sämtliche Ortschaften so stark wachsen, sobald man sie mit einer ordentlichen Verbindung versorgt.
    Jede Ortschaft hat über kurz oder lang genug Passagieraufkommen, dass sich eine Zugverbindung rentieren kann. Es fehlt mir die Herausforderung abzuwägen, wo sich langfristig eine Bahnverbindung rentiert, wo sich vielleicht nicht mal eine Busverbindung rentiert und auch, dass bestehende Verbindungen bei Aufkommen des Individualverkehrs in Schwierigkeiten kommen können. Dass Ortschaften durch zufällige Ereignisse unterschiedlich schnell wachsen und manchmal vielleicht auch kleiner werden, am besten mit einer kleinen Meldung warum, irgendein Ereignis z.B. es gab einen Bericht über hohe Luftverschmutzung.


    Ein erster Schritt wäre, die Stadt-Wachstumsrate in der Config sehr gering einzustellen und eine Custom Map zu nehmen, die sowohl große als auch winzige Orte enthält. Es gibt ja solche fertigen Karten im Workshop, z.B. Tirol.
    Aber selbst die kleinen Ortschaften haben dann 50-60 Einwohner, mit Faktor 4 wären es 220 in der Realität. Es gibt durchaus viel kleinere Dörfer.


    Sehr gekünstelt, aber vielversprechender scheint mir folgendes: (wenn man selber keine Häuser platzieren will)
    1. In der BaseConfig areaPerTown auf einen sehr kleinen Wert stellen, sodass viele Ortschaften entstehen; townSizeFactor ebenfalls auf einen eher kleinen Wert
    2. Eine Karte generieren und einige Orte heraussuchen, die groß werden sollen; bei allen anderen einige bis viele Häuser abreißen (NoCost Mod)
    3. Die "Hauptstädte" verbinden, bis sie eine gute Größe erreicht haben
    4. In der BaseConfig townGrowthFactor sehr niedrig oder auf 0.0 stellen? Ich hab jedoch hier gelesen, dass der kaum Auswirkungen haben soll und eher der townGrowthExponent entscheidend ist. Also lieber den reduzieren.
    5. Dörfer anbinden

    Ich muss dir einerseits Recht geben, dass man ein Spiel immer auf bestimmte Inhalte fokussieren/beschränken muss; andererseits finde ich es echt spannend zu lesen & zu schreiben, welche anderen Features einen reizen würden!
    Klar können nur ein paar davon umgesetzt werden.


    Ich finde eigentlich gar nicht, dass es unbedingt ein Nachfolger sein muss - warum nicht ein anderes Spiel von UG, wo teilweise andere Inhalte fokussiert werden?
    In dem man vielleicht nicht auf übergroßen Karten mit haufenweise Mods spielen kann (ressourcenbedingt), aber dafür andere Features hat - allerdings darf TpF dann nicht einfach veraltet sein.
    Z.B. Cities in Motion und Cities in Motion 2 haben eine recht verschiedene Herangehensweise und ich hab sie beide sehr gerne gespielt, abwechselnd! (bzw. immer noch gelegentlich)


    Übrigens, was TF/TpF einzigartig macht, ist in meinen Augen der rasterfreie Gleis- und Straßenbau mit Mindestradius, Höchstgeschwindigkeit nach Radius, kontinuierlicher Steigung usw.
    Ich kenne kein anderes Spiel, in dem das so detailliert umgesetzt ist.
    Aber ich hab auch den Eindruck, dass viele aus der Community hier dieses Feature nicht wirklich zu schätzen wissen.
    So gerne ich die anderen Hauptfeatures (Modding-Unterstützung, riesige Karten, tolle Grafik) auch mag, da könnte ich Abstriche aushalten, um ein Spiel mit solchem Gleisbau und zusätzlicher Komplexität zu haben.

    So pauschal kann man das nicht sagen. Da gibt es einige Faktoren, unter anderem:
    - Einzugsbereich: Größe der Städte, Anzahl der Städte auf der Linie, Anbindung der Bahnhöfe
    - Takt und Fahrtdauer, um Fahrgäste mit Vorliebe "Schnell" zu erreichen
    - Preis (afaik berechnet nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Verkehrsmittel) um Fahrgäste mit Vorliebe "Billig" zu erreichen


    Effizient bedeutet aber eigentlich eher, dass die Züge gut ausgenutzt werden, nicht dass unbedingt in einen einzelnen Zug 200+ Passagiere kommen.
    Also lieber erst mal kürzere Züge und dafür mehr (besserer Takt). Erst wenn die voll werden und Passagiere stehen gelassen werden, durch längere Züge ersetzen (dabei Takt nicht verschlechtern)
    Und nur dann schnelle Züge wählen, wenn sie die Geschwindigkeit auf der Strecke auch erreichen. Sonst entstehen nur unnötig Kosten, sowohl dir als auch den Passagieren.
    Hochgeschwindigkeitszüge lohnen sich meist nur für Fernverbindungen, also wenn kleinere Städte ausgelassen werden.

    Argumente, die mir gegen Ringlinien einfallen: (aber eher theoretisch, nur teilweise aus Erfahrung)

    • Sie sind meistens auf manchen Abschnitten überlastet (Passagiere werden stehen gelassen), während sie auf anderen Abschnitten unterlastet sind. Grund ist, dass man (wie bei allen langen Linien) die Kapazität nicht gezielt anpassen kann und das Passagieraufkommen normalerweise nicht im gesamten Kreis ausgeglichen ist.
    • Da der Ticketpreis, den die Passagiere zahlen, soweit ich weiß von der Entfernung nach Luftlinie abhängt, zahlen Passagiere, die auf die gegenüberliegende Seite des Kreises wollen, das gleiche wie bei einer Direktverbindung ("Durchmesser"), während die Betriebskosten i.d.R. höher sind, da mehr Kilometer gefahren werden müssen (ist auch weniger attraktiv für die Passagiere, die schnell zum Ziel wollen). Dafür ist es effizienter für Passagiere, die in die nächstgelegene Stadt wollen. Kommt also drauf an.
    • Städte wachsen besonders gut, wenn sie als Knotenpunkte genutzt werden (Umsteigepunkte zwischen vielen Linien, damit werden sie nämlich auch von vielen Linien bedient und gefördert). Gilt ebenso für einzelne Stadtteile/Gebäude.
      Wenn man eine richtig große Stadt auf der Karte haben will, sollte man daher ein sternförmiges Liniennetz aufbauen mit der zentralen Stadt als Umsteigepunkt.
      Viele Einwohner ergeben auch viel Passagieraufkommen für alle angeschlossenen Linien.
    • Es steigen immer ein paar Passagiere ein und paar aus. Fühlt sich weniger effizient an, als wenn ein Zug an einem Endbahnhof komplett "entladen" und wieder komplett "beladen" wird. Aber ich bin mir nicht sicher.
    • Sie werden in der Realität (vielleicht nicht ohne Grund?) abgelehnt und sind daher unrealistisch ;)

    Allerdings geht es [in jenem Thread] ja nicht um einen Transport Fever nachfolger sondern um vorschläge zum jetzigen Spiel. Ich bin Realist genug um einzusehen, dass meine Vorschläge wohl kaum mit einem Patch umgesetzt werden.

    Seh ich auch so. Diese Vorschläge sind keine kleinen Verbesserungen, sondern komplexe Wünsche, die ein ganz anderes Spiel ergeben.
    Natürlich können die Entwickler am besten entscheiden, was sie per Patch oder Add-On umsetzen können/wollen, aber es gibt hier Wünsche, die einfach nicht unter "Verbesserungsvorschläge" fallen.
    Im ersten Beitrag vom Verbesserungsvorschläge-Thread steht auch: "Bitte beachtet, das eure Wünsche nicht zu Komplex sind das Urban Games sie überhaupt erst in Erwägung zieht mit einzubringen."


    Ich hätte ja auch einige Wünsche für die "ultimative" Transportsimulation ;)
    Die komplexeren Features (ab Punkt 3) müssten natürlich weitgehend optional bleiben, damit die Spieler nicht überfordert werden.
    1. Kleine Dörfer mit einzelnen Häusern (die auch nur wenig wachsen können) in fließendem Übergang zu größeren Ortschaften bis hin zu Großstädten. Damit man wirklich abwägen muss, wo sich die Eisenbahn lohnt und womöglich sogar, ob sich ein Bus lohnt.
    2. Vielseitigere Städte mit Parks und wichtigen öffentlichen Gebäuden, z.B. Krankenhaus, Schule, Uni
    3. Fahrpläne ähnlich wie in A-Train 9, kombiniert mit Tageszeiten ähnlich wie in Cities: Skylines (Wochen/Monate Spielzeit vergehen, während ein Tag simuliert wird) und Umstiegen (wenn die Fahrpläne aufeinander abgestimmt sind, nutzen Fahrgäste auch gerne Verbindungen mit Umstiegen - im Gegensatz zu A-Train)
    4. An- & Abkuppeln, Rangieren (fahrplanmäßig): Damit man zu Hauptverkehrszeiten mit längeren Zügen fahren kann; und Zugteilungen einplanen kann, um verschiedene Äste einer Linie umsteigefrei zu bedienen
    5. Bauzeit, Revisionen, Störungen, Baustellen, Reputation:

    Die normalen Gleise haben eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Hochgeschwindigkeitsgleise bis 300 km/h gibt es ab 1925.
    Enge Kurven und manche Brückentypen verringern die Höchstgeschwindigkeit. Rechts unten am Bildschirm gibt es eine Einstellung, mit der die Höchstgeschwindigkeit auf den Strecken angezeigt wird.
    Wird eine durchgehend mögliche Geschwindigkeit (also auf einem längeren Abschnitt) nicht erreicht, liegt es wahrscheinlich an fehlender Leistung des Zuges. Bei den frühen Zügen ist die Leistung so schwach, dass schon leichte Steigungen nur langsam bewältigt werden.

    Bei mir ist das Problem nie entstanden, weil ich die Städte nur mit 1-2 Gütern halbwegs versorge. Aber ich finde die logistische Herausforderung, die Verteilung per Lkw zu organisieren, ziemlich spannend.
    Du weißt, dass man Waren an Bushaltestellen abladen kann?


    Dass Lkws einen großen Anteil des Straßenverkehrs ausmachen, ist nur realistisch.
    Abschnitte von Hauptverkehrsstraßen unterirdisch zu legen wäre auch völlig realistisch, solange sie nicht für Lkws exklusiv sind.


    Was sind denn die größten Faktoren für die Lkw-Kolonnen? Die Anzahl an unterschiedlichen Gütern (die nur separat transportiert werden können), die Mengen an einzelnen Gütern, die wilde Verteilung der Abnehmer-Häuser?
    Vorteilhaft ist sicherlich ein Güterbahnhof im Industriegebiet, von dort aus mit Lkws in mehrere Richtungen zu den Abnehmern.

    Also ein auf Minimalradius gekrümmter Bahnhof, analog zur gebogenen Bahnhof-Mod von UG?
    Bzw. dieser Mod engere Krümmungsoptionen hinzufügen?



    Vermutlich wäre das Problem gelöst, wenn man die Spitzkehre nicht nur mit einem geraden Stück Gleis bauen könnte, sondern auch gekrümmt. Oder hab ich das Problem falsch verstanden?

    Aber warum die Spitzkehre? Das ist ja ein Kopfbahnhof, da kann der Zug nicht durchfahren.

    Es wäre doch enorm praktisch, wenn man beim Bau von Gleisen und auch Straßen die Steigung genauer einstellen könnte, innerhalb der Maximalsteigung.
    So wie das bei einigen gemoddeten Bahnhöfen schon möglich ist. Bei Gleisen gibt es aber nur insg. 5 festgelegte Optionen: Starkes Gefälle, leichtes Gefälle, eben, leichte Steigung, starke Steigung.
    Mein Wunsch wäre, dass es mehr Optionen zwischen eben und leicht sowie zwischen leicht und stark gibt.
    Hat das schon mal jemand versucht zu modden?
    Ich hab herausgefunden, dass die TGAs dafür unter textures/ui/ sind, z.B. small_button_slope_-4.tga (maximales Gefälle für Straßen).
    Im Code konnte ich leider nichts finden.

    Das man das auch so ohne Bahnhof bauen kann, ist mir bewusst. Aber man kann aktuell keinen Zug in so einer "engen" Kurve eine Pause machen lassen, ohne dass entweder von oben kommend ein Zug fährt und derjenige in der Schleife durch ein Signal dann warten muss oder dass man den manuell stoppt. Da finde ich das mit einem Bahnhof mit Option auf 3min warten auf Volllast (ohne das da je etwas kommen wird), bedeutend entspannter. Und wenn dann doch mal ein Zug vorbeifahren soll, kann man dann das Überholgleis benutzen.

    Ich versteh den Absatz nicht. Was ist der Nachteil, wenn der Zug in der Kurve per (zB unsichtbarem) Signal wartet? Was ist daran weniger "entspannt"?
    Das einzige, was etwas bringen würde, wäre mMn, wenn die Kurve zum Endbahnhof gehört. So ungefähr:

    Über eine Planungsfunktion hat Urban Games ja auch schon nachgedacht, aber aus Zeitgründen nicht in TpF eingebaut.
    Die wär auf jeden Fall sehr nützlich und würde das Spielen angenehmer machen.


    Das mit dem Zustand von Gleisen, Sperrung bei Erneuerung/Umbau, Genehmigungs-Hürden (aber ausgewogen, nicht zu realitätsgetreu :rolleyes: ) würde das ganze Spielkonzept verändern.
    In TpF halte ich es für viel zu günstig und einfach neue Strecken zu bauen, im Vergleich zu den Kaufkosten eines Zuges.
    Es gibt kaum Anreiz eine Strecke eingleisig zu lassen, nicht zu elektrifizieren, nicht zu begradigen usw.
    Wenn man sie dafür eine Weile sperren müsste und dadurch sowohl Einnahmen als auch Reputation verliert, wäre es spannender.
    Reputation ähnlich wie in CIM fehlt mir sowieso völlig in TpF.

    Mich würde mal interessieren, ob ihr eine Transport-WiSim kennt, die diesen Aspekt simuliert und ob ihr das auch so spannend fändet wie ich.
    Es geht darum, dass man nicht einfach mit ein paar Klicks etwas (um-)bauen kann und fertig ist es, sondern es gibt eine gewisse Bauzeit und in der ist die Stelle auch teilweise blockiert.
    Außerdem können spontan Baustellen oder Streckensperrungen entstehen und wenn man keine Alternativen parat hat (Schienenersatzverkehr, Umleitung usw.) sinkt die Reputation.
    Sowas hab ich nämlich immer in Spielen wie Cities in Motion, Transport Fever oder A-Train vermisst.


    Also noch mal von vorne - lasst mich träumen ;)
    - Planungsmodus: Man legt ein neues Bauvorhaben an und fügt diverse Baumaßnahmen hinzu. Das kann z.B. eine neue Bahnstrecke inkl. Bahnhöfen sein oder der Umbau eines Bahnhofes inkl. Anpassung des Nahverkehrs-Anschlusses. Dabei wird ein Kostenvoranschlag angezeigt und man kann die Baumaßnahmen noch ändern, z.B. wenn die Kosten insgesamt zu hoch wären. Anschließend kann man das Bauvorhaben umsetzen, als Entwurf speichern oder verwerfen.
    - Genehmigungsphase (optional): Bereits im Planungsmodus wird das Risiko angezeigt, dass das Bauvorhaben nicht genehmigt wird oder Bürger protestieren. Häuser abzureißen erhöht das Risiko beispielsweise. Das Risiko kann durch Zahlungen an die Beamten verringert werden. Wenn Bürgerproteste ignoriert werden, kann das aber der Reputation schaden und somit langfristig Fahrgäste kosten. Und so weiter, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt :)
    - Bauphase: Je nach Umfang der Baumaßnahmen ergibt sich eine mehr oder weniger lange Bauphase. Die Dauer wird auch dadurch beeinflusst, ob man die umzubauenden Gebäude/Strecken/etc komplett sperrt oder im laufenden Betrieb umbaut.
    - Erneuerung, Renovierung: Mit der Zeit und je nach Intensität der Benutzung sinkt der Zustand der Gleise, Weichen, Straßen, Bahnhöfe usw. Was einem selber gehört, muss man selbst erneuern. Was der KI gehört (z.B. die meisten Straßen) wird automatisch von Zeit zu Zeit mit Baustellen erneuert. Mit sinkendem Zustand erhöht sich das Risiko für plötzliche Sperrungen. Erneuerungen können ebenfalls mittels Komplettsperrung (günstig und schnell) oder im laufenden Betrieb durchgeführt werden.
    - Schienenersatzverkehr oder Umleitungen werden automatisch eingerichtet, wenn eine plötzliche Sperrung auftritt und eine Alternative zur Verfügung steht. Man sollte auch dafür sorgen, dass ein entsprechender Fuhrpark in der Nähe ist. Für geplante Sperrungen kann man Vorkehrungen treffen. Wenn die Fahrgäste durch die Änderungen nicht wie gewohnt an ihr Ziel kommen, z.B. deutlich langsamer oder die Linie komplett gelöscht wird, sinkt die Reputation.