Hallöchen
nachdem ich ein paar Lets Plays von Steinwallen geguckt habe, kam mir die Lust aufs wirtschaftliche Spielen.
Also ein freies Spiel starten mit der minimalen Mod-Ausstattung, auch damit ich mal sehe, wie sich das Spiel ohne Mods überhaupt anfühlt.
Karte Europäisch, mittelgroß und mittelschwierig. Industrien sollten selten geschlossen werden.
Aber was soll ich sagen, als ich es nach über 100 Jahren Spielzeit endlich geschaffft hatte, die erste Kohle an mein Stahlwerk zu liefern, ist das kurz vorher verschwunden. Dabei hatte ich per Kutsche schon Erz hingeschickt, in der Hoffnung, dass es dann wenigstens stehen bleibt. Ja, ich weiß, ich kann die Industrieschließungen ganz abschalten oder ich muss Mittel und Wege finden, um schneller Geld zu verdienen. Aber wenn ich da eine Reihe von Industrien sehe, die sich perfekt eignen, um eine Produktionskette für Maschinen an einer zweigleisigen Bahnstrecke aufzuziehen, dann reizt mich das viel zu sehr, um noch mehrere Ingame-Jahrzehnte zu warten.
Wie lässt sich im Kutschenzeitalter möglichst schnell Geld verdienen, damit ich zügig an Kapital komme?
Ich habe in diesem Spiel Überland-Postkutschen zwischen den verschiedenen Orten eingerichtet. Das waren erstmal nicht viele Investitionen und es hat etwas Geld generiert. Dann kam bald eine Bahnlinie mit drei Stationen dazu. Die hat auch Geld generiert, war aber bald überlastet. Modernisierungen und Linienverstärkungen haben das Geld für neue Investitionen meistens aufgefressen, es hat ewig gedauert, bis ich eine neue Linie in Betrieb nehmen konnte. Als dann mein Stahlwerk weg war, habe ich die Partie abgebrochen. Beim Schönbau habe ich anscheinend verlernt, wie man das richtig spielt...