DH-106s Mods mit Flügeln dran

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  • Das müßte Gas für die Lampen sein. Das Klo wird einfach über ein Fallrohr auf die Schienen geleert, frisches Wasser kann, wenn es es gab, irgendwo oberhalb des Waschbeckens lagern und mit Schwerkraft zum Wasserhahn fließen. Ohne elektrischen Strom ist das einfacher als es mit Preßluft oder so zu pumpen.


    Für genaue technische Details brauchen wir aber wohl Licaon , sie ist hier die Autorität bei diesen Themen.

  • Würde mich sehr Interessieren....

    dann warten wir auf die Autorität .... ;)


    na dann schöne Grüße aus Wien Licaon

    LG Willi


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  • Ich glasube auch dass da Gas in dem Behälter war. Aber wie haben die das damals da eingefüllt?


    An den Lampen der Formsignale hängen ja Gasflaschen, die den heutigen Gasflaschen durchaus ähnlich sehen. Wenn diese Gasflaschen schon damals Teil der Bahninfrastruktur waren, hätte man die ja auch in die Waggons packen können für die Heizung. Mache ich heute bei meinem Wohnmobil auch noch so. Ich habe aber auch eine Gastankflasche. Um die aufzufüllen muss ich an die Gastankstelle. Da müsste so eine Gaszapfanlage Teil der Betriebswerke gewesen sein, um die Gastanks der Waggons zu befüllen.

  • Ich werfe mal Druckluft in den Raum. Da kein Bremserhäuschen o.ä. zu sehen ist gehe ich von einer zentral gesteuerten (d.h. vom Lokführer betätigten) Druckluftbremsanlage (a la Westinghouse?) aus. Diese wiederum benötigt Vorratsbehälter, welche noch heute in Form von Druckluftkesseln bei den jeweiligen Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Befüllt wurden und werden diese jeweils über Schlauchleitungen/-kupplungen durch einen Kompressor am/im Triebfahrzeug.

  • Ich würde auch auf Druckluftkessel tippen. Mit ein bisschen scrollen findet man hier

    https://merziener-privatbahn-a…ultativwagen-von.html?m=1


    Die Unterseite eine pr. Fakultativwagens. Zu sehen ein grosser und ein kleiner Behälter. Nach meinem Dafürhalten ist der kleine der Gasbehälter und der große der Druckluftkessel.

  • okay, gehen wir mal von aus das es ein Druckluftkessel ist, dann müsste aber DH-106 noch Druckluftschläuche bei den Kupplungen dazu Modden.... oder ?

    Kein Ahnung ob es Dampfkessel sein könnten, das von der Dampflok an gespeist wurden, vielleicht für Heizung und das Kondenswasser für WC verwendet oder dergleichen.... IDEE !?


    Ist reine Spekulation, da es vor meiner zeit war...

    LG Willi


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  • Das sind definitiv Druckluftkessel, habe mich ein wenig schlau gemacht.

    Zu dieser Zeit hatten sie durchlaufende Druckluftkessel...

    Auch waren kleine Gaskesseln verbaut, je nach Klasse..


    wie schon der Link zeigt sind bei den Kupplungen Schläuche versehen

    Kupplungen

    LG Willi


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  • Möglich wäre auch, daß diese Schläuche mit der Dampfheizung zu tun hatten. Auf den Zeichnungen, die ich hier liegen habe, wird sorgfältig zwischen Fahrzeugen ohne und mit Bremse unterschieden. Diejenigen mit Bremse haben aber offensichtlich keine zentrale Druckluftbremse, sondern ein kurbelbetriebenes Gestänge, das von einer der Wagenplattformen bedient zu werden scheint. Eine Heizung ist in diesen Wagen ansonsten nicht aufgezeichnet, nur die (noch kommenden) Modelle der 4. Klasse hatten einen Kanonenofen in der Mitte des Aufbaus stehen, also könnte ich mir auch diese Erklärung vorstellen.


    Wozu kann man Preßluft sonst noch in einem Zug benutzen? Pneumatische Türen hatte der Wagen nicht, irgendwelche Scheiben von Regen oder Schnee freiblasen mußte man auch nicht, es gab keine Vakuumtoilette, die eine Strahlpumpe für den Unterdruck hätte benutzen können. Und für ein lokales elektrisches System, das anstelle von Dampf Preßluft in einen turbinengetriebenen Generator gibt, fehlen auch sämtliche Anhaltspunkte.


    Miniadler, kann es auch sein, daß das auf dem von dir verlinkten Bild der Preßlufttank (groß) und der Bremszylinder (klein) sind? Das Gestänge am kleinen runden Objekt hätte ich für die Ansteuerung der Bremsbacken gehalten.


    Warten wir mal ab, ob wir das erklärt bekommen.

    2 Mal editiert, zuletzt von DH-106 ()

  • .....Diejenigen mit Bremse haben aber offensichtlich keine zentrale Druckluftbremse, sondern ein kurbelbetriebenes Gestänge

    Das war die mechanische Feststellbremse, Quasi Handbremse, wenn der Wagen abgestellt wurde... so habe ich es gelesen.

    LG Willi


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  • hmm....


    LG Willi


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    Der Tank unter dem Wagen war entweder für Petroleum oder Gas für die Wageninnenbeleuchtung, zu der Zeit gab es selten wassergespülte WCs in Zügen, wenn dann eher in den großen CIWL Schlafwagen, aber sicher nicht in irgendwelchen Lokalbahnwagen


    Druckluft braucht keine derart großen Kessel, die waren eher klein und unscheinbar.

  • @P8, das stimmt. Die Zeit schreitet dahin und Dinge, die früher selbstverständlich waren, verschwinden im Nirwana. Zeig einem heutigen Teenager mal ein Wählscheibentelefon und trage ihm nach der ersten Erklärung der Verwendung der Scheibe auf, eine kurze Nummer zu wählen, ohne die Scheibe zu benutzen - die kommen da verläßlich nicht drauf, wie das gehen soll :) Müssen sie aber auch nicht, die Wahrscheinlichkeit ist nahe 0, daß man so etwas heutzutage noch über den Weg läuft.


    Aber hier in TPF2 gibt es noch die alten Sachen. Der preußische Waggon bekommt langsam eine Schicht Farbe nach der nächsten, und langsam kann man auch schon was erkennen:


    "Willkommen in Preußen. Alles verboten."



    Die Ketten am Eingang werden am Bahnsteig geöffnet und sorgfältig am bereithängenden Haken gesichert.



    In der dritten Klasse stehen bequeme, anatomisch korrekt geformte Holzbänke bereit:



    ...in der zweiten Klasse sitzt man etwas bequemer, aber auch da ist nicht alles erlaubt :)



    Manches ist noch zu tun, einige Punkte am Anstrich sind noch zu korrigieren, ein wenig Ruß und Rost muß auch noch über dem Wagen ausgeleert werden. Sobald der Wagen aber funktioniert, gehen die anderen Versionen viel schneller, zum Beispiel die Bänke und manches andere sind ja Normteile.

  • ist ja der Hammer ..... :*

    LG Willi


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  • Hallo

    @P8, das stimmt. Die Zeit schreitet dahin und Dinge, die früher selbstverständlich waren, verschwinden im Nirwana. Zeig einem heutigen Teenager mal ein Wählscheibentelefon und trage ihm nach der ersten Erklärung der Verwendung der Scheibe auf, eine kurze Nummer zu wählen, ohne die Scheibe zu benutzen - die kommen da verläßlich nicht drauf, wie das gehen soll :) Müssen sie aber auch nicht, die Wahrscheinlichkeit ist nahe 0, daß man so etwas heutzutage noch über den Weg läuft.

    Ich vermute, dass du auf das "morsen" der Pulse mit der Hörergabel hinaus willst (im Wikipedia-Artikel zum Impulswahlverfahren "Gabelwahl" genannt). Das ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein Hack. Das wissen wohl nur ältere Post-/Telekom-Mitarbeiter, Funker und interessierte Laien sowie deren Umfeld, das die Erzählungen über die gute alte Zeit "auszuhalten" hat 😁. Allerdings ist das (in Deutschland) mittlerweile tatsächlich im eigentlichen Sinn des Wortes "Schnee von gestern". Die Telekom hat als letzter Telefonanbieter das Pulswahlverfahren nun auch schon vor einigen Jahren deaktiviert, wohl, um ihre Vermittlunbgstechnik von Altlasten zu befreien.

    Aber hier in TPF2 gibt es noch die alten Sachen. Der preußische Waggon bekommt langsam eine Schicht Farbe nach der nächsten, und langsam kann man auch schon was erkennen:

    Manches ist noch zu tun, einige Punkte am Anstrich sind noch zu korrigieren, ein wenig Ruß und Rost muß auch noch über dem Wagen ausgeleert werden.

    Weil das letztens bei einem anderen Preußen (ab dem verlinkten Posting) Thema war, sei gefragt, ob diese Wagen auch mit per glühenden Kohlen beschickten Untersitzbanköfen beheizbar waren und wenn ja, ob diese Türen noch der Textur hinzugefügt würden?


    Tschö, Auge

  • Auge, genau das meinte ich :) eine 1, 2 oder eine 3 konnte man ganz gut so wählen, aber bei höheren Zahlen hat die Methode einen gewissen Überraschungsfaktor mit sich gebracht. Nicht immer hatte man dann den am anderen Ende, den man gerne gehabt hätte. "Hacks" gab es damals mehr als genug, die Kleinganoven unter uns werden sich auch noch daran erinnern, daß man eine leere Telefonkarte Gerüchten zufolge unter Verwendung eines einfachen Teelichts wieder auffrischen konnte.


    Zu den Kohlekästen unter den Sitzen: die Pläne, die ich hier habe, kommen direkt von der preußischen Eisenbahndirektion, Erlaß vom 19. Juni 1896 Ia D4936, und es sind keine dieser kleinen Klappen an den Waggonseiten verzeichnet. Die Wagen der IV. Klasse haben einen gußeisernen Kanonenofen in der Waggonmitte eingebaut, aber bei den anderen habe ich keine Indizien für irgendeine Art der Heizung vorfinden können. Ob das ein in Preußen vermutlich unverzeihlicher Fehler des Zeichners ist oder ob die KPEV sich auf die witterungsgerechte Bekleidungswahl der Passagiere verlassen hat, weiß ich leider nicht.