Mehr Linien dafür mit dünnerem Takt

Willkommen in der Transport Fever Community

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Das Team der Transport-Fever Community


  • Moin allerseits,

    Ich habe mal wieder eine Frage:

    Ich habe eine Hauptstrecke gebaut, von welcher innerhalb Linien abzweigen.

    Ich habe mich entschieden, mehr Linien machen zu wollen, die aber seltener fahren.

    Problem dabei: Die einzelnen Linien waren kaum Nachgefragt ?(


    Wenn ich aber halb so viele Linien nehme und diese öfter (bzw mit mehr Fahrzeugen) fahren lasse, ist der Ansturm auf den Bahnhof groß.


    Nach nicht allzu langer Zeit fand ich heraus, dass die KI die Linien nicht gerne nutzt, da die Raten zu klein sind.


    Weiß nun jemand, ob es eine möglichkeit gibt, die Rate zu erhöhen ohne mehr Fahrzeuge fahren zu lassen? (Vielleicht mit einer Mod oder so ?)


    Danke im Voraus.


    Schönen Tag !


    VG 462

  • Rate hängt ab von Fahrtdauer, Anzahl Fahrzeuge und Fahrzeugkapazität. Es gibt bestimmt Kapazität mal X Mods oder capacity equals seats (also x4 glaub ich).


    Aber:

    Die Rate fließt nicht die Entscheidung der Linie ein. Ebenso wenig die Frequenz.

    Es kommt nur auf die Fahrzeit an.


    Und:

    Parallele Linien funktionieren schlecht. Wenn eine 1s schneller ist, gehen alle auf die eine Linie.

  • Die Rate erhöht sich mit der Kapazität, also mehr Wagen. Ob das dann insgesamt mehr oder weniger Züge sind, ist dabei egal, denn die Rate ist als Anzahl der beförderbaren Einheiten (hier Personen) pro Jahr angegeben. Aber abgesehen davon ist auch die Zeit interessant, wie lange man zum Ziel braucht. Wenn nur ein Zug pro Tag fährt mit ausreichend hoher Kapazität, ist das trotzdem weniger attraktiv als mehr Züge mit aufgeteilter Kapazität. Die Rate allein nützt also wenig.


    Güterverkehr kann man am besten anhand der Raten planen. Solange die Raten von Produktion, Transport und Verbrauch einigermaßen übereinstimmen, ist die Frequenz kein Problem, den Ausgleich für den stetigen Fluss übernehmen die Lagerkapazitäten. Aber Personen sollte man nicht zu lange lagern.

  • Danke für eure Antworten,

    Ja ist natürlich blöd wenn einer 1s schneller ist und dann alle den nehmen, da müsste UrbanGames mal ran, für Tpf3, sollte so etwas kommen...


    Naja, dann muss ich wohl abwarten...


    VG 462

  • Die Frequenz (und damit die Wartezeit) scheint eine wichtige Rolle zu spielen.


    Ich habe eine Linie aufgeteilt: Ein Zug hält überall, der andere fährt durch. Ergebnis war schlechte Auslastung bei beiden! Wenn ich nur die überall haltende Linie einrichte, dafür mit zwei Zügen, steigen die Fahrgastzahlen merklich.


    Wie Fahrzeit und Frequenz zur Attraktivität verrechnet werden, wäre wirklich interessant zu wissen. Umsteigen an sich scheint die Leute weniger zu stören...

  • Die genaue Formel, wann sich ein Fahrgast entscheidet, welche Linie zu nehmen, ist vermutlich nicht ganz so sinnvoll zu kennen. Man müsste da zu viel für einzelne Personen für jeden möglichen Weg berechnen. Es kommt ja auf die Gesamtlänge des Weges an, inklusive Fußwege und Umstiege und Weiterfahrten. Ansonsten nimmt der Bewohner den PKW für die geamte Strecke. Oder er wählt die Strecke gar nicht, wenn sie in allen Varianten zu viel Zeit braucht. Übrigens zählt nur die theoretische Reisezeit. Staus und übervolle Haltestellen stören nicht bei der Entscheidung, sonst würden diese vermutlich gar nicht in größerem Maße entstehen, weil sich die Bewohner aufgrund der tatsächlich längeren Wegezeit für ein Ziel innerhalb der Stadt entscheiden müssten, das ohne Probleme zu Fuß erreichbar ist.


    Wenn ich mich recht erinnere, gab es in Train Fever eine 20-Minuten-Grenze. Die gibts nicht mehr so konkret, aber etwas ähnliches wird es auch geben. Am besten kommt man mir der Fausformel: je schneller man am Ziel ist, desto wahrescheinlicher wird es gewählt.

  • Und:

    Parallele Linien funktionieren schlecht. Wenn eine 1s schneller ist, gehen alle auf die eine Linie.

    lassen sich dann aber auch wie in echt dennoch RB und RE linien erstellen ? mein bekanntest b.s. aus meienr region: Ulm doer Stuittgard - Friedrichshafen. da ährt auf der selben strecke einmal ein RE der nur di egroßen bahnhöfen anhalt, und einige auslässt, und ein anderer Zug der die anderen Bahnhöfe anfährt (aber auch die großen bahnhöfen) lösst sich sowas in TPF einrichten ?

    MFG Fabtendo


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  • Bahnhöfe: Genug Bahnhofsgleise um Stau vor dem Bf zu vermeiden (Möglichkeit zur Mehrfachnutzung von Bf-Gleisen beachten!).

    Strecke: Bestenfalls pro Linie ein eigenes Gleis für jede Richtung. Kann zu "mächtig" breiten Trassen führen. Ansonsten in Kauf nehmen, dass ein langsam fahrender Zug einen nachfolgend schnelleren ausbremst. Blockabschnitte passend wählen; Was immer auch passend ist... . Aus dem Modellbau nutze ich meist die Regel, dass ein Block 3-5 Zuglängen lang sein sollte. Daran halte ich mich aber nicht sklavisch. Manchmal habe ich auch kürzere Blöcke. Fahren nur zwei Linien auf einer Trasse, können es auch mal 6-7 Zuglängen pro Block sein.

    Die Durchgangsgleise in den Bf haben meist kein Signal, in der Hoffnung, dass der haltende Zug dem durchfahrenden Vorrang gewährt. Klappt leider nicht immer....


    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass das Thema "Priorisierung von Zügen" im Forum schon öfter diskutiert wurde... - ohne eindeutiges (?) Ergebnis.

    I5-7500, 16GB DDR4 RAM, GTX1070 8GB, Festplatte Crucial BX500 SSD 1TB

    Industie- u. Verkehrsgigant, ab 2005: LOCOMOTION, ab 2017 TF, TpF - SimCity 1-4, ANNO 1602-1404, Civilization 2-4 - und und und...

  • Wenn du schnelle und langsame Züge auf eine Linie packst, wird der schnellere Zug irgendwan dem langsamen hinterherzockeln. Es gibt aber drei Lösungen:


    - Das "Teleskopmodell", wie es bei der Züricher S-Bahn heißt: Eine Linie A-B-C-D, eine Linie A-D-E-F. Sinnvoll, wenn es aus der Metropole in die Pampa geht


    - Das "Gegenstrom-Modell": Eine Linie A-B-C-D-A, eine Linie A-D-C-B-A. So halten die Züge Abstand zueinander. Beim Vorbild unbekannt. Ich mach das viel bei Güterzügen.


    - Das "Shinkansen-Modell" (Überholbahnhöfe): Wenn du im Durchfahrtgleis kein Ausfahrtsignal setzt, dafür unmittelbar hinter der Ausfahrweiche ein Signal, werden schnelle Züge durch langsame überholt. Vor dem Bahnhof müssen die Blöcke sehr dicht sein (wenig mehr als Zuglänge). Funktioniert umso besser, je schneller die Züge sind; perfekt bei Hochgeschwindigkeitsverkehr.


    Betrieblich also alles gut lösbar. Wirtschaftlich aber ernüchternd: Schnelllinien bringen fast nichts, die überall haltende Linie in doppelter Frequenz bringt bessere Fahrgastzahlen.

  • - Das "Shinkansen-Modell" (Überholbahnhöfe): Wenn du im Durchfahrtgleis kein Ausfahrtsignal setzt, dafür unmittelbar hinter der Ausfahrweiche ein Signal, werden schnelle Züge durch langsame überholt. Vor dem Bahnhof müssen die Blöcke sehr dicht sein (wenig mehr als Zuglänge). Funktioniert umso besser, je schneller die Züge sind; perfekt bei Hochgeschwindigkeitsvekher.

    Genau so mache ich es, ich lasse den langsameren Zug aber min 1 Minute im Bahnhof stehen, dass sich wirklich überholt wird.

  • Vieles Vorgehensweisen, die im RL sinnvoll ist, sind es in diesem Spiel nicht. Anderes ist vereinfacht oder abweichend oder ohne Vorbild (wie Brechpunkte zum Fahrbahnwechsel). Im RL werden (idealerweise) zuerst die Nutzungsgewohnheiten und Reiseanforderungen analysiert und danach die Verbindungen geplant. Es ist wohl kaum der Fall, dass sich die Leute sagen: "Zwischen A und B gibts eine schnelle Zugverbindung, da werde ich nun nach B zum Arbeiten/Einkaufen pendeln." So ist das aber hier: Erst durch die Schaffung von schnellen Verbindungen (Linien oder Strraßen) wir der Nutzungswunsch generiert. So reizvoll es auch ist, die Wirklichkeit (teilweise) nachzubilden, für eine wirtschatliche Spielweise ist es eher sinnvoll, das Vorbild zu ignorieren und nach den Prinzipien des Spiels vorzugehen. Für mich hat sich als sinnvoll herausgestellt, nur Pendellinien zwischen benachbarten Orten anzubieten. Damit kann ich die Fahrzeugkapazität gemäß Auslastung steuern und habe nicht an den Enden von langen Mehr-Ort-Linien halbleere Züge oder in der Mitte übervolle Bahnsteige oder auch beides.

  • Flachdachs das ist klar, aber ich probiere eine möglichst reale Welt was den Verkehr angeht zu bauen...

    Klar. Pendellinien sind natürlich besser für sowas wie Tpf2 machen aber auch nicht so viel spaß finde ich.


    Ihr habt ja Vorschläge gemacht, aber mich würde interessieren welches Prinzip ihr nutzt oder ob ihr es garnicht nutzt...


    LG 462

  • Ich habe gestern ein neues Linienbündel gebaut, auch so in der Art und aus irgend einem Grund verteilt sich alles sehr gleichmäßig. Wie fahren:


    RE2 A-B-C-E-H-I-J } alle 10 Minuten

    RB3 A-B-C-D-E-G-H-I-J } alle 8 Minuten

    S3 A-B-C1-C-D-D1-E-F } alle 8 Minuten


    Benutzt ihr eigentlich so die Bezeichnungen S oder RB oder RE oder sagt ihr nur Regio.


    Außerdem was mich interessieren würde ist, wie ihr eure Linien benennt.

    Ich immer (mit der verbesserten Linienbezeichnungsmod) (Liniennummer) Endpunkt - Endpunkt


    Beispiel: (RE2) Merding - Remagen