Und was gibt es daran zu zweifeln? Bist du Klima-Wissenschaftler, hast du wissenschaftlich belegte Beweise dass es keinen Klimawandel gibt, vor allem den von Menschen Verursachten?
Aber man muss auch nicht mal selber Wissenschaftler sein um 1+1 zusammenzuzählen.
Der Mensch kann und hat so ziemlich alles auf der Erde beeinflusst und viele Auswirkungen globalen Ausmaßes verursacht. Muss man sich nur alles vom Menschen erschaffte heute und vor 20.000 Jahren anschauen. Die Erde ist kaum wiederzuerkennen. Und um mal mit den üblen Sachen anzufangen, wer genug atomare Waffen hat um die Erde mehrfach auszulöschen, für den sollte eine Veränderung des Klimas wohl ein kleineres Problem sein. Wir halten also fest, wir können so ziemlich alles verändern, nur ausgerechnet beim Klima sind wir völlig machtlos? Wer's glaubt....
Dann erinnere ich an die Ozonlöcher über den Polen, globales Ausmaß, definitiv und bewiesen von Menschen verursacht. Und mit entsprechenden Maßnahmen (Verboten von FCKW u.a. Stoffen) wieder rückgängig gemacht. Wir können also wenn wir wollen. Gleiches galt für den sauren Regen.
Dann das offensichtliche - wer glaubt, dass man fossile Energie innerhalb von 150 Jahren folgenlos in die Atmosphäre blasen kann, für die die Erde ca 300 Millionen Jahre zum einlagern gebraucht hat, der glaubt wohl noch an den Weihnachtsmann... oder an die flache Erde.
Viele von euch Leugnern haben überhaupt keine Ahnung wo sich das Klima überhaupt abspielt, die sehen nur den blauen Himmel und das Universum und meinen, das geht in unendliche Höhen. Falsch - unser Klima spielt sich je nach Lage (am Äquator, oder an den Polen) vom Boden bis in eine Höhe von 7-17km ab, die sogenannte Troposphäre. Das ist nicht viel, so weit wie von Frankfurt nach Offenbach oder Hanau oder von deinem Kral ins nächste Nachbardorf. Und jetzt überlege man sich wie viel Energie wir Tag für Tag über die ganze Erde verteilt seit 150 Jahren in einer Säule von 0km bis 7-17Km über uns in die Atmosphäre (genauer gesagt in die Troposphäre) blasen. Ein Witz wer glaubt das hat keine Konsequenzen. Über das Gas CO² und seine Auswirkungen ist ja inzwischen so ziemlich alles gesagt und die Auswirkungen sind bis ins kleinste Details erforscht, das können wir uns also schenken. Dazu kommen ja noch andere Gase wie Methan und anderes mit üblen Auswirkungen auf das Klima.
Und zu guter Letzt sind die Auswirkungen des Klimawandels weltweit mehr als deutlich zu sehen und die Vorhersagen der Wissenschaftler schon seit dem Club of Rome in den 70ern waren leider noch zu schön gerechnet - sie wurden leider regelmässig übertroffen und zwar zum Schlechteren. Dürren, Überflutungen, Wirbelstürme, da kommt immer mehr und immer heftigeres auf uns zu.
Und bitte erspare uns irgendwelches unwissenschaftlichen Sonnenfleckengeschwurbel oder Verweise auf eine kleine Eiszeit im Mittelalter, das wurde alles schon längst widerlegt.
Und zum Schluss noch: Lieber glaube ich Wissenschaftlern die sich auch mal irren, als Irren die glauben sie seien Wissenschaftler.