Norwegen: Verkehrsstillstand im ganzen Land

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  • Oft ist es ein Zeichen, daß einem die Argumente ausgegangen sind, wenn man auszuweichen anfängt. Zeig die Kurven, Artikel, was auch immer, auf die du dich beziehst, anstelle dich in Andeutungen zu verlieren. Dann können wir weiterreden.


    Die Behauptung, daß die Menschheit sich "in der Pubertät" befände und "keine Ahnung" habe, ist von einem Menschen kommend etwas absurd, denn sie fällt auf den zurück, der sie ausspricht. Probier es mal mit der Wissenschaft, sie wird dir gefallen.

  • Technologieoffenheit

    Denkverbote sind immer schlecht, also sollte alles erforscht werden.


    Genau, und genau das bedingt ein gewisses Mass an Freiheit.


    Wenn man feststellt, dass man sich auf einem Holzweg oder Sackgasse befindet, sollte es das Denken zulassen diesen Weg verlassen zu dürfen/können/müssen.


    Wer sich mal im Aktienmarkt mit Neubeginnern beschäftig, wird feststellen müssen; da sind Neu-Unternehmer unterwegs die fast unglaubliche Ideen präsentieren. (es soll sich da jeder mal sebst reinackern, er wird überrascht werden.)

    Warum diese Neuunternehmer immer und immer wieder fast kläglich und trotz zukunftsweisenedn Ansätzen untergehen, ... kann und darf jeder für sich selbst erläutern. (Stichwort: diametrale Intressen; z.B. Tesla vs. Rockefeller ...)


    Und trotzdem, mit all dem was ich da so mitbekommen habe, bestärkt es meinen Glauben an die Menschheit, die gespickt mit all diesen grossartigen Vordenkern ihre bevorstehende Zukunft meisterlich bestreiten wird.

    Z.B. EINER hatte die Glühbirne erfunden und ALLE hatten Licht.

    Oder, als die Erde noch als flach betrachtet wurde, wagte es einer zu sagen: "Und sie dreht sich doch." ... heute gilt sie fast schon wieder als flach. Ich kann nur bestätigen, das meine "Erde" vor allem verdammt steil ist ...


    Dazu braucht es nicht nur eine Technologieoffenheit, auch die Offenheit, vlt sogar die Pflicht politische Ideologien, finanztechnische Systeme und gar indoktrienierende Religionen auf die Schutthalde der Geschichte zu schmeissen.


    *****************

    Die einzige Konstante dieser Welt ist die stetige Veränderung.

    ******************


    Da kann man sich dagegen stäuben oder nicht, an dieser Tatsache ändert keine Politik oder Kirche auch nur ein Krümmel.

    Einmal editiert, zuletzt von Capraio ()

  • So sieht das aus. Wenn zum Beispiel das geozentrische Weltbild die Bewegung der Planeten nicht erklärt, dann kommt es weg und wird durchs heliozentrische ersetzt. Und auch das wird ersetzt durch ein neues Modell, das die neu beobachteten Effekte und auch die alten erklärt, sobald die Zeit dafür gekommen ist. Wissenschaft.


    Aber dann kommen immer wieder Leute daher, denen das nicht gefällt. Schon werden alte, vermeintliche Autoritäten dahergezaubert, die anstelle von Darwins Evolutionstheorie die biblische Schöpfung wörtlich genommen wissen wollen. Dann heißt es mit einem Mal, daß die Saurierknochen bei der Schöpfung im Boden versteckt wurden, um den Glauben zu testen, und irgendwelche Spinner bauen Raketen, um zu erforschen, ob die Erde nicht vielleicht doch flach sein könnte.


    Theorie. Macht hier bitte auch keinen Fehler: eine Theorie ist nicht nur angenommen. Sie ist das härteste und belastbarste, was die Wissenschaft zu bieten hat. Wer das nicht glauben mag, der möge probieren, die Gravitationstheorie vom Newton zu verwerfen und einen Hammer einen Meter über seinem großen Zeh loslassen.


    Man laufe also keinen Scharlatanen hinterher und glaube nicht jeden Mist, der einem angeboten wird.

  • Man laufe also keinen Scharlatanen hinterher und glaube nicht jeden Mist, der einem angeboten wird.

    Ich weiss, dass ich von dem was ich wissen könnte nur das wenigste weiss, und von dem Wenigen nur das Geringste verstanden habe. :-)

    https://odysee.com/@AugenAufMe…6/Reese-Report_20210813:d


    Ach ja, wenn 99.99999% der Materie aus leerem Raum besteht, hat jeder das Recht mir zu unterstellen ich hätte eine hohle Birne .... hahahaha .... :-)

    3 Mal editiert, zuletzt von Capraio ()

  • als die Erde noch als flach betrachtet wurde

    Nein, die Erde wurde noch nie von so vielen als flach betrachtet, wie ausgerechnet heute. Schon die Griechen wußten in der Antike, dass die Erde eine Kugel ist und konnten deren Radius relativ genau berechnen. Die Kirche hat lange behauptet, die Erde wäre Mittelpunkt des Universums. Unter anderem Galileo und Kopernikus waren diejenigen, die durch wissenschaftliche Forschungen dieses Weltbild widerlegt haben. Eine flache Erde wurde aber nie von der Kirche behauptet. Das ist eher ein Mythos aus dem 19. Jahrhundert, um ältere Weltbilder zu diskreditieren.


    Sicherliche habe ich in meinen weiter vorne ausgebreiteten Visionen vieles vereinfacht dargestellt. Ich habe auch schon davon gehört, dass die winzigen Wasserstoffmoleküle durch Tankwände diffundieren. Grundsätzlich halte ich solche Probleme aber für technisch lösbar.

    Natürlich sind auch Abholzung, Bodenerosion und Versteppung ernst zu nehmende Probleme.

    Grundsätzlich ließe sich die Abholzung durch politische und wirtschaftliche Maßnahmen in kontrollierte Bahnen lenken. Es gibt keine physikalische Notwendigkeit, die Abholzung erzwingt. Holz als nachwachsenden Rohstoff werden wir aber brauchen.


    Sollten wir die Klimaerwärmung in der weiteren Zukunft in einem Bereich halten können, der unser Überleben sichert, würde sich damit wahrscheinlich auch Erosion und Versteppung in erträglichen Grenzen halten. Fruchtbare Anbaugebiete werden sich möglicherweise verlagern.


    Die Startups mit den genialen Köpfen an der Spitze scheitern meist dann, wenn der geniale Kopf an der Spitze seine neue Technologie nicht vermarkten kann. Ist die Technologie besser, wird sie sich früher oder später durchsetzen.
    Faselt auf Youtube jemand von "Freier Energie" und jammert darüber, dass der "Mainstream" seine tolle Technik bekämpft, liegt dass daran, dass er versucht, der Menschheit das Perpetumm Mobile zu verkaufen. Alle Probleme wären gelöst, wenn das funktionieren würde. Aber die Physik hat unwiderlegbare Argumente dagegen.


    Welchen Maßstab könnte man denn anlegen, um festzulegen, dass die Menschheit sich in ihrer Pubertät befindet?

  • Nein, die Erde wurde noch nie von so vielen als flach betrachtet,

    Die Kirche hat lange behauptet, die Erde wäre Mittelpunkt des Universums.

    Eine flache Erde wurde aber nie von der Kirche behauptet. Doch. Dafür gibts etliche Beweise.

    Die Kirche hat lange behauptet, die Erde wäre Mittelpunkt des Universums. Ja, hat sie.



    Unter anderem Galileo und Kopernikus waren diejenigen, die durch wissenschaftliche Forschungen dieses Weltbild widerlegt haben.

    Ja, und gerade deswegen brauchte es Galileo um die Kirche und ihren Irrglauben zu widerlegen.

    Oder was sonst soll Galileo widerlegen wenn die Kirche nicht die flache Erde/Mittelpunkt behauptet hatte?




    "Faselt auf Youtube jemand von "Freier Energie" und jammert darüber, dass der "Mainstream" seine tolle Technik bekämpft, liegt dass daran, dass er versucht, der Menschheit das Perpetumm Mobile zu verkaufen. "


    Und wenn du mit diesem Gefasel mich meinen solltest, so wiederhole ich "Im Aktienmarkt" hab ich geschrieben und nicht von YT-Gefasel.

    Und leider ist es so, dass Startups oft aufgekauft werden und deren Ideen dann in der Versenkung landen. Z.B die deutsche Erfindungen in Sachen des kalten Brüters/Fusion, der politisch gebodigt wurde; Salzreaktoren, wo jetzt China die Spitzenposotion einnimmt und viele andere die man anführen könnte.

    Auch Tesla wurde schlichtwegs weggekauft, nicht wegen mangeldem Wissen, sonderen schlicht wegen mangelder finanzieller Kraft.

  • Eine flache Erde wurde aber nie von der Kirche behauptet. Doch. Dafür gibts etliche Beweise.

    Aha, wo gibts denn diese Beweise? Kolumbus als gläubiger Christ wäre sicher nicht losgesegelt, wenn er ernsthaft Angst gehabt hätte von der Erdscheibe zu fallen. Schließlich wollte er Richtung Westen nach Indien, ein Plan, den man nur fassen kann, wenn man im Jahr 1492 von der Kugelgestalt der Erde überzeugt ist. Es mag immer Leute gegeben haben, die an eine flache Erde geglaubt haben, aber das war nie die vorherrschende Meinung. Heute können die sich vernetzen und fallen darum mehr auf.

    Oder was sonst soll Galileo widerlegen wenn die Kirche nicht die flache Erde/Mittelpunkt behauptet hatte?

    Wie gesagt, das geozentrische Weltbild sah die Erde im Mittelpunkt des Universums als feststehenden Himmelskörper ohne Rotation, um den herum sich Sonne, Mond und Sterne drehen. Galileo hat auch die Erdrotation nachgewiesen, was den Unwillen der Kirche erregt hat und ihn zu der Aussage "Und sie bewegt sich doch" veranlasst hat. Aber von der Kugelgestalt der Erde musste damals kein Kleriker überzeugt werden. Man sollte das geozentrische Weltbild nicht mit dem von der flachen Erde gleichsetzen. Flacherdler sind natürlich auch davon überzeugt, dass die Erde im Mittelpunkt des Universums ist, darum sieht das heute aus, als wäre alles dasselbe. Ideengeschichtlich gibt es da aber einen Unterschied.


    Und wenn du mit diesem Gefasel mich meinen solltest

    Ach Herrje, natürlich meine ich damit nur die Typen, die sowas verbreiten. Ob du dazu gehörst oder daran glaubst, kann ich nicht beurteilen und wollte ich auch nie behaupten.

  • Carbonunit.


    Die Beweise nach denen du fragst, die gibt es.

    Ich beschäftige mich seit etlichen Jahren mit der Kirchengeschichte.

    Möchte aber im Rahmen dieses Forums nicht darauf eingehen, da es sich hier nicht um das geeignete Forum handelt um solche Diskurse hier zu führen. Wir befinden uns noch immer in TPF.


    Darum lasse ich diese Frage bewusst unbeantwortet und ist nicht als ein Ausweichen auf einen Diskurs zu werten.


    Mit freundlichen Grüssen, Adrian

  • Carbonunit.


    Ich weiss von einer "Firma" die "schürfen" mit enormen Energieverbrauch elektronische (krypto) Coins.


    Mit diesen Coins, deren einzige "Hinterlegung" aus nicht mehr der Allgemeinheit zu Verfügung stehender und demzufolge unwiederbringbarer verbrauchter Energie, und einer beachtlichen Menge Elektroschrott besteht, mit diesen Coins werden nun im Amazonas-Gebiet verbrannte Erde und industriel/landwirtschaflich ausgelaugte Böden/Landflächen in enormen Massen zusammengekauft, den dort zuvor enteigneten und ehemals ansässigen Bauern/Völkern zur Wiederaufforstung zum Sklavenlohn angeboten, nur um sich dann zu rühmen etwas für den Umweltschutz getan zu haben.

    Das ganze rundet sich dann im CO2-Zertifikatenhandel mit ergötzlichen Gewinnen ab.


    Ich frage nur: ist diese Heuchelei noch zu überbieten?


    Oder abschliessend gefragt:

    "Leben wir nicht schon lange im politischen SUPER-GAU?"

  • Z.B. EINER hatte die Glühbirne erfunden und ALLE hatten Licht.

    Vorwiegend auf der Nordhalbkugel, ja. Aber auch Dilemma, weil Teil aktueller Probleme.


    "Problem" ist aber nicht (mehr) die wie auch immer geartete Denkfreiheit, welche zur (Idee) Glühbirne geführt hat, sondern deren zivilisatorischen Massennutzung, welche damit verbunden ist: Ressource, Energie, Müll. Das Zeug kommt ja nicht aus dem luftleeren Raum. Und geht auch nicht in einen solchen über, wenn es nicht mehr funktioniert. Siehe Mikroplastik.


    Einfach mal als wertfreie Feststellung und die Glühbirne als Stellvertreter vieler Dinge. Und genau darin besteht ja das aktuell zivilisatorisch - gesellschaftliche Dilemma!


    Es gibt eben keinerlei Ressource, weder natürlich - Kohle, fruchtbare Böden, unendliche Atmosphäre als Beispiel - noch künstlich - Kunststoffe als Vorprodukte - , die in irgendeiner Form unendlich ist und dennoch verhalten wir uns so. Gibt es nicht! (Wachstum sowie Konsum als Gesellschaftsform im gegenseitigen Wettbewerb. Das ist ja der aktuelle Stand. Nicht wertend, sondern rein nur als Feststellung.)


    Sowohl in den Konzepten (Individualisierung, Eigenverantwortung: Man darf auf einen Baum/ Höhle leben, sollte aber die Eigentumsreche beachten. Anschrift ist noch wichtig. Man darf die 30 Stundenwoche verlangen, muss das dann aber auf Grundnahrungsmittel Kitt umsteigen. Und sich auch damit abfinden. Ja nach Job. Man darf ökologisch leben, sollte die unökologische Seite davon aber unberührt lassen. Das "richtige" Leben im Falschen führen.) wie auch in den Strukturen. (Die allg. Steigerungslogik. Mehr Glühbirnen mit geringerem Verbrauch pro Birne. Was gemeinhin ja technologscher Fortschritt ist. Ist am Ende aber auch eine Steigerung im Verbrauch oder Absatz. Je nach dem, von welcher Seite man es betrachtet.) ;)


    Insofern können wir zwar diversifizieren (offen für Technologie), aber wenn wir das Konzept nicht ändern (z.B. Individualverkehr) ist und bleibt es am Ende nur eine Intensivierung bzw. Steigerung. (Man hat nicht nur Diesel und Benzin, sondern darüber auch noch Elektrofahrzeuge, solche die mit Wasserstoff fahren oder mit Wind betrieben werden - als technologischer Fortschritt.)


    Fazit: Man unterhält oder streitet sich in dem Bereich, ob man nun Technik zulassen sollte oder nicht, ob sich Klima ohne Menschen verändert oder nicht. Konzepte oder Strukturen werden so gut wie nie erwähnt oder diskutiert. Finden auch im politischen nicht statt.


    Zusatz: Flüssigsalzreaktoren sind aber auch kein Perpetuum Mobile. Und allg. gilt: So lange die Atomwirtschaft das Problem der Sicherheit (auch im "Normalbetrieb gibt es Anstiege von Krebserkrankungen. Sofern man Berichten oder Dokus darüber Glauben schenken möchte. Und ein Gau in Zentraleuropa reicht! Ich sag es nur mal.) sowie die Abfallbeseitigung (Auch der Abbau sowie die Lagerung kostet die Gesellschaft Geld. Atomdeal) nicht in den Griff bekommt, braucht man darüber nicht mehr reden. Ich möchte solche anlagen jedenfalls nicht zwanghaft in der Nähe stehen haben. Was auch für die Lagerung gilt. (Es ist ein Gefühl, ja, aber diese belasten oder entlasten und bestimmten damit auch die Stimmung von Menschen.)


    Zusatz 2: Ist der Umstand der flachen Erde nicht eher der Moderne in Bezug auf Vernetzung zu verdanken. (Freeman oder Freedman. Bitte nicht festnageln!) Ob die im Mittelalter nun alle an eine flache Erde geglaubt oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis. Festhalten kann man wohl nur, dass die damalige Macht (Kirche) im Machtzentrum der Erde (Europa) neuer wissenschaftliche Forschung oder Erkenntnis wenig offen gegenüber stand. Und gleich gar nicht solcher, welche den Machtanspruch gefährdet hat oder hätte gefährden können. (Gilt aber wahrscheinlich für viele Bereiche von Machtverhältnissen.)



    Gruß

    2 Mal editiert, zuletzt von qwert ()

  • Oft ist es ein Zeichen, daß einem die Argumente ausgegangen sind, wenn man auszuweichen anfängt. Zeig die Kurven, Artikel, was auch immer, auf die du dich beziehst, anstelle dich in Andeutungen zu verlieren. Dann können wir weiterreden.


    Die Behauptung, daß die Menschheit sich "in der Pubertät" befände und "keine Ahnung" habe, ist von einem Menschen kommend etwas absurd, denn sie fällt auf den zurück, der sie ausspricht. Probier es mal mit der Wissenschaft, sie wird dir gefallen.

    Höre mal auf, mich passiv agressiv zu beleidigen. Den 2. Absatz kannst du dir sonstwo hinstecken.

  • Jungs, bitte !!!


    Ich möchte euch daran erinnern, dass es anfänglich um eine simple "Stellwerkstörung" ging.

    Die Diskussion, die wir nun hier führen ist so was von spannend und ebenso erfreulich, ...

    doch, ...

    wir sind auf TPF.

    Langsam hab ich "Schi$$", dass uns die Admin den Stecker zieht.


    Und das wäre dann doch ein "Super"GAU ....



    Also lasst uns nicht mehr in diesem Jahr streiten, dafür haben wir im Nächsten mehr als genug Zeit. hahahaha ;-)



    Geniesst die Zeit und habt einen schönen und aussichtsreichen Rutsch ins 2015.


    Gehabt Euch wohl, und Gruss Adrian

  • Dann gibts hier zum Abschluß noch was zum Auflockern :)


    Zwei, wie ich finde sehr gute Kabarettisten aus Österreich.


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  • Klimawandel. Hmm.

    Und was gibt es daran zu zweifeln? Bist du Klima-Wissenschaftler, hast du wissenschaftlich belegte Beweise dass es keinen Klimawandel gibt, vor allem den von Menschen Verursachten?

    Aber man muss auch nicht mal selber Wissenschaftler sein um 1+1 zusammenzuzählen.

    Der Mensch kann und hat so ziemlich alles auf der Erde beeinflusst und viele Auswirkungen globalen Ausmaßes verursacht. Muss man sich nur alles vom Menschen erschaffte heute und vor 20.000 Jahren anschauen. Die Erde ist kaum wiederzuerkennen. Und um mal mit den üblen Sachen anzufangen, wer genug atomare Waffen hat um die Erde mehrfach auszulöschen, für den sollte eine Veränderung des Klimas wohl ein kleineres Problem sein. Wir halten also fest, wir können so ziemlich alles verändern, nur ausgerechnet beim Klima sind wir völlig machtlos? Wer's glaubt....

    Dann erinnere ich an die Ozonlöcher über den Polen, globales Ausmaß, definitiv und bewiesen von Menschen verursacht. Und mit entsprechenden Maßnahmen (Verboten von FCKW u.a. Stoffen) wieder rückgängig gemacht. Wir können also wenn wir wollen. Gleiches galt für den sauren Regen.

    Dann das offensichtliche - wer glaubt, dass man fossile Energie innerhalb von 150 Jahren folgenlos in die Atmosphäre blasen kann, für die die Erde ca 300 Millionen Jahre zum einlagern gebraucht hat, der glaubt wohl noch an den Weihnachtsmann... oder an die flache Erde.

    Viele von euch Leugnern haben überhaupt keine Ahnung wo sich das Klima überhaupt abspielt, die sehen nur den blauen Himmel und das Universum und meinen, das geht in unendliche Höhen. Falsch - unser Klima spielt sich je nach Lage (am Äquator, oder an den Polen) vom Boden bis in eine Höhe von 7-17km ab, die sogenannte Troposphäre. Das ist nicht viel, so weit wie von Frankfurt nach Offenbach oder Hanau oder von deinem Kral ins nächste Nachbardorf. Und jetzt überlege man sich wie viel Energie wir Tag für Tag über die ganze Erde verteilt seit 150 Jahren in einer Säule von 0km bis 7-17Km über uns in die Atmosphäre (genauer gesagt in die Troposphäre) blasen. Ein Witz wer glaubt das hat keine Konsequenzen. Über das Gas CO² und seine Auswirkungen ist ja inzwischen so ziemlich alles gesagt und die Auswirkungen sind bis ins kleinste Details erforscht, das können wir uns also schenken. Dazu kommen ja noch andere Gase wie Methan und anderes mit üblen Auswirkungen auf das Klima.

    Und zu guter Letzt sind die Auswirkungen des Klimawandels weltweit mehr als deutlich zu sehen und die Vorhersagen der Wissenschaftler schon seit dem Club of Rome in den 70ern waren leider noch zu schön gerechnet - sie wurden leider regelmässig übertroffen und zwar zum Schlechteren. Dürren, Überflutungen, Wirbelstürme, da kommt immer mehr und immer heftigeres auf uns zu.

    Und bitte erspare uns irgendwelches unwissenschaftlichen Sonnenfleckengeschwurbel oder Verweise auf eine kleine Eiszeit im Mittelalter, das wurde alles schon längst widerlegt.


    Und zum Schluss noch: Lieber glaube ich Wissenschaftlern die sich auch mal irren, als Irren die glauben sie seien Wissenschaftler.

  • Nach meiner Auffassung sollte dieser Thread mal langsam von den Admins geschlossen werden, da er mehr und mehr eskaliert.

    Gerade der Beitrag #36 von Macongo ist in seiner arroganten, agressiven und beleidigenden Art, zumindest für mich, absolut unerträglich.


    Ich denke, wir sollten uns auf das Spiel konzentrieren und hier keine weltanschaulichen Dispute führen.

    Auch ein alter Fuchs schaut gern ein Huhn, selbst wenn er's nicht mehr Reißen kann. ^^

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  • So siehts aus.


    Eines der Probleme ist das Internet. Jeder kann sich hinstellen und irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen Schwachsinn schwafeln, behaupten, daß die Erde flach sei oder daß er ein Perpetuum Mobile erfunden habe. Daß es noch viele andere Themenkreise gibt, in denen mehr als ausreichend Bullshit verzapft und teilweise echter Schaden angerichtet wird, ist offensichtlich, aber wenn ich die hier erwähne, dann kratze ich am Politikverbot dieser Seite an, und das will ich nicht.


    Nehmen wir also mal ein dediziert unpolitisches Thema her. Chemtrails. Manche Spaßvögel sehen ganz normale Kondensstreifen, wie sie physikalisch zwingend schon hinter den ersten hochfliegenden Flugzeugen entstanden sind. Die Frage, wieso die da sind, ist völlig verständlich. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten.


    Man kann die Fachliteratur auspacken. Dann wird man etwas über den Aufbau der Atmosphäre lesen, ihre Temperaturschichtung, die Effekte von Wasserdampf in ihr. Weiter wird es gehen mit Motortechnik, den Abgasen und ihren Bestandteilen. Wenn man dann noch ein wenig über die Organisation des Luftverkehrs und Flugsicherung gelesen hat, dann fallen die Puzzlesteine langsam zu einem Bild zusammen und man versteht nicht nur das Entstehen, sondern auch die Anordnung der Streifen. Wer dann noch weitergehen möchte, kann sich über lokale aerodynamische Effekte an Flugzeugen informieren und wird dann auch erkennen, warum diese spiralförmigen Spuren an den Propellern und anderen Strukturteilen entstehen müssen.


    Und das ist der einzige sinnvolle Weg, etwas zu erforschen und verstehen zu lernen.


    Der andere, völlig falsche Weg ist der, sich einfach etwas zusammenzufabulieren. Barium, Gedankenkontrolle und anderer Humbug erklären so etwas objektiv nicht, aber wenn man sich in seiner ganzen Ahnungslosigkeit auf Youtube stellt und das in die Welt posaunt, findet man immer wieder welche, die anbeißen und einem das glauben. Daß solche Behauptungen keiner Kontrolle standhalten und beim näheren Hinsehen in sich zusammenfallen, ficht die Gefolgschaft nicht an. Es scheint psychologisch sehr schwer zu sein, solche Überzeugungen zu verwerfen und zu den Fakten zurückzufinden.


    Aber dagegen hilft eine ganz einfache Methode. Etwas Skepsis gegenüber einfachen Lösungen und Nachbohren. Wenn jemand etwas behauptet, ohne es in auch nur der geringsten Form belegen zu können, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß er Unsinn redet. Viele von diesen Herrschaften haben das Ausweichen bei solchen Nachfragen beinahe schon zur Kunst entwickelt. Und die meisten von denen leiden an massiver Selbstüberschätzung.


    Am Beispiel der weiter oben erwähnten "freien Energie", deren Erfinder von irgendwem "niedergehalten werden": wenn man so ein Gerät erfunden hätte, dann würde ein vernünftiger Mensch sich damit nicht auf Youtube wichtigmachen. Der würde sich eine große Halle mieten, so viele von den Geräten wie möglich da reinstellen, ein Gewerbe anmelden, einen Stromeinspeisevertrag mit dem lokalen Netzanbieter holen, und ganz still und leise die hereinfliegenden Banknoten zählen. Das Merit-Order-System dürfte ein Begriff sein - wenn man ein Kraftwerk mit Energiekosten 0 betreiben könnte, wäre das eine Goldmine.


    Hütet euch vor Scharlatanen und fragt euch, warum die euch ihre Märchen erzählen.

  • Gerade der Beitrag #36 von Macongo ist in seiner arroganten, agressiven und beleidigenden Art, zumindest für mich, absolut unerträglich.

    In einigen Punkten sicherlich grenzwertig (Arroganz), aber ansonsten ist der Thread jetzt nicht übermäßig aggressiv. Als Thread kann man das Dingens her schon beobachtend laufen lassen. Zur Not kann man ermahnen man bestimmte Dinge dann auch löschen. Ist zuweilen halt auch ein "emotional" aufgeladenes Thema.


    Zum Thema Klimawandel bzw. CO² vielleicht allg.: Klimawandel gab es halt schon immer. Es ist ein bisschen Hybris, diesen aufhalten bzw. ändern zu wollen. Machen wir ohnehin aktuell im großen Stil, mit eher mäßigem Erfolg. Zumal die Konzentration auf CO², wie bereits geschrieben, auch ein wenig am Thema vorbei geht. Ist vielleicht nicht immer gleich ein Leugnen, wenn man das so sagt.


    Das weitaus größere Problem sehe ich da wirklich im Erschöpfen/ Raubbau aller natürlichen Ressourcen. Man muss auf einem kohlenstoffbasierten Planeten nicht Kohlenstoff besteuern, um irgendwie zweifelhaft eine Marktordnung zu ändern. Das kann man auch so machen, zumal die Problemfelder ja weitgehend bekannt sind.

    Gruß

  • Der andere, völlig falsche Weg ist der, sich einfach etwas zusammenzufabulieren. Barium, Gedankenkontrolle und anderer Humbug erklären so etwas objektiv nicht, aber wenn man sich in seiner ganzen Ahnungslosigkeit auf Youtube stellt und das in die Welt posaunt, findet man immer wieder welche, die anbeißen und einem das glauben. Daß solche Behauptungen keiner Kontrolle standhalten und beim näheren Hinsehen in sich zusammenfallen, ficht die Gefolgschaft nicht an. Es scheint psychologisch sehr schwer zu sein, solche Überzeugungen zu verwerfen und zu den Fakten zurückzufinden.

    Naja, Chemtrails sind halt schon, nee. ;)


    Esoterik. Ist halt irgendwie alles Energie und irgendwie ist alles mit allem verbunden. 8)


    Gruß