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Willkommen in der Transport Fever Community

Wir begrĂŒĂŸen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur VerfĂŒgung damit ihr euch ĂŒber das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.

 

Die Registrierung und Nutzung ist selbstverstÀndlich kostenlos.

 

Wir wĂŒnschen euch viel Spaß und hoffen auf rege Beteiligung.

Das Team der Transport-Fever Community


  • Im normalen Leben hat das eben nix mit Politik zu tun.


    Ich wĂŒnschte, es wĂ€re so einfach. "Normales Leben" ist alles andere als ein eindeutiger Begiff. "Normales Leben" noch vor 30 Jahren hĂ€tte dir in dieser Frage hier vermutlich noch 'nen Vogel gezeigt. Und daß das heute nicht mehr so ist, ist ja nicht das Ergebnis einer "unpolitischen" Entwicklung, sondern eines durch und durch politischen Prozesses.

    Das Problem ist eher, daß man in Deutschland "Politik" immer mit Parteipolitik verwechselt oder eben je nach Marktlage als Chiffre fĂŒr Negatives verwendet.

  • Politisiert wird immer von Denen, die Macht haben oder erlangen wollen

    Also Psychopathen, 5% der Menschheit. Egal, welcher Religion, welcher Kaste, welcher Hautfarbe, welcher sexuellen AusprÀgung.

  • Also Psychopathen, 5% der Menschheit.


    Auch da gilt: Wenn das mal so einfach wĂ€re, dann wĂ€re die Welt eine völlig andere. Macht bekommt immer nur der, der genug andere davon profitieren lĂ€sst. Und das betrifft letztlich alle. Wer das durchschaut und fĂŒr sich zu nutzen weiß, ist nicht notwendigerweise Psychopath. Opportunismus braucht, leider, im Gegenteil einen ziemlich klaren Blick auf die Dinge.

    Um zu wissen, wie man Menschen durch Homophobie ködern kann, muss man die Menschen kennen und ihr BauchgefĂŒhl verstehen. Menschen allein mit guten Argumenten von homophoben Einstellungen abzubringen, ist dagegen sehr viel schwieriger.

  • Naja, die Psychopathen sind unter sich, also profitieren nur ihresgleichen. Vielleicht noch deren Handlanger, die Beta-Kaste, die Soziopathen. Und wenige können viele medial beeinflussen. Ein paar Redakteure und Lobbyisten bestimmen, was Mainstream ist, was Modefarbe ist, was "in" ist, nicht vergessen.


    Befasse dich mal mit Edward Bernays, da gibt es eine BBC-Dokumentation von 2002 (nur englisch):

    The Century of the Self (BBC, 2002)

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    Kurzbeschreibung (engl. Original):

    To many in politics and business, the triumph of the self is the ultimate expression of democracy, where power has finally moved to the people.

    Certainly, the people may feel they are in charge, but are they really?

    The Century of the Self tells the untold and sometimes controversial story of the growth of the mass-consumer society.

    How was the all-consuming self created, by whom, and in whose interests?

  • YstlDystl ich bin bei dir, ich fĂ€nde es auch schöner wenn wir hier einfach unsere Success Stories aus dem LGBIT Bereich teilen und die böse Welt außerhalb des Forums vergessen

    ABER. Und ja, jetzt das große Aber!

    Wir LGBIT können noch nicht wirklich frei sein. Es ist noch immer politisch, obwohl wie meine Vorredner richtig gesagt haben, Liebe eigentlich nichts politisches ist.
    Solange ein schwules PÀÀrchen oder eine Transperson nicht 100% die selben Rechte haben wie "normale", solange wird es auch politisch bleiben. Weil es ist Sache der Politik, diesen Umstand zu Àndern.
    Und das ist noch ein langer, steiniger Weg. Leider.

    Glaubst du, ich bin glĂŒcklich, dass ich mir mit Demos, Paraden und "laut sein" Gehör verschaffen muss, weil unsere Minderheitengruppe sonst kaum beachtet wird oder darauf RĂŒcksicht genommen wird? Wie lange hat es gedauert, bis wir frei heiraten und Kinder adoptieren durften? (und wenn es nach dem Willen einiger Parteien ginge, wĂŒrde das sogar rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden)

    aber ok, um von Ungarn und Politik etwas wegzukommen:

    was haltet ihr eigentlich von ein paar VerbesserungsvorschlÀgen meinerseits:
    -) in öffentlichen GebÀuden (Schulen, Gerichte, Bahnhöfe, etc.) keine m/w Toiletten mehr sondern gemischte all-gender Toiletten? Also sowas wie die Dixikloreihen auf Festivals, nur in fest eingebaut :D
    Hat auch einen nicht-LGBIT-Hintergrund: bis jetzt sind zB Babywickeltische oft in Damentoiletten verbaut, fĂŒr einen Vater mit Baby etwas unpraktisch.

    -) Verzicht auf Gendermarketing in der Werbung. Warum muss es zB einen Handrasierer in blau fĂŒr echte Kerle und in rosa fĂŒr sĂŒĂŸe Ladys geben?

    -) dazu passend: warum mĂŒssen in der Zeitung Berichte ĂŒber heiße Sommertage mit BikinimĂ€dels am See illustriert werden?

    -) und auch dazu passend: wieso werden zB Arbeitsschuhe (Stahlkappenschuhe) fast nur in großen GrĂ¶ĂŸen vertrieben, wĂ€hrend wiederrum sehr viele hĂŒbsche Schuhe nur fĂŒr kleine und kleinste FĂŒĂŸe gemacht werden? Ist doch bisschen unfair.

    Es sind auch solche Kleinigkeiten, die man Ă€ndern kann und die geĂ€ndert werden sollten. Auch dafĂŒr muss man laut sein, weil kaum ein Normalo daran denkt, dass das vielleicht falsch so ist

    MfG, die Licaon

  • auch im "weltoffenen" Wien.....
    https://www.heute.at/s/schwuch
-mob-attackiert-100149033

    allerdings muss ich dazu sagen, der Yppenplatz liegt in Wien-Ottakring mitten im AuslÀnderghetto ... dort wird man als Mann nur akzeptiert, wenn man Gangsterrap auf der fetten Anlage im 3er BMW hört. Warum geht man freiwillig dort hin :D

    fĂŒr Deutsche zum Vergleich: Berlin ist auch eine tolerante, weltoffene Stadt. Aber in Berlin-Neukölln in den Plattenbaughettos weiß ich nicht ob da Toleranz so groß geschrieben wird....

    MfG, die Licaon

  • Toleranz sollte eben auch nicht nur auf einen Monat beschrĂ€nkt sein. Ich kann nur sagen: Lebt, was Ihr wollt, seid, was Ihr wollt. Das ganze Jahr, Bei mir seid Ihr Alle herzlich willkommen:)

    Toleranz ist halt leider fĂŒr manche eine Einbahnstraße und damit ist nicht nur die Toleranz von SexualitĂ€ten oder HerkĂŒnften beschrĂ€nkt. Meinungen oder gar andere Menschen werden nicht toleriert, aber diese sollen die Meinung des anderen tolerieren.


    Ein gutes Beispiel dafĂŒr ist damals das "Statement" von ABK gewesen, in welchem er sagte, dass er keine homosexuellen tolerieren will, weil diese keine Menschen sein, aber man seine Meinung darĂŒber tolerieren sollte, weil man das muss. Solche Leute find ich besonders traurig.

    Wenn man schlecht gelaunt ist, öffnet man einfach Social Media und lacht darĂŒber, dass andere Leute ĂŒber eine Regenbogenfahne sich aufregen.

  • Toleranz ist halt leider fĂŒr manche eine Einbahnstraße und damit ist nicht nur die Toleranz von SexualitĂ€ten oder HerkĂŒnften beschrĂ€nkt. Meinungen oder gar andere Menschen werden nicht toleriert, aber diese sollen die Meinung des anderen tolerieren.


    Ein gutes Beispiel dafĂŒr ist damals das "Statement" von ABK gewesen, in welchem er sagte, dass er keine homosexuellen tolerieren will, weil diese keine Menschen sein, aber man seine Meinung darĂŒber tolerieren sollte, weil man das muss. Solche Leute find ich besonders traurig.

    ABK ist meiner Meinung nach um es höflich auszudrĂŒcken ein fragwĂŒrdiger und meiner Meinung nicht so guter Kanal.

  • aber man seine Meinung darĂŒber tolerieren sollte, weil man das muss.

    Ich mach mich mal unbeliebt: ganz unrecht hat man da nicht.

    FĂŒr Leute, die sagen man sollte Schwule oder AuslĂ€nder oder grĂŒne Äpfel nicht akzeptieren ist DAS die Richtige Meinung. Genau wie fĂŒr andere eben das Gegenteil das richtige ist.


    Wenn sie auch der Meinung wĂ€ren, es wĂ€re falsch was sie denken, wĂŒrden sie es ja nicht denken. So hat eben jeder seine Eigene Meinung und die muss auch von jedem toleriert werden, egal ob sie einem gefĂ€llt oder nicht.

    Nur unterstĂŒtzen muss (und sollte) man nicht alles.


    Man kann ja nicht sagen ''toleranz fĂŒr alles, was ich gut finde''.

  • So hat eben jeder seine Eigene Meinung und die muss auch von jedem toleriert werden, egal ob sie einem gefĂ€llt oder nicht.


    Das ist halt, da wie bei anderen Themen auch, immer ein zweischneidiges Schwert. "Meinungen" kommen ja in ganz unterschiedlichen UmstĂ€nden daher. NatĂŒrlich sollte man es meistens tolerieren können, wenn einer in der Kneipe sitzt und Blödsinn erzĂ€hlt. Wenn Leute aber zum Beispiel 'ne Propagandagruppe grĂŒnden, die mit manipulativen Methoden versucht, Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen, der Menschen direkt schaden könnte, dann sieht's schon wieder anders aus. Das ist etwas, das immer neu ausgehandelt werden muss. Ich halte es fĂŒr falsch, den Begriff "Toleranz" da ĂŒber GebĂŒhr zu strapazieren.

    "Toleranz" meinte ursprĂŒnglich vor allem religiöse Toleranz und in dem Zusammenhang hat die Sache ja auch ihr Recht. Glaubensfragen sind nicht objektiv beweisbar oder widerlegbar. Toleranz in religiösen Fragen ist eine Grundvoraussetzung fĂŒr ein demokratisches Gemeinwesen. Wenn aber jemand behauptet, Homosexuelle seien krank und gehörten in Behandlung oder Frauen oder Menschen anderer Hautfarbe seien anthropologisch minderwertig und dĂŒrften nicht dieselben Rechte genießen, dann wird "Toleranz" selbstzerstörerisch. FĂŒr solche FĂ€lle war der Begriff auch eigentlich nie gedacht. Wenn der Begriff "Toleranz" dazu fĂŒhrt, daß man am Ende Nazis oder Islamisten (oder neoliberale Menschenschinder) mit Samthandschuhen anpackt, dann wird der Begriff zur absurden Parodie.
    Das ist eben das Problem, wenn aus einem geprÀgten Begriff ein hohles Schlagwort je nach politischer oder schlicht phraseologischer Marktlage wird.

  • Aber nur weil einer was labert sollte man sich noch nicht direkt so sehr aufregen


    GrundsÀtzlich ja. Aber in dem Fall, um den es hier geht, sehe ich das kritischer. Wenn Influencer wie AKB vor ~1,1 Mio. Followern homophoben (oder antisemitischen) Dreck erzÀhlen, dann ist das 'ne andere Hausnummer, als wenn irgendein Vogel neben dir in 'ner Kneipe Blödsinn labert.

  • FrĂŒher hieß es "sei tolerant, aber du musst nicht alles akzeptieren" - heute werden Toleranz und Akzeptanz bereits fĂŒr das selbe gehalten, im Sinne von "wenn du das und das tolerierst, bist du genau so ein verabscheuungswĂŒrdiger Kretin, als wĂŒrdest du es akzeptieren".

    Warum immer wieder neue Euphemismen und Narrative durch das Land gefegt werden mĂŒssen, verstehe mal jemand - der nicht fĂŒr das Council of Public Relations tĂ€tig ist.


    btw Fußball trĂ€gt solange Regenbogen, bis wieder in Doha trainiert wird. Mit zweierlei Maß messen können sie.