Und noch ein paar kleinere Tipps: Schön oder Selbstbau funktioniert ein bisschen anders als die Nutzung des Spiels im normalen Modus. Es geht nicht so sehr um Anzahl (Städte, Industrie) oder Größe (Bahnhof, Städte). Auch nicht zwanghaft darum, überall möglichst viele Assets zu verbauen oder die größtmögliche Anzahl von Linien anzulegen.
In dem Sinne braucht man auch ein bisschen Übung. Was bei einem einzelnen Haus (Wahl der Texturen, Assets) gut aussieht, sieht in der Anwendung bei mehreren Häusern am Stück vielleicht schon nicht mehr so gut aus. Also einfach mal zwei, drei normale Straßen im willkürlichen Winkel kreuzen lassen und die dann mal mit Gebäuden und sonstigen Assets ausgestalten. Auch um ein Gefühl für die Größenverhältnisse und Gestaltungsmöglichkeiten zu bekommen. Wie man Lücken füllen oder gestalterisch nutzen kann usw.
Zu Beginn die kleinstmögliche Kartengröße ("winzig" über die setting.lua) einstellen. Auf keinem Fall mit großen Karten beginnen! Man braucht keine fünf (zig) oder sechs (zig) größere Städte auf der Karte, um Züge, Busse oder Straßenbahnen fahren zu lassen. Dafür reicht im Zweifel eine einzige Stadt vollkommen aus.
Und nutze so oft es geht das Gelände. Die Baufläche ist selbst auf winzigen Karten im Vergleich zu einem einzelnen Haus riesig.
Der Vergleich zur Modellbahn liegt wirklich nahe. Je nach gewünschter Bauweise kann man sogar Streckenpläne solche Modellbahnanlagen in abgewandelter Form nutzen. Mit den Spitzkehren und den Gleisbautools von Werner ist da einiges möglich.
Letzter Tipp: Man braucht für halbwegs ansehnlichen Schön oder Selbstbau keine zweitausend Mods. Und auch keine 2500 verschiedenen Zuggarnituren. Leider. Aktiv, also wirklich aktiv, regelmäßig als Standardgestaltung ... lass es fünfzig Mods sein. Auch wenn ich deutlich mehr geladen habe. Aber wirklich aktiv sind es so u die fünfzig Mods.
So als Überblick.
Gruß