Frage zum Karteneditor - zufällig entstehende Produktionsstätten

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  • Moin!

    Die Produktionsstätten und Fabriken auf Zufallskarten sind wild verstreut, so wie es in der Realität eigentlich nicht ist. Sägewerke sind in der Nähe von Holzfällern, Lebensmittelfabriken dort wo sich Farmen befinden, Stahlwerke da, wo sie die Rohstoffe Eisen und Kohle finden.

    Ich versuche gerade im Editor eine Map zu basteln, wo zumindewst die grundlegenden Verarbeitungsbetriebe so wie oben beschrieben verteilt sind.

    Meine Frage dazu: kann man die Industrien der Kategorie drei - wie z.B. Waren - weglassen und sie werden dann vom Spiel im Verlauf des Aufbaus generiert oder ist das zufällig gesteuert und funktioniert so nicht?

  • Also da kann ich dir mal so gar nicht zustimmen, Eisenerze bekommen wir z.B. aus Norwegen, Steinkohle aus Südamerika. Das würde ich jetzt nicht als in der Nähe bezeichnen. Das gleiche bei Lebensmitteln, viele der Sachen werden quer durch die Welt gekarrt bevor sie verarbeitet werden, Sägewerke baut man nicht in unzugänglichen Waldregionen. Alles in allem ist es eher unrealistisch das in TPF2 die Abbaustätten und Verarbeitungsstätten so dicht beieinander sind. In TPF2 ist das ungefähr so wie wenn man in einem deutschen Bundesland alles von Holz über Erdöl bis Eisenerz und Steinkohle abbauen würde.

    Außerdem (für das Spiel)wäre es ja langweilig wenn alles direkt nebeneinander ist so das die Waren direkt von zu einem Tor raus und zum anderen rein können, schließlich heisst das Spiel ja Transport Fever.


    Man kann dem Spiel sagen das es ungenutzte Industrien schließen soll, ob auch neue entstehen wüsste ich nicht aber man kann sich ja selbst welche setzen wo man will.

  • Auf die Neuzeit bezogen ist schon richtig was du sagst, aber in dem Startjahr 1850 war das in den wenigsten Fällen so. Da war Produktion und Rohstoffverarbeitung schon dicht beieinander. Das will ich in einem Teil der Karte simulieren und hatte gehofft, dass das Spiel so intelligent ist, später dann die Techstufe 2 und 3 selbst zu generieren je nach Bedarf der in den Städten entsteht.

  • Da bin ich mir nicht so sicher, ob denn 1850 die Verarbeitung so nah bei den Rohstoffen war. Sonst hätte man ja keine Eisenbahn erfinden müssen. Nehmen wir mal ein Stahlwerk. Da wird Kohle und Eisenerz gebraucht. Selbst wenn man das in zwei nebeneinanderliegenden Schächten finden sollte, was eher unwahrscheinlich ist, braucht man ja auch noch Arbeiter, zumindest in der echten Welt da draußen.

    Weil aber auch ich die Verteilung der Industrien durch das Spiel eher als sinnlos empfinde, reiße ich im Sandkastenmodus die meisten verarbeitenden Industrien wieder ab und lasse nur Rohstoffe dort, wo sie spawnen. Intelligenz bei der Industriegründung durch das Spiel sollte man nicht erwarten.

  • Ja, Rohstoffe sind nicht unbedingt dicht bei einander, die Baumstämme wurden schon über längere Strecken transportiert. Als Bauspiel kann man beispielsweise den Ruhrpott und die Nordharz-Region nehmen. Die Eisenbahnstrecke hat die Kohle aus den Kohlerevieren hierher transportiert um dann zusammen mit dem Eisenerz in dieser Gegend verhüttet zu werden. Auf der Rückfahrt wurden dann die leeren Schüttgut-Wagen mit Eisenerz in den Ruhrpott transportiert, um dort verhüttet zu werden.

  • Ein Stück weit kann ich den Wunsch schon nachvollziehen.

    Was mich am meisten stört ist, dass die Verarbeitenden Industrien irgendwo zufällig platzier werden. Ein Stahlwerk auf einem Berggipfel ist schon recht unlogisch. An verkehrstechnisch Günstig gelegenen Gebieten in Stadtnähe wäre eine Realistischere Platzierung.

    Trolle bitte nicht füttern. Danke!

  • Wenn ich ein neues Spiel starte, dann immer via Karteneditor. Ich platziere nur Städte und ein paar Rohstoffindustrien plus eine verarbeitende Industrie, die Straßen ziehe ich per Hand, damit die keine Schlangenlinien bilden. Brücken baue ich per Hand, damit die nicht wie aus dem Arsch gezogen aussehen.


    Dann starte ich das Spiel. Schienen und Gleise müssen zuerst produziert werden, also fahren zu Beginn viel zu viele LKW herum, die die Straßen verstopfen und somit den Nachschub an Kohle, Koks, Eisenerz und Kalkstein (alles Zutaten für Stahl) sehr unregelmäßig werden lassen.

    Ich plane die Gleisanlagen mit "Schotterbett", dann kann ich schon alles andere bauen, wie Signale, Vorsignale, Signaltafeln, Gebüsch, Pinselei, Terraforming etc.

    Wenn Gleise hergestellt wurden und im Lager sind, lasse ich per Gleisupdate aus dem "Schotterbett" ein vollwertiges Gleis werden.


    Wenn dann endlich die ersten Gleisanlagen fertig sind und die Stahlhütte und die Schienen- und Gleisproduktion zu 100% per Zug beliefert werden können, wird es besser.


    Die LKW verschwinden dann, per LineManager - Mod werden die entleerten LKW mit der [X] - Funktion im Liniennamen nach und nach verkauft. Am Ladepunkt muss nur eingestellt werden, dass nicht mehr geladen wird, damit es keine Ausreisser gibt, die noch eine komplette Strecke fahren.