Also, ich habe auf meinen Karten ("größenwahnsinnig") die "Hauptstadt" immer in eine der Ecken gesetzt, damit eine oder mehrere Fernstrecken sinnvoll sind.
Dazu muss ich aber sagen, daß ich mich irgendwann gegen allzu realistische Abstände zwischen den Orten entschieden habe. Das heißt nicht, daß alles total gequetscht ist, aber mir ging es eher darum, schöne Szenerien zu gestalten, als daß jetzt zwingend zwischen jedem Kaff viel freie Landschaft liegen muss. Deshalb ist "Fernverkehr" auf einer Karte von solcher Größe und Dichte natürlich sinnvoller, als auf einer Karte, auf der dank realistischer Abstände deutlich weniger Orte untergebracht werden können. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Rein spieltechnisch kann Fernverkehr aber durchaus sinnvoll sein. Auf meinen Karten sind sie immer schnell ausgelastet.
Beiträge von Rauschpfeiff
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Ich meine, zu begreifen, was hier gerade falsch läuft.
Wenn die CommonAPI mit dem neuen Build nicht läuft, also gar nicht erst startet, dann kann man natürlich auch nicht im CommonAPI-UI die Daten fürs buildoverwrite eintragen.
Das muss man "manuell" in der Datei "settings.lua" im Order eis_os_commonapi2_1 tun.Wenn man das nicht weiß, kommt man natürlich auch nicht aus dem Problem raus.
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Wobei man ... und ich hoffe, daß das hier jetzt nicht zu sehr OT wird, sonst muss Maverick noch ein paar Gedecke auf die Tische modellieren
... nicht unterschlagen sollte, daß zur Zeit der Speisewagenneubauten der 60er dieser Wandel schon in vollem Gange war.
Die Wirtschaftswunder-"Fresswelle" bedeutete vor allem den flächendeckenden Siegeszug von Konserve, Maggi und, im Verlauf der 60er mit dem Aufkommen der (Discount-)Supermärkte, auch der Tiefkühlkost.
Die regional geprägte Kochkultur in Deutschland, die bis in die 30er Jahre ja noch weitgehend intakt und vielfältig war, hat sich von Eintopfsonntag und Kriegsfolgen nie mehr wirklich erholt. Und in den 50ern musste es dann deftig und viel, aber vor allem billig (!) sein, damit das Haushaltsgeld auch noch für den neuen Kühlschrank, Fernseher oder gar das Auto reichte. Da haben die Hausfrauen natürlich nicht mehr wie ihre Großmütter gekocht, die Kräutergärten waren nach dem Krieg eh zweckentfremdet worden und der Zauber dessen, was heute mit wohlklingenden Begriffen wie "Umami" und "Röstaromen" beschrieben wurde, kam in den 50ern halt am einfachsten aus der bereits zitierten Maggi-Flasche.
Und nicht zu vergessen:
Schon Dinge, die heute als "traditionell" angesehen werden, man denke da nur an das allgegenwärtige panierte Schnitzel, waren frühes Fastfood oder hatten, wie das Wiener Schnitzel, mit ihren heutigen Dekadenzformen ("Schnitzel Wiener Art") nicht viel gemein. Die meisten Klischees in Sachen "Deutsche Küche" (verkochtes Gemüse, immer nur Mehlsaucen, trockene Braten) usw. reflektieren dann auch eher die Küche der ersten beiden Nachkriegsjahrzehnte und weniger eine echte deutsche Kochtradition, die es so sowieso nicht gegeben hat, nur eben unzählige Regionalküchen.
Was früher in den "guten, alten" Speisewagen serviert wurde, war dagegen gehobene Gastronomie nach dem europäischen Standard des späten 19. Jahrhunderts, vergleichbar mit dem, was in guten Hotels serviert wurde. Und dementsprechend war auch das Milieu, das sich tatsächlich in den Speisewagen gesetzt hat, ganz gleich ob nach Tagesmenü gespeist wurde, bei den gemeinsamen Mahlzeiten, oder á la Carte.
Das war in den 60ern alles schon sehr weit weg und wirkte auf die meisten Leute auch arg unzeitgemäß.
Erst in den 70ern ist das dann langsam wieder gekippt. Aber da war der Speisewagenzug schon längst abgefahren. -
Naja, es soll auch wenig kritikfähige Modder geben, die für 5 (zugegeben: schöne!) Bauernhäuser schonmal 650 MB an Texturen raushauen. Ich werde hier aus gutem Grund keine Namen nennen, aber ... dagegen sind Mavericks Modelle doch wirklich benutzerfreundlich und jedes Byte wert

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Was wäre da eigentlich authentisch auf der Speisekarte?
Bei den kalten Speisen die klassische "Fresswellen"-Küche:
Viele Mayonaisesalate, viele Konserven. Dinge, die uns heute alltäglich oder billig erscheinen, aber damals sehr edel waren.
Ansonsten darf man vermutlich davon ausgehen, daß neben einfachen Klassikern wie Rumpsteak, Wiener Schnitzel auch "Raffinierteres" wie vielleicht Zunge oder Kalbsnierenbraten und dergleichen auf der Karte gestanden haben könnten.
Aber auch damals noch "exotischer" wirkende Gerichte mit Paprika, vielleicht die ersten "Toast Hawaii".
Die Zeit der richtig gehobenen Küche in Speisewagen war aber schon lange vorbei. Das hat die 30er nicht überlebt.
Ich kann dazu auch diesen Forenbeitrag hier sehr empfehlen:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4907411 -
Dito.
Aber immerhin ist der Bug mit der Pinselstärke mittlerweile Geschichte. Es geht aufwärts (wenn auch noch nicht auf einer Brückenrampe). -
Liebe Leute!
Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, daß es offensichtlich noch keine Diskussion über die Möglichkeit gemoddeter Stationsreichweiten gab. Vielleicht hab' ich aber auch nur den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.Deshalb will ich diese Lücke gerne mal füllen.
Also: Hat sich schonmal jemand Gedanken darüber gemacht, ob man global oder je Haltestelle die Reichweite verändern kann?Ich fand's schon immer irgendwie ärgerlich, daß das Spiel davon ausgeht, daß Personen nur ein paar Meter bis zur nächsten Bushaltestelle oder dem nächsten Bahnhof laufen würden.
Realistische Landschaftsgestaltung wird dadurch, je nach Epoche, schon stark erschwert.
Bei Simutrans, dem "Dino" dieses Genres, das ja in Sachen Spielaufbau ja bekanntlich auch Spuren an TPF und TPF2 hinterlassen hat, war es möglich, die Reichweite zu verändern oder, durch das aneinandersetzen und wieder löschen von Haltepunkten, quasi "auszutricksen". Hier geht das nicht. Hat das noch niemand vor mir als Mangel empfunden?
Vielleicht gibt es ja dazu schon Threads, die mir bei der Suche durchgerutscht sind. Oder es gibt eine gute Erklärung, warum so etwas kontraproduktiv oder nicht umsetzbar ist.
Aber vielleicht gibt's ja doch gangbare Lösungen, um diese Lücke zu füllen und auch mal so etwas wie den klassischen DB-Landhaltepunkt oder -bahnhof fernab von Ortschaften ("Hach Kinners, ihr macht euch ja keinen Begriff, wie das früher war: Morgens um 5 zwei Stunden durch Wind und Wetter zum Bahnhof laufen, um den einzigen Schienenbus am Tag zu bekommen, der mich zur Schule in die Kreisstadt gefahren hat." ... "Ja, Opa.") einzurichten. Hätte ja was.
Ich danke schon vorab für eure Aufmerksamkeit und eure Beiträge
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Ah. Shit. Okay, das ist genau das, was mir auch immer Gänsehaut beschert hatte. Also die Frage, ob sich das Spiel wieder fängt.
Hoffentlich wird da bald noch nachgebessert. Ich hab' den Eindruck, daß es gerade eher um die Kinderkrankheiten der Konsolenversion geht, um der neuen Kundschaft willen.Nichtmal so Kleinigkeiten wie der blasse Pinsel wurden ja bisher gefixt.
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Ja, kann ich bestätigen. Nicht mehr so lange wie kurz nach dem Update, aber immernoch spürbar.
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Eieieiei ...

Hoffentlich erinnere ich mich daran, daß ich dir dann auch schon am 30. Oktober alles Gute zum Geburtstag wünsche ;D
Trotzdem danke, der gute Wille zählt ja bekanntlich auch
Und, bei der Gelegenheit auch: Danke für all die wundervollen Details, mit denen du unsere Karten verschönerst
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Done.
Wenn der Fehler doch wieder auftreten sollte oder ich irgendwelche Tastenprobleme bemerken sollte, werde ich berichten.
Danke!
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Mach ich, danke!
Aber ich glaub' nicht, daß das wirklich damit zu tun hat. -
Ja, den Problemweg hatte ich ja auf dem Schirm. Aber hier war das definitiv nicht der Fall. Ich hatte eher das Gefühl, ich hätte "zu schnell" viele Kommandos über Tastatur und Maus abgegeben, beim herumscrollen durch die Karte.
Oder meinst du, es reicht, wenn ich mit der Maus nur in die Nähe des Menüs gekommen bin? -
Ich hatte jetzt leider auch wieder öfter die Nummer: "Assertion Failure: Assertion `m_data->keyInputCacheBeforeWithoutRepeatPress.IsPressed(key->scancode)' failed."
Ist zwar alles nicht so tragisch, weil das Notsave in dem Fall immer funktioniert hat. Aber etwas nervig ist es schon.
Mir fällts echt schwer, hier den Überblick zu behalten. Ich hab's zwar versucht, aber ich hab keine definitive Fehlerquelle gefunden. Waren da andere schon weiter als ich? -
aerodynamisch
Ach, Dynamis (δύναμις) heißt ja erstmal einfach nur "Kraft". Und sich der widerständigen Luft einfach quasi "in your face" mit voller Gesichtsbreitseite entgegenzuprömmeln kann ja auch sehr kraftvoll sein. Insofern: Doch doch. -
zweckentfremden
Das spezielle Modell dürfte evtl. sogar als Stellwerksanbau an nem Bahnhofsgebäude taugen, wenn mans halb in den Boden versenkt. Mal schauen.
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Richtig toll!
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i7 10750H, 32GB RAM und GTX 1650 dito.
Aber man kommt natürlich trotzdem irgendwann an Grenzen. Auf meiner vorherigen Karte wurde die Ruckelei ab 50.000 simulierten Personen dann doch sehr deutlich. -
Hat eigentlich jemand beobachten können, ob sich seit dem Update die damit verbundenen Wegfindungsprobleme in Wohlgefallen aufgelöst haben?
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Wurde nur ausnahmsweise eine Nebenbahn befahren, konnten manuell durch den Lokführer oder Heizer/Beimann bediente Läutewerke zum Einsatz kommen.
Pizzabote , du stellst dir das etwas zu einfach vor, die akustischen Verhältnisse im Bahnübergangsbereich waren leider nicht immer optimal, so daß vokale Lösungen ("Platz da!") oft nicht ausreichend waren.
Hier sehen wir ein händisch (mittels 220er Maulschlüssel) bedientes, schienengebundenes Läutewerk, das in einigen Betriebswerken vorgehalten wurde und bei Bedarf eingestellt werden konnte:
Angeblich soll es auch einen vierachsigen Prototyp (mit freischwingender Aufhängung) gegeben haben, der über Läutemotoren verfügte und vom Lokpersonal über eine elektrische Steuerung bedient werden konnte. Ich habe jedoch bisher keine entsprechende Fotografie auftreiben können.
Der Legende nach gab es einmal einen schweren Unfall, als ein Sonderzug mit einem solchen Läutewerk am frühen Sonntagmorgen eine Strecke befuhr und ein ortsansässiger Pfarrer dachte, es wäre schon 10 Uhr und er hätte den Gottesdienst verschlafen. Der arme Kerl sprang daraufhin noch halb im Schlafanzug in seinen PKW (eine BMW Isetta) und übersah vor lauter Hektik am nahegelegenen BÜ dann aber besagten Sonderzug.
Es kam zur Kollision, die glücklicherweise glimpflich ausging:
Die BMW Isetta des Pastors rammte zwar den Läutewerkwagen, das Gerüst verlor die Stabilität, die Halterung barst, worauf die größte Glocke nach vorne kippte und auf den PKW hinabstürzte. Da die Isetta aber kleiner war als die Glocke wurden Isetta (und Pastor) von der herabgestürzten Glocke vollständig umschlossen und konnten später durch die Feuerwehr unverletzt befreit werden.
Leider liegen mir auch hiervon keine Fotografien vor.