So wirst DU zum SCHÖNBAU PROFI in Transport Fever 2 | Tutorial Reihe auf YouTube

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Das Team der Transport-Fever Community


  • Heute habe ich für euch ein weiteres Tutorial. Viel Spaß beim nachbauen:

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  • Moin!


    Erstmal großes Lob zu der Serie. Super erklärt und schön zu sehen, dass dem Thema Schönbau in TPF2 nach wie vor Tiefe gegeben wird.


    Ich habe generell eine Frage zu einer Schönbauthematik, die vielleicht auch als Anregung für ein Video/als Video-Idee funktionieren kann, da bis jetzt der Content dazu recht dünn ist.

    Und zwar geht es um die praktikable Erstellung von Zuglinien, insbesondere Güterzuglinien in Hinblick auf Beladung. Vor allem wenn man z.b. auf einer die Karte überspannenden Güterzuglinie von einem Ende der Karte zum anderen zwischen zwei Zugschleifen BELADENE Güterzüge realisieren möchte.

    Was sind da die elegantesten Methoden? Was sind die besten Mods?

    Gleiches gilt natürlich auch für z.b. Fernzuglinien im Passagierbereich ...


    Mir hat sich das noch nie so ganz erschlossen, und ich wäre dankbar für Möglichkeiten, Durchgangs-Güterzüge nicht nur leer durch die Gegend fahren lassen zu müssen.


    Cheers

  • Mach an beiden Enden einen Schattenbahnhof mit unterirdischer Beladung. Dazu brauchst du die Mod "Mini-Industrie". Da ist auch eine Anleitung von mir zu diesem Thema dabei. Personenverkehr lässt sich in ähnlicher Weise mit der Mod "Advanced Person Magnet" realisieren.

    Ich will TpF3 mit Dinos, Zombies und Vulkanen!

  • Es gibt mal wieder ein neues Tutorial. Diesmal zum Thema Quertragewerke:

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  • Wieder ein weiteres Video um euch ein klein wenig zu Inspirieren. Viel Spaß beim schauen:

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  • Was ist ein Sommergrass Syndrom? ;)


    Das ist so ziemlich die häufigste Wuchsform auf freien Flächen oder Bahndämmen. Gepaart mit wilden Brombeeren, Weißdorn, Disteln, Brennnesseln. In genau der Reihenfolge.


    Mit viel Glück findet man auch mal eine Kornblume oder Blindschleiche. ;)


    Ich gehe ja so weit mit, Texturen und Büsche usw. an Bahnanlagen weder großflächig noch mit voller Stärke einzusetzen. Das ist alles okay. Aber das Ziel kann dabei nicht größtmöglicher Realismus mit entsprechender Abwechslung (Texturen) sein.


    Jedenfalls glaube ich das nicht.


    Es geht doch im Schön oder Selbstbau gar nicht so sehr um Realismus, sondern um Perspektivwechsel, Raumaufteilung oder Nutzung, eine gewisse Stimmigkeit und ... Konsistenz in der Gestaltung. Und wenn man das an Bahndämmen z.B. mit zwei, drei Büschen und etwas Sommergras erreicht, ist doch alles okay.


    Geht auch gar nicht darum, dass das im Video gezeigte im Ergebnis nicht gut aussieht. Das ist nicht der Punkt. Aber für die gezeigte Strecke wäre das auf eine normale Karte hin gesehen viel zu viel Aufwand.


    Insofern wäre mein Rat an Anfänger im Schön oder Selbstbau immer der, dass man lernen sollte Dinge zu vereinfachen. Mit wenigen Dingen zu arbeiten, statt in den Dingen den größtmöglichen Realismus herzustellen.


    Auch wenn "realistische Gestaltungen" im Ergebnis selten schlecht aussehen. aber ich glaube nicht, dass das oberstes Ziel im Schön oder Selbstbau ist.


    Gruß

  • Moini,

    das "Sommergras-Syndrom" beschreibt den Effekt, dass man gerade zu Beginn einer Schönbauer‑Karriere diese Textur so exzessiv nutzt, dass am Ende gefühlt die halbe Karte weiß wirkt.


    Was die Sträucher in der Realität angeht, bin ich komplett bei dir.


    Es ist absolut in Ordnung, wenn man bei Ausgestaltung und Detailgrad unterschiedliche Ansichten hat. Das Ziel, eine stimmige Welt zu erschaffen, ist ja trotzdem für alle gleich. Wenn man mit der beschriebenen Methode zufrieden ist, ist das völlig legitim. Am Ende muss es einem selbst gefallen ;)


    Auch wenn es vielleicht erst einmal kompliziert wirkt: Mit ein bisschen Übung geht die Methode erstaunlich schnell von der Hand und lässt sich problemlos auch auf größeren Karten anwenden.


    Für Anfänger mag die Folge etwas komplex sein. Wie im Video erwähnt, entwickelt aber jeder mit der Zeit seinen eigenen Stil, was das Gesamtbild angeht.


    Das Video zeigt bewusst nicht die eine richtige Variante, soll es auch gar nicht. Es soll eine Möglichkeit sein, sich weiterzuentwickeln, egal auf welchem Stand man in TPF gerade ist, und eine neue Perspektive eröffnen. Durch die Nähe zur Realität spricht es sowohl Realismus‑Fans als auch klassische Schönbauer an. Denn wie du selbst schon festgestellt hast: Auch im „normalen“ Schönbau sieht ein möglichst realistischer Ansatz oft richtig gut aus. Gleichzeitig bietet es Anfängern etwas, woran sie sich orientieren können.


    Ich sehe aber auch, dass ein zu detaillierter Blick am Anfang schnell frustrieren kann. Die meisten werden später trotzdem nach mehr Details streben. Denke das gehört einfach zur Entwicklung dazu.


    Ich freue mich auf deine Antwort


    Grüße

  • Naja, ich halte Realismus im Schön oder Selbstbau für falsch oder übertrieben. Als Ratschlag vielleicht auch irreführend. Realismus ist ja nicht nur der Umgang mit der Textur. Wie man eben im Beispiel Gleisbereiche realistisch ausgestaltet.


    Nicht als Kritik, kann man alles so machen. Es ist aus meiner Sicht nur nicht der Ansatz im Schönbau. Das ist eher Reduktion der vorhandenen Mittel oder Möglichkeiten.


    Realismus betrifft ja dann auch Infrastruktur, Detailsetzung, Industrie und Stadtentwicklung. Allg. Umgebung. Stimmigkeit. Im Gesamtpaket kann man so gesehen Realismus nicht oder nur schwer umsetzen. Zumindest nicht, ohne die Performance irgendwann zu schwächen. In Abhängigkeit von der Größe der gewählten Karte sowie der Bebauungsdichte. Ganz zu schweigen von dem damit verbundenen Aufwand.


    Insofern scheint mir Reduktion im Schön oder Selbstbau ein viel wichtigerer Ansatz oder Ratschlag, um eine stimmige Wirkung zu erzielen.


    Hans Dampf spricht ja oft von Kulissenbau. Wo ich mir irgendwann gesagt habe: Wenn es ab einer gewissen Größe ehe nur Kulisse ist, kann ich es auch weglassen. Ist ja trotzdem irgendwo Aufwand. Dann bleibt nur die Frage, wie man mit dem Rest umgeht, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. ;)


    Beispiel: Ich freu mich total über die Gullideckel Assets. Ich vermeide aber gleichzeitig, sämtliche Straßen realitätsnahe nachzuarbeiten. Ich habe auf meinen Karten eher wenig Straßen und bekomme bei dem Gedanken daran dennoch Schweißausbrüche. ;)


    Gruß

  • Ich würde mich mal über ein Video freuen in dem du mal erklären könntest wie man im Schönbau Ladungen von A nach B bringt die auch richtig be und entladen werden. So mit unsichtbaren Fabriken und ladezonen. Bei mir Fahren die Züge und LKW immer nur beladen oder leer hin und her.

  • Und bei Mr Emsland ? Das ist Realismus und er hat sich noch nicht wirklich über die Performance beschwert :D

    Ist nur bedingt ein geeignetes Beispiel. Weil hier, wie angesprochen, eben auch die Dinge wie Raumaufteilung und Bebauungsdichte eine Rolle spielen. Natürlich auch in Abhängigkeit der Leistungsfähigkeit des Rechners. ;)


    Es gibt aber auch richtig gute Schönbauer, die ab einem gewissen Bebauungsgrad durchaus Probleme mit der Performance haben. Deshalb scheint mir Reduktion wichtiger als Realismus. Besonders für Anfänger im Schön oder Selbstbau.


    Genauso wie man in der Hinsicht allg. dazu rät, mit kleinen bis winzigen Karten anzufangen, statt sofort auf den übergroßen Karten zu starten.


    Gruß

  • Ich würde mich mal über ein Video freuen in dem du mal erklären könntest wie man im Schönbau Ladungen von A nach B bringt die auch richtig be und entladen werden. So mit unsichtbaren Fabriken und ladezonen. Bei mir Fahren die Züge und LKW immer nur beladen oder leer hin und her.

    Sollte mit dem Landmaschinen Paket von Rico kein Problem sein. Müsste sogar ohne die Miniindustrien möglich sein. Die Frage ist eher, ob das auch unterirdisch funktioniert. :?:

    :/ Interessant. ;)


    Gruß

  • Auf die Sache mit den Gleiszwischenräumen hat mich MrOnic gebracht. Seitdem verbringe ich viel Zeit damit...

    Mit ein bisschen Übung geht die Methode erstaunlich schnell von der Hand und lässt sich problemlos auch auf größeren Karten anwenden.

    ... erstaunlich schnell ist Ansichtssache... - was ist schnell? Einige Ingame Kilometer Gleiszwischenräume bepflanzen kann schnell in den Stundenbereich gehen.

    Ich nutze die geringste "Pinseldichte", ziehe zw. den Gleisen entlang und kann anschließend den Bewuchs von den Gleisen entfernen. X(

    Noch übe ich...




    X( ... und was soll das: Bilder mit "F12" sind manchmal zu groß fürs Forum ;(

    I5-7500, 16GB DDR4 RAM, GTX1070 8GB, Festplatte Crucial BX500 SSD 1TB

    Industie- u. Verkehrsgigant, ab 2005: LOCOMOTION, ab 2017 TF, TpF - SimCity 1-4, ANNO 1602-1404, Civilization 2-4 - und und und...

    Einmal editiert, zuletzt von oberhausener68 ()

  • Moin in die Runde,


    ich melde mich auch nochmal zum Thema XD.


    Ein Stück weit widerspricht sich für mich die Aussage von qwert. Auf der einen Seite möchte man im Schönbau seine eigenen Welten gestalten und kreativ ausleben und auf der anderen Seite soll man sich gleichzeitig durch die eigenen Mittel und Möglichkeiten wieder einschränken?

    Das Ziel ist doch eigentlich, weg vom reduzierten Vanilla-Spiel und hin zu detaillierten, ausgestalteten Welten.

    Kann aber auch sein, dass ich das etwas falsch aufgefasst habe.


    Was den Realismus angeht, gebe ich dir recht das betrifft am Ende alle Bereiche. Im Gesamtpaket ist das meiner Meinung nach gut umsetzbar, was man sehr schön an den Bildern von Henno0815, Mr.Emsland, Rico S. und ein Stück weit auch bei mir selbst sehen kann.

    Performance ist definitiv ein Faktor, der natürlich durch einen hohen Detailgrad beeinflusst wird. Jeder Schönbauer sollte bei seinen Bautechniken und Ausgestaltungen die Performance im Hinterkopf behalten.


    Was den Aufwand angeht: Ja, mit steigender Detailtiefe und je näher man an der Realität baut, desto mehr steigt natürlich auch der Bastelaufwand. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Jeder muss für sich eine Balance finden zwischen der Zeit, die man investieren möchte, und dem Bild, das am Ende entstehen soll.


    Reduktion im Schönbau ist grundsätzlich eine gute Sache vor allem im Hinblick auf Performance. Diese Reduktion sollte sich aber nicht auf den Detailgrad beziehen, sondern vielmehr auf eine bewusste Auswahl der Mods (performance optimiert oder nicht) und besonders auf die Anzahl der Mods.

    Alle meine Karten kommen mit unter 400 Mods aus.


    Die „Kulisse“, die Hansdampf anspricht, ist definitiv etwas, das man im Schönbau gut nutzen kann. Gerade Objekte, die weit entfernt von den eigentlichen Hotspots stehen, können so zu Performanceeinsparungen beitragen.


    WernerK ein zu hoher Detailgrad geht natürlich zulasten der Performance. Da bin ich bin ganz deiner Meinung: Auch deine Sicht Miniadler sehe ich genauso. Besonders der Faktor „Sims“ wird ja schon oft versucht auszuschließen, weil er die Performance mindern kann.


    Was die Kartengröße angeht:

    Warum möchte man im Schönbau riesige Karten haben?

    Da sollte man sich wirklich reduzieren wegen der Performance, aber auch, weil die Zeit, die man zum Ausgestalten braucht, mit der Kartengröße extrem steigt.

    Und ja, natürlich funktioniert der von mir gezeigte Schönbau nicht, wenn man die gesamte Karte so detailliert gestalten möchte.


    Zum Thema „schnell“:

    Damit meine ich, dass ein Ingame-Kilometer mit Knickgestaltung in 15 Minuten definitiv machbar ist 😉

    Das kommt einfach mit der Zeit und der Routine.


    Ich finde, das Ergebnis von dir oberhausener68 kann sich sehen lassen. Und genau das macht unser Basteln doch aus: voneinander lernen und sich gegenseitig inspirieren 😉


    Zum Realismus noch ein Gedanke:

    Das Spiel stellt Fahrzeuge aus der realen Welt dar. Daher liegt es vielen nahe, auch ein realistisches Gesamtbild zu erschaffen.

    Wenn jemand in TPF2 plötzlich Star-Wars-Planeten bauen möchte, passt das natürlich weniger ins Schema (würde mich aber freuen, wenn’s jemand umsetzt und mich markiert).

    Aber grundsätzlich bildet TPF2 nun mal die echte Welt ab, und gerade Mods bewegen sich meist genau in diesem Bereich. Sie machen die Realität im Spiel greifbarer, vom Kanaldeckel über Signale bis hin zum NEP.


    Generell schätze ich das Spiel und die Community für ihre Diversität, Offenheit, den respektvollen Umgang und die Bereitschaft, einander zu unterstützen.

    Dafür möchte ich euch danken 🙏


    Ich freue mich auf eure Reaktionen.


    Freundliche Grüße

    MrOnic

  • ob das auch unterirdisch funktioniert.

    Komplett Unterirdisch leider nicht, da ich dafür unterirdische Stationen bauen müsste, welche die Industrie gleich mit integriert hat.

    Problem sind halt auch die Fußgängerlanes welche Immer diese Verbinder erstellen die Terrainanpassungen durchführen.. würden die das nicht tun, wäre vieles besser und leichter zu bauen.



    Thema Performance.


    Ich bau ja auch nicht wenig Detailliert. und habe nur bedingt Performanceprobleme. Hauptsächlich wenn das Texturen, rein.- und rausgelade Rodeo beginnt in Kurven. Geradlinig läuft alles noch sehr Gut. Bevor diese Technik eingeführt wurde und bevor Vulkan kam hatte ich mit einem Viel älteren Rechner gar keine Probleme gehabt.


    Ich habe für mich jetzt eine relativ entspannte Lösung gefunden, Möglichst wenig Große Dateien. Alles über 2K Texturen hinaus nutze ich nur ganz selten und wenn dann so, das diese möglichst nie aus dem Speicher geworfen werden.


    Allgemein versuche ich darauf zu achten nur Objekte zu nutzen, die möglichst wenig, größere eigene Texturen nutzen. Je mehr Objekte auf die gleichen Texturen zugreifen, desto angenehmer ist es für den Rechner.


    Viele die Schnell Performanceprobleme haben, sind auch diejenigen die Quasi alles auf die Map schmeißen, was gerade irgendwo raus kam, ohne sich vorher ein Bild darüber zu machen was die Mods eigentlich bieten und ob deren Größen auch verhältnismäßig sind.


    Es gibt halt Mods, die Ohne Lodstufen aber mit Modellen jenseits der 100k Tris Marke erscheinen.


    Oder auch Modelle die zwar mehrere Lods haben, aber dann mit 8 oder sogar 12 4K Texturen um die Ecke kommen. (jeweils mit Basistextur, Gloss, Normal und Colorblend) für Unterschiedliche Bereiche.

    Die Performanceprobleme die ich zum Beispiel auf Meiner voll bebauten Map in diesem Detailgrad:


    habe, habe ich genauso auch auf einer kleinen Vanilla Map mit einer kleinen Stadt und ohne Linien.


    Nur das drehen der Kamera in stärker ausgestalteten Bereichen sorgt halt für den Performancabgang. So lange alles gerade steht oder nur leichte Kurvenbewegungen Macht, ist alles gut. Außer es fahren z.B. Züge ein mit eben solch großen Texturen oder einer hohen Triszahl, dann stottert es auch etwas stärker.

  • Ich betrachte das mal als Modellbauer. Bei einem einzelnen Modell oder kleinem Diorama geht das bei mir schnell in Richtung Wahnsinn-Nietenzähler-Du bist ja bekloppt-Niveau. Eine große Anlage würde ich nur im Vordergrund so detailliert gestalten.

    Gleichwohl ist das ja die Entscheidung jedes einzelnen und ich maße mir nicht an, darüber zu urteilen.