:O Ja, stimmt! Daran dachte ich gar nicht mehr!
Ok, ich schau mal. Demnächst. ![]()
PeugeotRacer : Keine Angst. ![]()
Amber197s Moddingversuche
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Kohlehandel wäre schön...
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Sieht gut aus! Wäre auch ein anderer Schrifttyp möglich? Wurde der gezeigte noch in den 1970er verwendet?
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Sieht gut aus! Wäre auch ein anderer Schrifttyp möglich? Wurde der gezeigte noch in den 1970er verwendet?
Klar, warum nicht? Wenn der entsprechende Betrieb schon älter ist kann sich sowas schon mal über Generationen halten^^
Wenn mich nicht alles täuscht müsste es bei der verwendeten "Fraktur" Schrift genau genommen so aussehen (Wenn ich die Regeln noch richtig im Kopf habe):
Aber das spezielle "s" gibt es nur in wenigen Fraktur Fonts und ich weiss auch nicht ob man das dann ins Spiel bekommt. Falls da Bedarf oder Interesse an Versuchen besteht kannst du dich gerne melden PeterLustig

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Beste Quelle für Fraktur-Fonts
https://www.ligafaktur.de/Startseite.html -
Danke für den Hinweis Miniadler .
Ja, solche Schilder wurden von den 40er bis in die 70er Jahre verwendet. Meine Oma z.B. erhielt noch Briketts bis 1984 von einem Kohlehändler. Und der hatte nen LKW mit einer ähnlichen Aufschrift. Jedenfalls gab es noch vereinzelt Kohle- und Brennstoffhändler mit solchen oder ähnlichen Schildern.
Ich passte die Schrift mal an, fand aber bisher keine Schriftart, bei der sowohl das große, als auch das kleine "S" passen.
Daher jetzt erst mal nur mit kleinem "S" korrigiert.
Auch die Schrift darunter ist nicht "original", aber eine solche fand ich bisher nicht.
versus
Ich denke ich werde dem Schild noch ein wenig Alterung wie Flugrost oder dergleichen zufügen.
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Sehr schick! Das sind die vielen kleinen Details, die eine Karte lebendig machen.
Eine Kleinigkeit fällt mir aber auf: das ſ steht niemals am Ende einer Silbe, da gehört ein s hin. Es wäre also die "Schuster Kohlenhandelsgeſellſchaft" - die Schreibung verändert teilweise sogar die Bedeutung. Eine Wachstube ist nicht dasselbe wie eine Wachſtube: die erste ist eine Tube, die Wachs enthält, die zweite ist eine Stube mit Polizisten drin.
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Wow! 🤯 Doch so kompliziert? Das bietet die eine Schriftart nicht. Müsste ich einen Mix aus zweien machen. Geht ja. Aber um ehrlich zu sein, verstehe ich die Regel noch nicht ganz, da das alte "s" doch nur eine andere Schreibweise des regulären "s" ist?! Dass es aber gleich den Sinn eines Wortes verändert, war mir neu. Vor allem inwiefern es bei einer "Gesellschaft" ausschlaggebend sein kann, da hier der Kontext wie bei Wachstube oder Wachstube (auch Blumentopferde) sich nicht ändern würde. 🤔
*EDIT* Ok, beim erneuten Durchlesen verstehe ich's. Aber dass da echt zwei unterschiedliche Schreibweisen/Lettern verwendet werden, ist mir dennoch neu.
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Wie das historisch hergeleitet ist, weiß ich gar nicht - möglich wäre, daß die Wurzel davon in mittelalterlichen Handschriften steckt, wie sie von Mönchen geschrieben wurden, und daß es ursprünglich eine rein ästhetische Geschichte war, die sich dann zur Konvention entwickelt hat.
Aber normalerweise sollte bei einer Fraktur sowohl das lange ſ als auch das kurze s enthalten sein. Die Version, die beim Druck auf die S-Taste nicht kommt, ist dann normalerweise als Sonderzeichen übers Menü zugänglich.
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Das kleine s in Schuster muss das nicht ein langes s sein?
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Ich hab mich immer hieran orientiert:
http://www.sanskritweb.net/fontdocs/walbaum.pdf
Der Font, den ich nutze, ersetzt die # durch das lange s:
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Das kleine s in Schuster muss das nicht ein langes s sein?
Nach der von DH-106 genannten Regel ("s" am Ende der Silbe) wohl nicht.
Sehr vewirrend. Und ich wollte doch nur auf die Schnelle ein paar Aufsteller malen. 😅 -
Die Regeln sind tatsächlich ziemlich lang. Das hier schreibt Wikipedia:
Das runde „s“ steht nur im Silbenauslaut (zumeist nur direkt am Silbenende als Wort- oder Teilwortschluss-s), niemals am Anfang eines kleingeschriebenen Wortes, Teilwortes oder am Silbenanfang:
- als Wortschluss-s:
z. B. das Haus, der Kosmos, des Bundes, das Pils (aber: im Hauſe, die Häuſer, das Pilſener) - am Ende von Vorsilben, als Fugen-s und in Zusammensetzungen und Komposita am Ende des ersten Teilwortes, auch dann, wenn das folgende Teilwort mit einem langen ſ beginnt:
z. B. Liebes-brief, Arbeits-amt, Donners-tag, Unterſuchungs-ergebnis, Haus-tür, Dis-poſition, dis-harmoniſch, das-ſelbe, Wirts-ſtube, Aus-ſicht. - in Ableitungen mit Wortbildungssuffixen, die mit einem Mitlaut beginnen, wie -lein, -chen, -bar u. Ä. (nicht vor Flexionsendungen mit t und ggf. Schwa [ə]):
z. B. Wachs-tum, Weis-heit, Häus-lein, Mäus-chen, Bis-tum, nachweis-bar, wohlweis-lich, bos-haft (aber: er reiſte, das ſechſte, vgl. unten zur Verbindung ſt). - als Silbenauslaut-s, ohne dass ein [Teil]wortschluss vorliegen muss (häufig auch in Eigennamen):
z. B. kos-miſch, brüs-kieren, Realis-mus, les-biſch, Mes-ner; Os-wald, Dres-den, Schles-wig, Os-nabrück.
Hiervon gibt es Ausnahmen, siehe unten.
Das lange s steht immer dann, wenn das kurze s nicht verwendet wird:
- immer im Silbenanlaut (gemeint sind Sprechsilben), also am Silbenanfang und vor dem Selbstlaut in der Silbenmitte:
z. B. ſauſen, einſpielen, ausſpielen, erſtaunen, ſkandalös, Pſyche, Miſanthrop (Sprechsilben: Mi-san-throp)
Genauso im Anlaut der Nachsilben -ſel, -ſal, -ſam: z. B. Rätſel, Labſal, ſeltſam. - in den Lautverbindungen ſp und ſt (und seit 1901 auch ſz), wenn sie nicht durch Fugen-s oder Komposition entstehen; auch vor Flexionsendungen auf -t(…):
z. B. Weſpe, Knoſpe, faſten, faſzinierend, Oſzillograph, Aſt, Haſt, Luſt, einſt, du ſtehſt, meiſtens, beſte, knuſpern; er reiſt, du lieſt, es paſſte [neue Rechtschr.; traditionell: paßte], ſechſte, Gſtaad - in Digraphen, also Buchstabenverbindungen, die einen Laut darstellen (ſch, in Fremdwörtern ſh, auch beim doppelt dargestellten Mitlaut ſſ/ſs

z. B. Buſch, Eſche, Wunſch, wünſchen, Flaſh, Waſſer, Biſſen, Zeugniſſe, Faſs [neue Rechtschr.; traditionell: Faß], aber: Eschatologie.
Dies gilt auch bei durch Assimilation entstandenem Doppel-s: z. B. aſſimiliert, Aſſonanz. - vor l, n, r, wenn dazwischen ein „e“ ausgefallen ist:
z. B. unſre, Pilſner, Wechſler aber: Zuchthäusler, Oslo, Osnabrück. - auch am Silbenende bei Silbentrennung:
z. B. Weſpe – Weſ-pe, Waſ-ſer, unſ-re. - immer vor Apostroph: ich laſſ’
- im Wort tranſzendieren, tranſzendent usw. (das ſ von -ſzendieren schluckt das s der Vorsilbe trans)
Ich hätte den Schuster unter dieselbe Regel gepackt, nach der der Mesner auch mit s, nicht mit ſ geschrieben wird, aber beuge mich da gerne dem Meister P8_2401_Coeln

- als Wortschluss-s:
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Regel ("s" am Ende der Silbe)
So ist das heute. Doch ich erinnere mich noch an das Sprichwort
"Trenne nie st, denn es tut ihm weh"
Somit ist es in der alten Schreibweise so: Schu-ster. Und daher ist das lange s richtig.
PS
Soeben gefunden: http://www.schriftdeutsch.de/ortr-tre.htm
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😅 Also wie schreibe ich das jetzt richtig und mit welchem "s"? Nur der Schuster mit langem "s" und der Rest bleibt wie er ist?
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Ja

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Äh, sind Eigennamen nicht frei von Rechtschreibregeln? Wer weiß schon, warum der Name so und nicht anders geschrieben wird....