Für die geographische Gerechtigkeit sei noch der Horner Kreisel in Hamburg genannt, an dem die A24 endet. Also Mr.Emsland , wir brauchen Vorwegweiser mit blauem Anteil für Kreisverkehre mit Zufahrt zur Autobahn.
Beiträge von Carbonunit
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Wahrscheinlich meinst du das Transport Fever Schild an dem Betonsockel. Das steckt in irgendeiner Asset-Sammlung drin, ich finde es mit dem Suchbegriff "Transport" im Asset-Menue, aber dann zeigt es mir nicht an, wo das hingehört und merken kann ich mir das nicht mehr bei über 1.100 Mods. Wenn ich es irgendwann finde, denke ich vielleicht dran, hier noch reinzuschreiben wo das steckt oder es weiß jemand anderes.
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Welche meinst denn?
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Ich bin da zwei, drei Mal abgefahren, weiß natürlich nicht mehr genau, wie alle Schilder aussehen, aber da gibt es Kreisel an der Autobahnauffahrt. Dass es die gibt, wurde ja hier bezweifelt. Ich wünsche mir Vorwegweiser mit denen ein Kreisverkehr mit Autobahnauffahrt angekündigt werden kann, im Stil der Schilder für Abbiegung rechts oder links zur Autobahn.
Ich weiß auch nicht, wie genau da die Vorschriften sind. Wahrscheinlich müssen die blau sein, wenn es vom Kreisel aus nur zur Autobahn geht. Wenn es noch woanders hin geht, sind sie eben blau und gelb. Dass das geht, sehen wir ja an dem Schild auf meinem ersten Bild.
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Ausfahrt Friedberg an der A8 kurz vor Augsburg.
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Sag mal, Mr.Emsland , ich habe für deine Straßenschilder das letzte Update runtergeladen und kann jetzt Vorwegweiser wie diese an die Autobahn Leipden - Dreszig stellen.
Aber für die Auffahrt am Flughafen fehlt mir das noch in blau für einen Kreisverkehr.
Ist das in Arbeit oder Planung oder habe ich das nur nicht gefunden bisher?
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Mit Firefox auf Win11 könnte ich es runterladen, habs aber abgebrochen, weil ich mir nicht sicher bin, ob mir das für TPF2 überhaupt noch was bringt, wenn ich nur konvertieren kann mit dem Konverter von EAT_1963. Darum auch die allgemeine Frage, ob da irgendwas drin ist, was ich sonst nicht bekommen könnte, wobei ich nordische Signale eher uninteressant finde, neue Fahrzeuge sind aber immer gut.
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Wenaumünde ist fertig.
Das nächste Asset-Städtchen ist fertig, diesmal gelegen gegenüber der Einmündung der Wenau in den Rhain und neben der Mündung des Mein. Hier von Norden gesehen.
Von Südosten gesehen. Die drei Brücken am unteren Bildrand...
...tragen, von links nach rechts, die Güterstrecke am Mein, die Güterstrecke am Rhain und die Personenstrecke am Rhain.
Von Süden gesehen.
In Wenaumünde endet die eingleisige Arft-Bahn und es zweigt die Güterstrecke ins Meintal ab, auf der hauptsächlich Kohle transportiert wird.
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Wenn sich die einzelnen Steine waagerecht statt senkrecht etwas in die Länge ziehen würden, wäre das schon ok. Ich habe den Wert mal auf 1 / 8 geändert und werde das ausprobieren. Wenn die Wand nicht zu steil ist, dann passt es ja, ist also durchaus eine Möglichkeit.
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Mit detailsize = 1 / 9 sieht es so aus:
Das gefällt mir ganz gut, etwa so hatte ich mir das vorgestellt.
Update:
Je steiler die Wand, um so mehr ziehen sich die Steine senkrecht in die Länge. das sieht dann so aus:
Unten deine Natursteinmauer als Asset. So sollte die Textur aussehen.
Noch eine Frage zum Code: Wenn ich detailsize = 1 / x ausrechne, dann kommt bei größerem x immer ein kleinerer Wert raus, hier wird aber das Element der Textur größer. Wird davon nochmal der Kehrwert genommen oder ist das doch nicht als Berechnung zu verstehen? Was bedeutet dann die 1? Was würde passieren, wenn da 2 / 9 steht?
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Hm, es geht in die richtige Richtung, aber die einzelnen Steine sind etwas klein. Kann man die größer machen? Der Wiederholeffekt bleibt wohl bei größeren Flächen nicht aus.
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Ja, probier das bitte mal aus. Wenn es in aufgemaltem Zustand etwas weniger plastisch wirkt, ist das auch ok, die Steine würden ja beim Bau möglichst tief in den Hang eingelassen, um den zu stabilisieren. Gedacht ist das für steile Dämme ab 45 Grad.
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Hallo Ingo-1111
eine Textur-Idee habe ich noch, siehe Bild:
Dieser Feldsteine als Befestigung des Bahndamms habe ich aus deiner Natursteinmauer zusammengesetzt. Das geht natürlich, wäre aber deutlich einfacher, wenn man sowas aufmalen könnte. Geht das eventuell, vielleicht als Update in einem Texturpaket?
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Militärmuseum Wenauwörth Teil 3
Mit Strahl- und Raketenflugzeugen, wie der Messerschmitt Me 163 "Kraftei"...
...nähern wir uns der Endphase des Krieges. Die Me 163 war als Abfangjäger zum Objektschutz gedacht. Mit kurzer Reichweite, aber hoher Steigleistung sollte sie die hochfliegenden Bomber schnell erreichen und abschießen können. Hin und wieder wurden mit der Me 163 1.000 km/h erreicht, schneller war damals nichts bemanntes in der Luft, aber für den Piloten war das ein Ritt auf der Kanonenkugel. Der Zwei-Komponenten- Kraftstoff, bestehend aus T- und C-Stoff, war höchst explosiv, beim Betanken durften beide Stoffe nicht zusammen kommen. Gestartet ist die Me 163 mit einem Startwägelchen, das aus ein paar Metern Höhe abgeworfen wurde, gelandet wurde im Gleitflug, weil der Sprit verbraucht war, auf einer Kufe. Durchstarten ging also auch nicht mehr, die Landung musste klappen.
Der Heinkel He 162 "Volksjäger" (rechts)...
...wurde im Jahr 1944 in Auftrag gegeben und nur 69 Tage nach Projektierung war der erste Prototyp fertig. Der Luftwaffe gingen damals ab etwa 1943 die erfahrenen Piloten und der Treibstoff mehr und mehr aus. Dieser Volksjäger sollte einfach zu fliegen sein, was aber, bedingt durch die Anordnung des einzigen Triebwerks oben auf dem Rumpf, nicht unbedingt der Fall war. Trotzdem waren die wenigen He 162 den alliierten Jägern überlegen, doch Materialschwächen und manche Fehler der eiligen Konstruktion setzten dem Flugzeug mehr zu, als der Feind.
Die Heinkel He 176 (links) war das erste funktionsfähige Flugzeug der Welt mit einem regelbaren Flüssigkeitsraketenantrieb. Der Erstflug erfolgte bereits im Juni 1939 und es gab nur einen Prototyp, der 1943 bei einem Bombenangriff zerstört wurde. Dieses Modell spielte also nie eine Rolle im Krieg.
Anders als die Messerschmmitt Me 262 "Schwalbe" (links)...
...der weltweit erste eingesetzte Düsenjäger. Die Me 262 war als Abfangjäger konzipiert, der "Größte Feldherr aller Zeiten" (GröFaZ) Hitler, bestand aber darauf, sie als "Blitzbomber" einzusetzen, wofür dem Piloten schon die Bodensicht durch den recht breiten Rumpf gefehlt hätte. Auch für enge Kurvenkämpfe mit anderen Jägern war die Me 262 nicht wendig genug, aber zum schnellen Angriff auf Bomber wäre sie gut geeignet gewesen. Doch gegen die alliierten Bomberströme der Jahre 1944 und 45 konnten auch die 800 an die Luftwaffe ausglieferten Me 262 nur wenig ausrichten. Oft fehlte es an Treibstoff und ausgebildeten Piloten. Bei der Herstellung der Me 262 in improvisierten Fabriken irgendwo in den Wäldern oder in Stollen wurden oft auch KZ-Häftlinge eingesetzt.
Die Focke-Wulf Ta 183...
...wobei "Ta" für Kurt Tank steht, Konstrukteur bei Focke Wulf, der auch die FW 190 entworfen hatte. Die Ta 183 gab es nur als Entwurf auf dem Papier, noch vor der Fertigstellung des ersten Prototypen wurde das Bremer Werk von den Briten besetzt.
Dieses Bild...
...zeigt alle "Wunderwaffen" aus der Endphase des Krieges.
Zunächst die Arado Ar 234...
...der weltweit erste Strahlbomber. Eingesetzt ab 1944, aber auf Grund der fehlenden Piloten und fehlenden Sprits nicht häufig und ohne große Wirkung.
Wirkungsvoller war da schon die Fieseler Fi 103...
...auch "Vergeltungswaffe 1" (V1) genannt. Dies war der weltweit erste Marschflugkörper. Die unbemannte Fi 103 brachte ihre Sprengladung von 850kg mit einer Marschgeschwindigeit von 576 km/h über eine Reichweite bis zu 286km ins Ziel. Ziele waren London und der Hafen von Antwerpen. Mutige RAF-Piloten brachten durch Anstupsen mit den Tragflächen ihrer Spitfires die Fi 103 oft noch vor dem Ziel zum Absturz in die offene See oder auf freies Feld. Die Fi 103 wurde von einem Dampfkatapult gestartet, weil das Staustrahltriebwerk erst laufen konnte, wenn von vorn Luft einströmte. Manche Fi 103 wurden auch von He 111 Bombern aus gestartet.
Nur einmal war die Fi 103 bemannt, oder besser befraut. Die Pilotin Hanna Reitsch unternahm damit Testflüge. Das war das "Reichenberg-Gerät", eine Kamikaze-Version der Fi 103, zu deren Einsatz es aber nach zahlreichen Abstürzen noch während der Erprobung nie kam. Man kann den Nazis viel vorwerfen in diesem Krieg, aber befohlene Selbstmordeinsätze, wie die der Japaner gegen US-Schiffe, gab es meines Wissens nach nur wenige.
Das Aggregat 4 oder auch Vergeltungswaffe 2 (V2) (Mitte)...
...war die erste ballistische Rakete weltweit. Schon Anfang Oktober 1942 kratzte eine A4 mit ca. 100km erreichter Höhe an der Grenze des Weltraums. Deren Chefentwickler, Wernher von Braun, sollte später in Diensten der NASA mit ähnlicher Technologie Menschen auf den Mond bringen. Gegen Einschläge der V2 in London oder Antwerpen gab es damals keine Vorwarnung und keine Gegenwehr. Einzige Möglichkeit war die Zerstörung der Abschussbasen und Herstellungswerke. Letztere kamen darum in Bergwerksstollen oder extra angelegte unterirdische Höhlen, wie "Mittelbau Dora" bei Nordhausen. Beim Bau der ca 3200 abgefeuerten A4 starben mehr Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, als es Opfer in den Zielgebieten gab.
Als Abfangjäger zum Objektschutz war der Raketenjäger Bachem Natter...
...vorgesehen, senkrecht gestartet, sollte der seine bis zu 24 kleinen Raketen in der Nase auf die Bomber abfeuern, dann stieg der Pilot aus und Pilot und Rumpf kamen an Fallschirmen zurück zum Boden. Aus Mangel an Rohstoffen waren Flügel und Leitwerk aus Holz und konnten leicht ersetzt werden. Das war zumindest der Plan, aber zum echten Einsatz einer Natter kam es nie. Am 1. März 1945 kam beim ersten bemannten senkrechten Raketenstart der Testpilot ums Leben. Dies und das Vordringen der Alliierten vereitelten den Einsatz.
Der Konstrukteur der Natter, Erich Bachem, sollte sich aber nach dem Krieg noch in der Camping-Szene einen Namen machen. Zusammen mit Erwin Hymer entwarf er den bekannten Eriba-Hymer Wohnwagen, wobei Eriba für ERIch BAchem steht.
Das letzte Bild...
...bringt uns aufs, bzw. unter Wasser mit diesem U-Boot vom Typ VIIC. Solche U-Boote waren von 1940 bis 1944 im Atlantik eingesetzt, um alliierte Geleitzüge anzugreifen und so den Nachschub der Briten an amerikanischem Kriegsgerät zu unterbinden. Das war irgendwann ein Wettlauf: Versenken die Deutschen mehr Schiffsraum, als die Alliierten nachproduzieren können? Dieser Punkt wurde bald schon nicht mehr erreicht, auch weil die Alliierten den deutschen Funkcode knacken konnten. So wussten sie meistens genau, wo die U-Boote waren und konnten die Konvois umleiten. Im Verlauf des Krieges kamen drei von vier deutschen U-Boot Besatzungen nicht mehr nach Hause.
Ich bin mal wieder geplättet von den Möglichkeiten dieses Spiels, hier, wie so oft, erweitert durch kreative Modder, darunter DH-106 als Luftfahrt-Experte. Man darf das alles für Verherrlichung des Militärs und des Krieges halten, ich sehe es als Möglichkeit, um Geschichte darzustellen.
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Militärmuseum Wenauwörth Teil 2
Mit dem zweiten Weltkrieg begeben wir uns in den finstersten Teil der Geschichte, in dem ich mich aber auch so einigermaßen auskenne. Gefühlt habe ich jede Doku zu dem Thema mindestens einmal gesehen und Sönke Neitzel als Militärhistoriker könnte mir auch das Telefonbuch von Potsdam vorlesen und ich würde ebenso gebannt lauschen, wie bei Ralf Raths.
Bedingt durch das Übergewicht an Assets aus dem Dritten Reich wird das recht Nazi-lastig, aber ich bin mir durchaus bewusst, dass ein Sieg von Hitler-Deutschland uns allen damals nicht gut bekommen wäre.
In diesem Kontext eines nachgebauten Museums wären vielleicht sogar gewisse, heute verfassungsfeindliche Hoheitszeichen möglich, aber es ist schon in Ordnung, dass dieser Kreis am Heckleitwerk leer bleibt. In TPF1 kann ich mich noch an eine BR52 Kriegslok erinnern mit einem Herz im Kreis, den der Adler gehalten hat. Doch ganz sicher würden manche in diesem Spiel sonst wohin abbiegen, wenn diese Symbole zu sehen wären.
Die Abteilung Landkrieg ist mit diesen sechs Fahrzeugen gezeigt.
Ganz links ein Studebaker-LKW aus den USA. Diese Lastwagen wurden zu Tausenden auch an die Alliierten, vor allem Briten und Sowjets, geliefert. Viele der sowjetischen Katjuscha "Stalinorgel" Raketenwerfer standen auf solchen LKW. Noch heute verschweigt man das gerne in Russland. Sowjetische Filmdokumente aus dieser Zeit zeigen auch kaum solche Fahrzeuge.
Daneben ein Opel Blitz Dreitonner, das Arbeitstier der Deutschen Wehrmacht.
Als drittes Gefährt ein Kübelwagen, gebaut unter anderem in der "Stadt des KdF-Wagens". Heute kennen wir diesen Ort als Wolfsburg und den zivilen Nachfolger des Kübelwagens als VW Käfer.
Der Panzer daneben wird im Spiel als "Panzer P38T" bezeichnet mit der Bemerkung "Leichter deutscher Panzer". Dazu konnte ich nichts weiter finden, aber es wird eines der Panzermodelle sein, die vor allem zu Beginn des Krieges noch erfolgreich im Einsatz waren, spätestens bis sich deren Kanonen gegen den russischen T34 als "Heeresanklopfgerät" erwiesen haben.
Update zum Panzer 38t: Der stammmt aus tschechischer Produktion der Skoda-Werke. Mit der Annektion der Tschechoslowakei kamen diese Panzer und die Skoda-Werke in den Besitz des Deutschen Reichs.
Daneben der Panzer IV, bis etwa 1943 das Rückgrat der deutschen Panzertruppe und ab diesem Zeitpunkt den meisten alliierten Panzern unterlegen.
Ganz rechts das Sonderkfz 251, ein offenes Halbkettenfahrzeug, eingesetzt zum Transport von Truppen und zum Ziehen von Geschützen der Artillerie.
Mit der Junkers Ju 52 "Tante Ju" kommen wir zur umfangreichen Abteilung Luftwaffe.
Als Passagierflugzeug Anfang der 1930er Jahre entworfen, bewährte sich die zuverlässige Ju 52 sehr gut. Bei der Luftwaffe wurde sie als Transportmaschine an allen Fronten eingesetzt, im Spanischen Bürgerkrieg auch als Bomber.
In der Mitte eine Transportmaschine im Anstrich des Afrika-Korps, das von 1941 bis 1943 die Italiener aus ihrem afrikanischen Abenteuer raushauen und den Briten den Suez-Kanal wegnehmen sollte.
Rechts daneben eine Maschine für Verwundetentransporte. Viele der in Stalingrad eingeschlossenen Soldaten verdankten solchen Maschinen und ihren Besatzungen ihre Rettung. Dennoch hat die von Luftwaffenchef Göring großspurig versprochene Versorgung der VI. Armee aus der Luft nie auch nur ausreichend funktioniert.
Die Maschine ganz links mit dem Ring unter dem Rumpf...
...konnte mit eben diesem Ring ein Magnetfeld im Flug erzeugen und damit Seeminen mit Magnetzünder zur Explosion bringen.
Drei zweimotorige deutsche Maschinen.
Von links nach rechts: Heinkel He 177 "Greif", Messerschmitt Me 110 und Heinkel He 111.
Die He 111...
...war einer der am häufigsten gebauten deutschen Bomber. Erstmals eingesetzt von der "Legion Condor" im Spanischen Bürgerkrieg, waren die Maschinen bis Kriegsende im Einsatz, später natürlich zunehmend veraltet. So gab es dann seltsame Konstruktionen, wie die fünfmotorige He 111 Z, zusammengesetzt aus zwei He 111 Rümpfen mit einem fünften Motor in der Mitte und gedacht zum Schleppen großer Lastensegler. Oder die "Misteln". Das waren Bomber mit einem aufgesetzten Jagdflugzeug. Das Ganze wurde vom Jagdflugzeug aus gesteuert, der Bomber war mit Sprengstoff beladen und wurde vor dem Ziel vom Huckepack-Jäger getrennt und hat sich unbemannt ins Ziel gestürzt. Solche Einsätze wurden aber erst gegen Ende des Krieges geflogen, unter anderem gegen die Brücke von Remagen.
Die Messerschmitt Me 110...
...war als Zerstörer konzipiert. Mit vier 20mm Kanonen im Bug hatte das Ding sicher auch eine hohe Feuerkraft, war aber gegen alliierte Jäger viel zu unbeweglich. Rudolf Hess, der Stellvertreter des "Führers", hat mit einer Me 110 seinen Flug nach Schottland im Mai 1941 unternommen, wo er wohl einen Separatfrieden aushandeln wollte, was ihm aber lebenslange Festungshaft im Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau eingebracht hat und von deutscher Seite den Vorwurf, verrückt geworden zu sein.
Die He 177 "Greif"...
...war als schwerer Bomber gedacht und hatte vier Motoren, je zwei in einer Gondel und auf einen Propeller wirkend.
Die Junkers Ju 88 (links)…
..war, wie die He 111, Hauptstütze der deutschen Bomberflotte. Die deutsche Luftwaffe setzte mit Flugzeugen wie der He 111 und Ju 88 mehr auf taktische Bomber zur Unterstützung der am Boden kämpfenden Truppe. Das konnten diese Maschinen auch recht gut. Aber die alliierten Bombenangriffe mit großen, viermotorigen Maschinen wie den britischen Lancaster oder den amerikanischen B17 haben gezeigt, dass es den Deutschen an strategischen Bombern gefehlt hat, die im feindlichen Hinterland ganze Städte in Trümmerwüsten verwandeln konnten. Natürlich haben auch deutsche Bombenangriffe auf London, Warschau oder Rotterdam dort Opfer gefordert und Schäden verursacht, aber die Alliierten haben im Luftkrieg auf Deutschland etwa zwei Millionen Tonnen Bomben abgeworfen. Ich habe noch keine entsprechende Zahl für Bomben gefunden, die von der deutschen Luftwaffe abgeworfen wurden, aber diese Zahl dürfte geringer sein, einmal durch kleinere Flugzeuge, weniger Flugzeuge und eine kürzere Zeit, in der die Luftwaffe überhaupt weiter entfernte Städte angreifen konnte. Nein, es geht mir hier nicht um eine Aufrechnung von Opfern. Der Krieg ging von Deutschland aus und er kam mit voller Wucht nach Deutschland zurück.
Rechts im Bild ein Lastensegler zum Transport von Truppen und Material.
Die Messerschmitt Me Bf 109...
...wobei Bf für Bayrische Flugzeugwerke steht, der Vorgängerbetrieb der Messerschmitt AG in Augsburg. Dies war das erfolgreichste deutsche Jagdflugzeug, gebaut bis zum Ende des Krieges in vielen Varianten. Im ersten Teil hatten wir schon das Thema mit dem Zielen und Schießen mit dem MG durch den rotierenden Propeller. Bei einigen Varianten der Me 109 war der Lauf des MG gleichzeitig die Antriebswelle des Propellers, die Geschosse kamen also aus der Nabe des Propellers. Von der Me 109 gab es noch nach dem Krieg tschechische und spanische Lizenznachbauten. Auch die Luftwaffe des 1948 gerade neu gegründeten Staates Israel hatte Me 109 aus tschechischer Lizenzfertigung gekauft. In der Luftschlacht um England im Sommer 1940 spielte die Me 109 auf deutscher Seite die Hauptrolle. Einige Historiker sagen, dass es die Luftwaffe mit weiteren Angriffen auf Flugplätze der Royal Air Force (RAF) vielleicht bis Herbst 1940 geschafft hätte, diese zu besiegen. Aber dann haben sich Hitler und Göring durch britische Luftangriffe auf Berlin so provozieren lassen, dass sie von der RAF abgelassen haben und den Befehl zur Bombardierung britischer Städte gegeben haben. Das führte spätestens ab Frühjahr 1942 zu verstärkten Luftangriffen der Briten auf deutsche Städte, beginnend im März 1942 mit meiner Vaterstadt Lübeck.
Die Focke Wulf FW 190...
...wurde ab 1941 zweiter Standardjäger der Luftwaffe mit 19.500 Exemplaren bis zum Kriegsende.
Die Junkers Ju 87 "Stuka"...
...sollte im Sturzflug Bomben bis 500kg möglichst präzise ins Ziel bringen. Sturzflug war damals dazu noch das Mittel der Wahl für frei fallende Bomben. Zur Demoralisierung am Boden hatte die Ju87 vom Fahrtwind angetriebene Sirenen, die einen durchdringenden Heulton erzeugten, sogenannte "Jericho Trompeten" Auf dem Weg zum Einsatz oder wieder nach Hause musste man aber gut auf den recht langsamen Vogel aufpassen. Mit nicht einmal 400km/h konnte die Ju 87 keinem üblichen Jäger davon fliegen. Heute ist, soweit ich weiß, keine Ju 87 mehr erhalten.
Die Fieseler Fi 156 "Storch"...
… war Kurier- und Aufklärungsflugzeug mit der Fähigkeit, auch auf kurzen Pisten zu starten und zu landen.
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Millitärmuseum Wenauwörth Teil 1
Jetzt wird es militant, wir besuchen das militärhistorische Museum von Wenauwörth, in unmittelbarer Nachbarschaft der dortigen Kaserne gelegen, die hier auch noch nicht gezeigt wurde.
Dank einiger Modder gibt es so manche Ausstellungsstücke, die kein echtes Museum zeigen kann oder die nur in alliierten Museen zu sehen sind.
Chronologisch geht es los mit dem ersten Weltkrieg und da mit einer kleinen Artilleriestellung.
Das sind 21cm-Geschütze von Krupp, Kaliber im ersten Weltkrieg gingen etwa bis 40 cm für landgestützte Artillerie, im 2. Weltkrieg gab es den "Schweren Gustav", der 80cm Granaten mit dem Gewicht eines LKW verschossen hat. In einem Beitrag zum Noseltal habe ich mich darüber etwas weiter ausgelassen.
Der Erste Weltrieg war sicher nicht der erste Krieg, in dem Artillerie mit Sprenggranaten zum Einsatz kam. Aber hier gab es das in großem Umfang. Angriffe wurden durch stundenlanges Trommelfeuer der Artillerie vorbereitet. Wer das auf der anderen Seite überlebte, ist oft darüber verrückt geworden. Kriegszitterer, also Männer, die, äußerlich unversehrt, nach solchem Trommelfeuer nicht mehr aufhören konnten zu zittern, gab es auf allen Seiten. Heute wird man das Posttraumatische Belastungsstörung nennen.
Zwei typische LKW...
...wie sie sicher zu tausenden Material und Truppen im Ersten Weltkrieg an allen Fronten transportiert haben.
Daneben zwei Exemplare…
...des ersten deutschen Panzers A7V. Entwickelt wurde dieser sogenannte "Sturmpanzerwagen" erst nach dem Erscheinen der britischen Tanks "Mark 1" 1916 an der Front in Frankreich, wobei Tank damals eine Tarnbezeichnung der Briten für das neue, hochgeheime Gerät war, die sich allgemein als Begriff für Panzer bis heute gehalten hat. Auf Grund von Materialmangel und fehlenden Fertigungskapazitäten wurden nur 20 A7V überhaupt hergestellt und ausgeliefert, die darum auch keinen nennenswerten Effekt auf den Krieg hatten. Im Deutschen Panzermuseum Munster kann man eine Rekonstruktion eines A7V sehen. Ralf Raths, der Direktor dieses Museums, ist im Übrigen ein Ereignis auf Youtube, der Mann könnte mir das Telefonbuch von Munster vorlesen und ich würde gebannt lauschen.
Bei den Flugzeugen des Ersten Weltkriegs bin ich insgesamt etwas schwach auf der Brust, aber das Flugzeug rechts...
...ist eine Etrich bzw. Rumpler Taube, im Krieg vor allem als Aufklärer eingesetzt, was auch die erste Aufgabe der Flieger im Krieg war. Erste Bomben mit einem Gewicht von vielleicht 10 oder 20kg hat noch der Beobachter von Hand abgeworfen. Doch das änderte sich bald. Auch die noch im Krieg des 19. Jahrhunderts steckenden Militärs erkannten bald die Möglichkeiten der Fliegerei.
So gab es aus deutscher Produktion den Gotha-Bomber....
…aus den selben Werken in Gotha, die auch Eisenbahnfahrzeuge herstellen konnten. Bombenangriffe der Deutschen auf England erfolgten oft noch durch Zeppeline, aber die riesigen Luftschiffe, mangels Helium auf deutscher Seite gefüllt mit hochreaktivem Wasserstoff, waren bald leichte Beute der Jagdflugzeuge.
Drei weitere Jagdflugzeuge der deutschen Luftwaffe.
Meist waren das Maschinen von Fokker, aber auch AEG und Siemens sind als Produzenten von Flugzeugen damals aufgetreten.
Der Eindecker im Vordergrund...
...zeigt die typische Anordnung der Maschinengewehre oberhalb des Motors. Je näher an der Längsachse des Flugzeugs, umso besser ließ sich damit zielen. Nur musste man so durch den rotierenden Propeller schießen.
Zuerst gab es Abweiser aus Blech an den Propellerblättern, aber die abprallenden Kugeln konnten leicht den Piloten oder das eigene Flugzeug treffen. Erst als eine Synchronisation zwischen Motor und MG erfunden wurde, die den Feuerstoß unterbrach, wenn ein Propellerblatt vor der Mündung war, konnte sich diese Anordnung erfolgreich durchsetzen.
Der rote Fokker Dreidecker des Manfred von Richthofen (Mitte) darf hier natürlich nicht fehlen.
Von Richthofen war mit 80 Luftsiegen der erfolgreichste deutsche Jagdflieger. Am 21. April 1918 wurde er von britischen MG-Schützen am Boden getroffen, musste notlanden und starb kurz darauf. Die Briten haben ihn einen Tag später mit militärischen Ehren in Frankreich beigesetzt. Richthofens Nach-Nachfolger als Führer seines Jagdgeschwaders wurde noch 1918 ein gewisser Hermann Göring.
Dieser Name bringt uns zum nächsten Krieg, gerade einmal 21 Jahre später und im nächsten Teil an Hand von weiteren Ausstellungsstücken abgehandelt.
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Ideal wäre, wenn es mir gelingt solche Videos zu machen, die den Leuten gefallen und bei deren Erstellung ich auch noch Spaß habe. Manches kann man schon im Video besser zeigen, als nur im Bild.
Mitfahrten finde ich eines der besten Features in dem Spiel und das kommt mir bei vielen der Videos etwas zu kurz. Ich sehe in meiner eigenen kleinen Welt die Baufehler am besten bei Mitfahrten, also ist das schon mal ein Indiz, dass dabei auch andere viel mehr zu sehen kriegen. Dann habe ich durch viergleisige Strecken mit getrenntem Güter- und Personenverkehr dafür gesorgt, dass irgendwo immer ein Zug zu sehen sein sollte. Außerdem bin ich beim Rollmaterial eher Nostalgiker, es darf also ordentlich qualmen und urig geformte alte Altbau E-Loks dürfen auch vorbei kommen. Die meisten zeigen eher das neue Zeug, was für mich alles gleich aussieht, tut mir leid, obwohl der arme Lokführer auf einer E94 die ganze Schicht stehen muss.
Ich habe seit Jahren bei Hans Dampf zugeguckt und der setzt schon Maßstäbe, sowohl für Schönbau, als auch für die Präsentation. Wenn man das eine Weile macht wird jeder einen eigenen Stil entwickeln. Erstmal will ich ausprobieren wie das so geht und dann, wie es ankommt. Nächstes Ziel wäre ein Zeitraffer von einer Stelle, wo viele Züge vorbei kommen.
Von anderen Youtubern werde ich mir sicher Ideen abgucken, was man noch machen kann, aber ich will keinen davon kopieren.